Alleine bist du nicht effizient – du bist die Bremse
Wenn du alles selbst machst, bist du nicht effizient – du bist die Bremse in deinem eigenen Business. Klingt hart? Ist aber genau das, was ich immer wieder sehe.
Ich sage es oft: «Fokussiere dich auf dein Potenzial – und delegiere den Rest.» Und trotzdem höre ich ständig: «Ich weiss, ich sollte mehr delegieren… aber…»
Da ist diese Hemmschwelle. Die Unsicherheit. Die Fragen: Wie finde ich die richtige Person? Kann ich wirklich vertrauen?
Genau das hat mich dazu bewogen, diesen Text zu schreiben.
Mein Start mit Delegieren
Ich war nie der Typ, der alles selbst machen wollte. Ich wusste früh: Wenn ich wachsen will, muss ich delegieren.
Der Impuls kam unter anderem durch das Buch «Die 4-Stunden-Woche» von Tim Ferris. Gelesen – gehört – umgesetzt. Gestartet habe ich für womenbiz mit einer virtuellen Assistenz.
Was soll ich überhaupt delegieren?
Diese Frage höre ich sehr oft.
Mach eine einfache Übung: Nimm dir eine Woche Zeit und schreibe jede einzelne Aufgabe auf, die du machst. Wirklich alles.
Und dann geh diese Liste durch und frage dich ehrlich:
Muss ich das wirklich selbst machen?
Oder könnte das jemand anderes genauso gut – oder sogar besser?
So bekommst du Klarheit, was du alles delegieren kannst.
Und dann: Starte klein. Nimm eine klare, eher einfache Aufgabe und gib sie ab.
Du wirst sehr schnell merken, ob die Zusammenarbeit passt. Und genau das gibt dir das Vertrauen und den Mut, Schritt für Schritt mehr zu delegieren.
Ich habe selbst genau so begonnen – mit 10 Stunden im Monat. Ehrlich gesagt: Ich war überzeugt, dass ich diese 10 Stunden gar nicht füllen kann.
Heute gebe ich natürlich deutlich mehr ab. Aber dieser erste Schritt hat alles verändert. Er hat die Schwelle gesenkt – und genau so hat bei mir alles begonnen.
Warum Delegieren dein Wachstum beschleunigt
Heute arbeite ich mit einem virtuellen Team, das in vielen Bereichen besser ist als ich. Genau das ist der Punkt. Ich gebe bewusst Aufgaben ab, die mir Energie rauben oder nicht meinen Stärken entsprechen. So halte ich mein Energielevel hoch, die Qualität der Leistungen ist besser – und aus dieser Klarheit entsteht Wachstum.
Was sich konkret verändert hat
Ich habe mehr Zeit. Aber vor allem mehr mentale Freiheit. Ich bin nicht mehr im Dauer-Doing, sondern in der Führung. Ich treffe Entscheidungen, entwickle Ideen und arbeite an meinem Business – nicht nur darin.
Delegieren ist ein Prozess – kein Quick Fix
Gute Zusammenarbeit entsteht nicht einfach. Sie wird aufgebaut. Delegieren ist ein Prozess. Ein Training.
Du musst lernen, klar zu kommunizieren, Aufgaben zu strukturieren und Erwartungen zu formulieren. Und du musst bereit sein, dein Gegenüber zu verstehen – und ihm gleichzeitig die Chance geben, dich zu verstehen.
Am Anfang geht es darum, sich kennenzulernen: Wie tickst du? Wie arbeitet dein Team? Was ist dir wichtig? Vertrauen entsteht nicht über Nacht – aber es wächst, wenn du dranbleibst.
Kommunikation entscheidet über Erfolg oder Frust
Ein zentraler Punkt ist die Kommunikation. Einigt euch bewusst auf Kanäle und Abläufe: Wann wird über was kommuniziert? Wie schnell wird reagiert? Welche Tools nutzt ihr?
Und ganz wichtig: Geh immer davon aus, dass dein Team sein Bestes gibt. Diese Haltung verändert alles. Sie schafft Vertrauen – und genau daraus entsteht Qualität.
Führen auf Distanz: So funktioniert virtuelle Zusammenarbeit
Virtuelle Zusammenarbeit bedeutet auch, über Distanz zu führen. Regelmässige Meetings – zum Beispiel über Zoom – sind deshalb entscheidend. Nicht nur für Aufgaben, sondern auch für die Beziehung. Zeig echtes Interesse am Menschen hinter der Leistung – auch im virtuellen Setting.
Ich arbeite seit über 12 Jahren mit virtueller Assistenz. Viele meiner Teammitglieder begleiten mich seit Jahren. Diese Stabilität ist unbezahlbar. Sie kennen mein Business, denken mit und tragen mit.
Wenn Delegieren wirklich zählt
Und es gibt Momente im Leben, in denen einem bewusst wird, wie wertvoll das wirklich ist. Vor ein paar Monaten ist meine Mama gestorben. In dieser Zeit hat mein Team mir nicht nur Arbeit abgenommen – sie haben mir den Raum gegeben, vor ihrem Tod viel Zeit mit ihr zu verbringen und danach zu trauern.
Sie haben mein Business mitgetragen, als ich es selbst nicht konnte. Dafür bin ich zutiefst dankbar.
Die richtigen Menschen im Team zu haben, ist nicht selbstverständlich. Aber wenn du sie findest, verändert es alles – geschäftlich und menschlich.
Die Zusammenarbeit hat mir nicht nur Arbeit abgenommen. Sie hat mir Raum gegeben – für meine Vision, für mein Potenzial und für das, was im Leben wirklich zählt.
Wenn du wachsen willst, hör auf, alles selbst zu machen. Fokussiere dich auf dein Potenzial – und delegiere den Rest.
Ich wünsche dir dabei viel Freude – und ein Team, das dich wirklich trägt.
Über die Autorin

Gabrielle Cacciatore-von Mandach ist Unternehmerin mit über 37 Jahren Erfahrung im Aufbau und in der Weiterentwicklung von Unternehmen. Als Gründerin von womenbiz, Keynote-Speakerin und Coach begleitet sie Unternehmerinnen dabei, Klarheit zu gewinnen, sichtbar zu werden und ihr Business strategisch zu führen.
Möchtest auch du dein Business mit mehr Klarheit, Präsenz und Wirkung führen? Dann könnte ein persönliches Gespräch ein kraftvoller nächster Schritt sein.
womenbiz ag
Gaby Cacciatore-von Mandach
Webseite: womenbiz.ch
Email: info@womenbiz.ch
Telefon: +41 31 932 38 62
Es gibt einen Moment im Leben, in dem du realisierst: Du kannst andere noch so gut unterstützen – wenn du dich selbst nicht führst, kommst du nicht wirklich an dein Ziel.
Eine meiner Coachees hat genau das erlebt. Sie war immer da für andere. Sie war hilfsbereit, loyal und engagiert. Sie hat unterstützt und funktioniert. Doch während sie alle anderen vorwärtsgebracht hat, ist sie selbst stehen geblieben.
Wenn Helfen zum Umweg wird
Auf den ersten Blick wirkt Helfen wie eine Stärke. Und das ist es auch. Jedoch steckt oft noch mehr dahinter. Eine unbewusste Suche nach Anerkennung, Zugehörigkeit oder Wert zum Beispiel. Ein Muster.
Gemeinsam mit meiner Coachee habe ich reflektiert. Dabei wurde ihr etwas Entscheidendes bewusst: Ihr Helfen war nicht nur Stärke, sondern auch Prokrastination. Nicht das klassische Aufschieben, sondern eine viel subtilere Art – weg von sich selbst. Denn während sie sich um andere kümmerte, musste sie sich nicht mit ihren eigenen Zielen, Unsicherheiten und nächsten Schritten auseinandersetzen.
Sie hat nicht anderen zu viel geholfen, sondern sich selbst zu wenig. Dabei hat sie ihren Fokus verloren und ihre Ziele immer weiter nach hinten geschoben – bis irgendwann die anderen an ihr vorbeigezogen sind.
Self-Leadership beginnt bei der Klarheit
Self-Leadership bedeutet zu wissen, wohin du willst. Denn wenn du nicht weisst, wohin du gehst, kommst du nirgendwo an.
Wir haben deshalb zuerst an ihrer Klarheit gearbeitet:
- Was will sie wirklich?
- Welche Ziele gehören wirklich zu ihr?
- Und welche entstehen nur aus ihrer Helferrolle?
Wir haben ihre Ziele geschärft und konkrete Schritte definiert, die sie wirklich gehen muss – konsequent und Schritt für Schritt.
Fokus ist Weglassen
Self-Leadership ist untrennbar mit Fokus verbunden. Und Fokus bedeutet immer auch: weglassen.
Hier liegt eine der grössten Herausforderungen vieler Frauen: Wir sind stark im Helfen und Unterstützen – verlieren dabei aber oft unsere eigene Richtung.
Was bringt mich wirklich vorwärts?
Und was hält mich davon ab?
Andere vorwärtszubringen kann durchaus ein Teil deiner Ziele sein – wenn nicht sogar der Fokus deines Business. Aber nicht so, dass du selbst stehen bleibst.
Self-Leadership ist innere Führung
Ich komme aus dem Springsport. Ein Satz, den viele Reiter kennen, lautet: «Wirf dein Herz übers Hindernis – und spring ihm hinterher.»
Das funktioniert nur mit absoluter Klarheit.
Self-Leadership heisst: Du führst dich zuerst innerlich – bevor du im Aussen etwas erwartest. Aufs Business übertragen heisst das:
- Klar wissen, wohin du willst
- Fokus halten
- Dinge weglassen, die dich ablenken
- Und dir selbst vertrauen
Selbstwert entsteht durch Handlung
In der Arbeit mit meiner Coachee haben wir bei ihr selbst angesetzt. Genau hier hat sich alles verändert.
Sie hat begonnen, sich konsequenter zu fokussieren und Dinge wegzulassen, die sie bisher blockiert haben. Sie hat gelernt, sich selbst genauso wichtig zu nehmen wie andere – und ihre Zeit entsprechend aufzuteilen: ein Teil für andere, ein Teil für ihre eigenen Ziele.
Dadurch ist sie ins echte Handeln gekommen. Schritt für Schritt, klarer und konsequenter.
Sie hat begonnen, trotz Unsicherheit zu handeln – und plötzlich kam etwas zurück: Resonanz, Rückmeldungen und erste Erfolge.
Dank dieser positiven Erfahrungen steht sie heute an einem neuen Punkt in ihrem Leben: Sie reagiert nicht mehr auf das Aussen – sie führt sich selbst.
Über die Autorin

Gabrielle Cacciatore-von Mandach ist Unternehmerin mit über 37 Jahren Erfahrung im Aufbau und in der Weiterentwicklung von Unternehmen. Als Gründerin von womenbiz, Keynote-Speakerin und Coach begleitet sie Unternehmerinnen dabei, Klarheit zu gewinnen, sichtbar zu werden und ihr Business strategisch zu führen.
Möchtest auch du dein Business mit mehr Klarheit, Präsenz und Wirkung führen? Dann könnte ein persönliches Gespräch ein kraftvoller nächster Schritt sein.
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Gaby Cacciatore-von Mandach
Webseite: womenbiz.ch
Email: info@womenbiz.ch
Telefon: +41 31 932 38 62
Autorin: Gabrielle Cacciatore-von Mandach
Kundenbindung und Kundengewinnung… das war für mich lange ein echt schwieriges Thema. Ich habe mich jahrelang dagegen gewehrt, wirkliche Verkaufsgespräche zu führen.
Mit der Zeit habe ich etwas Wichtiges gemerkt: Ich habe mein Unternehmen mit einer Vision gegründet – und diese Vision lebt davon, dass das, was ich zu geben habe, Menschen erreicht und wirklich unterstützt. Ums Verkaufen komme ich nicht herum. Ich muss mein Angebot in die Welt bringen!
Diese Erkenntnis hat meinen Mindset in Sachen Verkauf verändert. Verkaufsgespräche sind für mich heute eher eine Beratung – professionell, nicht verkäuferisch.
Noch heute ist Verkauf definitiv nicht mein Lieblingstask. Es kosten mich noch immer Überwindung, klar, aber die Gespräche fühlen sich jetzt ehrlich und richtig an. Und wenn ich sehe, wie meine Kunden reagieren und wie sie mein Angebot wertschätzen, motiviert mich das, weiterzumachen.
Herz allein reicht nicht.
Es braucht auch Wissen und Strategie. Eine klare Zielgruppe zu haben und diese zu verstehen zum Beispiel, ist unabdingbar.
Mit dieser Klarheit biete ich heute mein Angebot genau denjenigen an, die es wirklich brauchen können. Ich informiere mich über ihre Bedürfnisse und Ziele und setze meine Energie nur noch da ein, wo sie Sinn macht.
Und weisst du was? Das fühlt sich so viel leichter an.
Verkaufsgespräche führen – einfach und klar
Ein paar Dinge helfen mir dabei:
- Passt die Person zu mir? Falls nein, braucht es auch kein Verkaufsgespräch.
- Ich überlege mir im Vorhinein, was mein Gesprächspartner wirklich brauchen könnte.
- Ich setze mir ein Ziel für das Gespräch – das gibt Struktur, ohne Druck.
- Ich höre zu, stelle Fragen und zeige mein echtes Interesse – das ist die Basis.
Angebot richtig gestalten
Manche Probleme haben eine einfache Lösung. Wenn in einem Gespräch herauskommt, dass mein Gegenüber mehr Community braucht, ist ein womenbiz Membership die beste Empfehlung.
Oft sind die Bedürfnisse aber komplexer. Speziell im Coaching bedürfen sie oft eines personalisierten Angebots.
