Juliana Ruhstrat, Author at womenbiz
Verwaltungsratsmandat: «Entweder ganz dabei oder bleiben lassen»

Autorin: Amélie Lustenberger

Ins kalte Wasser springen und einfach einmal ausprobieren? Oder doch lieber gut vorbereitet und informiert? Wann ist es Zeit zu gehen? Und in welchen Situationen ist eine Intervention gefragt? – Einige Gedanken zur Verantwortung im Verwaltungsratsmandat.

Für frisch gewählte Verwaltungsrätinnen und -räte ist ein guter Einstieg in diese Tätigkeit oft eine Herausforderung. Silvan Felder, Geschäftsführender Inhaber der Verwaltungsrat Management AG und Keynote Speaker beim Rochester-Bern CAS Verwaltungsrat, gibt Tipps für einen erfolgreichen Einstieg und das Verhalten in heiklen Situationen. Seine Ausführungen zeigen, dass ein Verwaltungsratsmandat nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte.

Ab dem Tag der Wahl einsatzbereit

«Grundsätzlich sollte beim Einstieg in einen Verwaltungsrat eine unmittelbare Anschlussfähigkeit gegeben sein», sagt Felder. Die Vorstellung, dass die Person während der Verwaltungsratssitzungen in ihre Rolle hineinwächst und ausschliesslich daraus lernt, sei falsch. Schliesslich sei die Person wegen einer bestimmten Kompetenz gewählt worden, auf die das Gremium nicht verzichten könne. Damit dies gelingt, ist eine Vorbereitung auf zwei Ebenen notwendig.

Die erste Ebene besteht darin, dass sich die Person bereits vor Amtsantritt über das Unternehmen informiert und Unterlagen einfordert, falls diese noch nicht vorliegen. «Wie läuft das Geschäft? Welche Strategie verfolgt das Unternehmen? Wie sehen die Finanzen aus? Wo liegen die grössten Risiken? Diese und weitere Fragen sollten beim Onboarding geklärt werden», so Felder. Gerade bei Familienunternehmen sei es zudem zwingend notwendig, die Menschen hinter dem Unternehmen kennenzulernen.

Neben dem Wissen über das Unternehmen, ist ein zweites wichtiges Element, sich gut über die Verwaltungsratstätigkeit zu informieren. Wie funktioniert ein Verwaltungsrat? Was ist seine Rolle? Was sind die unentziehbaren und unübertragbaren Verantwortungen? Ebenso auch die Frage, wo die Funktion des Verwaltungsrats beginnt und jene der Geschäftsleitung endet, sei wichtig – vorteilhafterweise mittels eines Organisationsreglements – zu klären. Um diesbezüglich gut vorbereitet zu sein, helfen Weiterbildungen, wie der CAS Verwaltungsrat von Rochester-Bern oder die Kompaktseminare der Verwaltungsrat Management AG.

Wer gut vorbereitet zur ersten Sitzung kommt, ist sofort einsatzbereit und das ist auch notwendig, denn «ab dem Moment der Wahl sind Sie in der Verantwortung und tragen die Solidarhaftung», so Felder. Er empfiehlt, sich so schnell wie möglich einzubringen und viele Informationen einzuholen: «Stellen Sie viele Fragen, auch wenn diese vermeintlich banal klingen. Manchmal führt dies dazu, dass das Gremium Dinge hinterfragt, die es vorher für selbstverständlich gehalten hat», fügt er hinzu.

Trendthemen: Digitale Transformation, Nachhaltigkeit und Co.

Sie sind derzeit in aller Munde. Doch was bedeutet dies für den Verwaltungsrat? «Sie müssen nicht jedem Trend hinterherjagen», so Felder. Selbstverständlich ist es aber unerlässlich, dass aktuelle und zukünftige Themen im Gremium diskutiert werden. Sie sind oft zukunftsweisend und entscheiden über Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens. Der Verwaltungsrat muss sich mit den grossen Themen der Zeit auseinandersetzen und sich fragen: Welchen Einfluss haben sie auf das Unternehmen? Gibt es uns in zehn Jahren noch, wenn wir so weitermachen? Ein wissentlicher Entscheid, ein Thema nicht weiterzuverfolgen ist definitiv besser als unwissentlich wichtige Punkte ausser Acht zu lassen.

«Zudem gilt es, die Themen nicht isoliert zu betrachten, sondern ganzheitlich im Rahmen der strategischen Zukunftsausrichtung», so Felder. Es brauche nicht für jedes einzelne Thema einen Spezialisten oder eine Spezialistin im Verwaltungsrat. Wichtiger sei, dass das Unternehmen im operativen Geschäft die «richtigen» Personen in der «richtigen» Funktion weiss, die eine Affinität und passende Fähigkeiten in diesen Themen aufweisen und bei erkanntem Bedarf für die Umsetzung sorgen.

Von Krisen und roten Linien

Wer ein Verwaltungsratsmandat annimmt, muss damit rechnen, dass nicht immer «Friede, Freude, Eierkuchen» herrscht, sondern manchmal auch hart durchgegriffen und interveniert werden muss. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn das Vertrauen in den CEO des Unternehmens erschüttert ist. Felder empfiehlt in dieser Situation ein Vieraugengespräch zwischen dem/der Verwaltungsratspräsident/-in und dem CEO. «Entweder kommt der CEO dadurch wieder auf den richtigen Weg oder, wenn der Vertrauensverlust zu gross ist, muss eine neue Person eingesetzt werden», so Felder.

Es gibt keine klaren Richtlinien, wann die rote Linie überschritten ist und die Geschäftsleitung gehen muss. «Es liegt in der Natur der Rolle des für die betreffend Periode verantwortlichen CEO, dass die Unternehmensergebnisse etwas beschönigt dargestellt werden könnten. Hier ist es Aufgabe des Verwaltungsrates, ihn durch gezielte Fragen herauszufordern und durch einen guten Dialog die Situation richtig einzuschätzen», sagt Felder. Relativ klar ist die Lage hingegen, wenn Zahlen und Sachverhalte eindeutig falsch dargestellt werden und es keinen Interpretationsspielraum mehr gibt oder natürlich auch, wenn nicht mehr gesetzeskonform gehandelt wird. Dann muss der Verwaltungsrat sofort intervenieren und Sanktionen ergreifen.

Vorsicht ist auch geboten, wenn es einem Unternehmen nicht gut geht. «Der Verwaltungsrat wird nicht für das Scheitern einer Strategie bestraft, sondern für ein nachweislich fehlendes oder fehlerhaftes Strategiecontrolling, welches rechtzeitig den falschen Weg hätte erkennen lassen», sagt Felder. Das neue Aktienrecht, das 2023 in Kraft getreten ist, stellt zudem die Liquidität der Gesellschaft in den Mittelpunkt. Der Verwaltungsrat ist dabei in der Pflicht, die kurzfristig verfügbaren Mittel laufend zu überwachen. Besteht die begründete Besorgnis einer drohenden Zahlungsunfähigkeit, ist der Verwaltungsrat angehalten, geeignete Massnahmen zur Sicherstellung der Liquidität zu treffen und allenfalls zusätzliche Sanierungsmassnahmen einzuleiten.

Der etwas andere Enkeltrick

«Ein Verwaltungsratsmandat geht ab dem ersten Tag mit grosser Verantwortung einher. Entweder sind Sie ganz dabei oder Sie lassen es bleiben», sagt Felder. Mandatsträger/-innen sollten immer hinter dem Unternehmen stehen können, nicht zuletzt auch aus Gründen eines Reputationsrisikos. Dies gilt auch, wenn Entscheidungen getroffen werden, gegen die man sich ausgesprochen hat. Ist der Entscheid so schwerwiegend und richtungsweisend, dass man ihn nicht mittragen kann, hilft nur der Rücktritt aus dem VR-Gremium. Denn an dem Grundsatz «wer im Verwaltungsrat sitzt, trägt die wichtigen Entscheidungen des Unternehmens mit», rüttelt auch eine Gegenstimme nicht. Felders Tipp: «Fragen Sie sich jeweils: Könnte ich meinen (künftigen) Enkelkindern erklären, weshalb ich so gehandelt habe? Falls nicht, lassen Sie es bleiben».

Silvan Felder ist seit 2001 Gründer, Inhaber und Geschäftsführer der Verwaltungsrat Management AG in Luzern (vrmanagement.ch). Die Unternehmung fokussiert ihre Tätigkeit vollumfänglich auf die Suche und Vermittlung und die Weiterbildung von Verwaltungsräten sowie die Beratung von VR-Gremien in allen Fragen betreffend eine Good Governance.


Rochester-Bern Executive Programs
Amélie Lustenberger

Webseite: rochester-bern.ch
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Finanzplanung für Frauen in 4 Schritten

Autorin: Clara Creitz

Warum sind Finanzen so wichtig für Frauen?

Finanzen sind für alle wichtig, allerdings sind Frauen stärker von finanzieller Abhängigkeit betroffen. Dies resultiert daraus, dass Frauen durchschnittlich 18% weniger als Männer verdienen, auch Gender Pay Gap genannt. Die Gründe: Teilzeitarbeit, Pausen um Kinder oder Eltern zu betreuen, stärkere Vertretung im Niedriglohnsektor, geringe Quote an Frauen in Führungspositionen und letztlich auch Lohndiskriminierung.

Was ist das Ergebnis daraus? 37% weniger Rente und 43% weniger Einnahmen über das Leben gerechnet.

