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Gesund durch den Büroalltag

Veröffentlicht am 4. Februar 2018

Unser Körper ist kaum für das moderne Leben und dem Büroalltag gemacht. Muskulatur, Bewegungsapparat, Wirbelsäule (und selbst unser Kopf) arbeiten noch in archaischeren Mustern und wollen jagen, sammeln und sich bewegen.

Das ist leider kaum mit unserer Realität abzugleichen, schließlich verdienen wir unseren Unterhalt sehr oft über dem Computer hockend und können anschließend verschweißte Leckereien mit zu viel Zucker und zu viel Fett konsumieren.

Doch auch ein auszehrender Bürojob muss nicht gleich zum Gesundheitsrisiko werden, denn selbst längeres Sitzen am Schreibtisch lässt sich mit dem richtigen Know-How gesünder gestalten.

Wie das geht, verrät dieser Ratgeber.

Krank und kaputt gearbeitet – die Ursachen klassischer Bürokrankheiten

Die körperlichen Leiden sind meist am offensichtlichsten. Übergewicht, Rücken- und Nackenschmerzen sind die Stigmata eines Jobs vor dem PC.

Übergewicht ist dabei nicht alleine Symptom eines Bürojobs, sondern eines generellen Bewegungsmangels und einer Überernährung. Moderne Smartwatches und Fitnessarmbänder triezen hier zu regelmäßiger Bewegung und halten so den Kreislauf auf Schwung. Das verbrennt nicht nur über den Tag verteilt Kalorien, sondern auch der Kopf bleibt dadurch reaktionsfreudig.

Funktionieren kann das natürlich nur, wenn gleichzeitig die Ernährung stimmt. Obst und Gemüse, viele leichte statt weniger schwerer Mahlzeiten und gesunde Snacks anstelle der Schoki aus dem Automaten. Auch hier sind die Effekte nicht nur gesund, sondern halten produktiv.

Rücken- und Nackenschmerzen sind meist ein Anzeichen fehlender oder mangelnder Ergonomie. Es gibt am Arbeitsplatz von der Ausrichtung der Tastatur, zur Höhe des Schreibtisches und dem richtigen Bürostuhl viel zu beachten. Frauen haben es hier häufig besonders schwer, weil viele Hersteller immer noch den Mann als Maß aller Büromöbel verwenden.

Justierbare Schreibtische und flexible Stühle sind ein Muss. So lässt sich für jede Größe die richtige Einstellung finden. Dass Ergonomie durchaus auch schick und flexibel sein kann, beweist hier www.gaerner.de – mit Möbelserien und vor allem nachgebenden Bürostühlen, in denen variabel die Position geändert werden kann, mischen sich Schick und Gesundheit am Arbeitsplatz.

Eine Frage der Winkel und Abstände

Auch die funktionalsten Möbel nützen aber nichts, wenn sie falsch eingesetzt sind. So gilt es, einige Grundregeln zu beachten.

Abstand zum Monitor – dieser sollte 50-70 Zentimeter betragen (auch abhängig von der Displaygröße), der Blick sollte leicht nach unten gesenkt sein.

Vom Arm zum Tisch zur Tastatur – die Unterarme sollten waagerecht (auf gleicher Höhe wie die Ellbogen) auf dem Tisch aufliegen und zwischen Tischkante und Tastatur sollten mindestens 10 Zentimeter Spiel sein, damit die Handballen aufliegen können. Außerdem sollten die Tasten leichtgängig und flach sein, so müssen die Hände nicht erhöht und gespannt beim Tippen auf der Tastatur ruhen.

Rücken und Po – beim Sitzen am Schreibtisch sollte der Rücken aufgerichtet sein, das Gesäß aber Spiel auf der Sitzunterlage haben. So bleiben die unteren Wirbel kaum merklich in Bewegung.

Arbeit im Stehen – für mehr Fokus und gesünderes, konzentrierteres Arbeiten empfehlen sich höhenverstellbare Schreibtische. Arbeit im Stehen ist nicht nur für den Körper entlastend, sondern befreit auch den Kopf. Ist der Schreibtisch höhenverstellbar, kann auf Wunsch aber trotzdem im Sitzen gearbeitet werden – was vor allem bei Kundenbesuchen weniger verstörend wirkt.
Aus Beleuchtung die Erleuchtung – Ein gutes Mittel gegen Konzentrationsschwächen und Kopfschmerzen ist die richtige Beleuchtung. Neutralweißes Licht eignet sich hier besser als warmweiße Leuchten, vor allem wenn das Licht diffus im Raum verteilt wird. Dann ist auch der Kontrast zum Bildschirm nicht ganz so giftig und die Augen werden weniger beansprucht.

Volkskrankheit Bürojob

Laut einer Studie einer deutschen Krankenkasse geht fast jede dritte Krankmeldung im Büro auf Rückenschmerzen zurück. Das ist nicht nur eine verstörend hohe Zahl, sondern vor allem eine leicht zu revidierende Tendenz.

Bessere Ergonomie am Schreibtisch, flexiblere Büromöbel und etwas Bewegung zur Auflockerung des Körpers könnten vielen Rückenbeschwerden vorbeugen. Bereits ein kurzes Flanieren ins Café während der Mittagspause, Aufstehen ab und an und ein wenig Strecken und Dehnen im Bürostuhl wirken entlastend auf den Rücken. Was sich bereits positiv auf Körper und Gemüt niederschlägt, steigert auch Produktivität und Motivation am Arbeitsplatz. Ein gutes Argument, um der Chefin die Neueinrichtung des Büros schmackhaft zu machen.

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