Autorin: Ellen Löber
Wie frei wärst du, wenn Geld keine Rolle spielen würde?
Nicht im Sinne von: Du hast unendlich viel Geld. Sondern ganz anders: Wenn du heute wüsstest, dass du finanziell auf eigenen Beinen stehst – welche Entscheidungen würdest du dann treffen?
Würdest du noch denselben Job machen? Würdest du dieselbe Beziehung führen? Würdest du dich trauen, ein Unternehmen zu gründen, eine Auszeit zu nehmen oder einfach einmal «Nein» zu sagen?
Wenn deine Antwort jedes Mal «Ja» lautet, kannst du dich glücklich schätzen. Häufig ist die Antwort auf eine dieser Fragen aber: «Ich weiss es nicht. » Oder noch ehrlicher: «Ich kann es mir gar nicht leisten, anders zu entscheiden.»
Genau da beginnt für mich finanzielle Freiheit. Nicht bei der ersten Million. Nicht bei der perfekten Aktienstrategie. Und auch nicht bei der Frage, ob du 100 oder 1’000 Euro im Monat investieren kannst.
Finanzielle Freiheit beginnt mit der Möglichkeit, dein Leben selbst zu entscheiden.
Finanzielle Freiheit beginnt mit der Möglichkeit, dein Leben selbst zu entscheiden.
Ein Satz begleitet mich dabei schon seit vielen Jahren. Und ich wünsche mir, dass jede Frau ihn eines Tages aus tiefstem Herzen sagen kann:
«Ich bleibe bei meinem Partner, weil ich ihn liebe und mit ihm zusammen sein will. Nicht, weil ich sein Geld brauche.»
Es geht mir nicht darum, Beziehungen infrage zu stellen. Es geht schon gar nicht gegen Beziehungen oder Partner. Es geht darum, die Wahl zu haben.
Ich bleibe, weil ich will. Nicht, weil ich muss.
Und deshalb ist Geld für mich auch kein theoretisches, langweiliges Thema. Keine Ansammlung von Zahlen auf einem Konto und schon gar kein Selbstzweck.
Geld ist ein Werkzeug.
Ein Werkzeug, das Sicherheit schaffen kann. Möglichkeiten eröffnen kann. Zeit schenken kann. Und uns helfen kann, unser Leben nach unseren eigenen Werten zu gestalten.
Meine eigene Geschichte spielt dabei eine grosse Rolle.
Ich bin bei einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen. Geld war einfach kaum da. Ich habe früh erlebt, wie sehr finanzielle Unsicherheit Entscheidungen beeinflussen kann – und wie schnell aus einem finanziellen Problem ein Lebensproblem werden kann.
Der Schüleraustausch in Amerika. Segeln auf Elba. All das war für meine Klassenkameraden möglich, für mich nicht. Bereits in der Grundschule habe ich Geld dazu verdient und mit 16 habe ich meine erste grössere Reise selbst zusammengespart.
Rückblickend waren genau das meine ersten Lektionen über Geld. Geld bedeutet Möglichkeiten. