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Gemeinsam zum Erfolg – Alles nur keinen Neid

Veröffentlicht am 14. März 2018

Gemeinsam zum Erfolg

Nebeneinander, voreinander, miteinander, hintereinander. So sollten wir Frauen miteinander umgehen: Alles, nur keinen Neid.

Immer wieder werde ich auf das Thema Neid unter Frauen angesprochen und wie ich persönlich damit umgehe. Ich weiss nicht, ob und wie viele Frauen auf mich neidisch sind und habe mir auch nie dazu Gedanken gemacht. Doch die Tatsache, dass ich immer wieder darauf angesprochen werde, zeigt, dass Neid scheinbar für viele Frauen ein Thema ist.

Laut einer Studie (veröffentlicht im Forbes Magazin) neigen Frauen eher dazu, einen externen Kontrollpunkt zu haben. Die Persönlichkeit kann diktieren, wie sensibel wir gegenüber äusseren Faktoren sind. Wenn uns das Vertrauen in unser angeborenes Talent fehlt, um uns beim Erreichen unserer Ziele zu helfen, tendieren wir zu mehr Rivalität und jeder ist eine potentielle Bedrohung, vor allem andere Frauen.

Da die Eifersucht in unseren Leben scheinbar allgegenwärtig ist, bleibt die Frage: Wie gehen wir damit um und hören auf, eifersüchtig auf die Frau zu sein, die Erfolg hat?

Wollen wir nicht lieber vorwärtskommen und uns gemeinsam dabei unterstützen? Eifersucht und Neid sind energieraubend. Energie, die wir lieber positiv einsetzen sollten: in unsere Familien, unsere Freunde oder unsere Arbeit – ganz ohne zu vergleichen.

Wenn wir persönlich merken, dass einen leichter Schimmer von Neid aufkommt, können wir uns fragen: Wieso? Gibt es irgendeinen Aspekt in unserem Leben oder unserer Persönlichkeit, den wwir ändern bzw. weiterentwickeln können und so dieses Neidgefühl spüren? Dies bringt uns ins Tun und so kommen wir weiter vorwärts auf unserem Weg.

“Comparsion is the thief of joy” Theodor Roosevelt

Wir befinden uns in einer Gesellschaft, die besessen davon ist, anderen zuzuschauen, was sie tun und uns damit zu vergleichen. Social Media hat dazu beigetragen. Doch wir müssen zu unserem eigenen Leben zurückkehren, uns auf uns konzentrieren und unseren Mindset ändern. Denn Theodor Roosevelt hat Recht: wer sich ständig vergleicht, verliert die Freude.

Ansprechen

Als ich kürzlich mit einer Neid-Situation konfrontiert wurde, gab es für mich nur einen Weg: Ansprechen. Die eigenen Bedenken ansprechen und dem Gegenüber zeigen, dass wir alle riesiges Potenzial haben und wenn wir uns gegenseitig unterstützen, dies noch multipliziert wird.

Daher gilt für mich: Lasst uns gemeinsame und individuelle Erfolge feiern. Vorausgehen und Mentorin sein für andere und folgen, wenn wir jemanden gut finden.

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