Michaela Santschi, Author at womenbiz
Von Image, Komfortzonen, Prioritäten und Balance

Autorin: Michaela Santschi | womenbiz ag

Ob am 1. Januar oder am 23. Juli; für einen Paradigmenwechsel braucht es kein bestimmtes Datum, sondern den richtigen Mindset. Nichtsdestotrotz ist das Jahresende das wohl beliebteste Datum um Erlebtes zu reflektieren, neue Ziele zu setzen und das nächste Jahr vielleicht doch ein bisschen «bewusster» zu starten.

Inspiriert vom Jahresende und den Neujahrsvorsätzen, nehmen wir uns schon jetzt die Zeit, um dir ein paar wichtige Inputs zum Thema zu geben.

Deine persönliche Marke

Es ist schwierig eine Dienstleistung oder ein Produkt zu verkaufen, wenn dir nicht klar ist, wer du selbst bist – denn am Ende bist DU deine Marke! Aber auch wenn du kein eigenes Business hast, «verkaufst» du, und zwar dich selbst, tagtäglich. Das tönt in der Theorie einfach und logisch, aber hast du dein «Ich» schon mal wirklich zu Papier gebracht, dich gefragt, wer du eigentlich bist und was du darstellst?

Nimm dir 5 Minuten Zeit und beantworte dir die folgende Frage: «Wer bin ich?». Wichtig: Schreibe dir deine Antworten auf. Sie sind ein Guide für die Zukunft.

Im Anschluss stelle dir die Frage «Welches Image möchte ich der Welt projizieren?». Ist dieses Image unterschiedlich zu deinem heutigen Ich? Dann frage dich wieso, und was du verändern musst, damit dein ideales Image und dein Ich übereinstimmen!

Denke an deinen Alltag: Verhältst du dich immer gleich echt oder hast du das Gefühl, dass du dich in gewissen Situationen verstellen musst, um anderen zu gefallen? Solltest du hier mit «ich verstelle mich» geantwortet haben, musst du dir dringend genauere Gedanken zu deinem Personal Brand machen. Denn das Ziel ist, dein Ich zu kennen und zu zeigen, kongruent und authentisch! Nur so wirst du von deinem Gegenüber als eine vertrauensvolle Persönlichkeit erkannt und ernst genommen.

Stelle dir eine weitere Frage: «Wer bin ich in 12 Monaten?». Stelle dir dazu dein Ich in der Zukunft vor und notiere dir klare Aussagen im Stil von «ich bin», «ich habe» etc.

Was projiziere ich der Welt?

Mit der Definition deines Personal Brands hast du auch gleich die Basis deiner Kommunikation definiert. Er ist die Basis deiner Webseite und deiner Social Media Kanäle. Bist du mit deiner Kommunikation zufrieden? Ist sie kongruent mit deinem Personal Brand? Ist dir klar, was du auf deinen Kanälen teilst / teilen möchtest? Falls ja, Gratulation! Falls es dir noch nicht klar ist, dann versuche diese zwei einfachen Übungen:

Wachse aus deiner Komfortzone heraus!

Eine Komfortzone zu haben ist an sich nichts Negatives, sie gibt dir Geborgenheit, Kraft und Energie. Allerdings kannst du nur wachsen, wenn du dich auch ab und an aus deiner Komfortzone heraus bewegst. Auch hier wird dir eine einfache Übung helfen.

Denke erneut an deinen Alltag: In welchen Situationen fühlst du dich unwohl? Gibt es Dinge, die du nicht machst, aus Angst zu versagen, dich unwohl zu fühlen oder von anderen bewertet zu werden? Schreib dir die Situationen auf.

Schreibe dir zudem die Ängste auf, die dich davon abhalten, deine Comfort Zone zu verlassen. Setze im Anschluss Massnahmen für dich fest, um in eine Zone des stetigen Wachstums zu gelangen. «Ich verspreche mir selbst, …».

Uns ist bewusst, dass dies keine einfache Aufgabe ist und dass immer wieder Zweifel auf dem Weg aufkommen werden. Schau dir in diesen Momenten deine Antworten an, sie werden dir helfen, deine Richtung zu finden.

Balance finden

Stress, Disharmonie und Überschöpfung machen sich früher oder später bemerkbar. Meist beginnt es mit schwachen Anzeichen: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Insomnie… es ist einfach, die ersten Anzeichen zu ignorieren, eine Tablette zu nehmen und weiterzumachen… DON´T! Denn die ersten Anzeichen sind ein Schutzmechanismus deines Körpers.
Dass eine Disharmonie in unserem Leben besteht, ist uns oft gar nicht so bewusst – bis wir einen genaueren Blick auf unser Leben werfen. Es gibt diverse unterschiedliche Methoden dazu, die Idee dahinter ist jedoch meist die gleiche: Die Prioritäten in deinem Leben zu balancieren.
Eine der wohl bekanntesten Methoden ist das Wheel of Life.

Wheel of Life

Das Wheel of Life besteht normalerweise aus den 10 Kategorien Finanzen, Spiritualität, persönlichem Wachstum, Business, Familie, Gesundheit, Freunde, Freizeit, Liebe, Gesellschaft). Es hilft zu beurteilen und zu verstehen, wie die Bereiche in deinem Leben ausgeglichen sind. Die Idee ist, eine Balance zwischen allen Kategorien zu finden, die dich glücklich macht. Vorlagen findest du ganz einfach auf Google. Du kannst aber auch dein ganz eigenes Rad erstellen und die Kategorien wählen, die eine Priorität in deinem Leben darstellen.

Das Vorgehen ist dabei einfach: Geh jede Kategorie durch und bewerte, wie viel Aufmerksamkeit du dieser Kategorie derzeit widmest. Gib jeder Kategorie eine Note auf einer Skala von 0 bis 10, wobei 0 für die geringste und 10 für die höchste Aufmerksamkeit steht. Sobald du die Punktzahl für eine Kategorie ermittelt hast, markiere sie in der entsprechenden Speiche. Am Resultat siehst du, wie ausgeglichen oder unausgeglichen du bist.

Verschiedene Bereiche deines Lebens erfordern unterschiedliche Aufmerksamkeit. Mit anderen Worten: Ein ausgeglichenes Leben muss nicht bedeuten, dass du jeder Kategorie gleich viel Aufmerksamkeit schenkst. Überlegen dir, wie hoch deine ideale Aufmerksamkeit für jede Kategorie ist und trage diese Werte dann in einer anderen Farbe auf deinem Lebensrad ein.

Ich persönlich benutze das Wheel of Life ein wenig anders: Ich stelle mir nicht die Frage, wie viel Zeit ich für jede Kategorie widme, sondern wie glücklich ich mit jedem einzelnen Bereich in der Aktualität bin, ich spare mir also so zu sagen einen Schritt. Probiere aus, was für dich am besten funktioniert!

Das Ziel des Wheel of Life oder anderer, ähnlicher Tools ist ganz einfach: Einen Ist-Stand deines aktuellen Lebens zu erhalten, einen für dich idealen Soll-Zustand zu etablieren und Massnahmen festzulegen, wie du von Ist zu Soll gelangen wirst.

Halte deine Prioritäten fest

Du weisst nun, wer du heute bist, wer und was du in 12 Monaten sein wirst, was du nach aussen projizieren möchtest und welche Prioritäten du in deinem Leben setzt. Ein guter Ausganspunkt, um noch einen Schritt weiter zu gehen: Erstelle dein Vision Board!
Ein Vision Board ist eine Sammlung aus Bildern, Farben, Sätzen oder Wörtern, die darstellen, was du in deinem Leben sein, fühlen, tun oder haben möchtest. Dabei sind dir keine Limiten gesetzt, dream big!