Wo ist das Problem? Weil es eine Scheidungsquote von knapp 40% gibt, sind alleinerziehende Frauen 4x mehr von Altersarmut betroffen als verheiratete Partner. Die Quote von Frauen in Altersarmut liegt bei 16%.

Was können Frauen dagegen tun? Verantwortung für ihre Finanzen übernehmen. Studien haben gezeigt, dass Frauen sich stark mit dem Thema Haushaltsausgaben, Sparen und Budget beschäftigen, seltener aber sich um den langfristigen Vermögensaufbau kümmern, wie z.B. Vorsorge und Investments.

Welche Schritte kann man tun, um der finanziellen Abhängigkeit entgegenzuwirken?

Schritt 1: Überblick verschaffen

Sich einen Überblick verschaffen über die eigene Situation. Dies beinhaltet, zu verstehen, wie die eigenen Einnahmen und Ausgaben sind und welche Konten man hat.

Schritt 2: Automatisiert sparen

Hier geht es darum, sich genug Liquidität aufzubauen. Dies bedeutet, Schulden abbauen und ein Polster aufbauen von 3-6 Monatsgehältern. Das erreicht man, indem man 20% vom Einkommen konsequent spart und einen Dauerauftrag vom Lohn- auf das Sparkonto aufsetzt, sobald das Gehalt vom Arbeitgeber eingezahlt wird.

Schritt 3: Vorsorgelücken schliessen

Das bedeutet sich für das Risiko im Alter, nicht genug Rente zu haben, abzusichern, aber auch im Fall von Invalidität und Tod. In allen drei Fällen schaut man, welche Renten aus der 1. und 2. Säule gezahlt werden, oder auch AHV und Pensionskasse genannt und stellt sie den Ausgaben gegenüber. Um Lücken entgegenzuwirken, kann man die Säule 3a nutzen. Bei einer Lücke im Invaliditätsfall macht eine Erwerbsunfähigkeitsrente Sinn. Bei einer Lücke im Todesfall, schliesst man eine Lebensversicherung ab. Für eine Rentenlücke im Alter geht es darum, genug Geld zu sparen und zu investieren. Wichtig dabei: Idealerweise investiert man die 3a und nutzt keine Versicherung. Denn eine Versicherung nutzt man zur Absicherung von Risiko, wie Invalidität und Tod. Zum Vermögensaufbau lohnen sich dagegen Anlagen, wie Aktien, Obligationen, Immobilien, Gold oder auch Produkte wie Fonds und ETFs. Dies kann man ganz einfach bei Anbietern wie Viac, finpension und True Wealth umsetzen.

Schritt 4: Vermögensaufbau

Um für das Alter zu sparen, aber auch um andere Ziele zu erreichen, ist es wichtig, Vermögen aufzubauen. Dabei ist wichtig zu verstehen, wie viel man investieren kann. Grundsätzlich sollte man auf dem Gehaltskonto einen Monat an Ausgaben haben und auf dem Sparkonto drei Monate an Ausgaben. Dieses Geld sollte man nicht investieren, sondern auf dem Konto halten

Falls man in den nächsten 5 Jahren plant, eine grössere Ausgabe zu tätigen wie eine Weltreise, eine Immobilie oder einen Autokauf, hält man das Geld dafür auch und investiert es nicht oder nur in risikoarme Anlagen wie Obligationen.

Das restliche Vermögen kann man mit gutem Gewissen investieren. Dafür eignen sich vor allem Fonds und ETFs, idealerweise ein guter Misch aus Aktien-, Obligationen- und Immobilienfonds. Wo kann man dies umsetzen? Zum Start eignen sich sogenannten digitale Vermögensverwalter oder auch Robo-Advisor genannt wie True Wealth, Findependent oder Kaspar&.

Wichtig ist, früh zu starten

Man sollte früh genug starten, aber auch genug investieren. Je früher man startet, desto mehr profitiert man vom Zinseszins. Wer beispielsweise CHF 500.00 im Monat spart und mit 6% investiert, erhält nach 10 Jahren knapp CHF 82‘000.00. Davon sind CHF 60‘000.00 die Einzahlungen und CHF 22‘000.00 die Zinsen. Nach 20 Jahren erhöht sich der Betrag auf CHF 228‘000.00, wovon CHF 120‘000.00 Einzahlungen sind und CHF 108‘000.00 Zinsen. Nach 30 Jahren landet man bei CHF 490‘000.00, wobei CHF 180‘000.00 aus den Einzahlungen kommt und CHF 310‘000.00 aus den Zinsen. Daher wird der Zinseszins auf das achte Weltwunder genannt.

Auch ist es wichtig, die Inflation auszuhebeln: Sparen alleine reicht nicht, denn die Inflation führt zum garantierten Verlust. Bei einer Inflationsrate von 2%, halbiert sich der Wert des Geldes nach 35 Jahren. Daher ist es wichtig, Anlagen zu wählen, die mindestens 2% Zinsen zahlen. Wer CHF 500.00 pro Monat spart und 2% Zinsen erhält, wird nach 30 Jahren knapp CHF 246‘000.00 gespart haben. Wer das Geld dagegen mit 6% investiert, landet bei knapp CHF 490‘000.00. Auf dem Sparkonto erhält man keine 2%, mit Aktien dagegen langfristig schon, hier kann man mit 6% rechnen. Hier erkennt man schnell, warum sich gute finanzielle Bildung lohnt. Wer nicht investiert, verliert.


Über die Autorin

Clara Creitz ist die Gründerin von Finelles und ist Finanzplanerin mit eidgenössischem Fachausweis. Sie berät und bildet Frauen zu Finanzthemen aus, wie Vorsorge und Investments. Vorher hat sie über 10 Jahre bei Banken, wie UBS und Julius Bär gearbeitet. Ihr Ziel ist es, durch Finanzbildung Frauen bei ihrer finanziellen Unabhängigkeit zu helfen.

Finelles GmbH
Clara Creitz

Webseite: finelles.com
Email: clara@finelles.com
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Wenn’s nicht läuft: Umgang mit Misserfolgen im Business

Autorin: Christine Ofner

Es ist ein Szenario, das viele von uns allzu gut kennen: Du hast dein Herzblut und deine Zeit in einen Launch oder ein neues Angebot gesteckt, nur um festzustellen, dass niemand kauft. Die Enttäuschung ist greifbar, und die Selbstzweifel schleichen sich ein. Mir ist es gerade erst passiert. 

Meine eigene Erfahrung: Als niemand gekauft hat

Vor Kurzem habe ich Authenticpreneur Mastery, mein 5-monatiges Hybrid-Programm (1:1 + Gruppe) zum vierten Mal gelaunched. Für einen Monat habe ich jeden Tag verkauft – in Instagram Stories, Posts und Emails – und niemand war interessiert. In den letzten Jahren, wann immer ein Launch nicht «funktioniert» hat, keine Leute zu meinen Lives gekommen sind, usw., war ich verzweifelt, frustriert, traurig, wütend – ich habe alle Gefühle gespürt. Meine Gedanken drehten sich nur darum, warum niemand von mir kaufen wollte: Bin ich das Problem? Habe ich es überhaupt in mir, Unternehmerin zu sein? Ist mein Angebot nicht gut genug? Bin ich nicht gut genug? 

Dieses Mal, als niemand investiert hat, fühlte ich natürlich die Enttäuschung, aber weisst du was: Dieses Mal gab es keinen einzigen Gedanken wie «Oh, ich bin das Problem». Es gab eine stabiles und klares «Ich werde einfach weiterverkaufen». Und ich werde dir genau erklären, wie ich zu diesem Punkt gekommen bin.

Die zwei Mindset-Shifts, die alles verändern

In 2022 habe ich eine Auszeit von meinem Business genommen, mit dem Ziel, mich wieder mit mir selber zu verbinden und herauszufinden, was ich eigentlich wirklich will. In dieser Zeit habe ich zwei wichtige Erkenntnisse gewonnen, und nicht nur verstanden, sondern auch begonnen zu verkörpern:

1. Du bist nicht dein Unternehmen – und dein Unternehmen ist nicht du. 

Egal wie viele Leute dir das erzählen wollen. Dein Unternehmen ist EIN TEIL VON DIR, aber es definiert dich nicht – heisst die Anzahl der Likes, die Anzahl der Personen, die zu deinen Workshops kommen, die Anzahl deiner Kunden, sagt nichts über dich als Person aus. Ich begann zu verstehen, dass Misserfolge nicht persönlich zu nehmen sind, weil sie 0.0 mit deinem Selbstwert oder deiner Persönlichkeit zu tun haben.

2. Dein Unternehmen ist EIN WEG, um deine Ziele und deine Lebensvision zu erreichen, nicht DER EINZIGE Weg.

Der eigentliche Fehler liegt nicht darin, dass etwas nicht funktioniert hat, sondern darin, es als Misserfolg zu betrachten. Jeder Schritt, jedes Tun in deinem Unternehmen bringt dich näher zu deinem Ziel. Unternehmertum ist ein Marathon, kein Sprint. Jedes «Nein» bringt uns näher zu einem «Ja». Jeder Post bringt uns näher dazu, unsere Stimme zu finden. Misserfolge sind nicht das Ende, sondern Teil des Lernprozesses auf dem Weg zum Erfolg. 

