Kennst du das Gefühl, alles zu geben – und trotzdem das Gefühl zu haben, dich selbst irgendwo auf dem Weg verloren zu haben?
Du führst ein Team, eine Familie, ein Business – und funktionierst. Du weisst, was du willst, doch zwischen Verantwortung, Erwartungen und Terminen verschwimmt die Klarheit. Der Fokus bricht auf, die Energie versiegt. Und Erfolg fühlt sich plötzlich nicht mehr nach Erfüllung an, sondern nach Dauerlauf.
Die Wahrheit ist: Erfolg entsteht oft nicht durch noch mehr Tun, sondern durch Bewusstheit und eine klare Vision.
Ohne Klarheit verlierst du Energie in alle Richtungen.
Klarheit ist wie das Licht, das den Nebel lüftet – sie zeigt dir, wofür du all das tust.
Deine Vision ist kein Marketing-Slogan. Sie ist dein emotionaler Antrieb, dein inneres Navigationssystem.
Wenn du sie kennst und lebst, triffst du automatisch Entscheidungen, die dich stärken statt erschöpfen. Doch diese Vision fällt nicht einfach vom Himmel. Sie will entdeckt, gefühlt und formuliert werden.
Das ist Arbeit – aber eine, die sich lohnt. Denn nur eine Unternehmerin die weiss, wofür sie morgens aufsteht, kann ihr Business bewusst und mit Freude führen.
Ich selbst durfte das früh lernen. Schon als junge Unternehmerin jonglierte ich viele Rollen – Businessfrau, Reiterin, Familienmanagerin. Ich wollte allem gerecht werden, bis ich irgendwann spürte: Wenn ich so weitermache, verliere ich mich selbst.
Der Wendepunkt kam, als ich dank den Folgen eines schweren Reitunfalls begriff: Ich kann nur dann mein volles Potenzial leben, wenn ich mich selbst führe – achtsam, klar und fokussiert. Ich musste lernen zu delegieren, Grenzen zu setzen und Pausen bewusst einzuplanen. Und vor allem: meine Vision immer wieder vor Augen zu haben.
Diese Vision wurde mein Kompass – und ist es bis heute. Sie hilft mir, viele Projekte gleichzeitig zu führen, ohne auszubrennen, und mein Leben so zu gestalten, wie ich es wirklich will.
Hier eine Mini-Übung:
Nimm dir morgens 3 Minuten Zeit und frag dich: «Was ist heute mein wichtigster Beitrag zu meiner Vision?»
So richtest du deinen Fokus bewusst auf das Wesentliche – und dein Tag bekommt Drive.
Klarheit schafft Fokus.
Und Fokus ist die Brücke zwischen Vision und Realität.
Wenn du fokussiert bist, triffst du Entscheidungen schneller, delegierst konsequenter und bleibst bei dir – auch wenn aussen viel los ist. Das reduziert Stress und erhöht gleichzeitig deine Wirksamkeit.
Dazu eine Mini-Übung:
Mach eine kleine Energie-Inventur. Schreib drei Dinge auf, die dir Energie geben – und drei, die dir Energie rauben.
Dann frag dich: «Was kann ich heute loslassen, um mehr Raum für das Wesentliche zu schaffen?»
Denn Fokus bedeutet nicht, mehr zu tun – sondern das Richtige.
Selbstführung bedeutet, dich selbst mit Klarheit, Empathie und Entschlossenheit zu führen.
Das erfordert Achtsamkeit – die Fähigkeit, im Moment präsent zu bleiben, statt dich von Gedanken oder Emotionen treiben zu lassen. Mindfulness im Business ist dabei kein «Luxus», sondern ein hochwirksames Leadership-Werkzeug.
Wer sich selbst versteht, kann sich selbst regulieren – und führt dadurch ruhig, authentisch und kraftvoll.
Wenn ich merke, dass ich im Hamsterrad laufe und drohe, mich zu verlieren, habe ich mir eine kleine, wirksame Methode angewöhnt, die ich mit dir teilen möchte:
Ich gehe in Gedanken in die Helikopterperspektive. Ich stelle mir vor, wie ich in einem Helikopter sitze und von oben auf meine Welt schaue – auf meine Themen, Aufgaben, Sorgen und Ziele. Von dort oben sehe ich das Ganze. Ich erkenne, was wirklich wichtig ist – und was nur Lärm ist. Diese Distanz schenkt mir Ruhe, Übersicht und Entscheidungsstärke.
Möchtest du dies auch versuchen? Dann halte kurz inne und stell dir genau diesen Moment vor:
Du hebst innerlich ab, blickst von oben auf dein Leben. Du erhältst wieder den Überblick und kannst die Dinge klar einordnen. Dieser bewusste Perspektivenwechsel wirkt wie ein Reset-Knopf für dein Nervensystem.
Mentale Stärke bedeutet nicht, alles auszuhalten.
Sie bedeutet, deine Energie intelligent zu lenken. Je bewusster du mit deiner Aufmerksamkeit umgehst, desto stabiler wirst du innerlich. Du erkennst frühzeitig, wann du aus der Balance gerätst, und kannst dich liebevoll zurückholen. Fokussiere dich auf das, was dir guttut, was deinen Werten entspricht und was dich vorwärtsbringt.
Hier eine Mini-Übung:
Schreib am Abend drei Dinge auf, für die du dankbar bist – und eine Erkenntnis, die du heute über dich hattest. So trainierst du deinen Fokus auf Wachstum statt auf Mangel.
Achtsamkeit, Klarheit und Selbstführung sind eine wichtige Basis für deinen Erfolg und Lebensqualität.
Mindfulness & Mental Health sind keine Gegensätze zu Business und Erfolg – sie sind eine essenzielle Grundlage. Denn wer sich selbst führt, führt auch sein Geschäft mit mehr Leichtigkeit, Präsenz und Klarheit.
Es geht nicht darum, noch mehr zu leisten, sondern Bewusstheit zu leben. Also: Raus aus dem «Dauer- Tun», rein in eine neue Qualität des «Seins».
Wenn du dir die Freiheit nimmst, ganz bei dir zu sein, bewusst zu entscheiden, was für dich wirklich zählt, dann entsteht wahre Stärke. Denn dein Business kann nur so stark wachsen, wie du innerlich gefestigt bist. Nimm dir die Zeit, immer wieder zu dir selbst zurückzukehren – denn dort beginnt echter Erfolg.
🖤 Gaby Cacciatore-von Mandach

Mit womenbiz unterstützen wir Frauen, die sich mit ihrem Herzensbusiness selbst verwirklichen möchten. Bei uns finden sie eine Community, die sie versteht, praxisnahes Wissen, und Unterstützung, die sie Schritt für Schritt auf ihrem Weg begleitet – ohne Druck, ohne unnötigen Perfektionismus, dafür mit Freude, Klarheit und Motivation.
Mehr zu unserer Mitgliedschaft erfährst du hier.
womenbiz ag
Gaby Cacciatore-von Mandach
Webseite: womenbiz.ch
Email: info@womenbiz.ch
Telefon: +41 31 932 38 62
Autorin: Michaela Santschi, womenbiz ag
Es ist nicht leicht, es zuzugeben – aber Hand aufs Herz: Wir alle spüren manchmal diese Angst vor Konkurrenz.
Du scrollst durch Instagram, siehst, wie das Business einer anderen Unternehmerin boomt – und plötzlich tauchen diese Gedanken auf: «Was, wenn sie mich übertrifft? Was, wenn die Leute sie mir vorziehen? Was, wenn ich irrelevant werde?».
Am schwierigsten ist es, wenn du die Person eigentlich magst. Denn dann zweifelst du nicht nur an deinem Können, sondern schnell auch an dir selbst: «Bin ich ein schlechter Mensch, weil ich mich nicht mitfreuen kann?»
Women supporting women
Dass unser Monatsthema «women supporting women» lautet, überrascht wohl niemanden. Community ist bei womenbiz unser tägliches Brot – und seit Jahren widmen wir diesem Thema bewusst einen ganzen Monat.