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Ausgeglichen und erfolgreich Dank effizientem Energiemanagement

Autor: womenbiz ag

Mein Rezept, um alle meine Engagements und Geschäfte unter einen Hut zu kriegen, ist dir als womenbiz affine Person wahrscheinlich schon bekannt: Fokussier dich auf dein Potential und delegiere den Rest. Nach diesem «Rezept» lebe ich schon seit Jahren. Ich gebe jedoch gerne zu, dass es auch für mich nicht immer einfach ist, mit meinen Kräften zu haushalten und eine gute Work Life Balance zu leben.

Ich liebe meine Arbeit. Sie gibt mir die Chance, meine Passionen zu leben. Deshalb habe ich selten das Gefühl des «Arbeitens». Doch gerade weil ich meine Aufgaben nicht als Arbeit empfinde, neige ich dazu, manchmal zu viel zu arbeiten. Es fühlt sich ja als Leidenschaft und nicht als Arbeit an, es ist ja so spannend… und schwupps sind wieder zig Stunden vorbei und ich habe vergessen zu schlafen, zu essen, mich auszuruhen oder nach draussen in die Natur zu gehen.

Trotz aller Passion – oder genau deswegen? – kann jeder und jede mal aus der Balance kommen. Mein Energiemanagement ist deshalb für mich von extrem hoher Bedeutung. Mein Wissen zum Thema – gespickt mit ganz viel Erfahrung und Fachwissen aus meiner Zeit als Physiotherapeutin und Ernährungscoach – möchte ich auch dir weitergeben.

10 wichtige Tipps zum Thema Energiemanagement:

  1. Mindset, Kompass und Fokus:
    Um all deinen Aufgaben gerecht zu werden und dich selbst den grossen Herausforderungen immer wieder zu stellen, sind eine klare Vision, Fokus und der richtige Mindset ausschlaggebend. Die Vision ist dein Kompass und der Motor für deinen Antrieb. Orientiere dich daran, wenn es gilt den Fokus zu setzen, zu priorisieren und zu planen. Was sind die grossen Ziele und Aufgaben, die du umsetzen willst? Setze dort die Prioritäten.
  2. Effizienz:
    Suche dir einen Arbeitsplatz, der dich so effizient wie möglich arbeiten lässt!
    Für mich ist das von Zuhause aus, da ich so am wenigsten Zeit verliere. Für dich bedeutet dies vielleicht jedoch zu viel Ablenkung oder zu wenig Abstand zur Arbeit. Auch ausser Haus versuche ich meine Zeit effizient einzusetzen. Habe ich Auswärtstermine, nehme ich nach Möglichkeit den Zug. Dies ist erstens umweltfreundlicher, zweitens gibt es mir die Möglichkeit, die Zeit im Zug zum Arbeiten zu nutzen.
  3. Prokrastination versus Fokus:
    Um deine Visionen umzusetzen, musst du dich fokussieren. Was aber, wenn du feststellst, dass du eine Aufgabe immer wieder vor dir hinschiebst? Versuche den Grund zu finden!
    – Ist es eine Aufgabe, die dich überfordert? Suche Unterstützung. Delegiere, oder suche jemanden, der dir den Task erklären kann!
    – Ist es eine Aufgabe, die nicht zu dir passt? Delegiere!
    – Ist es eine Aufgabe, für die du etwas länger brauchst und dir fehlt die nötige Zeit dafür? Schaffe dir die nötige Zeit, oder delegiere!
  4. Pausen und Freizeit:
    Probiere aus, was am besten für dich passt: Regelmässige geplante Pausen und Freitage zu setzen oder dann eine Pause einlegen, wenn du spürst, dass du einen Break benötigst. Persönlich funktioniert letzteres für mich am besten. Denn für mich zählen nicht die Arbeitsstunden, sondern die Resultate. Und die Resultate sind dann am besten, wenn ich den Flow habe. So kann es sein, dass ich auch einfach mal einen Tag unter der Woche gar nicht arbeite. Dafür setze ich mich dann auch mal am Wochenende ein paar Stunden an den Schreibtisch
  5. Genügend Schlaf und guter Schlaf/Wach-Rhythmus:
    Schaffe einen Schlaf/Wach-Rhythmus, der genügend regelmässigen Schlaf in deinen Alltag bringt.
    Für mich funktioniert das so: Auch wenn ich wie heute spät noch am Laptop sitze: spätestens um 22.00 Uhr höre ich auf zu arbeiten, gehe regelmässig um dieselbe Uhrzeit ins Bett und nehme mir mindestens 8 Stunden Zeit für den Schlaf.
  6. Morgenritual:
    Schaffe dir dein ganz persönliches Morgenritual: Frühstück, Sport, einen Podcast, einem Moment in der Natur, Meditation… Wichtig ist, eine Routine zu schaffen.
    Ich zum Beispiel gönne mir morgens einen Kaffee und lese ca. 30 Minuten. Im Anschluss folgt eine Dosis Yoga, HIIT-Training oder Pilates. Dies hilft den Kreislauf anzukurbeln und Stresshormone zu reduzieren. Zudem gibt mir Sport auch körperlich ein gutes Gefühl, das mich den ganzen Tag über begleitet.
  7. Genügend Trinken:
    Auch wenn das der bekannteste aller Tipps ist: Ist es dir nicht auch schon passiert, dass du abends merkst, dass du den ganzen Tag fast nichts getrunken hast? Auch hier hilft es, Routine zu schaffen und so schlechte Konzentration, Schwindel und Kopfschmerzen zu vermeiden.
  8. Ernährung:
    Hier ist das Problem oft ähnlich wie beim Thema genügend trinken. Man weiss es zwar, zwischen privaten und geschäftlichen Terminen und stapelweise Pendenzen wird dann aber doch öfter mal auf die Pause verzichtet oder am Schreibtisch schnell schnell etwas Ungesundes gegessen. Stopp! Auch wenn es nur 30 Minuten sind: Plane eine klare Pause mit einem ausgewogenen Essen ein. Keine Zeit zum Kochen? Food Prep – oder wie es früher geheissen hat: Vorkochen!
    Ich nehme mittags meist kohlenhydratarme Nahrung zu mir. So bleiben der Blutzuckerpegel und die Energie lange und gleichmässig über den ganzen Nachmittag erhalten. Müdigkeitsattacken, die man nach einem vollen Mittagsmenü hat, werden vermieden. Im Allgemeinen kommen bei uns vor allem Eiweisse, frisches Gemüse, Salate, Früchte und ab und zu ein gutes Stück Fleisch, jedoch wenig Kohlehydrate und kaum Fertigprodukte auf den Tisch. Wer mich kennt, weiss, dass ich mir auch ab und zu einen feinen Apéro, ein Glas Wein und vor allem ein Stück meiner geliebten schwarzen Schokolade gönne. Ich ernähre mich gerne gut und gesund, denn dadurch fühle ich mich über den ganzen Tag verteilt voller Energie. Schöne Genussmomente gehören da selbstverständlich auch dazu.
  9. Beziehungen:
    Der Kontakt und die Beziehungen zu Familie, Freunden und Gleichgesinnten stehen bei mir an oberster Stelle. Ich nehme mir viel Zeit für Gespräche und gemeinsame Erlebnisse, denn sie sind für mich das Lebenselixier schlechthin. Achte immer darauf, mit wem du dich umgibst, denn dein Umfeld beeinflusst dich; bewusst oder unbewusst. Für mich zum Beispiel ist es wichtig, mich mit Persönlichkeiten mit einem positiven Mindset zu umgeben.
  10. Newskonsum:
    Schlechte Nachrichten – und das sind sie leider so gut wie immer – schlagen aufs Gemüt, und dies am Ende auf unsere Energie und Motivation. Ich rate dir nicht ganz auf Nachrichten zu verzichten, aber diese nur fokussiert zu konsumieren.
    Ich informiere mich täglich in wenigen Minuten gezielt über das Weltgeschehen, ohne mich dabei in Details zu verlieren.