Wie du mit Misserfolgen umgehst: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Es ist normal, sich von Rückschlägen entmutigen zu lassen, aber entscheidend ist, wie wir mit ihnen umgehen. Wenn etwas nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast, kannst du die folgenden Schritte unternehmen:

  1. Erlaube dir, deine Gefühle zu durchleben: Es ist völlig in Ordnung, sich frustriert, traurig oder wütend zu fühlen, wenn etwas nicht wie geplant läuft. Erlaube dir, diese Emotionen zu fühlen, kauf dir Schokolade und gönn dir eine Mitleidsparty, aber begrenze sie auf einen Tag.
  2. Verbinde dich am nächsten Tag wieder mit deinem «Warum», mit deinem Zweck: Lasse dich von der Inspiration deiner Arbeit und deinem Warum leiten. Warum bist du hier? Warum brauchen dich deine Klienten? Spüre die Transformation und den positiven Effekt, den du auf deine (potenziellen) Klienten hast. Sobald du wieder inspiriert bist, fällt es leichter, wieder aktiv zu werden.
  3. Analysiere, was passiert ist: Betrachte die Situation nüchtern und reflektiere, wo du tief im Inneren den Erfolg vielleicht gar nicht wolltest. Oft zeigt sich, dass wir bestimmte Ergebnisse, sei es Kundenakquise oder den Erfolg eines Angebots, insgeheim gar nicht wirklich gewollt haben.
  4. Lerne aus der Erfahrung: Jeder vermeintliche Misserfolg birgt eine Lektion. Nutze diese Gelegenheit, um zu reflektieren, was du anders machen könntest, was du aus der Situation gelernt hast und wie du dich das nächste Mal besser darauf vorbereiten kannst. Was wirst du nächstes Mal anders machen und noch wichtiger, welche Gedanken und Glaubenssätze musst du für das nächste Mal übernehmen?

Auf was es wirklich ankommt

Wie vorhin schon erwähnt, es ist wichtig, sich daran zu erinnern, warum du eigentlich hier bist und warum du dein Unternehmen gegründet hast. Letztendlich geht es nicht darum, wie viele Klienten du hast, wie viele Leute zu deinem Webinar kommen oder wie viele Kommentare du auf deine Posts bekommst. Das Herzstück deines Tuns liegt in deinem Glauben, deiner Mission und deinem Zweck.

Wenn dieses Gefühl echt und stark ist, wirst du immer weitermachen, egal was passiert. Denn für dich geht es um so viel mehr als nur um den nächsten Klienten. Lass dich von diesen kleinen Dingen nicht von deinem Weg abbringen. Du bist dafür gemacht, du bist aus einem Grund hier. Ein Mangel an Interesse, egal in welcher Form, sollte dich nicht zweifeln lassen. Mach weiter.

Ich persönlich werde hier sein und weiter meine Angebote verkaufen, weil ich weiss, dass ich dazu bestimmt bin, einigen Seelen da draussen wieder Freude an ihrem Unternehmen zu bringen.

Also, liebe Unternehmerin, lass dich nicht von Misserfolgen entmutigen. Jeder Schritt, den du gehst, bringt dich weiter voran. Du bist auf diesem Weg für einen Grund, und du bist dazu bestimmt, erfolgreich zu sein. Lass uns gemeinsam den Weg zum Erfolg beschreiten, lass uns authentisch sein und unser volles Potenzial entfalten.

In diesem Sinne, sei mutig, sei authentisch und gehe deinen Weg!


Über die Autorin

Christine Ofner ist eine ganzheitliche Business Coachin, die gestresste Unternehmerinnen dabei unterstützt, den «Reset»-Knopf zu drücken und wieder zu sich selbst zu finden.

Ihr Ziel ist es, ihnen zu helfen sich selber wieder zu vertrauen und herauszufinden, was sie eigentlich wirklich wollen, um ihr Leben und ihr Business entsprechend auszurichten. Mehr dazu erfährst du in ihrem gratis Kurs «Doing biz your way». Durch ihr Programm «Authenticpreneur Mastery» begleitet sie sie auf diesem Weg zu einem authentischeren und nachhaltigeren Unternehmertum.

Christine Ofner
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Hilfe, ich bin eine Hochstaplerin

Autorin: Jeanne Jirges

Hast du auch manchmal Angst davor «entlarvt» zu werden? Als die, die eigentlich nichts weiss. Oder als die, die bei ihren bisherigen Erfolgen mehr Glück als Verstand hatte? «Was, wenn alle merken, dass ich gar nicht so viel kann, wie sie glauben?»

Besonders Frauen sind oft von solchen Gedanken geplagt. Die betroffenen – meist leistungsstarke – Personen, sind stets vom Gefühl begleitet, nicht gut genug zu sein. Manche haben sogar das Gefühl, ihren Erfolg nicht verdient bzw. ihn sich nicht erarbeitet zu haben. Andere verstehen erst gar nicht, wie sie überhaupt so weit kommen konnten und fürchten, einer kompetenteren Person den Platz weggenommen zu haben.

Bei diesen Gedanken handelt es sich um das sogenannte Hochstapler-Syndrom (eng. imposter syndrome). Bei diesem Syndrom haben die Betroffenen, wie oben beschrieben, das Gefühl, ihre Erfolge nicht verdient zu haben. Komplimente werden als Nettigkeiten abgetan, da diese für sie nicht nachvollziehbar sind. «Ach, so toll war das jetzt auch nicht.» Oder «Ja, aber xy hätte es besser gemacht.», sind oft Antworten, die Betroffene geben.

Sich Gedanken über die eigenen Fähigkeiten zu machen, ist prinzipiell nichts Schlechtes und notwendig, für persönliches und professionelles Wachstum. Fällt es aber schwer Erfolge zu erkennen und diese auch als solche anzunehmen, dann kommen wir dem Hochstapler-Syndrom unangenehm nahe.

Die Maske der Konformität

Oft wird dieses Verhalten, fälschlicherweise, mit Bescheidenheit verwechselt und wirkt auf viele Menschen obendrein auch noch sympathisch. Im Grunde wird also das Hochstapler-Syndrom mit positiver Rückmeldung zwangsbehaftet. Würde die betroffene Person nun sagen, wie sie wirklich fühlt, würde das nicht nur die Gesprächsdynamik unangenehm beeinflussen, sondern auch die Authentizität – nach der die Betroffenen so sehr streben – in Frage stellen.

Das Bedürfnis dazuzugehören, ist auch hier sehr präsent, weswegen Personen mit diesem Syndrom unglaublich gut darin sind, die Rolle zu spielen, die von ihnen erwartet wird. Sie setzen eine «Maske» auf und portraitieren die authentische und kompetente Person, die alle sehen und schätzen. Innerlich fühlen sie sich jedoch inkompetent und unsicher. Um dies jedoch nicht zu zeigen, verhalten sie sich, als fühlten sie sich kompetent und authentisch. Sie verkörpern die Person, die sie gerne wären, ohne zu merken, dass sie diese bereits sind. Dabei fühlen sie sich allerdings noch inkompetenter und müssen nun dieses Gefühl überkompensieren. Erkennst du den Teufelskreis, der sich hier bildet?

Ich möchte dir im Folgenden eine Checkliste ans Herz legen, bei der du das Hochstapler-Syndrom auf frischer Tat ertappen kannst. Schaue für dich, wie oft du dich in diesen Aussagen erkennst und überlege, wie sehr sie dich in deinem Tun beeinflussen.

Imposter-Syndrom Check Liste

Die Anerkennung des Imposter-Syndroms ist der erste Schritt zur Anerkennung deiner persönlichen Fähigkeiten. Dieses Syndrom ist nicht permanent und kann mit unterschiedlichen Methoden bearbeitet werden. Doch wo kommt es eigentlich her?

Beschreiben, statt bewerten

Die Angst, nicht gut genug zu sein oder nicht dazu zu gehören, hat oft ihren Ursprung in der Kindheit. Im Kindesalter kommen wir zum ersten Mal mit Wertung in Berührung. Obwohl sich das abstrakte Denkverhalten erst im Volksschulalter entwickelt, nehmen Kleinkinder sehr schnell ihre Fähigkeiten wahr – oder eben auch ihre Misserfolge. Für Kinder ist dies jedoch weder gut noch schlecht. Es ist eine Beschreibung von Handlungen und Tatsachen: Das hat funktioniert. Das nicht.

Erwachsene hingegen, geben dieser neutralen Kindesbeschreibung eine Wertung: «Das hat funktioniert – das war gut. Aber das hat nicht funktioniert – das war schlecht.» Je nach Umgang mit diesen Bewertungen, bildet sich dann beim Kind ein positives oder negatives Selbstvertrauen. «Das kann ich. Dafür bekomme ich Lob und Anerkennung – das mache ich öfter und ich mache es gern.» Oder «Das kann ich nicht. Wenn ich es falsch mache, ist Mama/Papa böse auf mich – ich traue mich nicht, es noch einmal zu probieren, weil ich die negative Reaktion vermeiden möchte.» Und so entsteht die Einstellung «Was ich nicht probiere, kann ich nicht falsch machen».

Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wird geschwächt und der Wille zum Probieren sinkt. (Natürlich geht dies in beide Richtungen, wir konzentrieren uns aber auf die – für uns – relevante Richtung.) Und dieses Verhalten wird zu einem Glaubenssatz: «Ich kann xy nicht.» Ob dies nun nach zehn Jahren noch immer stimmt, oder nicht, ist hierbei irrelevant.