Dieses Jahr setzen wir ein klares Statement: Community bringt dich weiter als reines Konkurrenzdenken. Deshalb haben wir andere Schweizer Frauennetzwerke eingeladen, ihre Gedanken und Erfahrungen bei uns zu teilen.
Denn die Wahrheit ist: Die Unternehmerinnen, die wirklich weit kommen, sind diejenigen, die wissen, wie sie zusammenarbeiten können – und wann gesunde Konkurrenz ihren Platz hat.
Woher kommt unsere Angst vor Konkurrenz?
Aus der Evolutionspsychologie wissen wir: Konkurrenz war einst überlebensnotwendig. In einer Welt, in der Ressourcen knapp waren, musste man sich durchsetzen, um Nahrung, Schutz und Status zu sichern. Dieses Muster prägt uns bis heute – auch wenn es längst nicht mehr ums Überleben geht, sondern um Karrieren, Marktanteile oder Sichtbarkeit.
Drei Faktoren bestimmen, wie stark wir Konkurrenz empfinden:
- Individuelle Veranlagung: Manche von uns haben schlicht einen stärkeren Wettbewerbsdrang.
- Umfeld & Kultur: Werte, gesellschaftliche Normen und Umfeld prägen, ob wir Konkurrenz als Bedrohung oder Motivation sehen.
- Situation: In stark leistungsorientierten Branchen oder Teams kann das Konkurrenzgefühl wachsen.
Gerade für Frauen kommt hinzu: Wir waren historisch mit einem beruflichen Umfeld konfrontiert, in dem die Chancen für Frauen begrenzt waren. Das hat die Vorstellung genährt, dass Erfolg ein Nullsummenspiel sei – dass der Aufstieg einer Frau den Niedergang einer anderen erfordert. Diese Mentalität hat unnötige Spannungen geschaffen und Potenziale gehemmt.
Konkurrenzängste sind also kein Zeichen von Schwäche, sondern das Ergebnis tiefer psychologischer Prägungen. Umso wichtiger ist es, bewusst neue Formen der Zusammenarbeit zu wählen.
Frauen, die einander unterstützen, kommen nicht nur weiter – sie verändern die Spielregeln
Die Zusammenarbeit zwischen Frauen in der Wirtschaft bringt viele Vorteile. Wenn Frauen zusammenarbeiten, bündeln sie ihre Stärken und fördern so kollektives Wachstum. Der Austausch von Ideen, Erfahrungen und Perspektiven regt Innovation an und hilft, gesellschaftliche Stereotypen zu hinterfragen, die Frauen oft gegeneinander ausspielen.
Wenn wir unsere Geschichten teilen, entsteht ein Mosaik aus Inspiration, Resilienz und wertvollen Erfahrungen.
Praktisch bedeutet das: Wenn Frauen sich gegenseitig unterstützen, helfen sie dabei, Selbstvertrauen und Resilienz aufzubauen. Ein Netzwerk von Fürsprecherinnen ermutigt zum Eingehen von Risiken und hilft, die eigene Komfortzone zu verlassen – in dem Wissen, dass Verbündete hinter einem stehen und an die eigenen Fähigkeiten glauben.
So kannst du Zusammenarbeit konkret leben
Neben klassischen Möglichkeiten wie Networking Events oder Communities gibt es viele praktische Wege:
- Coworking Spaces: Arbeite in Coworking Spaces. Sie bieten eine hervorragende Option für Zusammenarbeit und Networking.
- Gemeinsame Projekte: Kooperiere mit anderen Unternehmerinnen, um Reichweite, Wissen und Ressourcen zu bündeln.
- Mentoring: Gib deine Erfahrungen weiter oder lass dich inspirieren – beides stärkt.
- Marketingkooperationen: Veranstalte Events oder mache Kampagnen mit anderen Unternehmerinnen. So könnt ihr eure Reichweite und Sichtbarkeit erhöhen.
- Skill Sharing & Workshops: Tauscht Wissen und Fähigkeiten aus – voneinander lernen ist pure Win-Win.
Wenn wir unsere Geschichten, unser Wissen und unsere Ressourcen teilen, entsteht ein Umfeld, in dem alle wachsen können. Frauen, die einander unterstützen, kommen nicht nur weiter – sie verändern die Spielregeln.
Ein herzliches Dankeschön an alle Frauennetzwerke, die diesen Monat mit ihrem Blog kollaboriert haben. Alle ihre Blogs findest du hier.
Bei womenbiz unterstützen wir Frauen, die sich mit ihrem Herzensbusiness selbst verwirklichen möchten. Bei uns finden sie eine Community, die sie versteht, praxisnahes Wissen, und Unterstützung, die sie Schritt für Schritt auf ihrem Weg begleitet – ohne Druck, ohne unnötigen Perfektionismus, dafür mit Freude, Klarheit und Motivation.
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Autorin: Gaby Cacciatore-von Mandach, womenbiz ag
Bevor wir starten. Spür mal rein: Was löst das Wort „Fehler“ in dir aus? Angst vor Bestrafung? Vor Schaden? Vor Bewertung?
Wir halten uns oft zurück oder treten gar nicht in Aktion – aus Angst davor, Fehler zu machen. Natürlich wollen wir Fehler vermeiden, um Schaden zu verhindern. Doch in diesem Artikel geht es darum, trotz Angst vor Fehlern zu handeln – und wie wir stattdessen lernen, Fehler bewusst anzunehmen und sie als Lernchancen zu nutzen.
Entweder ist eine Handlung erfolgreich oder sie ist ein Misserfolg. Den Erfolg kannst du geniessen, den Misserfolg kannst du als Lernchance nutzen. Hier kommt ein Motto ins Spiel, das ich sehr häufig für mich nutze: „Win or Learn“.
Was bedeutet „Win or Learn“?
Dieses Mindset besagt: Entweder du gewinnst – oder du lernst. Fehler sind zwar Rückschläge aber auch wertvolle Lektionen. Deshalb soll dich die Angst vor Fehlern nicht vom Handeln abbringen.
Wenn dir also ein Fehler passiert ist, dann ist das Wichtigste, dass du ihn erkennst, um Folgefehler zu vermeiden. Entschuldige dich dort, wo ein möglicher Schaden entstanden ist, und betone, dass der Fehler nicht in böser Absicht passiert ist. Wenn möglich, mach den Schaden wieder gut.
Und dann kommt das Debriefing ins Spiel: Analysiere genau, wie der Fehler passieren konnte und was du daraus für deine zukünftigen Entscheidungen lernen kannst. So kann aus einem Fehler ein wertvolle Wachstumschance entstehen.
Warum das Motto „Win or Learn“ deinen Mindset beflügeln kann:
Es bringt dir:
- Lerneffekt: Ob Erfolg oder Misserfolg- beides ist Gewinn.
- Mehr Mut: Du wagst Neues – denn du hast weniger Angst Fehler zu begehen.
- Klarheit: Du erkennst rückblickend: Was hat funktioniert – und warum.
- Wachstum: Du wächst mit deinem Handeln
Einer meiner persönlichen „Win or Learn“-Momente
Vor zwölf Jahren startete ich womenbiz – zwar mit einer grossen Vision, aber ohne Erfahrung betreffend Akquise und Sales. Mit nur theoretischem Wissen, aber ganz ohne praktische Erfahrung in den beiden Fachgebieten waren Fehler unvermeidlich.
Ein grosses Learning für mich war, dass Frau es nicht allen Recht machen kann – was mit meinem Helfersyndrom nicht immer einfach zu akzeptieren war. So gab es zum Beispiel einige Unternehmerinnen, die meinten, dass «Frauenunternehmen unterstützen» bedeutet, dass ich alles kostenlos zur Verfügung stelle. Solch fordernde Haltungen haben mich dann jeweils enttäuscht und mich mein Vorhaben hinterfragen lassen. Oder sie haben zu Missverständnissen geführt, die ich klären musste.