Mein Angebot gestalte ich immer so, dass es ein Problem löst und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Ich versuche immer, die Situation aus Sicht meiner Kundinnen zu sehen: Wie hilft es ihnen wirklich? Was erleichtert oder bereichert ihr Leben?
Kundenbindung aufbauen – langfristige Beziehungen statt Einzelverkäufe
Die Kundenreise hört für mich nicht nach dem ersten Abschluss auf – ganz im Gegenteil. Sie beginnt dort erst richtig.
Für mich bedeutet das, über die gesamte Zusammenarbeit hinweg im Austausch zu bleiben. Nachzufragen, zuzuhören und präsent zu sein. Nicht aufdringlich, sondern aufmerksam. Nicht verkäuferisch, sondern wertschätzend und wohlwollend.
Ich möchte verstehen, was meine Kundinnen wirklich brauchen – und ihnen genau das bieten. Manchmal auch etwas mehr, wenn es Sinn macht.
Was ich gemerkt habe: Menschen bleiben nicht wegen eines Angebots. Sie bleiben, weil sie sich gesehen und begleitet fühlen.
Marketing & Sichtbarkeit – einfach statt kompliziert
Marketing ist für mich heute eher ein Werkzeug als Pflicht. Ein einfacher Funnel hilft mir, sichtbar zu bleiben, ohne aufdringlich zu sein.
Und ja – es ist wichtig, sich im Verkauf weiterzubilden. Wissen in Themen wie Kundenavatar, Marketing-Funnels, Verkaufsgespräche oder Closing-Methoden kann enorm helfen.
Das ist aber nicht Fokus dieses Blogs – dafür gibt es viele Spezialistinnen und Spezialisten, die ich dir gerne empfehlen kann.
Am Ende ist es diese Mischung aus Herz, ehrlichem Einblick und etwas Strategie, die den Unterschied macht.
Für mich sind die Kernpunkte: Herz zeigen, Wertschätzung leben, sichtbar sein, ein klares Angebot haben und das Mindset richtig setzen.
Und vielleicht das Wichtigste: Hör auf zu warten. Dein Angebot darf raus in die Welt. Deine Kundinnen warten nicht auf Perfektion – sie warten auf dich.
Wenn dir noch Klarheit in deiner Vision oder deinem Angebot fehlt, hol dir Unterstützung. Genau dort liegt oft der Schlüssel.
Ich begleite dich gerne dabei, deine Vision zu schärfen und dein Angebot so zu gestalten, dass es wirklich zu dir passt – und bei deinen Kundinnen ankommt. ✨
Über die Autorin

Gabrielle Cacciatore-von Mandach ist Unternehmerin mit über 37 Jahren Erfahrung im Aufbau und in der Weiterentwicklung von Unternehmen. Als Gründerin von womenbiz, Keynote-Speakerin und Coach begleitet sie Unternehmerinnen dabei, Klarheit zu gewinnen, sichtbar zu werden und ihr Business strategisch zu führen.
Möchtest auch du dein Business mit mehr Klarheit, Präsenz und Wirkung führen? Dann könnte ein persönliches Gespräch ein kraftvoller nächster Schritt sein.
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Gaby Cacciatore-von Mandach
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Telefon: +41 31 932 38 62
Am New Inspiration Market Zürich durfte ich womenbiz vorstellen. Dabei wurden mir drei Themen vorgegeben: Good Work, Co-Work und Retreat.
Beim Vorbereiten meines Referats wurde mir bewusst: Diese drei Elemente sind ein essenzieller Teil meiner Arbeitsweise. Deshalb haben sie mich auch so angesprochen.
Ich möchte meine Gedanken dazu mit dir teilen, weil ich spüre, wie viel Kraft darin liegt.
Good Work – beginne bei dir
Good Work beginnt nicht im Aussen. Sie beginnt bei dir.
Zu wissen, wohin du willst. Wo deine Grenzen sind. Und vor allem: was dein Potenzial ist.
Ich werde oft gefragt: «Wie bringst du alles unter einen Hut?» Meine Antwort ist immer dieselbe: «Nicht, weil ich mehr mache – sondern weil ich klarer bin. Ich fokussiere mich auf mein Potenzial und delegiere den Rest.»
Gerade im Alltag frage ich mich immer wieder: «Passt das zu mir? Führt mich das näher zu meinem Ziel? Ist es ein echtes Ja?»
Klarheit macht Entscheidungen einfacher. Und sie spart Energie – für das, was wirklich zählt.
Für mich ist klar: Klarheit ist keine Kür. Sie ist die Basis für Fokus, Energie und Führung.
Co-Work – nur gemeinsam geht es weiter
Ich glaube zutiefst daran, dass wir nicht alleine erfolgreich sind. Wenn ich zurückschaue, waren es oft Begegnungen, die den Unterschied gemacht haben: ein Gespräch, eine Empfehlung – oder dieser eine Kontakt, der plötzlich alles verändern kann.
Netzwerken ist für mich mehr als Austausch – es ist ein Sprungbrett für Zusammenarbeit, die trägt, oft ein Leben lang. Die richtigen Menschen an deiner Seite zu haben, ist entscheidend: Menschen, die dich verstehen, dich stärken und mit dir wachsen.
Retreat – der Raum, den wir uns oft nicht nehmen
Und dann gibt es noch etwas, das wir oft vergessen: den Rückzug.
Ich habe ihn nicht freiwillig gelernt. Ein Genickbruch, drei Diskushernien und eine schwierige Schwangerschaft haben mich immer wieder dazu gezwungen, innezuhalten.
Heute entscheide ich mich bewusst dafür. Weil ich weiss: Rückzug ist kein Stillstand – er ist Voraussetzung für Energie und Leistungsfähigkeit.
All das erinnert mich an meine Zeit als Springreiterin, ein Beispiel, dem ich meine Keynote widme. Du bist der Reiter. Dein Team ist dein Pferd. Ein Sprung gelingt nur im Zusammenspiel – mit Fokus, Zusammenarbeit, Vertrauen und im richtigen Moment auch mit Loslassen. Kontrolle bringt dich bis zum Absprung. Vertrauen trägt dich über das Hindernis. Und danach braucht es den Moment des Rückzugs – um zu reflektieren und neue Kraft zu sammeln.
Was ich heute für mich mitnehme
Good Work = Klarheit, die mir Energie gibt.
Co-Work = Menschen, die mich tragen.
Retreat = Räume, in denen ich auftanken kann.
Ein Impuls für dich
Wo darfst du klarer werden?
Mit wem möchtest du bewusster zusammenarbeiten?
Und wann nimmst du dir Raum für dich?
Über die Autorin

Gabrielle Cacciatore-von Mandach ist Unternehmerin mit über 37 Jahren Erfahrung im Aufbau und in der Weiterentwicklung von Unternehmen. Als Gründerin von womenbiz, Keynote-Speakerin und Coach begleitet sie Unternehmerinnen dabei, Klarheit zu gewinnen, sichtbar zu werden und ihr Business strategisch zu führen.
