Social Media für Kleinunternehmen: So startest du am besten! | womenbiz

Social Media für Kleinunternehmen: So startest du am besten!

Veröffentlicht am 2. Oktober 2018

Social MediaAls Unternehmerin hast du oft eine Menge um die Ohren. Du bist dir bewusst, dass du, um vorwärts zu kommen und erfolgreicher zu sein, dich auf dein Potential fokussieren und den Rest delegieren solltest.

Unabhängig davon, ob du langfristig die Social Mediaaktivitäten selber durchführen oder delegieren möchtest, erfährst in diesem Blogbeitrag, wo und wie du fokussiert und effizient mit Social Media für dein Unternehmen durchstarten kannst.

 

 

Strategie

Der wichtigste Teil ist die Erstellung einer Strategie. Es geht darum zu definieren, wer deine Zielgruppe ist und auf welchen Plattformen sich diese befindet, um umsetzbare und messbare Ziele für deine Social Media Aktivitäten setzen zu können.

Hier einige Tipps zum Erstellen deiner Strategie:

  • Definiere deine Social Media Ziele
    Beispielsweise: Aufmerksamkeit kreieren, Verkäufe erzielen etc.)
  • Führe ein Social Media Audit durch, falls du bereits bestehende Accounts hast.
    In einem Audit schaust du dir deine bisherigen Aktivitäten an und vergleichst diese mit deinen Zielen. Ist dein Ziel, Verkäufe zu generieren, dann kontrolliere, wie viele Verkäufe du bereits mit Social Media erzielt hast. Verbinde deine Website mit Google Analytics und inspiziere genau, welche Social Media Kanäle am meisten Klicks auf deine Website generieren.
  • Wer ist meine Zielgruppe?
    Wer kauft deine Produkte oder bucht deinen Service?
  • Hast du ev. sogar schon einen Kunden- Avatar kreiert?
    Wenn nicht, beschreibe ein Beispiel deines Kunden/ deiner Kundin: Geschlecht? Alter? Interessen? Gewohnheiten?
  • Wo befindet sich deine Zielgruppe?
    Falls du noch ganz am Anfang stehst mit deinen Social Media Aktivitäten und deiner Zielgruppen-Definition lohnt es sich, eine Befragung deiner bestehenden Kunden durchzuführen oder dazu einen Profi beizuziehen. Ein Social Media Strategist oder Strategin kann dich bei diesem Prozess am besten unterstützen.
  • Definiere die für dich geeigneten Plattformen anhand des Audits und der Zielgruppe

Aktionsplan

Nachdem du dich für deine Ziele entschieden und herausgefunden hast, welche Plattformen du verwenden solltest, geht es darum, einen monatlichen Plan zu erstellen. Es ist wichtig, zu Beginn einen Plan zu haben, sonst kann es leicht passieren, dass du nicht nur vergisst, Inhalte zu posten, sondern auch Inhalte publizierst, die für deine Zielgruppe nicht relevant sind.

Am besten definierst du verschiedene Inhalts-Kategorien, die für dein Unternehmen relevant sind und wechselst dann jeweils täglich ab. Hier sind fünf verschiedene Kategorien, die du benutzen kannst.

1. Aufklären
Beispielswiese etwas zu deinem Produkt oder Service erläutern, ohne verkäuferisch zu wirken. Dies kann auch dein Produkt in Benutzung sein.

2. Inspirieren
Hier kannst du so kreativ wie möglich sein, aber vergiss nicht, dass es schlussendlich etwas mit dir und deinem Unternehmen zu tun haben sollte.

3. Hinter den Kulissen
Beispielsweise kurze Videos auf Instagram, wie du dein Produkt auspackst, oder wie du dich auf die nächste Coaching Sitzung vorbereitest. Auch hier: sei so kreativ wie möglich. Diese Kategorie hilft dir dabei, eine Verbindung mit deiner Zielgruppe zu erstellen.

4. Deine Geschichte (besonders, wenn du Services wie Coaching anbietest)
Wieso hast du dein Unternehmen gegründet, was ist deine Passion etc.?

5. Angebote / Produkt
Hier gehst du spezifisch auf dein Produkt oder Angebot ein und erläuterst Details oder auch Sale-Angebote etc.