Nun stelle dir vor, besagtes Kind – nehmen wir ein Mädchen – ist erwachsen geworden. Jetzt passiert etwas Spannendes: Unsere erwachsene Frau kann sich nicht mehr explizit an diese eine Sache erinnern, die sie als Kind nicht konnte. Aber der Glaubenssatz, der daraus entstanden ist, ist noch immer da. Und wie das Kind zur Frau herangewachsen ist, ist der Glaubenssatz zu einer Einstellung herangewachsen. «Ich kann das nicht» wurde zu «Ich bin nicht gut genug.» – kommt dir das bekannt vor?

Diese Einstellung hat mit dem eigentlichen Thema aus der Kindheit meist gar nichts mehr zu tun. Aber sie hat sich festgebissen, wie eine Zecke. Es ist hierbei egal von welcher Wiese du diese Zecke mitgebracht hast – es ändert nichts an der Tatsache, dass sie da ist. Worauf du dich nun konzentrieren darfst, ist es, diese Zecke zu entfernen. Und das folgende Modell zeigt dir wie:

Das 3-Säulen-Modell des gesunden Selbstbildes

Wenn wir davon sprechen «selbstbewusst» durchs Leben zu gehen, meinen wir zu 90% etwas anderes damit, als du bisher wahrscheinlich geglaubt hast. Denn obwohl Selbstbewusstsein wichtig ist, ist es nur ein Teil von deinem Auftreten und der Art, wie du mit dir, mit anderen und auch mit deinen Fehlern und Schwächen umgehst.

Worauf du dich ab heute konzentrieren darfst ist dein gesundes Selbstbild!

Doch wie entsteht ein gesundes Selbstbild? Ich sage bewusst nicht «positives» Selbstbild, da ein rein positives Selbstbild eine verzerrte Wahrnehmung fördert – und genau das wollen wir vermeiden. Bei einem gesunden Selbstbild bist du dir deiner Stärken, aber auch deiner Schwächen (realistisch) bewusst. Du lässt dich jedoch nicht von deinen Schwächen dominieren und kannst deine Stärken feiern und akzeptieren.

Stelle dir dein Selbstbild (und dich) wie einen Tempel vor. Das gesunde Selbstbild ist das Dach von diesem Tempel, welcher von drei Säulen getragen wird:

1. Säule – Selbstbewusstsein: Das Bewusstsein über dich selbst und deine Werte. Was ist dir wichtig an dir und an anderen? Wie möchtest du wahrgenommen werden und wie bewusst bist du dir darüber, wer du bist?

Wer bist du, wenn du heute deinen Jobtitel verlierst? Was bleibt übrig? Was definiert dich?

Übung: Schreibe deine fünf wichtigsten Werte auf und beobachte dich und dein Umfeld. Wie verkörperst du diese Werte? Wie zeigen sich deine Wertvorstellungen im Alltag? Gibt es Personen, die komplett mit oder gegen deine Werte agieren?

2. Säule – Selbstvertrauen: Das Vertrauen in deine Fähigkeiten und Entscheidungen. Wie sehr vertraust du deinen persönlichen Fähigkeiten? Hast du das Gefühl, du bist kompetent in dem, was du tust? Woran erkennst du Kompetenz an dir und anderen?

Was brauchst du, um dich kompetent zu fühlen? Triffst du eigenständig Entscheidungen oder besprichst du diese immer tausend Mal mit anderen, bis du dich festlegst? Nicht jede(r) wird mit deinen Entscheidungen einverstanden sein – und das ist okay! Wie geht es dir damit?

Übung: Erinnere dich an «beschreiben statt bewerten». Beschreibe sachlich deine bisherigen Erfolge. Hast du einen Abschluss? Hat ein Projekt gut funktioniert? Schreibe nicht auf, warum, sondern sammle messbare Tatsachen. Nun bitte deine Freunde und KollegInnen, ebenso eine Liste für dich anzufertigen.
Es sind Fakten, Baby – und diese lügen nicht!

3. Säule – Selbstrespekt: Besonders in den letzten Jahren ist der Irrglaube entstanden, dass Selbstrespekt etwas mit Duftkerzen und Schaumbädern zu tun hat. Dass man jeden Millimeter an seinem Körper lieben MUSS, sonst hat man Selbstliebe nicht verstanden.

Versteh mich bitte nicht falsch, das ist natürlich sehr wichtig. Jedoch gehört zum persönlichen Selbstrespekt auch das Setzen von Grenzen und das Nein-Sagen dazu. Durch ein Schaumbad wirst du dir keinen Respekt aneignen, durch klare Kommunikation deiner Prinzipien und Grenzen jedoch schon. Und du darfst auch Dinge an dir und deinem Körper nicht so toll finden – das bedeutet nicht gleich, dass du dich selbst hasst.

Übung: The Jar of Achievements – Nimm dir ein Glas und gestalte es so, dass es für dich wichtig und wertvoll ist. Jedes Mal, wenn du stolz auf dich bist, schreibst du nun die Situation auf ein Stück Papier. Schreibe das Datum dazu und gib das Stück Papier ins Glas. Sammle alle Momente – egal wie gross oder klein – und fülle damit The Jar of Achievements. Am Ende des Monats leerst du dieses Glas und wirfst einen Blick auf all die Momente, in denen du stolz auf dich warst. Du kannst diese Momente auch gerne länger sammeln und erst am Ende des Jahres das Glas leeren. Ziel der Übung ist es, Regelmässigkeit in dein Gefühl für Erfolg zu bringen.

Adaption: Nimm dir deine(n) PartnerIn oder Freunde/Familie und macht diese Übung gemeinsam. Macht sogar eine Neujahrstradition daraus. Schreibt gegenseitig auf, wann ihr stolz auf die jeweils andere Person seid und lest euch diese Momente zu besonderen Anlässen (Geburtstage, Neujahr etc.) vor. Oder holt diese Momente dazu, wenn die Unsicherheit mal wieder zugeschlagen hat. Du wirst staunen, was andere in dir sehen! (Nimm es an!)

Diese drei Säulen bilden das Fundament deines Selbstbildes und bestimmen die Stärke deiner Selbstsicherheit. Je brüchiger die Säulen, je unsicherer das Dach. Überlege dir gerne, wie stabil du die unterschiedlichen Säulen wahrnimmst und was du brauchst, um etwaige Restaurierungsarbeiten vornehmen zu können.

Fakt ist, wir alle haben Stärken und Schwächen. Es gibt einen Grund, warum du da bist, wo du bist. Und das hat nichts mit Zufällen zu tun – ausserdem glaube ich prinzipiell nicht an Zufälle.

Trau dich, die Maske der Hochstaplerin abzulegen und der Welt zu zeigen, wer wirklich dahintersteckt:

Alles Liebe
Jeanne


Über die Autorin

Jeanne Jirges lebt in Wien und ist dipl. Pädagogin, staatlich geprüfte Schauspielerin, dipl. Mental Coach, Amazon Bestseller Autorin, International Speaker und Lebens- und Sozialberaterin in Ausbildung unter Supervision.

In ihrer Arbeit verknüpft sie ihr umfangreiches Wissen der unterschiedlichen Bereiche und schafft eine neuartige Methode zur Selbstfindung. Mit einer Kombination aus Schauspiel, Mentaltechniken und persönlich entwickelten Methoden, legt sie den Fokus auf das gesunde Selbstbild und unterstützt Menschen dabei, den Mut aufzubringen, ihre Lebensträume umzusetzen.

Humor, Motivation und Inspiration sind Grundsteine ihrer Arbeit, welche sie, mit Herz, an alle TeilnehmerInnen sowie in ihren Deeptalk Cafés weitergibt.

Deeptalk Café I Jeanne Jirges Identity Mentoring
Jeanne Jirges

Webseiten: werde-selbstbewusst.at, deeptalkcafe-mentoringprogramm.com
Email: jeannejirges@gmail.com
Telefon: +43 69 911 339 473

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Fear Management: Die Angst davor, nicht gut genug zu sein

Autorin: Katja Kurz

«Ich habe ein verlockendes Job-Angebot bekommen, aber ich werde es nicht annehmen», erzählte mir eine clevere Studentin kurz vor dem Ende ihres Bachelor-Studiums. «Das ist viel zu gewaltig für mich, das kann ich unmöglich können.»

Eine ehemalige Master-Studentin lehnte meine Einladung zu einem Gastvortrag an der Hochschule ab, bei dem sie von ihrer Praxiserfahrung berichten sollte. «Ich bin doch noch lange kein Vorbild für andere», sagte sie, «Ich kann doch nicht einfach als Rolemodel vor anderen stehen und im Hörsaal erzählen, wie und was ich im Berufsalltag mache, denn es ist doch alles andere als perfekt!»

«Es fühlt sich falsch für mich an, um eine Gehaltserhöhung zu bitten», klagte eine überarbeitete Karrierefrau, Mutter und Teilnehmende meines Erwachsenenbildungs-Seminars in einem Einzelcoaching bei mir. «Das bin ich doch niemals wert. Die anderen im Team können doch viel zuverlässigere Arbeit abends und am Wochenende leisten.»

Dies sind häufige Aussagen, die ich in meinem Beruf als Coach und Dozentin an der Hochschule höre. Ich blicke seit Jahren jeweils ungläubig drein, sobald ich das höre, denn ich weiss, dass sie unglaublich viel erreichen könnten, wenn sie wollten und wenn sie es sich zutrauen würden.

Will ich das – kann ich das – darf ich das?

Erstaunlich für mich ist jedes Mal wieder, dass sie sich selbst gar nicht so grossartig wahrnehmen, wie ich die Frauen im Studium oder in der Berufspraxis erlebt hatte. Alle drei erwähnten Frauen waren intelligent, hatten eine rasche Auffassungsgabe und Erfahrung in ihrem Bereich.