Möchtest auch du dein Business mit mehr Klarheit, Präsenz und Wirkung führen? Dann könnte ein persönliches Gespräch ein kraftvoller nächster Schritt sein.
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Mylène Thiébauds Weg führte sie nach dem ETH-Abschluss als Lebensmittelingenieurin über Indien, die Lebensmittelindustrie, das Marketing bei Carbagas, strategische Entwicklung bei Migros Aare – bis hin zur eigenen Gründung.
Wir haben ihr ein paar Fragen zum Monatsthema «Frauenpower: Mut, Stärke, Inspiration. Wir feiern Frauen, die ihren Weg gehen.» gestellt.
Mylène, erzähle uns bitte ein wenig über dich – und deine Arbeit.
Ich begleite Verwaltungsräte, CEOs und Unternehmerinnen in strategischen Fragen, in Übergängen und in schwierigen Gesprächen. Meine Arbeit besteht weniger darin, Lösungen zu liefern, sondern Klarheit zu schaffen. Viele Organisationen wissen ungefähr wohin sie wollen, aber nicht ehrlich genug warum oder mit wem. Genau dort arbeite ich. Neben meiner Beratung leite ich das SwissBoardForum, wo erfahrene Entscheidungsträger auf Augenhöhe voneinander lernen.
Du arbeitest täglich mit CEOs, Verwaltungs- und Stiftungsräten. Wo erlebst du heute echte Frauenpower – und wo wird sie noch unterschätzt?
Ich erlebe sie überall dort, wo Verantwortung getragen wird ohne Bedürfnis nach Bühne. In Stiftungsräten, Familienunternehmen und Nachfolgesituationen. Frauen moderieren Spannungen, halten Systeme stabil und ermöglichen schwierige Entscheidungen.
Unterschätzt wird sie noch immer dort, wo Lautstärke mit Kompetenz verwechselt wird. Viele der wirksamsten Frauen sprechen weniger, sehen aber mehr.
Welche Vorbilder haben dich inspiriert – oder inspirieren dich noch heute?
Mich inspirieren weniger einzelne Personen als Haltungen. Menschen, die Macht nicht brauchen um wirksam zu sein. Führungskräfte, die zuhören bevor sie entscheiden. Und Unternehmerinnen, die Verantwortung nicht delegieren sondern tragen. Ich beobachte solche Persönlichkeiten seit Jahren und lerne ständig weiter.
Frauenpower wird oft mit Lautstärke oder Sichtbarkeit gleichgesetzt. Was bedeutet Stärke für dich konkret im beruflichen Alltag?
Stärke ist Entscheidungsfähigkeit unter Unsicherheit.
Ein klares Nein sagen, wenn alle ein bequemes Ja wollen.
Konflikte ansprechen, bevor sie eskalieren.
Und Verantwortung übernehmen ohne sich hinter Rollen zu verstecken.
Viele Frauen zweifeln, ob sie bereit genug sind für Verantwortung oder Führungsrollen. Was würdest du einer Unternehmerin sagen, die spürt, dass mehr in ihr steckt – sich aber noch zurückhält?
Bereitschaft entsteht nicht vor der Verantwortung, sondern darin. Wenn du wartest, bis du dich bereit fühlst, wirst du sehr lange warten.
Der entscheidende Moment ist der, in dem du akzeptierst, dass Führung immer Unsicherheit enthält und du trotzdem gehst.
Wenn du an die nächsten Jahre denkst: Was wünschst du dir?
Mehr ehrliche Gespräche in Organisationen. Weniger Inszenierung. Und Führungsgremien, die sich mit Wirkung beschäftigen statt mit Image.
Was wünschst du der Welt?
Mehr Reife. Weniger Reaktion.
Die Fähigkeit, Komplexität auszuhalten ohne sie zu vereinfachen.
Über die Interviewpartnerin

Neugier und Verantwortung haben Mylènes Weg geprägt. Nach dem ETH-Abschluss als Lebensmittelingenieurin führte ihr Weg über Indien, die Lebensmittelindustrie, das Marketing bei Carbagas, strategische Entwicklung bei Migros Aare – bis hin zur eigenen Gründung.
Mit Transformy gestaltet Mylène heute nachhaltige Veränderung – als Sparringpartnerin, Moderatorin und Mandatsträgerin. Im SwissBoardForum fördert sie den professionellen Austausch unter VerwaltungsrätInnen und bringt neue Perspektiven ins System.
Transformy GmbH
Mylène Thiébaud
Webseite: transformy.ch
Email: info@transformy.ch
Telefon: +41 78 885 03 85
Autorin: Gaby Cacciatore-von Mandach
Frauenpower beginnt meist nicht mit einem grossen Moment – sondern mit einer Entscheidung: an sich selbst zu glauben, den eigenen Weg zu gehen und die eigene Stärke nicht länger zu verstecken.
In diesem Beitrag geht es genau darum: deine Power zu finden, dir selbst die Erlaubnis zu geben, deine Stärken sichtbar zu machen – und damit auch andere Frauen zu inspirieren.
Denn echte Frauenpower entsteht nicht im Alleingang. Sie wächst, wenn wir sie leben und miteinander teilen. 🖤
1. Deine eigene Power immer wieder finden
«Schreib deine Geschichte auf – deine persönliche Tankstelle für Motivation und Power.»
Ich spreche immer wieder mit Frauen, die plötzlich an sich selbst zweifeln, obwohl sie schon unglaublich viel erreicht haben. Das ging mir selbst auch so.
Im Rahmen des Buchprojekts Wege zum Erfolg Vol. 1 habe ich als Co-Autorin meine Geschichte aufgeschrieben. Davor verstand ich nicht, warum ich als Physiotherapeutin und Bewegungstherapeutin plötzlich diese – zugegeben verrückte – Idee hatte, womenbiz zu gründen.
Beim Schreiben wurde mir klar: Mein Leben war immer voller Bewegung – früher physisch, heute auf Empowerment-Ebene. Alles ergab plötzlich Sinn, auch die Umwege.
Manchmal zweifle ich auch heute noch. Dann blättere ich in meiner Geschichte, sehe, was ich alles erlebt, gelernt und bewirkt habe – und meine Selbstzweifel verwandeln sich wieder in Motivation und Zuversicht.
2. Selbstermächtigung: Deine eigene Glücksschmiedin sein
«Warte nicht auf Erlaubnis – ermächtige dich selbst und geh los!»
Frauenpower beginnt nicht, wenn andere uns anerkennen. Sie beginnt, wenn wir uns selbst die Erlaubnis geben, unseren Weg zu gehen. Deine Idee mag noch so unkonventionell sein – wenn du spürst, dass da was dran ist, dann gehe ihn Schritt für Schritt.
Natürlich profitieren auch Männer davon, ihren eigenen Weg bewusst zu gehen und ihre Stärken zu zeigen. Doch gerade Frauen erleben oft, dass ihr Potenzial nicht automatisch gesehen wird. Darum ist es so wichtig, dass wir Frauen unsere Power erkennen, sie leben und andere inspirieren – und so Role Models werden, die den Unterschied machen.
