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Give yourself a break: Die Wichtigkeit von Pausen

Veröffentlicht am 24. Juli 2023

Autorin: Bernadette Bruckner

In unserer hektischen Welt, in der wir ständig von Verpflichtungen und Aufgaben überwältigt werden, vergessen wir oft, wie wichtig es ist, uns selbst eine Auszeit zu gönnen. Gerade in herausfordernden Managementpositionen, in denen wir ständig gefordert sind, ist es entscheidend, regelmässige Pausen einzulegen. In diesem Artikel möchten ich gerne die Bedeutung von Pausen näherbringen und 8 + 1 wertvolle Tipps geben, wie du Pausen in deinem Arbeitsalltag integrieren kannst – insbesondere als Frau in Mehrfachbelastung.

Die besondere Belastung von Frauen in der Mehrfachrolle

Als Frau in einer Führungsposition (und auch als Mama) trägst du oft mehrere Hüte gleichzeitig. Du bist nicht nur eine starke Führungskraft, sondern auch eine Mutter, eine Partnerin und möglicherweise auch eine Pflegerin. Diese Mehrfachrolle kann zu einem erhöhten Stressniveau führen und es ist daher umso wichtiger, sich bewusst Pausen zu nehmen, um sich zu regenerieren. Auch haben wir erlernte Muster, die wir von Klein auf erlernt haben, wer wir mit den unterschiedlichen Hüten sein sollen – oft jedoch nicht, wer wir sein könnten!

Akzeptanz und Selbstfürsorge: Akzeptiere, dass es in Ordnung ist, eine Pause einzulegen und dich um dich selbst zu kümmern. Viele Frauen haben das Gefühl, immer stark und perfekt sein zu müssen, aber Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Setze dich selbst an die erste Stelle und gebe dir die Erlaubnis, für kurze Zeit abzuschalten.

Effiziente Zeitplanung: Eine gute Zeitplanung ist entscheidend, um Pausen im hektischen Alltag zu integrieren. Analysiere deinen Zeitplan und identifiziere Momente, in denen du kurze Auszeiten einlegen kannst. Sei es während der Fahrt zur Arbeit (mit öffentlichen Verkehrsmitteln), in der Mittagspause oder am Abend. Finde deine Lücken, um aufzutanken und Energie zu sammeln. Durch regelmässiges Reflektieren deiner Zeiten, kannst du für dich deine Zeitqualität optimieren.

Die Macht der Mikropausen: Auch wenn du keine langen Pausen einlegen kannst, sind Mikropausen (mit Power Napping) äusserst wertvoll. Nutze diese kleinen Momente der Entspannung, um bewusst durchzuatmen, deine Gedanken zu sammeln oder dich auf positive Affirmationen zu konzentrieren. Selbst eine Minute der Achtsamkeit kann helfen, neue Energie zu finden. Auch kurze Trancemeditationen können zu neuen Energien führen.

Grenzen setzen und delegieren: Als Führungskraft neige ich dazu, alles selbst in die Hand zu nehmen. Du auch? Lerne Grenzen zu setzen und Aufgaben zu delegieren. Vertraue deinem Team und gebe ihm die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen. Dadurch entlastest du dich selbst und schaffst Raum für dringend benötigte Pausen. Mir hilft hier unter anderem auch Zeitmanagementmethoden, wie das „Eisenhower-Prinzip“.

Arbeitsplatzgestaltung: Gestalte dir einen Arbeitsplatz (im Unternehmen, Zuhause), wo du dich wohlfühlst und gut arbeiten kannst. Gestalte dir auch deinen Auszeitraum, wo du dich zurückziehen oder einfach abschalten kannst. In vielen Unternehmen gibt es bereits Auszeiträume, die Pod’s, Stilleboxen oder Ruheräume haben. Auszeiträume und gesunde Arbeitsplätze müssen nicht teuer sein. Kleine Veränderungen bewirken schon vieles.