In solchen Momenten griff ich zurück auf meine Philosophie „Win or Learn?“ und führte Debriefings durch, entweder nur mit mir selbst oder mit einem erfahrenen Mentor. Dadurch wurde ich stets mutiger neue Dinge auszuprobieren, schärfte mein Denken, meine Prozesse und mein Angebot.
So habe ich auch gelernt, dass es wichtig und richtig ist, einen fairen Preis zu verlangen, auch wenn man unterstützt. Es ist mir wichtig, dass das auch anderen Unternehmerinnen klar ist: Ihr müsst eure Leistungen nicht verschenken, seid euch eurem Wert bewusst! Ein anderes Learning, was ich aus dieser Erfahrung mitnehmen durfte, ist von Anfang an klar zu kommunizieren. Dies hilft Missverständnisse und Unklarheiten zu vermeiden.
Heute bin ich dankbar für jeden einzelnen Stolperstein bei womenbiz und auch sonst im Leben – denn sie haben mich weitergebracht.
Hier meine Tipps für eine positive Fehlerkultur – für dich und (falls vorhanden) dein Team:
- Identifiziere deine limitierenden Glaubenssätze zum Thema Fehler. Richte dich auf „Win or Learn“ als deinen täglichen Kompass aus.
- Erinnere dich bei jeder Herausforderung: Jeder Stein ist ein Sprungbrett.
- Reflektieren statt lamentieren: Wenn du Fehler als Entwicklungschance siehst, machst du Fortschritt möglich.
- Wenn du im Team arbeitest, sprich offen über Fehler und teile deine Learnings: ehrlich, authentisch und vorbildlich. Übernimm Verantwortung für deine Fehler. Nicht darüber zu sprechen oder Fehler nicht zuzugeben, kann fatale Folgen haben. Stärke dein Team in Bezug auf Fehlerkultur: z.B. in Feedbackrunden, wo ihr Fehler und die Learnings behandelt.
- Entwickle nach Fehlern (gemeinsam) Lösungen.
- Erkenne, ob und wann dich dein Perfektionsanspruch lähmt und die Angst davor Fehler zu machen schürt und du deshalb nicht ins Tun kommst.
- Fortschritte wertschätzen: Auch kleine Erfolge verdienen Anerkennung. Das gibt dir mehr Mut, Dinge anzupacken und vermindert die Angst vor Fehlern.
Und übrigens: Schon manche Innovation ist aus einem „Fehler“ entstanden. Zwei bekannte Beispiele, deren Entstehung ein «Fehler» war, sind Penicillin und die Post-it Klebezettel.
- Penicillin:
1928 fand Alexander Fleming in seinem unordentlichen Labor zufällig eine verschimmelte Bakterienkultur. Statt sie wegzuwerfen, stellte er fest: Der Schimmel hemmte Bakterienwachstum. Ein Durchbruch, der zur Erfindung des Antibiotikums Penicillin führte. - Post‑it Klebezettel:
1968 entwickelt Spencer Silver bei 3M einen zu schwachen Kleber, der Papier nur leicht haftete. Man hatte keine Verwendung dafür, bis Art Fry 6 Jahre später die Idee hatte, ihn als Lesezeichen in seinem Gesangbuch zu nutzen. So entstand aus „Fehlklebeprodukt“ das heutige Büro-Phänomen, der Post‑it.
Last but not least: Die Gespräche, die du mit dir selbst führst, sind sehr wichtig, denn es liegt viel Power drin, aber auch viel Destruktion. Sei dir deiner Selbstgespräche bewusst. Und nutze die Power des Growth Mindsets. Statt „Ich kann das nicht“, sage dir „Ich kann es noch nicht.“ Auch das wird die Angst davor Fehler zu begehen mindern und dich ermutigen ins Handeln zu kommen.
Fazit: Aus Fehler werden Kraftquellen
Erfolg ist kein gerader Weg – er ist ein Tanz aus Mut, Klarheit, Konstanz und stetiger Entwicklung. Wenn du dich bei einem Misserfolg fragst „Was kann ich daraus lernen?“, Debriefings einsetzt und Fehlertoleranz lebst, verwandeln sich Herausforderungen in kreative Kraftquellen.
Über die Autorin

Hey, ich bin Gaby Cacciatore-von Mandach, Gründerin von womenbiz und mehrfache Unternehmerin.
Mit womenbiz begleite ich selbstständige Frauen dabei, ihr Herzensbusiness erfolgreich und erfüllt zu führen. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass Erfolg nicht nur in Zahlen messbar ist, sondern vor allem in persönlicher Zufriedenheit und Selbstverwirklichung – und dies möchte ich so vielen Frauen wie möglich weitergeben!
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Gabrielle Cacciatore-von Mandach
Webseite: womenbiz.ch
Email: info@womenbiz.ch
Telefon: +41 31 932 38 62
Autorin: Claudine Birbaum
Die Frau von gestern musste «ihren Mann stehen». Das haben uns unsere Grossmütter und Mütter vorgelebt. Die Emanzipation hat dann das ihre dazugetan. Wir übernahmen wichtige Jobs in der Wirtschaft und anderen Gebieten unserer Gesellschaft. Dabei gliederten wir uns nahtlos in Männerdomänen ein. Das war wichtig für die Akzeptanz der Frauen im Berufsleben. Vielleicht warst auch du eine der Frauen, die sich in einem Männerumfeld erfolgreich behaupten konnte. Dabei haben wir jedoch einen Teil unserer Weiblichkeit eingebüsst.
In diesem Artikel zeige ich dir drei einfache, aber tiefgreifende Schritte, wie du wieder ganz in Kontakt mit deiner Weiblichkeit kommst. Damit du ab jetzt wieder deine ganze weibliche Stärke nutzen kannst und deine neue Weiblichkeit zu leben beginnst.
Schritt 1: Auf deine innere Stimme hören
Hörst du auf deine innere Stimme? Auf dein Bauchgefühl? Oder lässt du es dir immer mal wieder von deinem Umfeld ausreden. Erinnere dich an Situationen und Momente in deinem Leben, in denen du einfach wusstest, was du tun musstest und dabei völlig richtig lagst. Deine Intuition ist deine ganz grosse Kraft, die in dir schlummert. Nutze diese Kraft nicht einfach nur ab und zu, sondern trainiere sie, bis sie ein starker Muskel wird. Regelmässig. Frage dich bei jeder noch so kleinen Entscheidung wie welches Brot du kaufst oder was du heute anziehst:
- Wie fühlt sich das für mich an?
- Was sagt meine innere Stimme dazu?
Gib deinem Verstand ab jetzt viele Pausen und übe dich im Fühlen. Das ist deine grosse Stärke als Frau. Reagieren aus dem Verstand heraus war gestern. Ab heute lebst du wieder aus deinem Herzen. Als Frau, die du bist. Mit deiner ganzen Grösse.
Schritt 2: Dein innerer Kompass
Schliesse deine Augen. Atme tief durch deine Nase ein und zähle dabei innerlich auf 4. Beim Ausatmen atmest du durch den Mund aus und zählst dabei innerlich auf 6. Wiederhole diese Atmung ein paarmal, bis du ruhiger wirst. Dann fragst du dich: Wie fühle ich mich, wenn ich mich weiblicher gebe? Wenn ich mir mehr Hingabe gestatte, anstelle immer alles selbst zu machen? Schalte deinen Verstand aus. Fühle einfach.
Schritt 3: Gestatte dir ein klares JA
Fertige dir einen Zettel, worauf steht: «Ich bin es würdig, die Frau zu sein, die ich bin». Du kannst auch einen anderen Wortlaut wählen mit dem gleichen Inhalt. Am besten klebst du diesen Zettel gut sichtbar an einen Ort hin, an dem du immer wieder daran vorbeiläufst. Oder an deinen Nachttisch. Dann liest du diesen Satz als letztes vor dem Einschlafen. Damit gibst du dir immer wieder Denkanstösse.