Das Wichtigste ist immer, dass du dich gut fühlst. Und dies liegt alleine in deiner Verantwortung. Nur wenn es dir gut geht, kannst du wirklich etwas bewegen! Gerne stecke ich dich mit meiner Energie an und gebe dir meine Erfahrungen und mein Know-How betreffend Mindset, Vision, Fokus und Delegieren weiter.

Über die Autorin

Gabrielle Cacciatore-von Mandach gründete bisher acht Unternehmen und setzt sich seit zehn Jahren für die Förderung von Female Entrepreneurs ein. Sie ist Managing Founder bei womenbiz ag, Co-Autorin des Buches «Wege zum Erfolg», Kadermitglied eines Ärztezentrums, Physio- und Hippotherapeutin sowie Ernährungscoach und Keynote Speaker.

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Wie viele deiner Passwörter kennst du auswendig?

Autorin: Sabrina Keinersdorfer

Hand aufs Herz: Kennst du all deine privaten und geschäftlichen Passwörter, Pins und Logins auswendig? Die von dir und die deiner Kunden? Ja? Dann ist dieser Erfahrungsbericht über digitale Passwort Manager nichts für dich, aber Gratulation zu deinem Erinnerungsvermögen! An alle anderen: Ihr und eure grauen Hirnzellen können aufatmen, es gibt ihn, den digitalen Helfer, der private als auch geschäftliche Anliegen unter einen Hut bringt. Aber beginnen wir von vorne…

Wie alles begann

Es ist Samstagvormittag, ich habe gerade drei Mal das Passwort von meinem eBanking Account falsch eingetippt und muss nun per Post ein neues Passwort anfordern. Per Post! Man stelle sich das vor: Auch wenn noch heute ein automatisierter Prozess bei meiner Bank dafür sorgt, dass der Brief gedruckt und an die Post weitergeleitet wird, ist dieser Brief nicht vor Montag, 10 Uhr bei mir. Bis dahin habe ich keinen Zugrifft auf meine Finanzen. Dabei wollte ich doch gerade den Flug für meine Winterferien buchen…

Die Angst um mein Fingerbeeri

Kurz darauf fragt einer meiner Kunden bei mir nach, wie denn das Passwort zu seinem Mailchimp Account sei. Ich überlege kurz, öffne Mailchimp im Browser, tippe den Benutzername ein und nutze den Fingerscan auf meinem MacBook, um das Passwort automatisiert einzutragen, klicke dann auf das kleine Icon daneben, um das Passwort unverschlüsselt anzuzeigen. Vielleicht habe ich zu viele Krimis geschaut in den letzten Jahren, aber kurz stocke ich und denke: Was, wenn ich meinen Finger verliere? Kenne ich dann alle Passwörter auswendig? Und geht das nicht einfacher?

Mein Retter: Der digitale Passwort Manager

Das Risiko wird mir nun zu gross, nicht nur, weil ich meinen Finger noch brauche und mich meine grauen Hirnzellen ab und an im Stich lassen. Daher entscheide ich: Es ist Zeit für einen digitalen Passwort Manager. Meine Nachforschungen und mein Feedback nach sechs Wochen Einsatz lest ihr hier.

Do your Research

Natürlich habe ich zuerst Google gefragt, etliche Testberichte gelesen und dann in meinem Netzwerk bei meinen IT-Kollegen nachgefragt. Jene, welche doppelt erwähnt wurden, haben es in meine Probephase geschafft.

Meine Kriterien an den Passwort Manager

Die Kriterien und Anforderungen an den digitalen Passwortmanager gab ich mir natürlich selber:

  1. Der Manager musste eine kostengünstige Alternative sein.
  2. Er musste sowohl auf dem Handy als auch auf meinem Mac funktionieren und zwar offline, somit auch losgelöst von fremden Servern.
  3. Bin ich keine Programmiererin oder habe Zeit und Muse mich mit technischen Herausforderungen herumzuschlagen, ergo: einfach, verständlich und user friendly

Die finale Wahl

An den drei Kriterien sind die meisten aus meinem Research gescheitert. Es hats tatsächlich nur eine Lösung in die Endrunde geschafft: der Enpass Password Manager. Ich habe mir dazu zuerst einfach nur die App auf das Handy geladen. In einem kurzen und übersichtlichen Anmeldeverfahren habe ich mir einen Account angelegt. Wie bei jedem Passwort Manager braucht es ein Masterpasswort. Wenn man das vergisst, hat man keinen Zugang mehr zu seinen Einträgen. The bright side: man muss sich wirklich nur ein einziges Passwort merken! Oder man schreibt es sich auf, klebt es an die Rückseite des Schranks, unters Bett oder verfasst es im Testament 😉

Die Funktionen

Und dann gehts los: Man kann ganz einfach mit dem Pluszeichen oben rechts ein (neues) Login, eine Kreditkarte oder auch Lizenzen, Vielfliegerprogramme, Wlan Router, Seriennummern, Zahlenschlösser, aber eben auch Bankkonten und deren Zugänge erfassen. Die App gibt einem gute Inputs, was man alles sichern kann und auch soll.

Man entscheidet selber, wie umfangreich die Erfassung der einzelnen Einträge sein soll. Ist es bspw. nur das Bankkonto und der eBanking Zugang oder ist es auch gleich die IBAN, der Filialname, die Abhebungslimite und die Helpline.

Wer nun denkt „huch, das ist ja viel zu viel“, der sollte sich kurz fragen: Müssen diese Daten unter Umständen mit jemandem geteilt werden? Zum Beispiel mit dem/der Partner/in oder Mitarbeitenden. Weil dann macht die ausführliche Erfassung unter Umständen Sinn.

Somit: Ja, es braucht initial Zeit, doch kann uns nachher gerade im Berufsalltag mit vielen Kunden einiges an Ärger ersparen.

Der Enpass Password Manager kann übrigens noch viel mehr: Er weist mich auf kompromittierte Passwörter hin, man kann Anhänge hochladen, er generiert auf Wunsch neue Passwörter nach den höchsten Sicherheitsstandards, ich kann die erfassten Einträge sortieren (mit eigenen Tags oder nach Kategorien), es gibt eine Suchfunktion, biometrische Daten können genutzt werden (bspw. Face Recognition) und er ist via Desktop App und Verbindung zur Cloud auch synchronisierbar mit mehreren Geräten. Doch hier sei Vorsicht geboten: Natürlich sollte ein möglichst sicherer Cloud Dienst gewählt werden. Aber das ist ja dann ein anderes Thema…

Die Kosten

Der Testmodus ist gratis, dabei können 10 Einträge erstellt werden und man kann praktisch alle Funktionen ausprobieren, um herauszufinden ob die App zu einem passt. Und genau so habe ich das die letzten Wochen auch gemacht.

Braucht man mehr Einträge oder die zusätzlichen Funktionen, gibt es die Möglichkeit als Unternehmen oder für den privaten Gebrauch (je nach Anforderung) monatliche eine Lizenz zu zahlen. Mich hat am Ende der „One time Plan“ überzeugt, dort zahlt man einmalig € 71.19. Bei den meisten anderen Apps hätte ich monatlich eine Lizenz bezahlt. Auch wenn das nur CHF 1.50 pro Monat sind, summiert sich das über die Jahre. So habe ich keine monatlichen Abrechnungen, die ich in die Buchhaltung einfliessen lassen muss.

Schlusswort

Der Enpass Manager erfüllt meine Kriterien vollumfänglich und ich würde ihn, für alle, die eine ähnliche Ausgangslage und Kriterien haben, weiterempfehlen.