Meist sind diese Frauen allgemein gesprochen umsetzungsorientiert, mit einer ordentlichen Prise Kreativität gesegnet und häufig ein echter Glücksgriff für ein Team. Und ich muss nicht erwähnen, dass Frauen zumeist stark als Projektleiterin agieren, da sie während dem Studium schon zeigten, dass sie meist proaktiv sich und andere sehr gut in Gruppenarbeiten über Monate organisieren können – oder dies auch zu Hause im Alltag mit der Familie ganz nebenher bewerkstelligen.

Allesamt grossartige Voraussetzungen für eine Führungsaufgabe. Was ist da in diesem Frauenkopf bloss los?

Welche Stimme redet da mit mir?

Häufig gibt es eine Stimme, die leise und penetrant von hinten oben flüstert: «Es gibt bestimmt jemanden, der für den Job noch qualifizierter ist als ich. Ich bin sicher nicht gut genug. Du schaffst das doch nie.» Oft können wir Frauen uns nicht vorstellen, dass wir tatsächlich gut genug sind.

Begegne deinen Zweifeln und löse sie auf

Der Lösungsweg besteht also darin, deinen eigenen Zweifeln zu begegnen, sie aufzulösen und mutig voranzugehen. Unzählige wissenschaftliche Studien [1] bestätigen dies in vielerlei geprüften Settings [2] und bestätigen, was ich in Einzelgesprächen immer wieder erlebe. Frauen befinden sich überdurchschnittlich häufig in der Gruppe der Personen, die ihre Fähigkeiten wesentlich unterbewerten und dementsprechend selten in der Gruppe der Personen, die ihre Kompetenzen überbewerten [3].

Jobangebote, die Übernahme einer neuen Team- oder Projektverantwortung oder das Fragen nach einer längst fälligen Gehaltserhöhung liegen oft weit ausserhalb der Komfortzone. Meist ist diese Fülle an Verantwortung neu und die Sorge, dieser neuen Rolle gerecht werden zu können, zu laut. Frauen argumentieren oft, dass sie Angst haben, den Erwartungen des Auftraggebers eventuell nicht gerecht zu werden und ihn damit zu enttäuschen. Sie übersehen oft, dass sie explizit angefragt wurden und gewollt sind.

Wenn sich im Gespräch auf der Suche nach der Lösung herausstellt, dass die Teilnehmerin alles immer perfekt machen wollte und sich damit selbst schon oft unter Druck gesetzt hat, ist ein Anfang gemacht. Aus Angst und Sorge, wieder in dieses Muster zu verfallen, nimmt sie den Job lieber erst gar nicht an. Der Druck, der teils so stark ist, dass er bis zur Kehle spürbar ist und sogar die Luft zum Atmen nimmt, ist schnell lokalisiert. Im Coaching klären wir dann, wie genau sich die Frau selbst von diesem selbstgemachten Druck befreit. Die gedankliche und körperliche Wahrnehmung, ist ein wichtiger Schritt. Dabei fallen mir häufig zwei Vorgehensweisen auf.

Bei jüngeren Studierenden höre ich oft, dass sie anstehende Aufgaben oder Entscheidungen bis zum letzten Moment hinauszögern, aus Angst, diese nicht zu ihrer vollen Zufriedenheit erfüllen zu können. Dadurch erhöhen sie ihren eigenen (Zeit-)Druck und müssen dann alles in kürzester Zeit umsetzen. Der unterbewusste Vorgang dabei könnte sein, dass sie, wenn in einem solchen Fall nicht alles perfekt läuft, für sich selbst die Ausrede haben, dass sie ja so wenig Zeit gehabt hatten.

Eine andere oder auch kombinierte Variante ist, dass Frauen sich selbst Aufgaben oft komplexer machen, als sie eigentlich waren. Dies war den Frauen bis zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst. Oft aus dem Gefühl heraus, anders zu sein und daher mehr Leistung erbringen zu müssen als andere. Meist liegt ein limitierender Glaubenssatz zugrunde und mit dem Perfektionismus versuchen sie, dass die Ergebnisse noch besser werden, als jeder von uns erwartet hatte.

Perfektionismus macht unnötig müde

Ich spreche hier übrigens aus jahrelanger eigener Erfahrung. Ich will mich bei diesem Schlamassel auch nicht ausnehmen. Diese Perfektionismus-Variante mit dem limitierenden Glaubenssatz «nicht gut genug zu sein», war jahrelang auch meine Default-Variante in einer von Männern dominierten Berufswelt der IT. Mit viel fleissiger Arbeit und geleistetem Perfektionismus habe ich mich oft selbst übertroffen und wurde von anderen dafür wahrgenommen und gelobt. Das konnte und wollte ich jedoch als junge Mutter und gleichzeitige Karrierefrau irgendwann nicht mehr durchhalten, geschweige denn geniessen. Der nächste Schritt ist bei vielen die völlige Verausgabung. Dem muss nicht so sein, es gibt andere Alternativen. Ich habe das erlebt.

Eine einfache und sehr hilfreiche Handlung ist: Schreibe deine Erfolge handschriftlich auf ein weisses Blatt Papier, visualisiere so deine schönen und erfolgreichen Erinnerungen und nehme sie damit noch einmal bewusster wahr. Dann suchst du dir eine Freundin und ihr besprecht diese erlangten Erinnerungen gemeinsam. Sprich mit mehreren Menschen über deine Erfolge und fühl dich grossartig dabei!

Meist blicken mich meine Coachees nach getaner Aufgabe beim nächsten Termin erstaunt an, wenn schwarz auf weiss vor uns steht, was sie alles erreicht hatten. So entsteht neben dem bereits verfassten Lebenslauf eine lebendige Liste mit vielen erfolgreichen Projekten, auf die die Frau im Gespräch mit den Auftraggebern selbstbewusst verweisen könnte. Auf meine Frage, ob du selbst eine Person mit solcher Erfahrung ganz objektiv einstellen würdest, kommt meist ein entspanntes Lächeln und ein «Claro, logisch!». Es geht darum, den Erfolg und die Dankbarkeit darüber ganz ehrlich zu spüren!

Eine wirksame Übung, die dieses entspannte Gefühl dann in der Folge verstärkt, ist die Entwicklung mit dem neuen positiven Glaubenssatz «Ich darf, will und kann meine Träume erreichen». Ein solcher Satz ist wahrlich eine neue Lebenseinstellung, eine Quelle der unerschöpflichen Kraft für ein erfolgreiches und entspanntes Leben!

Selbstbewusst und stolz darf ich darum erzählen, dass diese drei sehr talentierten und umsetzungsstarken Frauen die neuen Aufgaben nach dem Coaching angenommen haben und es in ihrem Berufsleben wirklich grossartig läuft.

Kennst du auch jemanden, der voller Tatkraft nur darauf wartet, aufzublühen? Wie wäre es mit einer Portion Sicherheit und Mut mithilfe eines Coachings bei mir? Trau dich und fang an. Deine individuelle Wachstumszone ist der Anfang aus der Komfortzone!

[1] https://www.nber.org/system/files/working_papers/w28723/w28723.pdf sowie Ashcraft et al., 2016; Buchenau, 2016; Roessler et al., 2019
[2] Otto, Anne; Neu, Nathalie; Schieler, Manuel; Wydra-Somaggio, Gabriele (2014) : Gender Pay Gap beim Berufseinstieg von Hochschulabsolventen, IAB-Regional. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland, No. 03/2014, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg
[3] Jann & Hupka-Brunner, 2020


Über die Autorin

Hallo, ich bin Katja, deine Begleiterin auf deinem Weg der Veränderung. Als Coach und Dozentin unterstütze ich dich dabei, neue Rollen anzunehmen, unerwünschte Gewohnheiten abzulegen oder durch Lebensphasen der Veränderung zu navigieren. Gemeinsam gestalten wir dein neues Verhalten, damit du dich in deinem Leben wirklich wohl fühlst.

Ich bin seit 1975 Tochter und Schwester, mittlerweile Freundin, Nachbarin, Schwägerin, Arbeitskollegin, verheiratet und Mutter zweier wundervoller Mädchen. Ich liebe es zu lachen, zu reisen, neue Kulturen und Menschen kennenzulernen. Musik, Meditation, Tanzen und Sport sowie Yoga helfen mir, neue Ideen zu bekommen und in meiner Kraft zu bleiben.

Ich bin neugierig, lustig, humorvoll, ehrlich, schnell, innovativ, ausdauernd, fundiert, strukturiert, kreativ, dezent und tief empathisch. Meine alltäglichen Erfahrungen mit meinem privaten Umfeld, meinen Freunden, der Familie und anderen Kulturen prägen mich ebenso wie meine beruflichen Tätigkeiten.

Einzelunternehmen Coaching und Training
Katja Kurz

Webseite: katjakurz.ch
Email: info@katjakurz.ch
Telefon: +41 79 702 46 17

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Olivenöl – Superfood oder neuer Spleen?

Autorin: Brigitte Claudia Schläpfer-Regli

Olivenöl ist zwischenzeitlich in aller Munde. Es wird als Massenprodukt in der Kunststoffflasche bis hin zum edlen Gourmet-Superfood angeboten. Dies verwirrt die KonsumentInnen. Verständlicherweise, denn die Deklarationen auf der Verpackung lassen sie im Dunkeln tappen.

Teuer gleich besser?