- Was für eine Frau bin ich?
- Was macht mich als Frau glücklich?
- Wie fühlt es sich an, als Frau wahrgenommen zu werden, die ich bin?
Gestatte dir ein klares JA zu dir als Frau. Funktionieren als «männliche Frau» war gestern. Ab heute lebst du wieder. Du darfst DICH selbst leben. Als Frau, die du bist.

Mini-Übung: Innere Hindernisse enttarnen
Nimm dir 5 Minuten Zeit. Setz dich mit einem Blatt Papier und einem Stift (kein Smartphone) hin und schreibe oben aufs Blatt: Warum lebe ich mich nicht als die Frau, die ich bin? Wer oder was hindert mich daran, meine Weiblichkeit zu leben? Danach lasse «es» einfach schreiben. Schalte deinen Verstand aus und lasse deine innere Stimme zu Wort kommen.
Die neue Weiblichkeit
Die Weiblichkeit der neuen Zeit – der Zeit, die gerade begonnen hat – darf ab jetzt von dir gelebt werden. Dafür bist du hier auf die Erde gekommen, um genau in dieser aktuellen Zeitepoche als erfahrene Frau der jüngeren Generation ein Vorbild zu sein. Mit all deinen Erfahrungen bist du stark und mutig. Aber auch sanft und voller Mitgefühl. Du fällst deine Entscheide zum Wohle aller und mit Respekt gegenüber Mutter Natur. Und vor allem in Anbindung an deine innere Stimme, die der Kontakt zu deiner Seele ist. Damit bist du stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort und triffst auf die richtigen Menschen, die dir weiterhelfen oder mit denen du gemeinsam ein tolles Projekt auf die Beine stellen kannst. Unsere Welt hat die neue Frauenpower dringend nötig. Und du bist eine Kraft, auf die es ankommt.
Praxis-Tipp
Frage dich jeden Abend beim Ins-Bett-gehen: Wie kann ich mich wieder als Frau so leben, wie ich wirklich bin? Dann schläfst du mit diesen Fragen ein. Du darfst gespannt sein, was dir dann als erstes einfällt, wenn du am nächsten Morgen aufwachst. Greife dabei nicht sofort zu deinem Smartphone, sondern höre in dich hinein. Was für eine Antwort erhältst du? Diese Übung kannst du auch über mehrere Tage (oder Wochen) anwenden, bis du Klarheit hast, was du in deinem Leben verändern darfst, um wieder in deine wahre Kraft zu kommen.
Zugehörige Podcasts
- Entscheidungen
https://hear-your-soul.ch/entscheidungen/ - Deine innere Stimme
https://hear-your-soul.ch/star-seed-talk-deine-innere-stimme/
Beliebteste Artikel für Berufstätige und spirituell Interessierte
- Weiblichkeit – in der neuen Zeit
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https://hear-your-soul.ch/selbstliebe-iceseed/ - Weiblichkeit – als Frau
https://hear-your-soul.ch/weiblichkeit-als-frau/
Über die Autorin

Nach vielen Jahren als Bankerin entschied ich mich, mein altes Berufsleben loszulassen. Ich wurde Berufsschullehrerin und unterrichtete zehn Jahre, doch der Ruf nach einem tieferen Sinn wurde lauter. Heute begleite ich Menschen als Spiritueller Coach, Spiritual Teacher und Spiritual Writer – in Zeiten der Veränderung, der Selbstfindung und des inneren Aufbruchs.
Die Energie, um mit Menschen zu arbeiten, hole ich mir in den Aroser Bergen, auf meiner Yogamatte oder joggend durch die Natur.
Edition Birbaum – HearYourSoul
Claudine Birbaum
Webseite: hear-your-soul.ch
Email: inspiration@hear-your-soul.ch
Telefon: +41 79 501 53 73
Autorin: Gaby Cacciatore-von Mandach, womenbiz ag
Sichtbar zu sein, das klingt für viele nach einer grossen Herausforderung. Die Angst, nicht gesehen zu werden oder sich falsch zu zeigen, hält zahlreiche UnternehmerInnen davon ab, ihre Marke zu präsentieren.
Glaub mir, auch mir ging es so – (und manchmal sogar heute noch).
Doch wie gelingt es mit Klarheit, Mut und echtem Mehrwert sichtbar zu sein?
Meine Checkliste für mehr Sichtbarkeit basiert auf folgenden 8 Punkten:
- Vision klären
- Zielgruppe definieren
- Klare Message formulieren
- Authentisch sein
- Fokussierte Kanäle wählen
- Mehrwert bieten
- Mut zur Sichtbarkeit
- Kleine Schritte gehen
Diese Checklist hat mir persönlich unglaublich geholfen – und ich bin sicher, dass auch du das eine oder andere mitnehmen kannst.
1. Vision klären: Schreibe in einem Satz auf, was du bewirken möchtest.
Bevor du über Social Media Strategien oder Contentideen nachdenkst, lade ich dich ein, einen Schritt zurückzutreten und dich zu fragen:
- Wer bin ich eigentlich?
- Was mache ich und was möchte ich damit bewirken?
- Welche Menschen möchte ich erreichen?
- Welche Botschaft will ich teilen?
Diese Fragen sind essenziell. Nur wenn du eine klare Vision hast, wird dein Aussenauftritt kraftvoll und authentisch.
Mein Tipp: Formuliere in einem Satz, was du in der Welt bewirken möchtest. Wenn du der visuelle Typ bist, kannst diesen Satz auch gleich in eine Collage umwandeln.
Wenn du deine Vision klar vor Augen hast, wird der nächste Schritt einfacher: Du kannst genau definieren, wen du damit erreichen willst.
2. Zielgruppe definieren: Wer ist deine WunschkundIn? Was sind seine/ihre Bedürfnisse?
Mut zur Sichtbarkeit entsteht durch Klarheit.
Wenn du deine Zielkundin genau kennst, kannst du ihre Sprache sprechen, ihre Bedürfnisse erkennen und gezielt Lösungen anbieten. So wirst du nicht nur gesehen, sondern verstanden.
3. Klare Message formulieren: Was bietest du konkret an, welches Problem löst du damit? Für wen und mit welchem Ergebnis?
Stell dir vor, jemand fragt dich: „Was machst du eigentlich beruflich?“ Und du antwortest nicht mit deinem Jobtitel – sondern mit einem Satz, der Herz und Wirkung hat. Genau darum geht es bei deiner Message.
Viele Unternehmerinnen kämpfen damit, ihr Angebot klar zu kommunizieren. Das Resultat: vage Aussagen, die keine Emotion auslösen und damit auch keine Verbindung schaffen.
Deine Message sollte präzise sein und deine Wunschkundin direkt ansprechen. Sie zeigt, wer du bist, welches Problem du löst und warum genau du die richtige Ansprechpartnerin bist.
Hilfestellung für deine Message:
Ich unterstütze [ZIELGRUPPE], die [PROBLEM] haben, mit [LÖSUNG], damit sie [NUTZEN/ERFOLG] erreichen.
Ein klarer Satz wie dieser wirkt wie ein Magnet und hilft dir, deine Kommunikation konsequent auszurichten.
4. Authentisch sein: Zeig dich mit Ecken und Kanten, sei echt und ehrlich.
Perfektion ist nicht das Ziel. Im Gegenteil: Menschen folgen echten Persönlichkeiten. Deine Geschichte, deine Haltung, deine Fehler und Erfahrungen machen dich menschlich, nahbar und vertrauenswürdig.
Zeig dich. So wie du bist. Mit allem, was dazugehört. Denn genau das ist deine stärkste Kraft. Und das hebt dich letztlich von Mitbewerbern ab. Je echter du bist, desto mehr Vertrauen entsteht – eine der wertvollsten Währungen im Business.