So, nun muss ich noch den Flug für meine Ferien buchen… 😉

Liebe Grüsse
Sabrina

Startklar Marketing GmbH
Sabrina Keinersdorfer
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Wieso wir Frauen fördern

Autor: womenbiz ag

Wir können uns nur zu gut erinnern, als wir – Antonia, Gaby und Michaela – letzten September nach einer Lunch Time in St. Gallen in einem Café sassen, mit einem Cüpli in der Hand über Gott uns die Welt philosophierten und plötzlich von der Dame des Cafés gefragt wurden: «Dieses womenbiz, ist das so ein Emanzen Club?» Von einer Frau! Im Jahr 2021!

Auch wenn wir uns definitiv nicht als Emanzen Club bezeichnen, eines ist klar: Unsere Vision ist es, Frauen zu empowern und sie zu motivieren, ihr volles Potenzial zu nutzen und dieses in Wirtschaft und Gesellschaft einzubringen. Aber, worum geht es bei Female Empowerment eigentlich genau?

Female Empowerment 101

Gemäss dem European Institute for Gender Equality besteht Female Empowerment aus fünf Komponenten:

Als wichtige Instrumente für das Female Empowerment nennt das EIGE: Bildung, Ausbildung, Bewusstseinsbildung, Stärkung des Selbstbewusstseins, Erweiterung der Wahlmöglichkeiten, verbesserter Zugang zu und Kontrolle über Ressourcen sowie zu Massnahmen zur Veränderung der Strukturen und Institutionen, die die Diskriminierung und Ungleichheit zwischen den Geschlechtern verstärken und aufrechterhalten.

Female Empowerment ist vielschichtig

Hinter womenbiz steckt ein internationales Team – dass Female Empowerment in jedem Land, manchmal sogar von Region zu Region – ein anderes Gesicht hat, ist uns mehr als bewusst. Während in Mexiko noch immer viele Mädchen (und Jungen) nicht zur Schule gehen – auch wenn die Schuldbildung gratis und obligatorisch ist -, ist dies in der Schweiz schon lange kein Thema mehr. Aber, habt ihr euch mal überlegt, dass das Frauenwahlrecht in der Schweiz erst am 16. März 1971 eigeführt wurde? Crazy, wenn man sich überlegt, dass die eigene Mama oder Oma noch nicht wählen durfte!

Fazit: Egal wo auf der Welt: Female Empowerment IST ein Thema!

womenbiz = Female Empowerment

Ja, wir sind politisch eher inaktiv – und das bewusst. Frauenförderung betreiben wir im ganz konkreten Sinn: apolitisch und auf Business Ebene.

Wie das funktioniert? Schauen wir uns mal das Beispiel von Melanie an.

Melanie hat das KV gemacht, über die Jahre in diversen Firmen als Assistentin mitgearbeitet – höchst motiviert und interessiert. Trotzdem ist sie bei allen Anstellungen immer wieder an den gleichen Punkten angestanden: Zu wenig Selbstverwirklichung, zu viel Routine, zu wenig Selbstbestimmung. Was passiert? Die Motivation nimmt ab, das Selbstwertgefühl nimmt ab und das hat am Ende nicht nur beruflich, sondern auch privat Konsequenzen. Einen neuen Job suchen? Ein Hamsterrad. Sich auf dem Beruf selbstständig machen? Yes please, sagt Melanie, und startet in die Selbstständigkeit.

Ganz klar, nicht alle sind wie Melanie und wollen ein eigenes Geschäft haben. Wenn du jedoch deinen Job liebst und dich beruflich trotzdem nicht erfüllt fühlst, ist die Selbstständigkeit vielleicht genau das richtige für dich! Ein eigenes Business zu gibt dir die Möglichkeit deine eigenen Entscheidungen zu treffen, über dein eigenes Leben (und dein eigenes Business) zu entscheiden, was letztendlich zu einem besseren Selbstwertgefühl führt. Aber nicht nur das: Es gibt dir die Möglichkeit, den sozialen Wandel und dein Umfeld zu beeinflussen. Und wenn wir das nun mit den 5 Punkten des EIGE vergleichen: Ist es nicht das, was Female Empowerment genau ausmacht?

Wenn du den Weg in die Selbstständigkeit bereits gegangen bist, weisst du: Die Selbstständigkeit ist keine Zauberformel. Sie kommt mit Hochs und Tiefs, Niederschlägen und Erfolgen und vor allem jeder Menge neuer Herausforderungen. Was den Weg leichter macht? Die richtigen Personen an seiner Seite zu wissen! Und genau da kommt womenbiz ins Spiel: Mit unserer Erfahrung und unserem Netzwerk und Tools ebnen wir Female Entrepreneurs den Weg zu mehr Selbstbestimmung und Erfolg – was auch immer dieser in den Augen jedes einzelnen Female Entrepreneurs bedeuten mag.

Sagst auch du JA zu Female Empowerment?

5 einfache Tipps von Gaby wie du andere Frauen (im Business) unterstützen kannst:

Über die Autorin

Gabrielle Cacciatore-von Mandach gründete bisher acht Unternehmen und setzt sich seit zehn Jahren für die Förderung von Female Entrepreneurs ein. Sie ist Managing Founder bei womenbiz ag, Co-Autorin des Buches «Wege zum Erfolg», Kadermitglied eines Ärztezentrums, Physio- und Hippotherapeutin sowie Ernährungscoach und Keynote Speaker.

Hier erfährst du mehr über unsere Vision.

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Digitalisierung und neue Technologien: Einfach und sinnvoll nutzbar?

Autorin: Silvia Capraro

Durch meinen Fokus ist diese Frage mein tägliches Brot, denn sie ermöglichten erst die relativ neue und sich stetig verändernde Welt des Online-Marketings. In meinen Augen bieten die neuen Möglichkeiten definitiv die Chance, kostbare Zeit zu sparen und sich auf das Relevante zu konzentrieren. So sehe ich grosses Potenzial in effizienteren Prozessen und geringerem Administrationsaufwand. Doch Bestehendes online abzubilden ist noch lange keine Digitalisierung und so bedeutet sie weitaus mehr als die Unterstützung von cleveren Tools oder die Gestaltung einer durchwegs online stattfindenden Welt. Unabhängig eingesetzter Instrumente, geht es um Haltung und klare Entscheidungen. Es bietet sich die Option zu vernetztem Denken und dadurch riesige Chance für deine Arbeit als selbständige Unternehmerin.

Bei dir kommen bestimmt auch schon länger auf die eine oder andere Art und Weise neue Methoden zum Einsatz, oder? Doch es stellt sich die berechtigte Frage, ob du diese optimal einsetzt. Siehst du bereits deinen Schatz, in daraus ermöglichten Strukturen und Prozessen? Geht Digitalisierung in deinem Arbeitsalltag über die Nutzung von Social Media oder Apps hinaus? Nutzt du heute schon: Den Zugriff auf alles, was du brauchst, egal wo du gerade bist? Die Möglichkeiten zur fast unendlichen Weiterbildung, schier grenzenloser Kommunikation und gelebter Agilität?
Das Schöne ist, dass es sich hier um keine komplexe Kunst handelt und du alles selbst lernen, anwenden und umsetzen kannst. Entweder allein oder mit deinem Team. Und vor allem ohne teure Agentur. Genau wie in der Zusammenarbeit mit mir also. Darum nehme ich dich gerne mit in meinen Arbeitsalltag und zeige dir konkret, wie ich die Möglichkeiten von Digitalisierung und Technologien zum Vorteil für mich und meine Kunden nutze.

Kompliziertes leichter gestalten

Welche Tools nutze ich?

Wie gestaltet sich die Zukunft?

Leider bietet die Digitalisierung ganz schön viele Faktoren, die ich als Gefahr sehe. Denn mit ihr ist es einfach, massive Kontrolle über Menschen zu erhalten. Selbst tot geglaubtes ist plötzlich wieder populär, etwa der QR-Code. Doch wer stellt Fragen oder informiert sich, was womit alles gemacht werden kann? Zusätzlich ist der Mensch durch teilweise fehlende digitale Bildung und absurd schnellen Wandel oft überfordert, worauf Widerstand vor Veränderung folgen kann. Persönlich stelle ich die Behauptung auf, dass mindestens 80% der Menschen keine Ahnung haben, was genau passiert, wenn im Web gesurft wird. Das lässt sich gut am Beispiel von Tracking-Tools oder Pixel erkennen.