Hier stellt sich die Frage: Was heisst besser? Wir unterscheiden bei einem Lebensmittel:

Ob ein Olivenöl, Rapsöl oder ein anderes pflanzliches Öl – entscheidend ist, dass es kaltgepresst und schonend verarbeitet wurde. Nur so finden wir die gesundheitsrelevanten Stoffe im Öl wieder. Wird ein Pflanzenöl raffiniert, unter Einsatz von Hitze und Chemikalien gewonnen, so kann es grundsätzlich nicht mehr als «gesundheitsfördernd» bezeichnet werden. Beim Olivenöl stellt man fest, dass es dabei auch noch die wunderschön grüne Farbe sowie seine typische Geschmacksnote verliert.

Wie erkenne ich ein gesundes Olivenöl?

Gesundes Olivenöl wird aus der frühen Ernte aus qualitativ hochwertigen, gesunden Früchten sorgfältig hergestellt und darf nicht älter als ein Jahr alt sein. Deshalb muss es in der Nase nach frisch geschnittenem grünen Gras riechen. Dies ist für Laiinnen und Laien ein gutes Erkennungsmerkmal. Im Gaumen soll es eine schöne Harmonie von Bitterkeit und Schärfe aufweisen.

Was macht ein hochwertiges Olivenöl zum Gesundheitselixier?

Ein hochwertiges Olivenöl ist immer ein früh geerntetes, kaltgepresstes biologisches Olivenöl, virgen extra, also natives Olivenöl extra. Somit verfügt es über unzählige gesundheitsrelevante Stoffe wie Polyphenole, Oleocanthale, Vitamin K, E, einfach ungesättigte Fettsäuren etc. Diese Stoffe machen das Olivenöl auch so einzigartig in der Cholesterin-Thematik. Kein anderes Pflanzenöl hat einen so positiven Effekt auf unseren Cholesterinspiegel.

Diese gesundheitsrelevanten Stoffe gelten als immunsystemstärkend, entzündungshemmend sowie herzstärkend und machen das «grüne Gold» zu einem unvergleichbar wertvollen Nahrungsmittel.

Die hochgepriesenen Polyphenole

Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe, welche in grösseren oder kleineren Mengen ganz natürlich in Pflanzen, also auch in allen Obst- und Gemüsesorten vorkommen. Sie übernehmen bestimmte Funktionen, d.h. es sind einerseits Farb- und Geschmacksstoffe und andererseits schützen sie die Pflanzen vor Sonne und Frassfeinden. Polyphenole sorgen auch für den typischen Geschmack und der Farbe eines Gemüses.

Den Polyphenolen wird eine Vielzahl an gesundheitsfördernden Eigenschaften bei uns Menschen zugeschrieben. Sie sollen entzündungshemmend und blutdruckregulierend wirken und das Immunsystem positiv beeinflussen. Durch die antioxidative Wirkung schützen sie unsere Zellen vor freien Radikalen, regulieren unseren Cholesterinspiegel und senken das Risiko für Herzinfarkte.

Bei frischen hochwertigen Olivenölen sind klassischerweise sehr viele Polyphenole vorhanden. Hier gilt: Je mehr Stress der Olivenbaum während der Reifezeit der Oliven hatte, desto mehr Polyphenole werden gebildet. Dies bedeutet, dass ein «nicht künstlich bewässerter» biologischer Olivenbaum eine grössere Stressphase durchläuft und somit die Polyphenolwerte des daraus gewonnenen Olivenöls höher sind.

Man spricht bei 300 mg Polyphenolen pro Kilogramm Olivenöl von einem hohen Gehalt. Ab 500 mg / kg kann schon von einem ausserordentlichen Gehalt gesprochen werden.

Wieviel Olivenöl soll es denn pro Tag sein?

Die empfohlene Tagesmenge Polyphenole beträgt 5 mg/ Tag, damit diese einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit haben. Dies würde bei einem hochwertigen Olivenöl mit 500 mg/ Liter einer Verzehrmenge von ca. 10 ml entsprechen. Bei einem herkömmlichen Olivenöl hingegen wären dies zwischen 50 bis 100 ml.

Den Tag mit Olivenöl starten

Ja genau! Am effektivsten für unsere Gesundheit ist es, das Gesundheitselixier bereits auf nüchternen Magen einzunehmen. Mit einem Esslöffel Olivenöl vor dem Frühstück entgiften wir unsere Leber und geben unserem Stoffwechsel den richtigen Kick für den Tag.

Nicht ohne Grund geniesst die mediterrane Küche den guten Ruf, sie sei genussvoll und gesund. Sie besteht vor allem aus pflanzlichen hochwertigen Lebensmitteln, d.h. Saisongemüse und Hülsenfrüchte in Kombination mit Olivenöl. Ergänzt werden diese Speisen mit Getreide, Reis und tierischen Produkten wie Fisch, Fleisch, Eiern und Milchprodukten. Im Vordergrund stehen aber immer die pflanzenbasierten Lebensmittel mit dem hochwertigen Olivenöl.

Fazit

Hochwertiges Olivenöl ist in der Tat ein Superfood, und somit sollte es seinen festen Bestandteil in der täglichen Ernährung haben. Als Bio-Olivenölproduzentin empfehle ich das «grüne Gold» in der kalten Küche einzubauen. Je kräftiger das Olivenöl ist, desto gehaltvoller dürfen die Speisen sein wie z.B. gereifter Hartkäse, Bruschettas mit Cherry-Tomaten, krosses Holzofenbrot, Steinpilze, gegrilltes rotes Fleisch, Lamm, Wild, aromatischer Fisch wie Thunfisch. Ungewohnt aber wunderbar harmonisch ist die Kombination mit Früchte-Sorbet oder Orangen, Ananas, und Mango.

Einkaufstipp für hochwertiges Bio-Olivenöl virgen extra

Bei Olivetum Colina Andalusien, Spanien legen wir schon seit Beginn grössten Wert darauf, dass unser Bio-Olivenöl ein Gesundheitselixier ist. Das Bio-Olivenöl virgen extra Olivetum Colina riquessa zählt mittlerweile bei den Profis zur Königsklasse der Olivenöle. Unser Bio-Olivenöl virgen extra Olivetum Colina riquessa der Ernte 2021 wies einen Polyphenol-Gehalt von 717 mg / Kg auf (dies entspricht 788 mg / Liter) und gewann den 1. Preis als das «gesündeste Bio-Olivenöl» unserer Zone. Zu unseren Kunden zählen der Gault Millau-Spitzenkoch Alex Bindig, Restaurant Trübli in Winterthur, der ZHAW-Sensoriker für Olivenöl Stavros Stergiou, Bodega Noi in Lichtensteig usw.


Über die Autorin

Als ganzheitliche Gesundheitscoach und 5 Elemente Köchin stehen für mich Bekömmlichkeit und Genuss an oberster Stelle. Nach meinem Studium in Traditioneller Chinesischen Medizin TCM gründete ich vor über 24 Jahren meine eigene Gesundheitspraxis. Ich biete Referate und Workshops zur ganzheitlichen Gesundheitsprävention und Persönlichkeitsentwicklung an. Ebenso veranstalte ich Olivenöldegustationen und begleite Kochkurse zum Thema Olivenöl.

5 Monate im Jahr führe ich zusammen mit meiner Familie das preisgekrönte Landhotel Olivetum Colina in Andalusien. In unserem kleinen Familienbetrieb produzieren wir unser eigenes Bio-Olivenöl virgen extra Olivetum Colina riquessa. Erhältlich in der Schweiz: www.suportis.ch / info@suportis-health.ch

suportis Health / Olivetum Colina
Brigitte Claudia Schläpfer-Regli

Webseite: suportis.ch
Email: info@suportis-health.ch
Telefon: +41 77 417 49 58

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Erfolg ist (d)eine Entscheidung!

Autorin: Barbara Liechti

In der Welt der Solopreneure, Selbständigen und Freelancer sind Selbstzweifel eine allgegenwärtige Herausforderung. Viele von ihnen stehen vor der brennenden Frage: «Warum sollte jemand bei mir kaufen wollen? Bin ich wirklich gut genug?»

So beschäftigt der Traum zur Selbständigkeit viele von uns und ist im Hintergrund unser treuer Begleiter. Die Idee, das eigene Unternehmen zu gründen, Projekte zu realisieren und die eigene Leidenschaft zum Beruf zu machen, schlummert oft lange Zeit in unseren Gedanken und doch bleibt es oft beim Wunsch. Zu «offensichtlich» sind die sog. «logischen» Hindernisse wie zu wenig Zeit, Wissen, Ressourcen etc.

Erklärungen, warum es mit der Selbständigkeit nicht oder nicht so recht klappen will, finden sich leicht. Nicht selten liegt der Schlüssel in uns selbst. Im Mangel an Selbstvertrauen, in der Angst vor der eigenen Courage.

Vom Wunsch zur Selbständigkeit

Die Reise vom Wunsch zur Selbständigkeit ist eine individuelle, persönliche Entwicklung, die ab und zu auch schmerzt und den Mut erfordert, weiterzugehen. Es ist vergleichbar wie die Metamorphose vom Kokon zum Schmetterling.  Dieser Blog soll ermutigen, dem Herzen zu folgen, er soll all diejenigen beflügeln, die sich noch im Zweifel befinden, den Mut aufzubringen, ihren Traum zu verwirklichen. Erfolg ist (d)eine Entscheidung!