5. Fokussierte Kanäle wählen: Sei dort sichtbar, wo deine Zielgruppe aktiv ist.
Sichtbarkeit ist kein Giesskannenprinzip. Du musst nicht überall sein. Es reicht, an den richtigen Orten zu sein.
Frage dich: Wo hält sich meine Zielkundin auf? Wo sucht sie nach Lösungen? Wo konsumiert sie Inhalte? Genau dort solltest du sichtbar werden.
6. Mehrwert bieten: Teile Inhalte, die deiner Zielkundin wirklich helfen.
Echte Sichtbarkeit entsteht durch Relevanz. Wenn du regelmässig Inhalte teilst, die deiner Zielkundin weiterhelfen, wirst du als kompetente, vertrauenswürdige Ansprechpartnerin wahrgenommen.
Ob Tipps, Erfahrungen oder Einblicke hinter die Kulissen – was deiner Zielgruppe dient, wird immer auch dir dienen.
7. Mut zur Sichtbarkeit: Lass die Angst vor Bewertung los und vertraue deinem Wert.
Viele Unternehmerinnen schrecken vor der Sichtbarkeit zurück, aus Angst, bewertet oder abgelehnt zu werden.
Vielleicht hilft dir folgender Gedanke: Sichtbarkeit ist kein Ego-Trip. Es geht nicht darum, dich selbst in Szene zu setzen, sondern anderen zu zeigen, dass es deine Lösung gibt.
Nicht nur du brauchst Kundinnen – auch deine Kundinnen suchen Lösungen. Gib ihnen die Möglichkeit, dich zu finden.
Diese Perspektive hilft dir, mutiger zu werden und deine Angst vor Bewertung zu mindern.
8. Kleine Schritte gehen: Starte mit einer Sache, die dich morgen sichtbarer macht.
Du musst nicht heute alles perfekt machen. Sichtbarkeit ist ein Weg, kein Sprint.
Frag dich: Was ist ein kleiner Schritt, den ich morgen tun kann? Vielleicht ein Post mit deiner Message, ein Gespräch in einem Netzwerk oder das Update deiner Webseite.
Jeder Schritt zählt. Und jeder Schritt bringt dich näher zu den Menschen, denen du helfen willst.
Fazit:
Klarheit ist der erste Schritt, um mutig sichtbar zu werden.
Sie schenkt dir Selbstvertrauen, Orientierung und Kraft.
Du musst heute nicht alles wissen oder perfekt sein. Fang einfach an.
So wirst du sichtbar für diejenigen Menschen, denen du wirklich helfen willst.
Trau dich!
Über die Autorin

Hey, ich bin Gaby Cacciatore-von Mandach, Gründerin von womenbiz und mehrfache Unternehmerin.
Mit womenbiz begleite ich selbstständige Frauen dabei, ihr Herzensbusiness erfolgreich und erfüllt zu führen. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass Erfolg nicht nur in Zahlen messbar ist, sondern vor allem in persönlicher Zufriedenheit und Selbstverwirklichung – und dies möchte ich so vielen Frauen wie möglich weitergeben!
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Gabrielle Cacciatore-von Mandach
Webseite: womenbiz.ch
Email: info@womenbiz.ch
Telefon: +41 31 932 38 62
Selbstständig zu sein ist nichts für schwache Nerven – Verantwortung und Risiken, neue Tasks, ein weiterer Fehler … du weisst, wovon ich spreche. Eine der wertvollsten Eigenschaften, die man als Selbstständige besitzen kann, ist definitiv Resilienz.
Aber was genau bedeutet Resilienz überhaupt?
Unternehmerische Resilienz bezieht sich auf die Fähigkeit von UnternehmerInnen, sich anzupassen und sich von Rückschlägen sowie Herausforderungen in ihren Geschäftsvorhaben zu erholen. Es geht darum, die mentale Stärke und Entschlossenheit zu haben, weiterzumachen, auch wenn es schwierig wird. Im Wesentlichen ist es das, was UnternehmerInnen ermöglicht, sich von Misserfolgen zu erholen und weiter auf ihre Ziele hinzuarbeiten. Bei unternehmerischer Resilienz geht es jedoch nicht nur um Ausdauer, sondern auch darum, sich umzuorientieren und Veränderungen vorzunehmen, wenn es nötig ist, sowie um die mentale und emotionale Stärke, mit den Höhen und Tiefen umzugehen, die mit dem Unternehmertum einhergehen.
Kurz gesagt ist Resilienz die Kombination aus mentaler Stärke, Anpassungsfähigkeit und Entschlossenheit.
Resilienz ist kein „Nice-to-have“!
Resilienz ist eine essenzielle Fähigkeit, die dich als Unternehmerin auf ein neues Level hebt. Je stärker du deine innere Widerstandskraft aufbaust, desto mehr Kontrolle gewinnst du – über dein Business und über deine Zukunft.
Eine starke Resilienz gibt dir:
- Besseren Umgang mit Rückschlägen – Du lernst, Krisen gelassener zu bewältigen und dich schneller von Misserfolgen zu erholen.
- Mehr Kreativität und Innovation – Ein lösungsorientierter Mindset fördert neue Ideen und innovative Ansätze für dein Business.
- Höhere Motivation und Zielstrebigkeit – Auch in schwierigen Zeiten bleibst du fokussiert und verlierst dein Ziel nicht aus den Augen.
- Stärkere Beziehungen und Netzwerke – Resiliente UnternehmerInnen bauen leichter wertvolle Kontakte auf.
- Mehr mentale und emotionale Stärke – Du reduzierst Stress, stärkst dein Wohlbefinden und gewinnst mehr Zufriedenheit in deinem Unternehmertum.
- Höhere Erfolgschancen – Wer resilient ist, bleibt am Ball, wächst mit jeder Herausforderung und baut sich langfristig ein stabiles, erfolgreiches Business auf.
So trainierst du deine unternehmerische Resilienz:
Entwickle emotionale Intelligenz
- Resiliente Unternehmerinnen beherrschen ihre Emotionen und verstehen die ihrer Mitmenschen.
- Reflektiere regelmässig deine Gefühle und deren Einfluss auf deine Entscheidungen.
- Empathie fördert ein positives Miteinander und stärkt Geschäftsbeziehungen.
- Effektive Kommunikation und aktives Zuhören helfen, Konflikte besser zu lösen und Missverständnisse zu vermeiden.
Überwinde deine Angst vor dem Scheitern!
- Unsicherheit gehört zum Unternehmertum – akzeptiere sie als Teil des Prozesses.
- Feiere kleine Erfolge und erkenne deine Fortschritte an.
- Der Austausch mit anderen Unternehmerinnen, die ähnliche Ängste haben, kann helfen, diese zu relativieren.
- Gezielte Risikoabwägung und ein klarer Plan helfen, Ängste zu minimieren.
- Bilde dich regelmässig weiter. Das Lernen neuer Skills stärkt dein Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen.
Sieh Rückschläge als Chancen!
- Sei nachsichtig mit dir selbst und erlaube dir Fehler. Fehler sind kein Endpunkt, sondern ein Sprungbrett zum Lernen und Wachsen.
- Behalte das grosse Ganze im Blick und erinnere dich an deine langfristigen Ziele.
- Das Wichtigste: Gib nicht auf! Resilienz bedeutet, weiterzumachen und an deinen Träumen festzuhalten.
Bewahre eine positive Einstellung!
- Dankbarkeit und eine positive Grundhaltung sind wichtige Bausteine der Resilienz. Halte dir täglich vor Augen, was gut läuft!
- Konzentriere dich auf Lösungen statt auf Probleme.
- Humor und Selbstironie machen viele Herausforderungen leichter.
- Vermeide negative Selbstgespräche und erinnere dich an deine Stärken.
Schaffe Balance zwischen Leben und Arbeit!
- Ein ausgewogenes Leben stärkt langfristig deine Resilienz. Setze klare Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit.
- Plane bewusst Zeiten für dich selbst ein, um Energie zu tanken.