Als jemand, die stets versucht, Positives und Vorteile zu erkennen, will ich keinesfalls „den Teufel an die Wand malen“. Trotzdem stelle ich mir zwischendurch die Frage, was in 10 Jahren sein wird. In den Kinderschuhen steckt eine mögliche zukünftige Welt, die sich Metaverse nennt. Eine Parallelwelt, oder eher ein Zusammenspiel diverser verfügbarer Welten, bietet die Möglichkeit sich online und doch „echt“ – beziehungsweise als Avatare – zu treffen. Für den beruflichen Alltag sehe ich hier klare Vorteile. Reisen um die halbe Welt entfallen. Meetings, Events oder Messen werden besser zugänglich. Man kann zusammen an einem Tisch sitzen, gemeinsame Kaffeepausen erleben, Freunde vom anderen Ende der Welt treffen und vieles mehr. Alles tolle Möglichkeiten, die ich persönlich sicher nutzen würde.

Doch die Gefahren lauern auch hier

Wie wird es wohl kommen? Und sind wir dafür wirklich bereit? In einer meiner gruseligen Vorstellungen sehe ich durch die Stadt wandelnde Menschen vor meinem inneren Auge. Sie gehen zwar weiterhin raus, nehmen aber die Umgebung nicht mehr wahr, da sie nur noch die Brille aufgesetzt haben. Irgendwie eine schreckliche Vorstellung und doch auch ganz ähnlich zum heutigen steten Blick aufs Smartphone…

On- oder offline:

Bleiben wir achtsam und bilden uns weiter!

Über die Autorin:

Silvia Capraro ist Marketing- und Online-Marketing Spezialistin und unterstützt Sportfachhändler und Unternehmen im Bereich Sport, Outdoor, Gesundheit und Active-Lifestyle auf dem Weg ihr Marketing stressfreier umzusetzen und ihre Online-Sichtbarkeit zu erhöhen.

Auf dem Weg mit Endziel einer soliden und nachhaltig gebauten Basis für deine selbständig geplanten und umgesetzten Marketingaktivitäten bietet sie keine Abkürzungen, sondern begleitet und coacht auf der Suche nach Antworten zu den Fragen: Wie steht’s um deine Online-Sichtbarkeit?

Silvia Capraro Online-Marketing

Telefon: +41764419009
E-Mail: hello@silvia-capraro.ch
Webseite: www.silvia-capraro.ch

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Die Stärken der KMU fördern

Autorin: Amélie Lustenberger

KMU haben es gegenüber grossen Unternehmen nicht leicht. Doch sie verfügen über Stärken, die sie gezielt nutzen können. Rochester-Bern Executive Programs bietet deshalb mehrere Weiterbildungen an, die gezielt KMU fördern und professionalisieren.

Schweizer KMU werden mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert: steigende Konkurrenz, rasante technologische Transformationen, Wechselkurse, Innovationsdruck, Lieferengpässe und politische Turbulenzen. Grosse Unternehmen haben in Bezug auf diese Herausforderungen oft Vorteile. Sie verfügen beispielsweise über mehr Rücklagen, um Krisenzeiten zu überstehen und können hohe IT-Investitionen im Rahmen des digitalen Wandels besser stemmen. Doch auch KMU weisen Stärken auf, denn sie sind meist agiler, innovativer und kreativer als ihre grossen Konkurrenten. Auf dem Markt behaupten sie sich deshalb am besten, wenn sie sich konstant weiterentwickeln und ihre Stärken nutzen. Sie sind gezwungen, immer effizienter zu arbeiten und sich in allen Bereichen – vom Front-Mitarbeitenden bis zum Verwaltungsrat – zu professionalisieren. Weiterbildungen helfen KMU dabei, nicht den Anschluss zu verlieren und in dem heutigen kompetitiven Umfeld zu bestehen. Rochester-Bern Executive Programs bietet deshalb unterschiedliche Studiengänge an, die gezielt auf KMU zugeschnitten wurden: Den CAS Wirksames KMU-Management, den CAS Leadership & Inclusion und den CAS Verwaltungsrat. Diese Programme unterstützen Führungskräfte und Verwaltungsrät/-innen von KMU auf mehreren Ebenen:

Werkzeuge und Praxismodelle

Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in zahlreiche Werkzeuge, Modelle und Theorien, die sie in ihren Unternehmen konkret anwenden können. Die Programme ermöglichen den Studierenden, die wichtigsten betriebswirtschaftlichen Disziplinen zielorientiert umzusetzen sowie Innovation und Veränderungen zu fördern und ihr Unternehmen aktiv mitzusteuern.

Neue Blickwinkel

Weiterbildungen bei Rochester-Bern vermitteln den Studierenden neue Aussenperspektiven. Die Teilnehmenden entfernen sich von den Alltagsproblemen und sehen wieder das grosse Ganze. Hochqualifizierte Dozierende aus den besten Business Schools unterrichten neue Inhalte, Ideen und Lösungsansätze.

Austausch und Networking

Eine interessante Zusammensetzung der Klassen ist Rochester-Bern wichtig. Dies ermöglicht einen spannenden und inspirierenden Austausch zwischen Personen aus unterschiedlichen Branchen sowie ein weitreichendes Netzwerk.

Mache jetzt den nächsten Schritt, um zukünftige Management-Herausforderungen erfolgreich zu meistern – und Wirkung im Unternehmen zu erzielen. Informiere dich über die Rochester-Bern Weiterbildungen:

CAS “Wirksames KMU Management”
CAS Verwaltungsrat
CAS Leadership & Inclusion}


Über die Autorin

Amélie Lustenberger arbeitet bei Rochester-Bern Executive Programs im Bereich Marketing. Zuvor war sie bereits in anderen Organisationen und Institutionen im Bereich der Kommunikation tätig. Ihre Spezialgebiete sind redaktionelle Aufgaben und digital Content.

Rochester-Bern Executive Programs
Telefon: +41 31 684 34 77
E-Mail: info@rochester-bern.ch
Webseite: www.rochester-bern.ch
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How to be a Boss, oder: Ich kann es mir nicht leisten, mir keine Mitarbeiter zu leisten

Autorin: Gabrielle Cacciatore-von Mandach

Egal ob von Startup Unternehmerinnen oder Frauen, die schon länger ihr eigenes Business haben, ich höre nicht selten den Satz «Ich kann mir keine Mitarbeiter leisten». Meiner Meinung nach eine Fehleinstellung, denn es gibt wenig wirklich erfolgreiche Unternehmen, die nur aus dem Inhaber bestehen. Mit Mitarbeiter beziehe ich mich in diesem Artikel übrigens nicht nur auf die klassische Mitarbeiterin, die in Festanstellung oder Teilzeit bei dir im Unternehmen mitarbeitet. Mit Mitarbeiterin meine ich auch die Freelancerin, die auf Stundenbasis bei dir mithilft oder die Unternehmerin, die dich in einem spezifischen Bereich unterstützt. Aber erstmal von Anfang an:

Weshalb du dir Unterstützung in deinem Business leisten solltest!

Wer sein Unternehmen zum Wachsen bringen will, der muss sich zwingend mit dem Thema Mitarbeiter, Freelancer oder Outsourcing befassen, und das am besten nicht erst, wenn man an seine Grenzen gelangt ist. Hier nur einige von ganz vielen Gründen, wieso du Mitarbeiter in dein Unternehmen holen solltest:

Aber: Wen und was suche ich überhaupt?