«Dein Mut, deine Entscheidung, dein Einsatz – genau das macht den Unterschied.»
3. Deine Power erkennen und ausdrücken
«Deine Power will raus – nicht versteckt bleiben.»
Es reicht nicht, deine Kraft nur zu erkennen – du musst sie zeigen. Ich treffe immer wieder Frauen, die unglaublich viel können, ihre Stärke aber zurückhalten. Oft sehe ich in ihnen mehr Potenzial, als sie selbst wahrnehmen – und zu sehen, dass es nicht genutzt wird, tut mir buchstäblich weh.
Genau deshalb unterstütze ich Frauen, ihre Stärken zu erkennen, dazu zu stehen und ihren Weg mutig zu gehen. Ich liebe es, Frauen zu sehen, die ihre Power leben und damit – ob klein oder gross – unsere Welt bewegen.
4. Andere Frauen stärken
«Dein Vorangehen inspiriert andere – sei das Leuchtfeuer: ‚Ja, das geht!»
Wenn du deine eigene Stärke lebst, kannst du anderen den Steigbügel reichen. Sei Role Model, Pionierin, Mentorin – zeig, dass es geht!
Ein Artikel auf Bluewin hat mich kürzlich nachdenklich gestimmt: Frauen, die die Weltgeschichte geprägt haben – und die kaum jemand kennt. Einige mussten unter einem Pseudonym agieren, andere wurden übergangen.
Heute leben wir in einer Zeit, in der wir selbstbestimmt(er) handeln können. Dein Vorangehen inspiriert andere – manchmal reicht ein Satz wie: «Schau mal, was du alles kannst.» – und plötzlich beginnt die Power zu wirken.
Women empowering women: Gemeinsam stärker
«Empowern wirkt: Ein ehrlicher Satz kann Berge bewegen.»
Wenn wir in unserer Kraft stehen, fällt es leicht, andere zu unterstützen. Female Empowerment entsteht, wenn Frauen einander feiern, bestärken und nach vorne bringen.
Frauen, die ihren Weg gehen, ihr Potenzial leben und andere inspirieren – das ist echte Power. Für sich selbst, für andere Frauen und letztlich für unsere Gesellschaft.
«Die Welt wartet nicht auf perfekte Frauen – sie wartet auf Frauen, die ihre Power leben.»
Mach dir deine Kraft und Stärken bewusst, lebe sie – und bring sie in die Welt. Jetzt ist deine Zeit!
Über die Autorin

Ich bin Gabrielle Cacciatore, Gründerin von womenbiz.
Mit womenbiz habe ich eine Plattform geschaffen, die Frauen inspiriert, vernetzt und stärkt. In meinen Coachings und Keynote-Speeches geht es immer darum, Menschen in ihre Kraft zu bringen, damit sie ihr Potenzial leben und sichtbar machen.
Ich bin überzeugt: Wer seine Power erkennt und lebt, verändert nicht nur sein Leben – sondern auch die Welt.
Ich freue mich, auf einen Coffee-Call mit dir zum unverbindlichen Austausch.
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Webseite: womenbiz.ch
Email: info@womenbiz.ch
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Autorin: Gaby Cacciatore-von Mandach
Wenn ich Menschen erzähle, dass ich es liebe, auf der Bühne zu stehen oder Events zu moderieren, höre ich fast immer dieselbe Reaktion:
„Oh nein – davor hätte ich Angst.“
Viele würden solche Situationen am liebsten komplett vermeiden. Und ich verstehe das gut. Sich zu zeigen und sichtbar zu werden, fordert uns heraus. Doch gerade für uns Unternehmerinnen ist Sichtbarkeit entscheidend. Sich selbst und das eigene Angebot zu präsentieren ist kein freiwilliges Extra, sondern Teil unternehmerischer Verantwortung. Deshalb möchte ich mit dir meine persönliche Story teilen.
Selbstsicherheit entsteht nicht, bevor wir etwas tun. Sie entsteht, weil wir es tun.
Ich weiss sehr gut, wovon ich spreche. Als ich womenbiz gegründet habe, war ich zwar bereits eine erfahrene Geschäftsfrau im Bereich der Physiotherapie, in Witschaftsbereichen war ich jedoch eine Quereinsteigerin. An grösseren Wirtschaftsevents fühlte ich mich deshalb zu Beginn oft unsicher und fragte mich:
«Gehöre ich wirklich hierhin?»
Dank Gesprächen, kurzen Pitches und im Austausch auf Augenhöhe lernte ich jedoch mit der Zeit, mich auch dort authentisch zu zeigen zu können.
Diese Erfahrungen haben meine Selbstsicherheit nachhaltig geprägt. Heute gehe ich an solche Events, knüpfe wertvolle Kontakte und begegne Menschen selbstverständlich. Kontakte, die mich und mein Business wirklich weiterbringen.
Präsenz bedeutet nicht, keine Nervosität zu spüren
Auch nach über hundert moderierten Events, zahlreichen Keynotes und einer fundierten Ausbildung bin ich vor Auftritten nicht einfach „cool“. Ein bisschen Nervosität gehört dazu und ist sogar nötig, um maximal präsent zu sein..
Was mir hilft, ist ein ganz persönliches Ritual: Wenn immer möglich, tanze ich vor einem Auftritt zu der Playlist, die ich speziell dafür zusammengestellt habe, und mache Stimmübungen. Das bringt mich aus dem Kopf zurück in den Körper und gibt mir die richtige Präsenz.
Mein persönlicher Game Changer
Erfolgreich zu präsentieren, bedeutet nicht, allen zu gefallen.
Sobald du die Angst vor der Bewertung deiner Person ablegst und dich darauf fokussierst, Mehrwert für dein Gegenüber oder dein Publikum zu bieten, verändert sich alles! Deine Auftrittsangst schwindet und damit verändert sich deine gesamte Ausstrahlung.
Auf den Punkt zu kommen ist ein Zeichen von Respekt
Gerade an Netzwerkanlässen und auch bei Präsentationen habe ich realisiert, dass ich gedanklich schnell abdrifte, wenn mein gegenüber nicht auf den Punkt kommt. Deshalb gebe ich mir stets Mühe – obwohl ich ja sehr gerne rede – beim Sprechen so rasch wie möglich auf den Punkt zu kommen. Und ich beobachte mein Gegenüber oder das Publikum bei meinen Auftritten – sofern es die Scheinwerfer zulassen – genau, ob es aufmerksam zuhört oder innerlich bereits abdriftet.
Ein zentraler Teil jeder Präsentation ist die Fähigkeit, auf den Punkt zu kommen. Ob im Gespräch, beim Netzwerken oder auf einer Bühne – niemand möchte unnötig lange zuhören. Die Aufmerksamkeitsspanne unserer Gegenüber ist kurz und kostbar. Deshalb sind Klarheit, Struktur und eine präzise Botschaft nicht nur Stilmittel, sondern Ausdruck von Respekt für das Gegenüber.