- Gesunde Stressbewältigungsmethoden wie Meditation oder Sport sind essenziell. Genauso wichtig sind genügend Schlaf und eine gesunde Ernährung.
- Eine durchdachte Tagesstruktur hilft, Arbeit und Privatleben in Einklang zu bringen. Regelmässige Pausen fördern Produktivität und Kreativität.
Bau dir ein Support-Netzwerk auf!
- Ein stabiles Netzwerk ist essenziell für langfristigen Erfolg.
- Umgib dich mit positiven Menschen, die dich motivieren und inspirieren.
- Ein erfahrener Mentor kann wertvolle Tipps geben und dir helfen, Herausforderungen zu meistern.
- Schliesse dich Communities wie womenbiz an, um Unterstützung von anderen Unternehmerinnen in der gleichen Situation zu erhalten.
- Vergiss nicht: Unterstütze andere! What goes around comes around.
Denk daran:
Bleib dran, egal welche Hürden sich dir in den Weg stellen. Mit Resilienz, Entschlossenheit und einer positiven Einstellung kannst du jedes Tief überstehen und langfristigen Erfolg erreichen.
Das Wichtigste: Resilienz entsteht nicht über Nacht. Je mehr du in dein Wachstum und Wohlbefinden investierst, desto stärker wirst du. Also: Mach weiter, lerne aus Rückschlägen und bleib auf Kurs – dein Erfolg wartet auf dich!
womenbiz ag
Michaela Santschi
Webseite: womenbiz.ch
Email: michaela.santschi@womenbiz.ch
Autorin: womenbiz ag, Michaela Santschi
Selbstständig sein bedeutet, ständig Neues zu lernen, grosse Entscheidungen zu treffen und sich immer wieder in unbekannte Gewässer zu wagen. Doch mit diesen Herausforderungen kommt oft eine leise, nagende Stimme: „Kann ich das überhaupt?“
Die Angst vor Inkompetenz begleitet uns UnternehmerInnen – unabhängig von Erfahrung oder Erfolg. Unsicherheiten gehören zum Unternehmerinnenalltag dazu – aber sie sollten uns nicht aufhalten. Viel wichtiger als „Wie kann ich perfekt sein?“ ist die Frage: „Wie kann ich mit meinen Unsicherheiten umgehen und trotzdem selbstbewusst meinen Weg gehen?“
Was wir von unseren ExpertInnen gelernt haben
Diesen Monat haben diverse ExpertInnen für unseren Blog geschrieben. Hier ein paar unserer Key Learnings daraus:
Die wahre Ursache hinter der Angst vor Inkompetenz
„Angst ist eine Emotion, die durch die Art und Weise wie wir denken, ausgelöst wird. Die Angst vor Inkompetenz basiert oft auf der tiefen Furcht, abgelehnt oder nicht anerkannt zu werden. Diese Angst hat ihre Wurzeln sowohl in evolutionären als auch in persönlichen Erfahrungen. Früher war Zugehörigkeit für das Überleben entscheidend, und dieser Drang, in der Gruppe akzeptiert zu werden, begleitet uns bis heute.“
Autor: Sandro Pichler – Vom Selbstzweifel zum Erfolg: Angst vor Inkompetenz meistern
Die Macht von Gedanken und die Transformation durch Selbstverantwortung
„Wir Frauen in der westlichen Welt dürfen, können und sollen selbst entscheiden, ob und wie wir uns diese Macht zu Nutze machen. Dank der Korrelation zwischen unserem Denken, Fühlen und Handeln, verändern sich auch unsere Gefühle und Handlungen, wenn wir anders über uns selbst denken lernen.“
Autorin: Katrin Schneider – Wie du Unsicherheit in Stärke & Selbstvertrauen verwandelst
Verabschiede dich vom Perfektionismus
„Oft wird uns suggeriert, insbesondere uns Frauen, dass wir in allen Lebensbereichen perfekt sein müssen: beruflich erfolgreich, attraktiv, liebevolle Partnerin, fürsorgliche Mutter, verlässliche Freundin. Doch das ist eine unrealistische Erwartung. Wahres Selbstvertrauen entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch gezielte Handlungen und daraus resultierende Erfolge.“
Autorin: Gaby Cacciatore – Angst vor Inkompetenz? Baue dein Selbstbewusstsein auf!
Unsicherheit als Signal für tiefere Bedürfnisse verstehen
„Unsicherheit ist kein Problem, das es zu lösen gilt, sondern eine natürliche Erfahrung, die uns immer wieder begegnen wird. Sie ist ein Zeichen dafür, dass wir uns aus irgendeinem Grund nicht sicher fühlen. Dieser Mangel an Sicherheit zu verstehen und zu akzeptieren, ist ein wesentlicher Schritt in der Transformation.“
Autorin: Kathalin Laser – Unsicherheit verstehen & verwandeln – Ein Blick auf uns Selbst
Fazit: Deine Zweifel definieren dich nicht – dein Handeln tut es!
Selbstzweifel sind nicht das Problem – sie gehören zum Leben dazu. Entscheidend ist, was du mit ihnen machst. Statt dich von ihnen ausbremsen zu lassen, kannst du sie als Zeichen sehen, dass du gerade über dich hinauswächst.
Jede erfolgreiche Unternehmerin hatte und hat diese Zweifel – aber sie geht trotzdem weiter. Hier ein paar berühmte Beispiele:
Sheryl Sandberg (ehem. COO von Meta, Autorin von Lean In)
„Es gab Tage, an denen ich dachte, ich sei nicht gut genug, um diesen Job zu machen. Aber ich habe gelernt, dass Selbstzweifel kein Zeichen von Schwäche sind – sie sind Teil des Wachstums.“
Sara Blakely (Gründerin von Spanx)
„Ich hatte keine Ahnung, wie man ein Unternehmen führt. Ich hatte keine Erfahrung in Mode oder Vertrieb. Aber ich habe mich trotzdem getraut – und Fehler gemacht. Viele Fehler. Doch genau diese Fehler haben mich weitergebracht.“
Oprah Winfrey (Medienmogulin und Unternehmerin)
„Ich habe in meinem Leben mehr als einmal das Gefühl gehabt, nicht gut genug zu sein. Aber ich habe gelernt, dass wahres Selbstvertrauen nicht bedeutet, keine Angst zu haben – sondern trotz Angst weiterzumachen.“
Arianna Huffington (Mitgründerin der Huffington Post, CEO von Thrive Global)
„Zweifel sind normal, aber sie dürfen uns nicht davon abhalten, unsere Ziele zu verfolgen. Ich wurde 36-mal von Verlagen abgelehnt, bevor mein erstes Buch veröffentlicht wurde. Stell dir vor, ich hätte nach der ersten Absage aufgegeben!“
Diese Beispiele zeigen: Selbst die erfolgreichsten Frauen kennen Selbstzweifel – und handeln trotzdem. Egal, wo du also gerade stehst: Du bist nicht allein.
womenbiz ag
Michaela Santschi
Webseite: womenbiz.ch
Email: michaela.santschi@womenbiz.ch
Autorin: Gaby Cacciatore
Hast du manchmal das Gefühl, nicht gut genug zu sein? Zweifelst du an deinen Fähigkeiten, obwohl du eigentlich weisst, dass du kompetent bist? Dann bist du nicht allein! Gerade Frauen in der Geschäftswelt kämpfen oft mit dem sogenannten Impostorsyndrom – der Angst, als „ungenügend“ entlarvt zu werden. Doch dein Zweifel ist kein Beweis für Inkompetenz, sondern ein Signal, dass du dich und dein Handeln reflektierst.
In diesem Blog zeig ich dir, wie du dich nicht mehr länger von Zweifeln blockieren lässt, sondern dein Selbstvertrauen gezielt stärkst.
