DIE ILLUSION DER UNBESIEGBARKEIT – Buchtipp

Veröffentlicht am 6. Februar 2018

„Die Illusion der Unbesiegbarkeit“

Ein persönlicher Buchtipp von womenbiz, von welchem auch Unternehmerinnen vieles mitnehmen können! Hier geht`s darum, weshalb Manager nicht klüger sind, als die Incas vor 500 Jahren.

Die Illusion der Unbesiegbarkeit

Einmal Spitzenreiter, immer Spitzenreiter?

Schön wäre es. Doch in der Wirtschaft gibt es nur ein Gesetz, das universale Gültigkeit besitzt: Sicher ist, dass nichts sicher ist. Das beweist auch ein Blick auf die „Fortune 500“-Listen des gleichnamigen US-Magazins:

Erstmals veröffentlicht im Jahr 1990, finden sich fünfzehn Jahre später nur noch drei der ehemaligen Gipfelstürmer unter den Top Ten. Und nicht nur das: Während 1990 die USA mit sechs Unternehmen an der Spitze der Weltwirtschaft stand, sind es 2015 nur noch zwei – dafür aber gleich drei chinesische Konzerne. Größen wie IBM, General Electric, General Motors: Schnee von gestern.

Was ist passiert?

Wir werden aktuell Zeuge einer tektonischen Verschiebung der Weltwirtschaft! Und es scheint, als würde mit jedem Aufstieg bereits unweigerlich jene Hybris geboren werden, die den späteren Absturz schon vorprogrammiert. Das gilt nicht nur für weltweit tätige Konzerne, sondern gleichermaßen auch für Familienunternehmen, Mittelständler und Start-ups.

„Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“, bemerkte Altbundeskanzler Helmut Schmidt schon 1980.

Trotzdem kommt kein Unternehmen, welches etwas auf sich hält, ohne eine Vision aus. Doch sind Visionen tatsächlich immer nützliche Treiber des Geschehens? Blicken wir einmal 500 Jahre zurück: Es war die Vision, wieder „Ordnung in die Welt zu bringen“, die das Volk der Inca antrieb, ihr Reich immer weiter auszudehnen. Dabei konnte ihre „Welt AG“ gar nicht groß genug sein. Am Ende war das riesige Imperium kaum noch regierbar – Ähnlichkeiten zu heutigen Großkonzernen sind kaum zufällig. Diese Analogie zieht sich wie ein roter Faden durch Die Illusion der Unbesiegbarkeit.

Aber keine Sorge: Es ist keines jener Bücher, in denen Parallelen auf Biegen und Brechen konstruiert werden. Sie werden vielmehr überrascht sein, wie erfolgreich bereits die Incas mit Themen wie Integration, Übernahmen oder Talent Recruiting umgegangen sind. Der Titel ist ein Highlight im Sumpf der immergleichen Managementliteratur, das seinesgleichen sucht. Spannend zu lesen, angereichert mit einer ordentlichen Portion Selbstironie und schwarzem Humor.

Sind Sie bereit, sich auf die Reise zu machen?

Warum und unter welchen Bedingungen gelingt neuen Systemen der Aufstieg? Und gibt es allgemeingültige Faktoren, die Wendepunkte auslösen und schlimmstenfalls den Niedergang besiegeln? Diesen Fragen widmen sich Andreas Krebs und Paul Williams in ihrem Erstlingswerk „Die Illusion der Unbesiegbarkeit“.

Die beiden international versierten Topmanager werfen einen Blick hinter die Fassaden des wirtschaftlichen Unternehmenserfolgs und greifen zwei Grundkonstanten menschlichen Wirkens auf: Gelingen und Scheitern. Die Autoren schöpfen dabei aus ihrer eigenen umfassenden Erfahrung sowie aus Gesprächen mit über 20 hochkarätigen Frauen und Männern aus Wirtschaft, Politik, NGOs und Akademia.

Ein Buch für alle, die Menschen und Organisationen führen. Sehr gut geeignet und höchst praktische Unterstützung für unsere Unternehmerinnen, um sich bei ihren unternehmerischen Aktivitäten erfolgreich weiterzuentwickeln.

Weitere Infos unter: www.inca-inc.com

Ein Gastartikel im Capital und Pressestimmen zum Buch: „Die Illusion der Unbesiegbarkeit“

 

 

 

 

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