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Wege zum Erfolg: Wenn wir Herausforderungen als Chancen sehen

Veröffentlicht am 8. Dezember 2020

Autorin: Fabienne In-Albon

In meinen 34 Jahren habe ich vor allem eines gelernt und zwar, dass wir Herausforderungen als Chance und nicht als etwas Negatives sehen sollten.

Das Buch „Wege zum Erfolg“ war für mich ein sehr spannender Prozess, denn für einmal schaute ich nicht nach vorne, sondern zurück. Zurück auf den Weg, den ich gegangen bin – mit allen Hochs und Tiefs. Zum ersten Mal habe ich mir bewusst Zeit genommen um anzuhalten. Ich bin sonst nämlich ein Mensch, der immer nach vorne schaut und von einem Highlight zum nächsten rennt. Im Nachhinein kann ich es nur jedem empfehlen, sich zwischendurch mal bewusst Zeit zu nehmen um sein Leben Revue passieren zu lassen, sich selbst auch mal auf die Schulter zu klopfen und zu sagen: «Hey du hast schon ganz schön viel in deinem Leben erreicht.» Der Blick zurück hilft uns wahrzunehmen, welche Herausforderungen wir bereits gemeistert haben und wie genau diese Momente, diese Erlebnisse, diese Erfahrungen uns stärker gemacht haben. Es ist die einfachste und effektivste Form um Selbstvertrauen aufzubauen.

In meiner Geschichte merkt man sehr schnell, dass ich immer wieder umgefallen bin, sei es mit Verletzungen, Krankheiten oder sonstigen Rückschlägen. Man sieht auch, dass diese Rückschläge immer in den dümmsten Momenten gekommen sind. Aber ganz ehrlich ist das nicht bei jedem von uns so? Gibt es denn überhaupt einen richtigen Moment für Rückschläge? Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass diese Rückschläge ganz bewusst eintreffen, genau in den Momenten in denen wir sie am meisten brauchen, genau in den Momenten in denen wir wachsen sollten und uns weiterentwickeln dürfen.

Früher waren für mich die Rückschläge vor allem die vielen Verletzungen im Sport, jedes Mal ist für mich eine Welt zusammengebrochen. Heutzutage sind es Fehlentscheidungen im Business oder auch das Lehrgeld, welches ich als Jungunternehmerin ab und zu zahlen muss.
Diese Rückschläge hören auch nicht auf, aber wir alleine haben es in der Hand wie wir damit umgehen. Bricht jedes Mal eine Welt zusammen, begeben wir uns jedes Mal in die Opfer Rolle oder nehmen wir diese Herausforderungen mit offenen Armen entgegen und freuen uns über den Lernprozess und das Wachstum, welches damit verbunden ist?

Diese Frage kann jede und jeder für sich selbst beantworten.

Ich fiel früher ab und zu mal in die Opfer Rolle und habe mich oft gefragt, wieso es immer mich erwischt mit diesen Verletzungen und Krankheiten. Aber rückblickend bin ich einfach nur dankbar für jeden einzelnen Rückschlag, sie sind ein Privileg, denn sie haben mich zu dem Menschen gemacht, den ich heute bin.
Falle ich um, freue ich mich darauf wieder aufstehen zu können, denn ich werde wieder um ein ganzes Stück grösser, stärker und stabiler sein.

Wenn wir uns bewusst sind, dass wir unsere Gedanken selbst beeinflussen können und damit auch unsere Emotionen, unsere Handlungen und im weitesten Sinne unsere Ergebnisse steuern können, dann sind wir einen grossen Schritt weiter. Wenn du zum Beispiel denkst: „Ich werde nie eine grosse Firma leiten können“ zum Beispiel, weil du eine Frau bist, ja dann ist das auch so. Wenn es aber dein Traum, deine Vision, dein Ziel ist und du davon überzeugt bist, dass du es kannst, dann motiviert dich das in die Handlung zu kommen und Emotionen wie Angst, Unsicherheit oder Furcht zu überwinden. Denn alles, was wir wollen, liegt auf der anderen Seite der Angst. Also sei mutig und trau dich deine Komfort Zone zu verlassen, denn du bist so viel stärker als du denkst. Es ist an der Zeit, Verantwortung über uns und unsere Gedanken zu übernehmen, damit wir Herausforderungen als Chance und nicht als etwas Negatives sehen.

Co-Autorinnen Profil: FABIENNE IN-ALBON
E-Mail: info@fabienneinalbon.ch
Telefon: +41 76 560 57 54
Webseite: www.fabienneinalbon.ch

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