1. Verabschiede dich vom Perfektionismus
Oft wird uns suggeriert, insbesondere uns Frauen, dass wir in allen Lebensbereichen perfekt sein müssen: beruflich erfolgreich, attraktiv, liebevolle Partnerin, fürsorgliche Mutter, verlässliche Freundin. Doch das ist eine unrealistische Erwartung. Allzu starker Perfektionismus hält uns in der Illusion gefangen, dass wir erst „gut genug“ sind, wenn wir alle Erwartungen erfüllen. Doch wahres Selbstvertrauen entsteht in der Perfektion, sondern durch gezielte Handlungen und daraus resultierende Erfolge.
2. Entwickle eine persönliche Erfolgsformel
Jeder Mensch hat andere Stärken, Talente und Arbeitsweisen. Anstatt dich mit anderen zu vergleichen, entwickle deine eigene Erfolgsstrategie. Was sind deine persönlichen Werte? Welche Methoden helfen dir, produktiv und fokussiert zu bleiben? Indem du deine individuelle Erfolgsformel entwickelst und verfeinerst, wirst du unabhängiger von äusseren Erwartungen und stärkst dein Selbstvertrauen auf einer höheren Ebene.
Eine wunderbare Metapher hierfür liefert Dr. Eckart von Hirschhausen mit seinem „Pinguin-Prinzip“. Er erzählt die Geschichte eines Pinguins, der an Land unbeholfen wirkt, aber im Wasser seine wahre Stärke zeigt. Dieses Beispiel zeigt, dass jeder Mensch in der richtigen Umgebung und mit dem Bewusstsein seiner Fähigkeiten sein volles Potenzial entfalten kann. (Hier geht’s zum Video).
3. Setze Prioritäten und definiere deinen eigenen Erfolg
Anstatt alles perfekt machen zu wollen, konzentriere dich auf das Wesentliche. Frage dich: Welche Aufgaben sind wirklich wichtig? Wo kann ich meine Energie sinnvoll einsetzen? Dein Ziel sollte nicht Perfektion, sondern gewünschte Resultate sein. Setze deine Prioritäten bewusst und erledige deine Aufgaben nach bestem Wissen und Gewissen.
4. Lerne, konstruktiv mit Kritik umzugehen
Viele Menschen fürchten Kritik, weil sie sie als Angriff auf ihre Fähigkeiten oder ihren Wert als Person sehen. Doch konstruktive Kritik ist eine wertvolle Ressource, die dir hilft, dich weiterzuentwickeln. Lerne, Kritik zu analysieren: Ist sie berechtigt? Kannst du daraus lernen? Oder ist sie eher ein Ausdruck der Unsicherheit anderer? Anstatt dich davon entmutigen zu lassen, nutze sie als Werkzeug für dein Wachstum.
5. Befreie dich von vermeintlichen Erwartungen
Oft denken wir, dass andere bestimmte Erwartungen an uns haben, doch in Wirklichkeit projizieren wir unsere eigenen Ansprüche auf sie. Es lohnt sich, bewusst zu hinterfragen, was man glaubt, dass andere von einem erwarten. Manchmal sind es nur unsere eigenen Vorstellungen, die uns unter Druck setzen. Hier empfehle ich dir das Buch «Anleitung zum Unglücklichsein» von Paul Watzlawick, indem er genau über dieses Phänomen schreibt.
6. Lerne, sichtbar zu sein und für dich einzustehen
Viele Frauen halten sich zurück, aus Angst, bewertet oder kritisiert zu werden. Doch Sichtbarkeit ist essenziell für deinen Erfolg. Wage es, deine Meinung zu äussern, deine Ideen zu präsentieren und deine Expertise zu zeigen. Je häufiger du dich diesen Situationen stellst, desto mehr wächst dein Selbstvertrauen.
7. Akzeptiere deine Zweifel
Zweifel sind normal – aber sie definieren dich nicht. Dein innerer Kritiker ist nur eine Stimme in deinem Kopf, die du hinterfragen darfst. Lass dich von Selbstzweifeln nicht lähmen, sondern gehe trotzdem vorwärts. Denn Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern trotz Angst zu handeln.
Denk daran: Selbstvertrauen ist keine angeborene Superkraft – es ist das Ergebnis bewusster Entscheidungen und Handlungen. Also, worauf wartest du? Fang an! 🖤
Über die Autorin

Gaby ist Gründerin & CEO von womenbiz, Geschäftsführerin einer Ärztepraxis, Keynote Speaker, Consultant für Mindset und Performance sowie Expertin für Netzwerke. Und sie liebt es, andere Menschen vorwärts zu bewegen. Mehr über sie erfährst du auf unserer Webseite, ihrer Speaker Webseite oder im persönlichen Kennenlerncall mit ihr.
womenbiz ag
Gabrielle Cacciatore-von Mandach
Webseite: womenbiz.ch
Email: info@womenbiz.ch
Telefon: +41 31 932 38 62
Autorin: womenbiz ag
Kürzlich hatte Gaby einen spannenden Austausch mit einer ihrer Coachees, die sich gerade auf dem Weg in die Selbstständigkeit befindet – neben Festanstellung, Kind und allem, was sonst noch zum Erwachsensein gehört. «Huch…», denkst du dir vielleicht gerade. Und ja, «huch» indeed. Denn wie alle von uns wissen, die ein eigenes Business haben, ist die Selbstständigkeit nicht nur Blumen und Sonnenschein – sie ist vor allem verdammt viel Arbeit.
Das Kernthema von Gabys Coaching – und unserem Gespräch im Team im Anschluss – drehte sich deshalb um eine der wichtigsten Fragen überhaupt:
Wie sicher musst du dir deines Vorhabens sein, wenn du dich in die Selbstständigkeit begibst?
Dieses «Sichersein» brauchst du nämlich nicht nur am Anfang, wenn du mit der Selbstständigkeit startest. Du brauchst es auch dann, wenn du entscheiden musst, ob du deine (Teilzeit-)Anstellung wirklich aufgeben und dich komplett selbstständig machen willst. Du brauchst es auch dann, wenn du gerade eine Absage eines potenziellen Kunden erhalten hast oder einfach einen schlechten Tag hast und nicht mehr weiterweisst.
Fakt ist: Als Female Entrepreneur brauchst du eine klare Vision – ein Ziel, das du dir immer wieder vor Augen halten kannst, wenn du gerade zweifelst.
Die meisten Startups scheitern, weil sie aufgeben, nicht weil ihnen Geld oder Zeit fehlt
Das ist übrigens auch ein Fakt. Es fehlt also häufiger an Vision und Durchhaltevermögen als an Ressourcen.
Es ist immer ein guter Moment, sich mit seinen Visionen zu verbinden – egal, ob du noch am Anfang stehst, dein eigenes Business hast und dich gerade in einer «Will ich das wirklich?»-Krise befindest oder es bei dir zwar gut läuft, du aber merkst, dass dein Wieso vielleicht nicht mehr zu 100% klar ist. Und damit meinen wir nicht, einfach schnell deine Visionen auf ein Papier zu schreiben, sondern dich auch ernsthaft damit auseinanderzusetzen.
Gaby meinte im Meeting: «Ich habe meiner Coachee gesagt, sie soll 100 Gründe aufschreiben, warum sie dieses Business aufbauen will. Denn sie muss sich wirklich sicher sein.»
«100?», denkst du vielleicht. «100?», habe auch ich gedacht. Aber Gaby erklärte uns: «Es ist nicht wichtig, dass es am Ende wirklich 100 sind. Das Wichtige ist, dass du dich über Tage hinweg immer wieder mit deinen Gründen auseinandersetzt. Du wirst dann ganz von selbst merken, ob du das wirklich willst oder nicht.» Und das macht absolut Sinn.
Also, falls du gerade zweifelst: Nimm ein Blatt Papier zur Hand und beginne deine Liste. Sie wird dir immer wieder als Hilfe dienen, wenn dir Richtung fehlt.