Um die richtigen Mitarbeiter zu finden, muss man sich erstmal klar sein, wo die eigene Vision liegt, wohin man will, was das Ziel ist und was es dazu braucht.  Überlege dir, welche Schritte zu gehen sind und welche Unterstützung du benötigst, um diese in die Tat umzusetzen. Die Gebiete sind vielfältig und von Business zu Business unterschiedlich. Vielleicht suchst du Unterstützung für Social Media, im Geschäftsaufbau, in der Produktion oder in der Administration?

Ebenfalls gilt zu klären, wie man die Arbeiten am besten abdeckt: Will ich einen Mitarbeiter lieber fix und zu einem bestimmten Prozentsatz anstellen, möchte ich jemanden auf Stunden Basis und auf Abruf oder gebe ich ein Mandat ab – vielleicht auch nur einmalig und für ein bestimmtes Projekt? Dabei gilt es auch daran zu denken, wie und wo die Mitarbeiter arbeiten sollen. Benötige ich jemanden vor Ort oder greife ich lieber auf remote Mitarbeiter zurück? Stelle dir eine weitere Frage: Hast du die Zeit, dein Recruiting selbst durchzuführen oder setzt du auch hier lieber auf professionelle Unterstützung?

Wer möchte ich als Leader sein?

Sind diese Entscheide erstmal gefallen, muss ich mir im Klaren darüber werden, wie ich als Führungsperson sein möchte. Hier gilt es einen Perspektivenwechsel einzunehmen. Stell dich mal in die Lage deines Mitarbeiters: Was wünscht du dir von deinem Leader?

Heutzutage ist ein autoritärer Führungsstil meist nicht mehr gefragt und die Hierarchien sind generell flach gehalten. Gerade jüngere Generationen wollen ihr Knowhow und ihre Skills einbringen können. Es lohnt sich also, sich darüber bewusst zu werden, mit welcher Generation und welchem Charaktertyp man zu tun hat und seine Führungsqualitäten und Entscheide darauf auszurichten.

Einige Tipps, die für mich immer funktionieren:

Worauf wartest du noch? Hol dir die Unterstützung, die du dir in deinem beruflichen und privaten Leben wünschst! Bestimmt lohnt sich ein Blick in unser Businessverzeichnis.

Über die Autorin

Gabrielle Cacciatore-von Mandach gründete bisher acht Unternehmen und setzt sich seit zehn Jahren für die Förderung von Female Entrepreneurs ein. Sie ist Managing Founder bei womenbiz ag, Co-Autorin des Buches «Wege zum Erfolg», Kadermitglied eines Ärztezentrums, Physio- und Hippotherapeutin sowie Ernährungscoach und Keynote Speaker.

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How to be a Leader – Mitarbeiterführung und Kommunikation

Autorinnen: Daniela Glässer und Denise Remund

Die Rolle der Führungskraft verändert sich aktuell stark – Stichwort: New Work. Klar, soweit nichts Neues. Viele Leute arbeiten ja heutzutage zumindest teilweise im Homeoffice, man kommuniziert und kollaboriert vermehrt über digitale Tools wie Teams, Skype oder Yammer.

Doch hinter New Work, der Transformation hin zur Arbeitswelt 4.0 steckt viel mehr. 80 Prozent der Unternehmen in der Schweiz befinden sich aktuell in einer Umbruchsphase. Es geschieht nicht nur ein Wandel bezüglich Arbeitsplatz, Technologie und Organisation, sondern auch bezüglich Kultur und Mindset, Führung, Zusammenarbeit und Kommunikation.

Was macht eine gute Führungskraft aus?

Die Anforderungen an eine Führungskraft sind definitiv nicht mehr die gleichen wie noch vor 10 oder 20 Jahren, da sind wir uns wohl alle einig. Doch was braucht eine Führungskraft heute? Was wünschen sich Mitarbeitende von ihren Vorgesetzten?

Autoritäre Verhaltensweisen sind passé. Führen meint mehr denn je, das Maximum aus den Mitarbeitenden herauszuholen, sie zu motivieren, Vorbild zu sein, Werte zu vermitteln, in dem man sie vorlebt.

10 Dinge, die für eine Führungskraft von heute unerlässlich sind:

Die Frage ist nun, wie erreicht man das? Dadurch, dass wir uns als Führungskräfte ebenfalls verändern. Wir als Führungskraft müssen dynamisch und empathisch agieren, den Wandel aktiv mitgestalten, Vertrauen schaffen und die Mitabreitenden miteinbeziehen. Dabei ist die Kommunikation ein zentraler Schlüssel zum Erfolg. Einerseits muss jede Führungskraft die Führungsprinzipien aktiv vorleben und selbst kommunizieren und leben. Daneben sind Führungskräfte dafür verantwortlich, dass der Informationsfluss von unten nach oben und andersherum (senkrechte Information) und zu den Schnittstellen (horizontaler Informationsfluss) funktioniert. Haben die Mitarbeitenden die nötigen Infos, so können sie sich aktiv am Entscheidungsprozess beteiligen und zum Unternehmenserfolg beitragen.

Brisk Match bietet Führungscoachings sowie Beratung zum Thema New Work und hat unter anderem die Siemens Schweiz in diesem Thema unterstützt.

Brisk Match
Daniela Glässer und Denise Remund

Telefon: +41797255500
E-Mail: daniela@briskmatch.com
Webseite: www.briskmatch.com

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Livia Anne Richard: Anna der Vater

Autor: Dominic Eichenberger

Wir schreiben das Jahr 1989. Anna, 18 Jahre jung, unterbricht ihre Ausbildung in der Schweiz gegen alle Regeln ihres Lehrbetriebs und gegen den Willen der Eltern, um in Kalifornien ein Austauschjahr zu absolvieren, das eigentlich nur für Gymnasiast/innen vorgesehen ist.

Mit ihrer um ein Jahr jüngeren Gastschwester Nora verbindet sie nach anfänglichen Schwierigkeiten ein inniges Verhältnis. Nora lässt sich überhaupt das erste Mal in ihrem Leben richtig auf einen anderen Menschen ein.

Zwischen den Seelen der beiden beginnt ein Pendel der Andersartigkeit zu schwingen: Hier Nora, die pragmatisch denkende, stets vernünftig abwägende. Da Anna, die alles spürt und spontan aus dem Bauch und dem Moment heraus lebt. Die in der Schule einen Vortrag über das Drunk-and-Drive-Problem der amerikanischen Jungen im Vergleich zur Schweiz halten sollte und stattdessen ein brennendes Plädoyer für den Weltfrieden schmettert.

Dann wird Nora schwanger. Von einem Jungen, mit dem sie aus Mitleid ins Bett steigt und der als Vater eine komplette Fehlbesetzung wäre. Gleichzeitig erfahren die Mädchen, dass Stella, Noras Mutter, an Krebs erkrankt ist. Und Anna muss in vier Monaten zurück in die Schweiz, um wie versprochen ihre Lehre fortzusetzen. Nora fühlt sich völlig alleingelassen und will das Kind abtreiben. Sagt sie. Doch Anna fühlt, dass Nora das Kleine bereits liebt und auf die Welt bringen möchte. Und so möchte Anna, erneut gegen den Willen sämtlicher Beteiligter, an Noras Seite bleiben und dem Kind den fehlenden Vater ersetzen…

Anna der Vater ist seit 16. August im Buchhandel erhältlich oder bei der Buchautorin.

Am 25. September 2022 ab 17.00 Uhr findet die Buchvernissage im Theater an der Effingerstrasse in Bern statt. Die Buchvernissage findet in enger Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Stauffacher statt. Livia liest aus dem Buch vor. Dazu rollt Wale Liniger den bluesigen Teppich Richtung USA aus, dorthin nämlich, wo ein Grossteil des Romans spielt.

Weitere Infos unter: liviaannerichard.ch

Livia Anne Richard

Livia Anne Richard wurde 1969 in Bern geboren und ist seit den 1990er-Jahren als Regisseurin und Autorin von Theaterproduktionen aktiv.