Automatisieren

Um dir die Arbeit so einfach wie möglich zu gestalten, verwendest du am besten ein System zum Publizieren deiner Inhalte. Plane deine Pins, Tweets, die Facebook- und Instagram-Posts voraus – so hast du den Kopf frei, um dich ganz auf dein Geschäft zu konzentrieren_

  • Planoly oder Later
    Diese Tools sind ideal für Instagram. Beide Tools sind gratis und du kannst deine Posts so vorausplanen, dass du nichts mehr machen musst. Der Post geht dann online, wann du ihn geplant hast.
  • Facebook
    Um Facebook Posts voraus zu planen ist es am besten, wenn du die Funktion in Facebook selber nutzt. Du kann deine Posts ganz einfach auf Facebook erstellen und anstelle von „jetzt publizieren“ klickst du auf schedule / planen.
    Der Facebook Algorithmus „bestraft“ Posts, die von einem anderen Tool aus gepostet wurden. Sprich: deine Reichweite wird minimiert, was zu weniger Gefällt-Mir oder Kommentaren führt.
  • Pinterest
    Der Marktführer und auch einfach zu bedienen ist hier ganz klar Tailwind. Dieses System pinnt deine geplanten Pins dann, wenn deine Zielgruppe am meisten aktiv ist.
  • Twitter
    Falls du sehr aktiv auf Twitter bist, eignet sich Hootsuite sehr gut, um Tweets vorauszuplanen oder auch hashtags zu verfolgen. So bist du immer auf dem neusten Twitter-Stand.
  • Buffer, Hootsuite und Sprout Social sind Tools, welche für mehrere Social Media Kanäle geeignet sind. Du kannst deine Tweets und Instagram Posts von demselben System aus planen. Am besten versuchst du mal eine Test-Phase mit einigen Tools um zu sehen, welches dir am besten gefällt.

Interagieren und kommunizieren

Nachdem du deine Inhalte geplant hast, ist die Arbeit aber noch NICHT abgeschlossen. Es ist wichtig, täglich zu überprüfen, was deine Fans und Follower dazu sagen. Haben sie einen Kommentar hinterlassen? Haben sie auf Twitter über dich gesprochen oder einfach nur eine Frage auf Facebook gestellt? Stelle sicher, dass du immer alle Fragen beantwortest und auf alle Kommentare etwas zurückschreibst. Dieser Schritt ist wichtig, um eine Beziehung zu deinen Fans aufzubauen und Vertrauen zu schaffen (be social).

Content finden

Aber was soll ich posten? Wenn du gar keine Ahnung hast, was für Inhalte du publizieren sollst, schau dir folgende Website zur Inspiration an: buzzsumo.com

Tippe einfach ein Thema ein, und schon erhältst du die am häufigsten geteilten Artikel zu deinem Thema. Wenn du dein Thema nur in Google suchst, weisst du nie genau, ob das Thema für deine Community überhaupt interessant ist. Wenn du jedoch auf buzzumo gezielt nach Artikeln suchst, die bereits häufig geteilt wurden, gibt dir dies ein genaueres Bild davon, was deine Zielgruppe interessant findet.

Zusatz Tipp: Welche Kanäle eigenen sich für was am besten.

Wie bereits eingangs erwähnt, hängt es davon ab, wo sich deine Zielgruppe befindet. Verkaufst du Bikinis für Teens? Dann ist ganz klar Snapchat die Plattform für dich. Willst du Leute auf deine Coachingwebsite ziehen und hast sogar einen Blog? Dann ist Pinterest ideal für dich.

Instagram eignet sich für fast jedes Unternehmen, solange eine gute Strategie hinter den Posts steht. Die Bilder, welche gepostet werden, sollten eine einheitliche Bildersprache beinhalten und qualitativ sehr hochwertig sein.

Facebook eignet sich für jedes Unternehmen. Insbesondere mit Facebook-Werbung erreichen die meisten Unternehmen ihre Zielgruppe auf dem direktesten und immer noch kostengünstigsten Weg.

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Social Media Strategin & Managerin von womenbiz: Nadine Rohner

Patrycja Pielaszek: ICON10T

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