Sichtbarkeit ist kein Talent. Sie ist eine Entscheidung.
Auftrittskompetenz, Selbstsicherheit und Präsenz sind keine Eigenschaften, die man entweder hat oder nicht hat. Sie sind entwickelbar. Und sie wachsen mit jeder Situation, der wir uns stellen.
Obwohl ich gerne auf der Bühne bin und vor Leuten spreche, heisst das nicht, dass ich keine Nervosität spüre. In meiner Ausbildung zum Keynotespeaker hat mir folgender Perspektivenwechsel geholfen:
Sich authentisch zu präsentieren ist kein Risiko, sondern eine unabdingbare Notwendigkeit und eine grosse Chance.
Eine Chance, deine Message zu hinterlassen.
Eine Chance, Vertrauen aufzubauen.
Und eine Chance, dein Business nachhaltig vorwärtszubringen.
Deshalb – nutze diese Chancen und übe dich im Präsentieren!
Ich wünsche dir viel Courage!
Über die Autorin

Gabrielle Cacciatore-von Mandach ist Unternehmerin mit über 37 Jahren Erfahrung im Aufbau und in der Weiterentwicklung von Unternehmen. Als Gründerin von womenbiz, Keynote-Speakerin und Mentorin begleitet sie Unternehmerinnen dabei, Klarheit zu gewinnen, sichtbar zu werden und ihr Business strategisch zu führen.
Möchtest auch du dein Business mit mehr Klarheit, Präsenz und Wirkung führen? Dann könnte ein persönliches Gespräch ein kraftvoller nächster Schritt sein.
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Email: info@womenbiz.ch
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Autorin: Gaby Cacciatore-von Mandach
Warum deine innere Haltung deine stärkste Wirkung erzielt
In über 37 Jahren als Unternehmerin habe ich eines immer wieder beobachtet: Viele Frauen investieren Zeit in Präsentationstechniken, besuchen Rhetorikseminare oder feilen an ihrem Pitch, um ihr Business überzeugend zu präsentieren. Und ja – diese Werkzeuge sind wichtig. Sie geben Sicherheit und helfen, Botschaften klar zu vermitteln.
Doch ihre volle Kraft entfalten sie erst dann, wenn das Fundament stimmt: die innere Haltung.
Denn Menschen reagieren weniger auf perfekt gewählte Worte als auf die Persönlichkeit dahinter. Sie spüren sehr genau, ob jemand etwas beweisen möchte – oder ob dort eine Unternehmerin steht, die weiss, wofür sie steht.
Authentisch aufzutreten bedeutet nicht, besonders laut oder extrovertiert zu sein. Es bedeutet, innerlich klar zu sein und diese Klarheit nach aussen zu tragen.
Klarheit statt Überzeugungsdruck
Als Unternehmerin stellt sich nicht die Frage: Will ich Sichtbarkeit? Du brauchst Sichtbarkeit! Sie ist essenziell. Wenn du nicht zeigst, wofür du stehst, können andere weder Vertrauen aufbauen noch den Wert deiner Arbeit erkennen.
Ich behaupte sogar: Nicht sichtbar zu sein ist eine Unterlassungssünde – nicht nur, weil du den Erfolg deines Unternehmens gefährdest. Sondern vor allem, weil dein Angebot, das ein Problem deiner Kundinnen und Kunden löst, diese nicht erreicht und sie somit ohne Lösung dastehen.
Und dennoch trauen sich viele nicht, in die Sichtbarkeit zu gehen. Warum? Weil die innere Klarheit fehlt.
Präsenz beginnt innen. Immer.
Authentische Präsentation ist immer zuerst eine innere Entscheidung. Ist diese Klarheit und innere Sicherheit da, hilft mir immer einer meiner wichtigsten Leitsätze:
«Ich muss nichts beweisen»
Dieser Satz mag simpel klingen, doch seine Wirkung ist enorm. Er macht ruhig. Ruhe signalisiert Kompetenz – und Kompetenz schafft Vertrauen.
Er erlaubt, Raum einzunehmen. Nicht laut, nicht dominant, sondern selbstverständlich.
Ein anderes Phänomen, das ich leider oft beobachte: Zu viele kompetente Frauen machen sich unbewusst kleiner, als sie sind – oft aus Höflichkeit oder Gewohnheit.
Weniger beeindrucken wollen – mehr Wirkung zulassen
Viele Unternehmerinnen gehen mit dem Anspruch in Präsentationen, möglichst perfekt oder besonders interessant zu wirken. Doch wirkliche Ausstrahlung entsteht nicht durch Anstrengung, sondern durch innere Ruhe.
Nicht mehr fragen: Wie komme ich an?
Sondern überlegen: Was brauchen die Menschen jetzt?
Dieser Perspektivenwechsel verändert fast alles. Plötzlich entsteht eine ruhige Form von Charisma – eine Klarheit, die Vertrauen schafft, ohne laut zu sein.
Zeig dich – nicht perfekter, sondern klarer
Oft sehe ich bei Unternehmerinnen, dass sie gefallen wollen. Dann werden sie unglaublich enthusiastisch und verrennen sich in einer detaillierten Präsentation ihres Angebots – das das Gegenüber vielleicht gar nicht interessiert.
Das ging mir übrigens am Anfang genauso. Doch wenn du beginnst Klarheit auszustrahlen und echten Nutzen zu bieten, entsteht eine natürliche Anziehungskraft. Nicht durch reine Angebotsrhetorik, sondern durch deine Haltung und Persönlichkeit.
Es geht nicht primär darum, Eindruck hinterlassen zu wollen. Es geht darum, Orientierung zu geben.
Die Haltung führt – Technik unterstützt nur
Die Reihenfolge ist entscheidend: Zuerst Haltung. Dann Technik.
Wenn deine innere Sicherheit spürbar ist, wirken selbst einfache Worte stark.
Hier ein paar Techniken, die einfach umzusetzen sind – und ich persönlich sehr gerne mag:
Reduktion:
- Sprich etwas langsamer.
- Halte Blickkontakt einen Moment länger.
- Lass kurze Pausen zu.
Stille ist kein Zeichen von Unsicherheit – sie ist ein Ausdruck von Souveränität.
Setze auf echte Aufmerksamkeit:
Frauen lächeln oft zu viel, weil wir Akzeptanz und Nähe erzeugen wollen. Ersetze Dauerlächeln durch echte Aufmerksamkeit, deine Zugewandtheit und wahre Präsenz. So wirkst du wie eine Gastgeberin – nicht wie eine Bittstellerin.
Menschen suchen zuerst Menschen
Sie suchen Persönlichkeiten und deren Energie. Vertrauen entsteht immer zuerst in die Person, erst danach in das Angebot.
Authentisch aufzutreten und zu präsentieren bedeutet letztlich, vollständig sichtbar zu sein – mit deiner klaren Haltung, deiner Erfahrung und deiner Persönlichkeit.