Nach ihrem Erstling „Anna der Indianer“ ist nun Livia Anne Richard’s zweites Buch da. „Anna der Vater“ erscheint beim renommierten Schöffling Verlag in Frankfurt am Main. Ein Werk, das die Leser/innen „gluschtig macht“, sich selbst immer wieder neu zu erfinden.

Mehr zu Livia Anne Richard und ihrem Buch erfährst du in ihrem Interview.

Livia Anne Richard
«Employer Branding» – wie du als KMU deine Arbeitgeberattraktivität steigerst

Autor: Ewa Christina Ming, ming agentur ag

Der Fachkräftemangel ist in aller Munde und die meisten Branchen sind davon betroffen. Gemäss einer aktuellen KMU Studie der Credit Suisse haben zwei Drittel der KMU Mühe, ihre Stellen zu besetzen. Der Kampf um Talente und qualifizierte Fachkräfte ist in vollem Gange. Wie gelingt es KMU trotzdem, qualifizierte Fachkräfte erfolgreich anzuziehen? Und vor allem solche, die abseits der Städte zu Hause sind und zusätzlich keine klingenden Firmennamen wie Google, IBM, Nestlé etc. als Magnet haben? Das Schlagwort heisst: «Employer Branding». Denn gerade für agile, zukunftsgerichtete KMU ist der digitale Wandel mit New Work, wo der Mensch und die Mitarbeiterzufriedenheit im Zentrum stehen, eine riesige Chance, um an gute Fachkräfte zu kommen und damit als attraktiver Arbeitgeber zu punkten. Hinzu kommt, dass viele Mitarbeiter durch die Pandemie ihre neu gewonnenen Freiheiten nicht mehr abgeben möchten. Es ist ihnen wichtig, Beruf und Privatleben in Einklang zu halten und bei verständnisvollen, flexiblen Firmen zu arbeiten, die zwar fair entlöhnen aber auch Möglichkeiten für Weiterentwicklung bieten. Mitarbeiter wünschen sich bei Firmen zu engagieren, die ihre eigenen ethischen Werte ebenfalls teilen, das heisst in einem Unternehmen mit einem «brand with purpose». Wichtig ist nicht nur das Was, sondern auch das Warum und Wie.

Viele Faktoren sind gerade für KMU ein Wettbewerbsvorteil gegenüber Grossunternehmen, da sie schneller in der Umsetzung der Mitarbeitermarketing Massnahmen sein können. Integriere daher die Personalstrategie in deiner Unternehmensstrategie!

«Employer Branding» - wie als KMU seine Arbeitgeberattraktivität steigern

Was ist die Arbeitgeberattraktivität?

Die Arbeitgeberattraktivität beschreibt die Anziehungskraft, die ein Arbeitgeber auf Bewerber und Mitarbeiter hat. Je höher die Arbeitgeberattraktivität wahrgenommen wird, desto leichter ist es für Unternehmen, qualifizierte Fachkräfte für sich zu gewinnen und bestehende Mitarbeiter zu halten.

Die Attraktivität hängt direkt mit dem Arbeitgeberimage zusammen und ist ein direktes Ergebnis des Employer Branding. Dieses setzt unter anderem Massnahmen ein, um das Unternehmen als Arbeitgeber attraktiver zu machen, um im «War for Talents» positiv aufzufallen.

Einerseits präsentierst du dich positiv am Arbeitsmarkt, um Bewerber auf dich aufmerksam zu machen (externe Arbeitgeberattraktivität). Andererseits triffst du im Zuge des Employer Branding Massnahmen, die die Mitarbeiterbindung stärken sollen (interne Arbeitgeberattraktivität).

Aus meinen Erfahrungen und Gesprächen erscheinen mir folgende Punkte wichtig, die du als KMU jederzeit optimieren und implementieren kannst, um bei Stellensuchenden zu punkten:

1. Attraktive, aussagekräftige Website und gepflegte Social Media Kanäle

Die Website ist deine digitale Visitenkarte. Stellensuchende informieren sich zuerst online und machen sich so ein sehr vordefiniertes Bild über die Firma.  Für Arbeitgeber ist es also wichtig, sich diesem «Scan»-Prozess bewusst zu sein. Schaue daher deine Website aus der Sicht eines Stellensuchenden an! Erkennt er, welche Werte du teilst und was dir wichtig ist? Sind die News auch wirklich aktuell? Wird die Unternehmenskultur kommuniziert? Du musst daher auf der Website transparent und offen auftreten. Am besten schaust du, wie es die grossen Firmen bewerkstelligen. BMW Group legt beispielsweise Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung auf ihrer Webseite offen und kommuniziert den Bewerbungsprozess transparent. Dies ist schon von Beginn an, ein positives Erlebnis für Stellensuchende und schafft in der Basis vertrauen.

Besonders wichtig sind auch gepflegte, aktuelle Social Media Kanäle. Postest du z.B. aktuelle Veranstaltungen und Stories der Mitarbeitenden, um ein Wir-Gefühl zu vermitteln? Zeigst du authentische Einblicke in den Arbeitsalltag oder legst Benefits und Aspekte der Unternehmenskultur offen dar? Dies tun namhafte Firmen wie z.B. Lufthansa mit ihrer Kampagne «We are Lufthansa», die ein reger Austausch mit Followern pflegt und verschiedene Image-Videos auf Youtube veröffentlicht. Ähnlich das Consulting-Unternehmen McKinsey: Es stellt Mitarbeiter in kurzen Interviews vor und zeigt so Wertschätzung.

2. Kommuniziere deine Werte und deinen «Purpose»

Damit sich zukünftige Mitarbeitende für deine Firma überhaupt interessieren und sich auch identifizieren könnten, musst du deine Werte offen kommunizieren. Der «Purpose» bezeichnet die wirtschaftsethische Haltung eines Unternehmens. Es geht um die Daseinsberechtigung von der Firma respektive der Marke jenseits der reinen Profitorientierung. Brand Purpose macht dich für gerade jüngere Talente relevant und interessant. Auch hier können wir von den Grossen lernen. So investiert zum Beispiel Nike in drei Bereiche: People, Planet, Play. Um dem eigenen Purpose zu genügen, erarbeitete Nike Programme wie zum Beispiel Diversität, Recycling und Bewegungsförderung für Kinder. Dies macht den Sneaker von Nike zum Statement. Purpose Branding ist daher auch ein Wettbewerbsvorteil für KMU. Denn bei Werten geht es immer um Menschen, und dies kann ein KMU relativ einfach bewerkstelligen, in dem es einzelne Mitarbeiter authentisch und schnell ins Zentrum stellen kann, da sich ja meistens alle kennen – vom Chef bis zum Lehrling.

Für KMU in ländlichen Gegenden empfehle ich zudem Sponsoren-Engagements in Sportvereinen oder passenden Institutionen, um als sympathischer, engagierter Arbeitgeber in der Region zu wirken. Dies hilft Stellensuchenden sich mit der Firma besser zu identifizieren und schafft regionale Nähe.

Mein Tipp für Social Media Content: Reden mit deinen Mitarbeitenden. Wieso sind diese stolz, für dich zu arbeiten? Welche Prinzipien sind ihnen wichtig? Nicht selten überschneiden sich die Argumente der Mitarbeiter mit denen der Kunden. Spreche auch mit deinen Kunden. Was ist für sie das Besondere an deiner Marke oder Service? Teile diese Statements auf der Website und den Social Media Kanälen. Schreibe, was du tust, um deine Mitarbeiter zu befähigen und was du Gutes für den Planeten tust.  Ethisch engagierte und umweltfreundliche Unternehmen punkten bei Arbeitnehmern. Nachhaltigkeit steigert die Arbeitgeberattraktivität, aber sie kann nur mit Authentizität überzeugend vermittelt werden. Kommuniziere dies mit z.B. Videobotschaften und kleinen Films.