So wie du denkst, handelst du

Die limitierenden Glaubenssätze, die wir seit unserer Kindheit in uns tragen, wirken wie ein Klotz am Bein und hindern uns daran, voranzukommen, egal wie sehr wir uns anstrengen. Wir drehen uns im Kreis, während wir uns von Risiken wie Unsicherheit, dem Gefühl, nicht genug zu sein, dem Verlust von Gewohnheiten und der Angst vor möglichem Misserfolg oder der Belastbarkeit unserer Beziehungen ausbremsen lassen.

Es ist der Gesamtkomplex von Meinungen, Ideen und Überzeugungen eines Menschen und diese «Programme» laufen im Hintergrund und beeinflussen unbewusst unser Denken, unsere Gefühle, Entscheidungen und Handlungen.

«So, wie du denkst, fühlst du dich und so wie du dich fühlst, handelst du»
«Wenn du wissen willst, was du willst, musst du schauen, was du tust und was das Resultat deiner Handlung ist!» (Quelle unbekannt)

So kann der Glaube an die eigene Unzulänglichkeit oder an das eigene Versagen zu einem Teufelskreis führen: Wir handeln mit schlafwandlerischer Sicherheit entsprechend dieser Überzeugungen, ernten negative Ergebnisse und bestätigen so unbewusst unseren entmutigenden Glaubenssatz. Und wieder grüsst das Murmeltier: «Hab’ ich’s doch gewusst; ich kann’s einfach nicht!» oder «Wer soll bei einer so unbedeutenden Person wie mir schon etwas kaufen wollen?!»

«Denke nicht, was du nicht willst; denke, was du willst! Denke gross!»

Auf der Reise von der Selbstbegrenzung zur Selbstrealisierung

Die erfreuliche Nachricht lautet: Jede/r von uns besitzt die Kraft, diesen Zyklus zu durchbrechen. Durch bewusste Reflexion unserer Glaubenssätze können wir sie in Frage stellen und verändern. Hierbei erweist sich die Aktivierung von Mut als äusserst hilfreich. Denn wer schaut schon gerne in den Spiegel der Selbsterkenntnis, um sich einzugestehen, dass wir es selbst sind, die unser Leben gestalten. Indem wir uns selbst neu definieren und an unserer Einzigartigkeit und unsere Fähigkeiten glauben, öffnen wir Türen zu dem Lebensweg, den wir uns wirklich wünschen.

Auf der Reise von der Selbstbegrenzung zur Selbstrealisierung geht es auch darum, sich selbst zu ermächtigen, sich selbst die Erlaubnis zu geben, erfolgreich sein zu dürfen. Der Glaube an die eigene Bedeutung und Würdigkeit schafft die Grundlage für Selbstvertrauen und Erfolg. Durch die bewusste Gestaltung positiver Glaubenssätze setzen wir Energien frei, die notwendig sind, um unsere Ziele zu erreichen. Hier darf sich jede/r auch die Frage stellen: Wozu bin ich bereit? Jede Entscheidung trägt ein Preisschild. Wenn schon vornherein klar ist, dass dieser Preis zu hoch ist, wird es auch nichts mit der Selbständigkeit.

Unser Verhalten zielt ununterbrochen darauf ab, unsere unbewussten Überzeugungen zu bestätigen. Dabei spielt es absolut keine Rolle, ob es sich um konstruktives oder destruktives Denken handelt. Es geht einzig und allein darum, die Überzeugung des Unterbewussten zu bestätigen.

Was könnte das nun möglicherweise in Bezug auf die Selbständigkeit bedeuten?

Selbstzweifel sind Teil des Unternehmertums

Als Solopreneur habe ich gelernt, dass die Angst, dass niemand bei mir kaufen möchte, eine natürliche Hürde ist. Sie kann jedoch überwunden werden, indem du dich mit deinen Grundüberzeugungen befasst und sie aktiv veränderst. Ja, es ist ein Prozess, der seine Zeit in Anspruch nimmt, doch die Seele benötigt Zeit, um Neuerungen zu verstehen.

Heute kaufen Menschen bei mir, weil sie meine Leidenschaft, mein Engagement und meine Fachkompetenz schätzen. Sie wissen, dass ich mich für ihre Bedürfnisse interessiere und Lösungen für ihre Probleme anbieten kann.

Denke daran, dass Selbstzweifel Teil des Unternehmertums sind. Du entscheidest, ob du dich dadurch aufhalten lässt oder Schritt für Schritt weitergehst. Deine Einzigartigkeit und deine Fähigkeiten sind wertvoll – lass sie für sich sprechen. Für die Welt bist du womöglich irgendjemand. Doch für jemanden, deine Zielgruppe, bist du die Welt!

Die Reise zum Erfolg beginnt damit, diese Angst zu überwinden und selbstbewusst deinen Weg zu gehen. Erfolg ist (d)eine Entscheidung!


Über die Autorin

Meine Passion ist es, Menschen bei der Lösung ihrer Beziehungsprobleme zu unterstützen, damit sie in die Klarheit, ins innere Gleichgewicht kommen und wieder in Harmonie mit sich und anderen zusammenleben können.

In der Hektik des Alltags vergessen wir manchmal, dass unser Wohlbefinden untrennbar mit unserer mentalen Gesundheit und den Beziehungen, die wir pflegen, wie wir sie leben, verbunden ist. Eine starke mentale Verfassung bildet das Fundament für ein erfülltes Leben. Während gesunde, glückliche Beziehungen uns die nötige Unterstützung und Ermutigung bieten, um die Herausforderungen des Lebens zu meistern.

Zusammen können wir an deinem Wohlbefinden arbeiten, sodass du die Unterstützung und Ermutigung findest, die du benötigst, um die Herausforderungen des Lebens zu meistern.

Barbara Liechti GmbH
Barbara Liechti

Webseite: barbaraliechti.ch
Email: barbara.liechti.ip@gmail.com
Telefon: +41 79 455 49 64

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Dein Erfolg, deine Story: Tatjana Kotoric

Autor: womenbiz ag

Was macht dein Unternehmen? Wie kam dir die Idee dazu und was sind deine Visionen?

Ich bin Stylingcoach und unterstütze Menschen bei ihrer Stilfindung und beim Aufbau ihrer individuellen Garderobe mit Strahlkraft. Damit unterstreichen ihre Outfits ihre Persönlichkeit und geben ihnen Power.

Ich war 13 Jahre lang Head of Styling beim Schweizer Radio und Fernsehen. Mit meinem Team durfte ich die Moderatorinnen und Moderatoren aller Sendungen beraten und dafür weltweit in bekannten Designer Showrooms einkaufen. Es war eine grossartige Zeit. Mit so vielen tollen Menschen zu arbeiten und das TV-Bild der Schweiz massgeblich zu prägen, hat mir super Spass gemacht.

Mit 42 Jahren hatte ich dann das Verlangen, nochmals einen neuen Schritt zu wagen und habe mich selbstständig gemacht. Ich möchte Menschen zeigen, dass sie ihre Ziele viel einfacher und schneller mit der passenden Garderobe erreichen können und sich damit noch stärker und schöner fühlen.

Wie lange bist du schon selbstständig und wieso hast du dich für die Selbstständigkeit entschieden?

Ich bin jetzt seit 2,5 Jahren selbstständig. Die Entscheidung war ein Bauchgefühl, dem ich gefolgt bin. Ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch mit klaren Visionen. Doch meine innere Führung spielt eine grosse Rolle bei den wichtigen Entscheidungen. Ich spürte damals, dass ich mein Fashion-Know-how in der Zukunft noch mehr Menschen zur Verfügung stellen möchte. Meine Vision ist, dass alle erfahren, wie sie ihren eigenen Stil finden können. Denn nur so kann man seine eigene Grösse und Schönheit der Welt präsentieren und somit sein eigenes Potenzial ausschöpfen.

Was siehst du als deinen grössten Erfolg an – beruflich oder privat?

Ich könnte nicht einen spezifischen Erfolg nennen. Ich habe schon so viele tolle Sachen in meinem Leben erleben dürfen und bin noch nicht fertig damit. Aber müsste ich mich entscheiden, würde ich die Freiheit und den Mut nennen, meine Träume anzugehen und nichts für später aufzusparen. Dies habe ich von meiner Mutter gelernt.

Wie feierst du deine Erfolge?

Mit meinen Lieblingsmenschen. Und ich belohne mich mit schönen Taschen oder Schuhen.

Siehst du dich selbst als Rolemodel?

Ich habe mir das noch nie überlegt. Es wäre jedoch schön, wenn ich mit meinen Taten andere Frauen motiviere. Was ich jedoch weiss, und was mir sehr viel bedeutet, ist, dass ich Menschen mit meiner Arbeit dabei helfe, glücklicher zu leben.

Wärst du dem Berufswunsch aus deiner Kindheit gefolgt, was wärst du heute?

Ich wäre Anwältin geworden. Aber damals, als ich mit 16 in die Schweiz kam, war dies nicht möglich. Finanziell nicht und auch wegen fehlender Französischkenntnisse. So bin ich über Umwege zu meinem absoluten Lieblingsjob gekommen.

Jede von uns lernt aus ihren Fehlern. Was hast du in deinem Leben und deiner Selbstständigkeit lernen müssen?

Nicht unbedingt aus Fehlern – aber ich habe anfangs lernen müssen, darauf zu vertrauen, dass Aufträge schon noch kommen werden, und durfte lernen, meine Existenzängste zu managen. Denn anfangs war es extrem, trotz laufender Buchungen hatte ich immer Angst, was in zwei Monaten sein würde. Heute habe ich gelernt, dass ich vertrauen darf, und es gelingt mir viel besser.

Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Die Welt zu erobern – smile. Ich bin eine grosse Visionärin und habe noch viele Ideen. Ich wünsche mir, viele Menschen mit meiner Arbeit zu erreichen, damit sie lernen, ihr Image durch ihre Garderobe zu unterstreichen und so einfacher und schneller ihre Ziele zu erreichen. Und da sehe ich noch viele weitere Möglichkeiten.

Es ist einiges los auf der Welt. Gibt es etwas, was dich zurzeit besonders beschäftigt?

Bei allem, was ich mache, überlege ich, wie ich einen positiven Impact schaffen und dazu beitragen kann, die Situation zu verbessern. Das gilt auch für die aktuellen Geschehnisse. Es ist teilweise schrecklich, was gerade passiert, und ich helfe, wo ich kann und wo es möglich ist. Ansonsten versuche ich täglich, in meinem Umfeld mein Bestes zu geben und positive Momente zu schaffen.

Was erhoffst du dir von der Zukunft – für dich, dein Business und die Welt?

Pures Glück und tolle Momente für alle.


Über Tatjana Kotoric

Foto: Andrea Monica Hug   

Ich bin Stylingcoach und Expertin und unterstütze Menschen bei der Stilfindung, damit ihr Erscheinungsbild mit ihren Zielen übereinstimmt. Dabei ermutige ich sie, ihre Persönlichkeit sichtbar(er) zu machen. Ich liebe warmes Wetter und das Meer, wie auch gutes Essen mit meinen Lieblingsmenschen.

Tatjana Kotoric GmbH
Tatjana Kotoric

Webseite: tatjanakotoric.com
Email: info@tatjanakotoric.com

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Deine Geschichte als Schlüssel zum Erfolg!

Autorin: Gabrielle Cacciatore-von Mandach

Stehst du manchmal vor einer Herausforderung und zweifelst an dir selbst? Lass dich dadurch nicht bremsen, sondern nutze deine eigene Geschichte als Energiequelle für zukünftige Erfolge!

Wie wichtig die eigene Geschichte mit all ihren Höhen und Tiefen ist, wurde mir erst so richtig bewusst, als ich meine Geschichte für ein Buchprojekt aufgeschrieben habe. Mir wurde klar, dass meine Wendepunkte, auch die negativen, die Triebfedern für mein persönliches Wachstum und meinen Erfolg waren. In Momenten der Herausforderung entstand auch Kraft für meine Geschichte: Schmerzhafte Verluste, ein angerissenes Genick wegen eines Sturzes vom Pferd sowie weitere persönliche Schicksalsschläge und berufliche Hürden formten mich. Die Reflexion auf positive Ereignisse, wie auch die Erkenntnisse aus den Hindernissen sind unverzichtbare Quellen von Mut, Selbstvertrauen und Zuversicht.

Nutze deine eigene Geschichte als Triebfeder für deinen Erfolg!

Hier meine 7 persönlichen Tipps, wie du deine Geschichte für zukünftige Erfolge nutzen kannst:

  1. Reflektiere deine Reise: Nimm dir Zeit für eine retrospektive Betrachtung deiner (Unternehmer-)Reise. Notiere Meilensteine, erreichte Ziele und überwundene Herausforderungen. Wie haben sie dich beeinflusst? Welche Stärken hast du daraus gewonnen?
  2. Lerne aus Misserfolgen: Betrachte Misserfolge als Lektionen, nicht als Endpunkte. Analysiere Fehler, ziehe Erkenntnisse und nutze sie als Basis für künftige Projekte.
  3. Finde Kraft selbst aus Schicksalsschlägen: Analysiere, wie du dich aus Schicksalsschlägen weiterentwickelt hast. Sie können Bausteine deiner Widerstandsfähigkeit werden.
  4. Schöpfe Kraft aus deinen Erfolgen: In Momenten des Selbstzweifels, erinnere dich daran, an deine bereits gefeierten Erfolge. Das stärkt dein Selbstvertrauen!
  5. Nutze die Kraft der Selbstreflexion: Nutze deine Geschichte als Spiegel. Reflektiere regelmässig, wer du bist und wer du sein möchtest, welches deine Werte sind und wo du deine Prioritäten setzt um persönlich und beruflich zu wachsen.
  6. Setze klare Zukunftsziele, gestützt auf den Erkenntnissen aus deiner Geschichte. Das schafft Klarheit und gibt dir Sicherheit, weitere Herausforderungen anzupacken.
  7. Teile deine Geschichte und inspiriere andere. Sie kann ihnen zur Quelle für Mut und Kraft werden.

Deine Geschichte ist ein wertvolles Gut!

Nutze sie, um auch andere zu ermutigen, ihren ganz eigenen Weg zu gehen, erfolgreich zu sein und «Geschichte» zu schreiben!


Über die Autorin

Gabrielle Cacciatore-von Mandach ist Gründerin & CEO von womenbiz. Mehr über sie und ihr Baby womenbiz erfährst du auf unserer Webseite oder im persönlichen Kennenlern Call mit ihr.

womenbiz ag
Gabrielle Cacciatore-von Mandach

Webseite: womenbiz.ch
Mail: info@womenbiz.ch
Telefon: +41 31 932 38 62

Fasten: Dein Schlüssel zu einem nachhaltigen und erfüllten Leben

Autorin: Nadja Niggl

Meine erste Begegnung mit Fastenkuren liegt schon über 25 Jahre zurück, als ich mich auf eine Molke-Fastenkur im idyllischen Appenzell eingelassen habe und sofort vom Fasten-Konzept überzeugt war. Seitdem ist Fasten ein fester Bestandteil meiner jährlichen Agenda, und meine Neugierde hat mich dazu gebracht, verschiedene Ansätze auszuprobieren. Als leidenschaftliche Touristikerin und ausgebildete Fastenleiterin (DFA) habe ich natürlich auch die Verbindung von Reisen und Fasten erkundet.

Für mich persönlich hat sich das Fasten nach Dr. Otto Buchinger als die bewährteste Methode herausgestellt, und genau nach dieser Art fasten wir auch in unseren Fastenwochen bei Fasten Retreat. Die Erkenntnisse und Einblicke, die ich durch das Fasten gewonnen habe, sind einfach unbezahlbar. Sich mal vom stressigen Alltag zurückziehen, einen klaren Kopf bekommen, um Entscheidungen zu treffen – das waren für mich wichtige Offenbarungen. Und das Beste daran? Ich habe nicht nur nachhaltig mein Gewicht in den Griff bekommen, sondern kann es auch halten und fühle mich einfach grossartig in meinem Körper.

Eine persönliche Reise – sowohl für den Körper als auch für den Geist

Bei Fasten Retreat verstehen wir Fasten als eine ganzheitliche Erfahrung, die nicht nur den Körper, sondern auch den Geist und die Seele miteinbezieht. Unsere Programme sind darauf ausgerichtet, die Teilnehmer zu unterstützen, ihren Körper zu reinigen und gleichzeitig ein tieferes Verständnis für natürliche, nachhaltige Ernährung zu entwickeln. Fasten ist jedoch nicht nur eine individuelle Reise. Es ist auch ein sozialer Akt. In unseren Retreats schaffen wir eine Gemeinschaft, in der sich Gleichgesinnte treffen, unterstützen und voneinander lernen können.

Innovation durch Tradition

Indem wir alte Fastentraditionen mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und nachhaltigen Lebensweisen kombinieren, können wir unseren Teilnehmern wertvolle Tipps und Informationen vermitteln. Wir sind überzeugt, dass Fasten der ideale Startpunkt ist, um nachhaltige Veränderungen in deinem Leben anzugehen und eingefahrene Gewohnheiten zu ändern.

Egal, ob du es in den malerischen Landschaften des Toggenburgs oder des Wallis gemütlich machen möchtest, die Ruhe und Geborgenheit der Propstei Wislikofen bevorzugst oder bequem von zuhause aus fasten willst – unser erfahrenes Team begleitet dich professionell und achtsam bei deiner Fastenreise.

Fasten ist ein Impuls für ein gesünderes Leben

Ein Einstieg in den Umstieg. Das Ändern von Gewohnheiten geht am einfachsten direkt nach dem Fasten. Die Weichen neu stellen. Wer nach der Fastenzeit mehr Bewegung in den Alltag einbaut und seine Ernährungsgewohnheiten verändert, hat viel gewonnen.

Bist du bereit für deine eigene Fastenreise? Dann lass uns gemeinsam den ersten Schritt machen. Ich freue mich darauf, dich zu begleiten und dir zu zeigen, wie Fasten dein Leben und die Welt um dich herum verändern kann.


Über die Autorin

Nadja Niggl, Gründerin von Fasten Retreat, ist eine erfahrene Fastenleiterin (DFA). Mit ihrem Fachwissen in der Durchführung von Fastenkuren und ihrer grossen Begeisterung für gesunde Lebensführung, bietet Nadja eine einzigartige Perspektive die Kraft des Fastens als Werkzeug für persönliches Wachstum und nachhaltige Lebensqualität zu erfahren. Durch ihre Leidenschaft inspiriert sie andere dazu, die positiven Auswirkungen des Fastens zu erleben und zu nutzen.

Fasten Retreat GmbH
Nadja Niggl

Webseite: fasten-retreat.ch
Email: info@fasten-retreat.ch
Telefon: +41 79 222 04 62

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