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Social Media und die Informationsflut

Veröffentlicht am 7. Februar 2019

Lassen wir uns von der Flut der Infos, der Nachrichten und Werbebotschaften in den Social Media Kanälen überschwemmen und sind wir fähig herauszufiltern, was wichtig und unwichtig ist?

Das ist eine sehr gute Frage

Was immer wir in dieser Hinsicht tun oder lassen, ist eine Frage der Selbstdisziplin. Früher sagte man das gleiche über das TV. Dieser ständige Lernprozess in der digitalen Welt erfordert mehr und mehr eine geordnete Benutzung der Netzwerke. Der menschliche Geist ist zunehmend überfordert mit all den Dingen, die uns umfluten, noch dazu, weil dies manchmal ein reales Bild einer oft brutalen Realität zeigt.

Social Media

Segen oder Fluch?

Es kann beides sein. Man muss bedenken, dass in der digitalen Welt alle Strukturen an menschlichen Verhaltens und Charakteren vorhanden sind und zwar global. Werbetreibende, Geschäftsleute, Firmen, Psychopathen, Kriminelle, Politiker, Intellektuelle, dein Nachbar, deine Familienangehörigen etc. Und jeder hat ein eigenes Profil und eigene Kommunikationsstile.

Sicherlich sind die Netzwerke auch eine Bereicherung, z.B. auch, was die Kommunikation über große Reichweiten anbetrifft und wenn tatsächlich auch eine bereichernde Kommunikation möglich ist. Man erfährt viel über andere, über deren Leben und wie sie denken und fühlen. Und man erfährt, dass sie die gleichen Sorge haben, Nöte und das wir gar nicht so unterschiedlich sind und denken.

Ein Brief an die im Heimatland verbliebenen Angehörigen dauert heute nicht mehr 6 Wochen, sondern ist in Sekundenschnelle übermittelt und mittels E-Mail/PN oder ganzen Fotoalben in den sozialen Netzwerken, dann auch noch visuell.

Die sozialen Netzwerke sind dynamisch. Man kann eine Entwicklung nicht vorhersagen oder beherrschen. Die einzige Möglichkeit dies zum Vorteil zu benutzen, ist, sich darauf einzustellen und zu diesen ständigen Lernprozess nicht überzubelasten, indem man „Hans Dampf in allen Gassen“ sein möchte.

Packen wir die Herausforderung an, dass wir die sozialen Netzwerke beherrschen und wir nicht zum Sklaven, der selbst aufgebauten virtuellen Welt werden. Schön dargestellt von der Journalistin Tanja Ursoleo in der Annabelle  zum Thema Social-Media-Detox und ihrem Versuch  sich 30 Tage von den Sozialen Netzwerken fernzuhalten.

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