«Employer Branding» - wie als KMU seine Arbeitgeberattraktivität steigern

3. Top Infrastruktur, digitale Prozesse und neueste Technologien für hybrides Arbeiten

Neue Arbeitsformen und das hybride Arbeiten sind für viele Arbeitnehmer – also im Büro wie auch unterwegs oder von zu Hause – das «neue Normal». New Work und «Smart Working» sind eine Chance und ein echter Wettbewerbsvorteil für KMU, die hybrides Arbeiten ermöglichen. New Work verlangt ein Zusammenspiel von Menschen, Arbeitsorten und Technologie. Sei daher auf dem neusten Stand und biete in einer Cloud-Ablage den Zugang von überall her auf die Daten an.

Und wie ist dein Büro eingerichtet? Arbeit soll auch Spass machen, Freude bereiten und Kreativität fördern – und dies schlussendlich die Produktivität steigern! So muss das Büro zeitgemäss und innovativ gestaltet sein, um bei Talenten zu punkten. Viele Firmen konzipieren daher neue kreative «Spaces» als Arbeitsbereiche, um zusammenzuarbeiten oder sich zurückziehen zu können. So wird Innovation entfacht, die Produktivität und die Mitarbeiterzufriedenheit gesteigert.

Ebenfalls ist es von Vorteil, wenn du die Gesundheit deiner Mitarbeiter unterstützt, indem du über Mittag genügend Zeit einräumst, um eine Yogastunde oder ein Fitnessstudio zu besuchen. Du zeigst dadurch deine Wertschätzung deinen Mitarbeitern gegenüber.

4. Biete Weiterbildungen, Eventteilnahmen und gute Aufstiegschancen an

Wenn Mitarbeiter dank Kursen, Seminaren und Events in ihrer Entwicklung gefördert werden, motiviert dies. Die Arbeiter bringen neue Ideen ins Unternehmen, was die Performance und Attraktivität des Unternehmens stärken. Wichtig ist, dass das Unternehmen in die Leute investiert, sie wertschätzt und Weiterbildungen ermöglicht, die auch die Person selbst weiterbringt. Dies schafft Vertrauen und Loyalität und du erhältst Mitarbeiter, die du mit viel Knowhow befördern kannst.

«Employer Branding» - wie als KMU seine Arbeitgeberattraktivität steigern

5. Flache Hierarchien und selbstverantwortliches Handeln

Mitarbeiter wollen proaktiv und selbstverantwortlich handeln. Flache und unkomplizierte Kommunikationswege fördern dies. Dieser Trend des New Work wurde durch die Digitalisierung ausgelöst, aber auch durch den Wertewandel der jüngeren Generation. Autorität soll möglichst gleichmässig auf die Mitarbeitenden verteilt werden. KMU punkten in dieser Hinsicht besonders. Alle sollen eingebunden werden und in einem Unternehmen die Arbeitswelt mitgestalten können. Dies kann jedoch nicht von einem auf den anderen Tag erreicht werden, sondern braucht Schulungen für alle Involvierten, damit alle auf dem gleichen Stand sind.

6. Mitgestaltung, Einbindung in Entscheide, Engagement und Dialog

Mitarbeiter möchten ihre Zufriedenheit oder Denkanstösse kommunizieren können und über eine möglichst hohe Autonomie und Selbstbestimmung am Arbeitsplatz verfügen. Denn jedes Individuum hat einen einzigartigen Mix aus Ressourcen und Talenten. Hast du dazu ein Tool oder machst du regelmässige Umfragen und führst persönliche Gespräche? Es gibt auch neue Plattformen und Tools, die täglich Impulse geben wie z.B. Impulzity. Aktiviere das Potential deiner Mitarbeiter!

«Employer Branding» - wie als KMU seine Arbeitgeberattraktivität steigern

7. Das Wir-Gefühl – und es darf auch zelebriert werden!

Um sich langfristig als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, sollte sich in deinem Unternehmen möglichst ein Wir-Gefühl entwickeln. Junge Arbeitnehmer wollen in dynamischen Teams arbeiten, wo Erfolge gefeiert werden. Zudem sollten regelmässige Happenings kleine unvergessliche Erlebnisse bieten, die sich emotional positiv mit dem Arbeitgeber verankern. Dies kann ein Apéro sein für eine bestandene Lehrabschlussprüfung oder das gemeinsame Erreichen des Monatsumsatzes, welcher gefeiert wird.  Ein live Firmenanlass kann nach der Pandemie ebenfalls wieder den Teamgeist stärken.

8. Kooperationen und Allianzen für KMU Arbeitgeberattraktivität eingehe

Auch wenn deine Firma wenige Mitarbeiter hat, kannst du mit grossen Corporates oder anderen KMU gemeinsam Allianzen bilden z.B. für eine Teilnahme an einer Absolventenmesse, den Zugang zu einem Fitness Center, Kantine oder einer Kita eines Corporates. Das Problem von KMU ist meist die geringe Markenbekanntheit. Die inform GmbH, ein Engineering Partner mit Schwerpunkt auf Automotive/Fahrzeugtechnik sowie Maschinen- und Anlagenbau, ging deshalb eine Kooperation mit Audi ein. Zusammen organisierte man einen Event, an welchem man Talenten interessante Perspektiven aufzeigte. Bewerbern ist oft nicht bewusst, dass KMU die Zulieferer der Grosskonzerne sind. So färbt ein Teil des Glanzes der Grossen auf die Kleinen ab.

Fazit:

Für eine gute Arbeitgeberattraktivität sind im digitalen Zeitalter ein authentischer Markenzweck (brand purpose), gepflegte Social Media Kanäle, eine klar kommunizierte Mission und eine gute Firmenkultur wichtig, wo du die Bedürfnisse der Mitarbeiter stetig analysierst und berücksichtigst. Arbeitnehmer wollen sich mit dem Unternehmen identifizieren können und gefördert werden. Es sind weniger die finanziellen Anreize wie ein Fitnessabonnement oder GA, sondern ein erhöhtes Vertrauen, das von Arbeitnehmern geschätzt wird. Unternehmen sollten Wert legen auf eine gute Work-Life Balance, Weiterbildungen, angenehme und flexible Arbeitsorte sowie selbstverantwortliches Handeln. Kooperationen und Verbünde helfen, gemeinsam an gefragte Talente zu gelangen. Bleibe daher stetig am Ball und bemühe dich um Bewerber/innen und schaffe Anreize.

Und last but not least lohnt sich vielleicht eine Zertifizierung als «Great Place to Work». Die attraktivsten Arbeitgeber erhalten eine Auszeichnung und werden gelistet auf der Webseite. Auf Rang 1 «Best Workplace Schweiz 2022» steht ein KMU, nämlich UMB aus Cham, einem Experten für Digitalisierung aus der Branche der Informations- und Telekommunikationstechnologie. «Great Place to Work» erhebt und analysiert Daten, um die Arbeitskultur in Unternehmen messbar zu machen. Im Mittelpunkt steht dabei die Potenzialentfaltung aller Mitarbeitenden. Auszeichnungen und Standardisierung finden in unserer immer komplexer werdenden Welt immer mehr Anklang.

Über die Autorin

Ewa Christina Ming ist Mehrfachgründerin und Agenturinhaberin der ming agentur ag in Zürich und Initiantin von «Innovation World Switzerland», eine Community und ein Think Thank für nachhaltige Innovation, welches interdisziplinär zukunftsweisende Geschäftsentwicklung fördert und ”Young Future Leader” mit Firmen vernetzt.

Ewa Christina Ming
ming agentur ag | Initiantin Innovation World Switzerland
Webseite: ming-agentur.ch | www.innovationworld.ch
Telefon: 044 366 61 09 | 079 216 27 89
E-Mail: e.ming@ming-agentur.ch

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