Was du sonst noch beachten solltest, wenn du dich selbstständig machst
Auch wenn laut Forbes die meisten Startups an mangelnder Motivation scheitern, können wir die Facts & Figures natürlich nicht ignorieren. Zeit, dein Business (-Vorhaben) unter die Lupe zu nehmen. Hier einige wichtige Punkte, über die du nachdenken solltest:
1. Löst dein Produkt oder deine Dienstleistung wirklich ein Problem?
Kunden geben Geld normalerweise nur für Dinge aus, die sie brauchen – physisch oder emotional. Stelle dir daher folgende Fragen:
- Wer braucht mein Produkt oder meine Dienstleistung?
- Hat diese Zielgruppe auch wirklich das Geld, um sich mein Produkt zu leisten?
- Und am allerwichtigsten: Was hebt mich und mein Produkt von der bestehenden Konkurrenz ab?
2. Money, Money, Money
Betrachte deine Kosten realistisch. Passionierte Unternehmer neigen dazu, rosarote Pläne zu entwickeln – sie überschätzen frühe Umsätze und unterschätzen die Kosten. Um deine Leidenschaft in ein erfolgreiches Business zu verwandeln, solltest du dir genaue Gedanken über deine Finanzen machen und diese von einem Experten prüfen lassen.
- Welche Anschaffungen brauche ich für mein Business?
- Welche Fixkosten kommen auf mich zu?
- Welche finanziellen Verpflichtungen habe ich als Selbstständige, die ich in einer Anstellung nicht hatte?
- Habe ich die finanziellen Mittel, um all das zu decken? Falls nein, wie finanziere ich mich?
- Vergiss nie, auch dein eigenes Gehalt einzuberechnen!
3. Habe ich genug Zeit für mein eigenes Business?
Hier kommen wir zurück zum Anfang des Artikels: Ein eigenes Business zu haben ist verdammt viel Arbeit – und verdammt viel Arbeit braucht verdammt viel Zeit. Zeit ist einer der wichtigsten Faktoren und wird leider oft unterschätzt.
- Schau dir deinen aktuellen Tagesablauf an: Womit verbringst du deine Zeit? Hast du überhaupt genug freie Zeit, um dich um dein Business zu kümmern? Falls nicht, wie kannst du dir mehr Zeit schaffen?
- Plane von Anfang an feste Zeiten ein, die du deinem Business widmest. Setze dir klare Aufgaben, die du in dieser Zeit erledigen willst.
4. Die fachlichen Ressourcen
- Verfüge ich über das notwendige Wissen, um mein eigenes Business zu führen?
- Wo fehlen mir Kenntnisse? Wie oder durch wen kann ich dieses fehlende Wissen abdecken?
Indem du dir gezielt Unterstützung holst, wo dir Fachwissen oder Motivation fehlt, sparst du extrem viel Zeit. Denk dabei nicht nur an Business-Aufgaben, sondern auch an den Haushalt und andere Zeitfresser. Wichtig: Plane auch diese Kosten direkt mit ein.
5. Last but not least: Deine mentalen Ressourcen
Schau auf dich selbst! Plane bewusste Pausen, nimm dir Wochenenden frei und vergiss auch die Ferien nicht. Und egal, wie viel Arbeit ansteht:
- Geh zum Sport.
- Verbringe Zeit mit deinen Liebsten.
- Nimm dir Zeit für dich selbst.
Denn nur wenn es dir gut geht, läuft auch dein Business. ✨
P.S. Falls du and einen Visionen arbeiten willst, dann haben wir hier noch etwas für dich: Vision Board & Wine Tasting Night. Du kannst aber auch jederzeit einen Termin mit Gaby vereinbaren, um über deine Visionen und deren Umsetzung zu sprechen.
womenbiz ag
Webseite: womenbiz.ch
Email: info@womenbiz.ch
Autorin: womenbiz ag, Michaela Santschi
Stell dir vor: Du hast eine geniale Idee für ein neues Produkt, eine Dienstleistung oder einen innovativen Ansatz in deinem Business. Doch bevor du überhaupt startest, schleicht sich diese eine Frage in deinen Kopf: «Was, wenn ich scheitere?». Diese Angst ist uns allen vertraut. Obwohl wir wissen, dass Scheitern Teil des Lernprozesses und der persönlichen Weiterentwicklung ist, fühlt es sich bedrohlich an. Aber woher kommt diese Angst überhaupt, und wie können wir lernen, besser damit umzugehen?
Wo kommt unsere Angst zu scheitern her?
Es gibt einige unterschiedliche mögliche Ursachen für unsere Angst zu versagen:
- Unser Selbstwert und das Versagen
Unsere Angst zu versagen ist eng mit unserem Selbstwertgefühl verknüpft. Laut Professor Martin Covington von der University of California ist die Fähigkeit, erfolgreich zu sein, für viele Menschen ein Beweis dafür, dass sie kompetent und damit „würdig“ sind. Das bedeutet: Wenn wir scheitern, fühlen wir uns weniger wertvoll. - Kritische Erziehung und hohe Erwartungen
Viele von uns wuchsen in Umgebungen auf, in denen Fehler nicht als Chance, sondern als Scheitern angesehen wurden. Dieses Muster kann sich bis ins Erwachsenenalter fortsetzen und uns überkritisch mit uns selbst umgehen lassen. - Perfektionismus und unrealistische Ziele
Hohe Ansprüche an sich selbst können dazu führen, dass Scheitern nicht als Teil des Prozesses akzeptiert wird. Stattdessen wirkt jede kleine Abweichung vom „perfekten Plan“ wie ein grosses Versagen. - Negative Erfahrungen und Traumata
Wer in der Vergangenheit schwierige oder traumatische Misserfolge erlebt hat, entwickelt oft eine intensive Angst davor, diese zu wiederholen. Ob es eine misslungene Präsentation oder eine gescheiterte Geschäftsidee war – solche Erfahrungen hinterlassen Spuren.
Wie du mit deiner Angst zu scheitern umgehen kannst
Keine Sorge, du bist nicht allein – und es gibt Strategien, wie du die Angst vor dem Scheitern in den Griff bekommst:
- Redefiniere, was Scheitern für dich bedeutet
Scheitern ist nicht das Ende, sondern eine Chance, zu lernen. Jede Erfahrung, auch die unangenehmen, bringt dich einen Schritt weiter. Stell dir vor, wie viel du durch vermeintliche „Fehler“ über dich und dein Business lernen kannst. - Denke positiv und vermeide negative Selbstgespräche
Negative Gedanken wie „Ich kann das nicht“ oder „Was, wenn alle denken, ich bin unfähig?“ bremsen dich aus. Versuche stattdessen, dir zu sagen: „Ich gebe mein Bestes und lerne aus allem, was kommt.“ - Fokussiere dich auf das, was du kontrollieren kannst
Du kannst nicht alles beeinflussen, aber du kannst deinen Einsatz und deine Vorbereitung steuern. Indem du deine Energie auf das lenkst, was in deiner Macht liegt, baust du Selbstvertrauen auf. - Plane Alternativen
Ein Plan B (oder sogar C) kann dir helfen, weniger ängstlich zu sein. Zu wissen, dass du auf unerwartete Hürden vorbereitet bist, gibt dir Sicherheit. - Verzeihe dir selbst
Wie oft sind wir zu streng mit uns? Erlaube dir selbst, Fehler zu machen, und sieh sie als Teil deines Wachstums. Menschen, die Selbstmitgefühl üben, bewältigen Misserfolge schneller und wagen mehr.
Fazit
Scheitern gehört dazu – im Leben und im Business. Es zeigt uns, wo wir wachsen können, und hilft uns, resilienter zu werden. Als Unternehmerin musst du nicht perfekt sein. Es reicht, wenn du mutig genug bist, es zu versuchen, aus deinen Erfahrungen zu lernen und wieder aufzustehen. Denn am Ende des Tages sind es genau diese Schritte, die deinen Erfolg ausmachen. Trau dich – du bist es wert!
womenbiz ag
Michaela Santschi
Webseite: womenbiz.ch
Email: michaela.santschi@womenbiz.ch
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