Feng Shui – Energie-Architektur für vitale Lebens- und Arbeitsräume in unserem Kulturkreis - womenbiz

Feng Shui – Energie-Architektur für vitale Lebens- und Arbeitsräume in unserem Kulturkreis

Veröffentlicht am 29. Oktober 2021

Autorin: Gudrun C. Meier-Lange

Mit Feng Shui werden Wohn- und Arbeitsräume harmonisiert, unabhängig vom Einrichtungsstil. Ob modern, Landhaus- oder angesagter Retrostil – Feng Shui sieht man nicht, man spürt es.

Unser Zuhause ist im Idealfall der Ort, an dem wir uns am liebsten aufhalten, sozusagen unser Heimathafen. Wie aber sieht die Realität aus? Wer kennt das nicht? Nicht zu definierendes Unwohlsein, wenig bewohnte Zimmer, Räume, die seit dem Einzug ein kümmerliches Dasein fristen, verminderte Arbeitsleistung und mangelnde Konzentration, Ecken in denen sich immer wieder Gerümpel ansammelt, bis hin zu Schlafstörungen.

Räume sind wohnpsychologisch gesehen für uns wie eine dritte Haut. Teile unseres Gehirns nehmen geometrische Informationen und räumliche Organisation auf. Beispiel: Wie reagiert dein Körper auf einen Raum, in dem du dich nicht wohlfühlst? Möchtest du gleich wieder davonlaufen, geht der Puls schneller, bist du nervös?

Die Umgebung hat eine starke Wirkung auf unser Wohlbefinden und unsere Arbeitsleistung, verbringen wir doch den grössten Teil unseres Lebens in geschlossenen Räumen.

Feng Shui setzt sich anhand von Analyse- und Berechnungstechniken mit der Interaktion von Mensch, Raum und Zeit auseinander. Ziel ist, diese Wirkungsebenen zu einer Synergie zu bringen. Auf dieser Basis werden fördernde und unterstützende Massnahmen für eine optimale Raumgestaltung für den Menschen erarbeitet.

Eine der Feng-Shui-Techniken ist es, den Qi-Fluss zu analysieren (Qi = die uns umgebende Energie). Wie fliesst die Energie durch die Räume: Fliesst sie zu schnell, gibt es eventuell Blockaden oder ist zu wenig Energie vorhanden?
Eine andere Technik aus der Kompass-Schule, ist bspw. das Bagua (siehe Abbildung), ein wichtiges Hilfsmittel zur Beurteilung von Räumen. Hierfür wird das Bagua über einen Grundriss gelegt. Grundlage sind die acht Himmelsrichtungen und deren Energiequalitäten. Die Himmelsrichtungen repräsentieren Lebensbereiche wie Karriere, Wissen, Familie, Partnerschaft, hilfreiche Freunde, Kinder und Kreativität, Ruhm und Reichtum. Damit lassen sich sehr genau u.a. Erfolg und Misserfolg erklären, unterstützende Bereiche auswählen und die Zuordnung nach aktiven und passiven Räumen bestimmen (Yin- und Yang).

Bagua

So wie man in der Akupunktur weiss, dass bestimmte Punkte z.B. auf das Herz wirken, so hat man im Feng Shui beobachtet, dass bestimmte Raumsektoren einen Einfluss auf Gesundheit oder Wohlstand haben. Fehlt z.B. der Norden, könnte es sein, dass alles ein wenig zäh ist, du nicht im Fluss bist, die Karriere stagniert. Dies kann durch entsprechende Massnahmen ausgeglichen werden.

Werfen wir doch einen kurzen Blick auf zwei Bereiche, mit Tipps für dich:

Der Eingang

Der Eingang ist der Übergangsbereich von aussen nach innen, er ist die Visitenkarte eines jeden Gebäudes.

Ist die Hausnummer gut sichtbar? Wie ist die Haus-/Firmentür gestaltet, wie der Vorplatz? Wird man wirklich empfangen? Wie ist die Wegeführung zur Eingangstür?

Die Energie eines Gebäudes hängt wesentlich vom Eingangsbereich ab. Der Eingangsbereich kann verglichen werden mit dem Mund.

Hier betritt der Besucher zum ersten Mal das Haus, der erste Eindruck entsteht. So wie Menschen durch diese Tür ein- und ausgehen, genauso tut es auch die Energie. Wichtig ist es eine Atmosphäre zu schaffen in der Bewohnende, Kunden und Gäste willkommen geheissen werden.

Die Realität sieht oft so aus: Vollgestopfte Garderoben, stapelweise Schuhe und Taschen, sterile Empfangsatmosphäre. Alles andere als ein „Welcome-Bereich“.