Über die Autorin

Gabrielle Cacciatore-von Mandach ist Unternehmerin mit über 37 Jahren Erfahrung im Aufbau und in der Weiterentwicklung von Unternehmen. Als Gründerin von womenbiz, Keynote-Speakerin und Mentorin begleitet sie Unternehmerinnen dabei, Klarheit zu gewinnen, sichtbar zu werden und ihr Business strategisch zu führen.
Möchtest auch du dein Business mit mehr Klarheit, Präsenz und Wirkung führen? Dann könnte ein persönliches Gespräch ein kraftvoller nächster Schritt sein.
womenbiz ag
Gaby Cacciatore-von Mandach
Webseite: womenbiz.ch
Email: info@womenbiz.ch
Telefon: +41 31 932 38 62
Autorin: Katrin von Arx
Wenn du vor Publikum stehst, bist du ausgestellt. Alles wird dabei sichtbar und spürbar: Deine Gestik, dein Embodiment, deine Stimme, deine charismatische Ausstrahlung und auch jegliche Unsicherheit. Denn: Die Bühne wirkt wie ein Vergrösserungsglas deiner Gefühle!
Wenn du innerlich gut aufgestellt bist, präsent und mit dir verbunden, dann ist deine Wirkung nach aussen automatisch «einzigartig & magisch». Denn DU und deine Art aufzutreten sind einmalig! Niemand ist wie du und hat genau das Gleiche zu sagen.
Nervosität ist beim Auftreten in gesundem Masse gut. Wenn du jedoch nicht mehr klar denken kannst und deine Stimme und Hände zittern, dann darfst du dich emotional selber regulieren. Einfache Tools aus der Prozess- und Embodiment-fokussierten Psychologie können dir helfen, dein Lampenfieber zu reduzieren. Ja, dein Auftritt darf und soll sogar Spass machen!
Stärke dein Selbstvertrauen!
Falls du dich beim Auftreten innerlich hilflos oder verloren fühlst, hast du höchstwahrscheinlich eine oder mehrere kognitive Blockaden an Board:
- Du machst dir Selbstvorwürfe, indem du dich ärgerst, wenn etwas nicht so klappt, wie erwünscht oder du ärgerst dich über vergangene Erfahrungen oder Flops.
- Du hast Erwartungen an andere. Du möchtest, dass dich alle im Publikum mögen und gut finden.
- Du machst anderen Vorwürfe, weil dich schon Menschen verletzt oder unachtsam bewertet haben.
- Innerliche Altersregression ist aktiviert, wenn du nicht deine volle Kompetenz und Lebenserfahrung präsent hast, sondern dich innerlich jünger fühlst.
- Du steckst in Loyalitäten gegenüber anderen fest, die dir nicht erlauben, deine vollen PS auf die Strasse zu bringen; erfolgreich sein könnte somit gefährlich oder unerwünscht sein.
Genau diese inneren roten Ampeln kannst du auf grün stellen! Im Bewusstsein unterwegs mit individuell passenden Kraftsätzen hebst du dein Selbstvertrauen auf ein neues Level. Genau dies ist meine wundervolle Arbeit als Mentorin und Trainerin für mehr Selbstwirksamkeit.
Zeige dich so wie du bist!
Bestimmt kennst du auch deine innere Stimme, die dir des Öfteren einredet, dass du dich erst noch weiterbilden solltest oder du noch nicht professionell genug bist, um sichtbar zu werden! Unglaublich; so schnell bist du im Mangel, deine Energie schwindet, du verschiebst deinen Auftritt auf später und bist innerlich enttäuscht, dass du den Mut wieder nicht hattest, den Schritt ins Rampenlicht zu wagen!
Die gute Nachricht dabei ist: Du trittst immer auf, egal wo du bist! Ob beim Treffen mit einer guten Freundin, im Team Call online, beim Zahlen an der Kasse im Laden, immer zeigst du dich mit deiner Persönlichkeit.
Was du ausstrahlst, sind deine inneren Werte, ob du mit dem Leben in Einklang bist, ob du ein glückliches und selbstbestimmtes Leben lebst. Genau das zeigst du immer! Und dabei musst du nie perfekt sein (denn perfekt ist langweilig), aber ehrlich und authentisch. Das macht dich nahbar, das schafft Verbindung zu anderen!
Bist du gut aufgestellt?
Gerne verrate ich dir noch, was aus meiner Erfahrung ein Gamechanger für dich sein könnte:
Deine 3 Kompetenzzentren Bauch, Herz und Kopf sind in gutem Ressourcenzustand unglaublich kraftvoll! Wenn du die Präsenz und Kraft der 3 embodimentalen Zentren verkörperst, bist du von alleine im Flow und kannst dich authentisch und charismatisch zeigen bei deinem Auftritt. Wichtig, um die permanenten Kopfüberlastung aufzulösen: Starte immer in deiner Bauchwahrnehmung.
- Bauch steht für Autonomie und Raum: Du stehst zu dir, nimmst dir deinen Raum und darfst souverän auftreten.
- Herz steht für Beziehung und Kontakt: Du bist in Verbindung mit dem, was dich innerlich begeistert und teilst es mit den Menschen. Voller Freude und Elan. Das kommt an!
- Kopf steht für Überblick und Orientierung: Du hast einen klaren Fokus, ein durchdachtes Skript für deinen Auftritt und strahlst mit Leichtigkeit Klarheit aus!
Bist du neugierig, mehr darüber zu erfahren, was dich in deinem authentischen, selbstbewussten Auftritt unterstützt? Möchtest du deine embodimentale Wahrnehmung und Aufmerksamkeit für deine Kompetenzzentren schärfen und für neuen Business Flow upgraden? Ich biete regelmässig Seminare & Weiterbildungen zum Thema.
Ich freue mich auf dich!
Katrin von Arx
Über die Autorin

Katrin von Arx, Moderatorin und Business Coach EN, führt seit 15 Jahren als selbständige Unternehmerin Menschen zu mehr Selbstwirksamkeit.
«Lebe dein ureigenes Potential!» ist ihr zentrales Leitmotiv und Anliegen, ebenso die Integration der eigenen Stärken und ein gesunder Selbstwert.
Auf der Basis von Prozess- und Embodimentfokussierter Psychologie (nach Dr. Michael Bohne) und der systemischen Triadik (nach Gabriela von Witzleben) begleitet sie mit grosser Lebenserfahrung und Begeisterung Menschen in ihre Kraft, in mehr Flow und einem selbstbestimmten, erfüllten Leben.
vx coaching GmbH
Katrin von Arx
Webseite: lebensraum-coaching.ch
Email: vonarx.k@bluewin.ch
Telefon: +41 79 585 76 85
Autorin: Romina Buchle
Sechs Teams mit je sechs sich unbekannten Personen, sechs Augenbinden, limitierte Mittel, ein Instruktor mit zwei klaren Zielen und zwei Einschränkungen, 20 Minuten Zeit. Das war die Ausgangslage vor einem Workshop. Die Aufgabe: blind eine Brücke aus Papier bauen.