Entspannungstechniken: Finde Entspannungstechniken, die zu dir passen und integriere diese in deinem Alltag. Ob es sich um Meditation, Yoga, Atemübungen oder das Lesen eines Buches handelt, identifiziere deine Lieblingsaktivitäten, die Ruhe und Gelassenheit schenken und mache sie zu festen Bestandteilen deiner Pausenroutine. Ich trage mir meine „ME-Time“ im Kalender fix ein und diese wird auch eingehalten.

Unterstützung suchen: Scheue dich nicht davor Unterstützung zu suchen. Umgebe dich mit einem starken Netzwerk von Gleichgesinnten, sei es in Form von Mentoren und Mentorinnen, Kolleginnen und Kollegen oder Freunden und Freundinnen. Teile deine Herausforderungen und Erholungsziele mit ihnen, um euch gegenseitig zu ermutigen und zu motivieren.

Loslassen von Perfektionismus: Der Drang nach Perfektion kann uns dazu bringen, uns keine Pausen zu gönnen, da wir ständig das Gefühl haben, mehr tun zu müssen. Lerne für dich loszulassen und anzuerkennen, dass niemand perfekt ist. Erlaube dir (und anderen), Fehler zu machen. Definiere für dich und deine Mitmenschen, was Fehler sind bzw. sein können und implementiere eine gesunde Fehlerkultur (es wird allen gut tut).

Humor und „dolce far niente“: Gerade in Stresszeiten verlieren wir den Humor, obwohl dieser – zumindest für mich – essenziell bei der Bewältigung von Herausforderungen ist. Wie oft lachst du oder machst Witze, die aufheiternd sind? Ich nehme auch mal eine Clown Nase mit in Besprechungen, um bei zu viel Ernsthaftigkeit wieder den Fokus auf das wesentliche zu setzen.

Wieviel gönnen wir uns nach stressigen Zeiten, um wieder Energie zu tanken? Einfach mal nichts tun, tut gut für Körper, Geist und Seele! Dafür gibt es viele Möglichkeiten. Eine davon, die ich gerne mache, ist „Sterndal schauen“ (einfach bei einer klaren Nacht Sterne schauen und nichts tun ausser Lächeln). Es gibt mir das Gefühl, dass derzeitige Herausforderungen nichtig sind im Gegenzug zum Universum – was manchmal auch den Fokus aufs Wesentliche zurück rückt.

This little thing called … break!

Verändere deine Einstellung zu Pausen und integriere diese bewusst in deinen Arbeitsalltag UND Terminkalender! Und wenn es nur kleine Pausen sind, wo nicht gearbeitet oder arbeitsähnliches gedacht wird.

Frei nach dem Motto „Klein, fein, aber oho!“ können wir für uns Wege der Selbstfürsorge finden, die uns und unserer Umgebung guttut. Wenn es sich um Mamas handelt, habe ich einen Spruch, der mich motiviert, Pausen zu machen: „Wenn es einer Mama gut geht, geht es auch der Familie gut!“

Bevor wir zusammenbrechen, wird es Zeit für Pausen! Auch im Sport benötigen wir Regenerationszeit, um danach wieder gut trainieren zu können.

Und ja wir sind es uns wert, dass es uns gut geht! Meine kleine Erinnerung an uns alle! Denn wissen tun wir viel, aber in der täglichen Umsetzung benötigen wir manchmal den Stupser!

Eure Bernadette


Über die Autorin

Die Allrounderin mit breitem Branchenwissen und internationaler Erfahrung ist eine erfolgreiche ganzheitliche Trainerin in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und mentale Gesundheit. Sie hat innovative Methoden wie „iMM®“ und „ORINITION®“ entwickelt und forscht im Bereich „Health framing“. Als Autorin veröffentlichte sie mehrere Bücher. Und 2023 eröffnet sie ihr eigenes Forschungszentrum in Österreich – HolisticScriptFactory® und THE health|nutrition literacy LAB®.

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