Wie kannst du dies ändern?

  • Frage dich zunächst, was es wirklich im Entrée braucht?
  • Reduziere Jacken, Mäntel und Schuhe auf das Wesentliche und verstaue diese in geschlossenen Schränken.
  • Verzichte auf Spiegel vis-a-vis der Eingangstür. Platzieren diese seitlich.
  • Achte auf eine angenehme helle Beleuchtung.
  • Hat vor der Haustür evtl. ein Topf mit saisonaler Bepflanzung Platz?
  • Gestalte den Eingangsbereich ansprechend schön, z.B. mit Farben, einer harmonischen Einrichtung, einem schönen Blickfang.
  • Gehe beim nächsten Betreten mit dem Blick eines Besuchers in das Gebäude/Wohnung. Was empfindest du dabei?

Der Eingangsbereich soll einladend gestaltet sein und von Ferne begrüssen, er soll zum Innehalten auffordern. Nicht umsonst wurden Besucher in früheren Zeiten in Eingangshallen oder Foyers begrüsst.

„Da schlaf ich ja nur“

Das Schlafzimmer ist oft der Ort, den wir am meisten vernachlässigen. Es muss vielfach als Lagerort herhalten, oder als multifunktionaler Raum mit integriertem Büro. Dabei stossen zwei Nutzungen aufeinander. Der Schlafraum als Ruheraum und für die Partnerschaft, das Büro als aktiver Bereich. Schaffe lieber z.B. im Wohnzimmer einen Bereich für Büroarbeiten und gib dem Schlafzimmer die Intimität, die es braucht.

Rund 24 Jahre schläft ein Mensch in seinem Leben. Schlaf ist wichtig um das Erlebte zu verarbeiten. Nur ausgeruht sind wir wieder leistungsfähig.

Was braucht es für einen guten Schlaf:

  • Möbliere eher sparsam, überfrachte das Zimmer nicht.
  • Stelle dein Bett an die Wand und nicht frei in den Raum. Ein Bett mit Kopfteil schafft ein gutes Backing. Unsere Vorfahren wussten, dass eine Höhle besser zum Schlafen ist als ein freies Feld. Diesen Urinstinkt nach Schutz tragen auch wir noch in uns.
  • Die richtige Bettposition: idealerweise mit Blick zur Tür. Vermeide es, das Bett zwischen Fenster und Tür zu stellen, oder an die Wand zum Bad.
  • Grössere Bilder oder Regale über dem Kopfteil suggerieren unserem Unterbewusstsein, dass diese herunterfallen könnten.
  • Verzichte auf Spiegel, die zu viel unruhige Energie bringen.
  • Meide nach Möglichkeit Fernseher und elektrische Geräte im Schlafzimmer.
  • Weiche Materialien wie Vorhänge, Zierkissen und Teppiche/Läufer verwenden, die den Wohlfühleffekt deutlich erhöhen. Nutze natürliche Materialien und verzichte auf Kunststoffe, die elektrostatische Felder erzeugen.
  • Sorge für unterschiedliche Lichtquellen und indirektes Licht.
  • Schmücke das Schlafzimmer mit wenigen, aber emotionalen Accessoires.
  • Meide kräftige Farben wie Rot oder Orange. Auch Weiss ist eine eher seelenlose Farbe, die wenig Atmosphäre erzeugt. Sanfte Farben wie Beige, Grün, Apricot, Rose, blau etc. eignen sich gut für eine beruhigende Gestaltung.

Schaffe dir ein Zimmer, in das du dich gerne zurückziehst und in dem du dich wohlfühlst.

DEIN NUTZEN einer Feng-Shui-Beratung: Individuelle, auf dich abgestimmte vitale Lebens- und Arbeitsräume. Energien werden so genutzt, dass die dich unterstützen. Nachhaltige Verbesserung deiner Wohn- und Arbeitsqualität. Räume die berühren, Räume, in denen du dich gerne aufhältst, Arbeitsbereiche, die kreatives und konzentriertes Arbeiten ermöglichen. Ob privates Wohn- und Arbeitsumfeld, Umbau, Neubau oder Gartengestaltung, Feng Shui hat für alle Bereiche die richtige Lösung.

Es braucht bei der Umsetzung keine asiatischen Gestaltungselemente – gutes Feng Shui sieht man nicht, man spürt es.

Gudrun C. Meier-Lange

Raum- und Farbkonzepte
Gudrun C. Meier-Lange

Dipl. Feng-Shui-Beraterin
Dipl. Farbdesignerin
Blumenau 8
CH-8184 Bachenbülach
Telefon: +41 44 862 08 31
E-Mail: beratung@meier-lange.ch
Webseite: www.meier-lange.ch

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