Was denkst du – wie oft wurden die Ziele erreicht?
In 5 von 6 Fällen.
Der Grund liegt meiner Ansicht nach beim Fokus. Kein Schnickschnack, keine grosse Wahl, einfach ein klares Ziel. Eines, das man auch blind erreichen kann.
Das Problem: Zu viele Ziele, zu wenig Fokus
Seien wir mal ehrlich – viele Unternehmen haben zwar ihre Augen offen, doch es fehlt an Fokus und Klarheit. Man hat nicht nur ein oder zwei, sondern x-Ziele und oftmals nochmals das Fünffache an Ideen.
Das ist der Grund, warum ich KI, neue Tools und neue Taktiken immer spannend finde – aber am Ende des Tages nicht ins Zentrum stelle. Denn um Ziele zu erreichen und zu wachsen, muss meist nicht mehr gemacht werden. Es geht darum, das Richtige richtig gut zu machen.
Je grösser das Team und je breiter die verschiedenen Rollen werden, desto mehr Reibung gibt es meist bei der Erreichung der Ziele. „Gärtlidenken“, unklare Zuständigkeiten und schlechte Entscheidungsgrundlagen führen oft nicht nur zu Ineffizienz, sondern auch zu Frust. Genau hier, aber auch bei Einzelfirmen kann mit GTM angesetzt werden. Denn wenn du alleine für deine Firma tätig bist, wirst du viele verschiedene Hüte tragen und Prioritäten genau abwägen müssen. Zudem ist Effizienz noch wichtiger, da du deine wichtigste Ressource bist.
Was GTM ist & wie das Konzept helfen kann
GTM steht für Go-To-Market – und ja, viele kennen das Konzept nur aus dem Start-Up Kontext. Beim Launch eines neuen Produktes wird GTM gross geschrieben, gerät danach aber oft in Vergessenheit. Das ist ein Fehler.
Was ist GTM konkret? Go-To-Market ist dein strategisches Framework dafür, wie du ein neues Angebot, eine neue Zielgruppe oder eine Veränderung in deinem Business strukturiert und fortlaufend angehst. Es beantwortet drei zentrale Fragen:
- Wer ist deine Zielgruppe, deine Wunschkundin?
- Was bietest du ihr an – und warum sie und nicht alle?
- Wie erreichst du sie, gewinnst sie und hältst sie?
GTM ist nicht einfach nur „Marketing“. Es verbindet deine Strategie (wer, was, warum), deine Prozesse (wie du es machst) und deine Kommunikation (wie du darüber sprichst) zu einem einfachen Plan. Zudem verhilft das Framework dir intern zu mehr Klarheit und einem gemeinsamen Fokus.
Kurz gesagt: GTM kann für dich als Selbstständige bei jedem Veränderungsprozess helfen. Egal, ob duein neues Angebot, eine neue Zielgruppe, eine neue Positionierung ausarbeitest.
Das Ziel? Weg vom Chaos, hin zu strukturierter Arbeit mit klarem Fokus. Statt wild verschiedene Tätigkeiten zu kombinieren, schaffst du ein System, das funktioniert – auch wenn du alleine bist oder nur ein kleines Team hast.
GTM hilft dir dabei, dass deine Positionierung, Vermarktung und Kundenbeziehung Hand in Hand arbeiten. Das Ergebnis: mehr Klarheit, weniger Streuverluste, bessere Ergebnisse.
Das MOVE-Framework für deine Klarheit
Um GTM konkret zu machen, arbeite ich mit dem MOVE-Framework von Sangram Vajre (welches ich hier in mehr Detail beschrieben habe). Es beantwortet vier einfache Fragen, die du dir immer wieder stellen solltest:
- Market: Wem sollen wir etwas verkaufen?
Ziel: so wenig Streuverluste wie möglich. Statt alle anzusprechen, konzentrierst du dich auf
deine ideale Zielgruppe. - Operations: Was benötigen wir, um effektiv zu funktionieren?
Hier wird es konkret. Welche Prozesse brauchst du? Welche Tools? Wer macht was – und bei dir als Selbstständige: Welche Aufgaben kannst du delegieren oder automatisieren? - Velocity: Wann können wir skalieren?
Nicht alles auf einmal. Welche Prioritäten machst du in welcher Reihenfolge? - Expansion: Wo liegt das grösste Wachstumspotenzial?
Wohin solltest du als nächstes gehen, wenn die aktuellen Schritte funktionieren?
Diese vier Fragen helfen dir, deine Rolle als Unternehmerin zu organisieren – egal ob Solo-Selbstständige oder mit kleinem Team.
Warum GTM auch für ein One-Woman-Business wichtig ist
Vielleicht denkst du: „Romina, ich bin alleine. Ich brauche da kein grosses Framework.“ Das verstehe ich. Aber es ist genau umgekehrt!
Je weniger Menschen dich unterstützen, desto wichtiger ist Klarheit und Organisation.
Mit GTM vermeidest du:
- Das Gefühl, alles gleichzeitig zu tun und nichts richtig zu machen
- Streuverluste bei Marketing und Kundenakquise
- Burnout durch fehlende Prioritäten
- Vertane Chancen weil dein System nicht funktioniert
Mit GTM baust du ein System, das skaliert – ohne dass du selbst zur Grenze gehst.
Tipps für dein Unternehmen im 2026
Starte damit, diese vier Fragen zu beantworten:
- Market: Wer ist meine ideale Kundin konkret?
- Operations: Welche Prozesse brauche ich, um diese Kundinnen zu erreichen – und welche kann ich automatisieren?
- Velocity: Was ist meine Priorität für die nächsten 90 Tage?
- Expansion: Wohin kann ich danach gehen?
Nimm dir ein bis zwei Stunden Zeit, um die Theorie in Praxis umzusetzen.
Beantworte diese Fragen ehrlich – und siehe, wie sich dein Fokus schärft.
Danach ist ganz wichtig zu wissen: GTM ist kein Prozess, den du einmal machst und dann abhaken kannst. Es ist ein kontinuierlicher Prozess. Alle 90 Tage kannst du die Fragen wieder stellen. Und jedes Mal wirst du klarer werden – über dein Business, deine Ziele und deine Rolle darin.
Jetzt ist der Moment, um weniger Chaos und mehr System in dein Business zu bringen.
Wieso ich davon überzeugt bin?
Die Brücke aus Papier wurde gebaut – weil es klare Ziele gab. Das geht für dein Business auch.
Die Zutaten sind dieselben: Fokus, System und Klarheit.
Und: Natürlich kann man schönere Brücken bauen. Manchmal reicht es aber einfach auch mal zu starten. Meiner Meinung nach definitiv besser, als in Schönheit zu sterben.

Buchle Marketing Orchestration
Romina Buchle
Webseite: marketingorchestration.ch
Email: buchle@marketingorchestration.ch
Telefon: +41 76 216 12 99
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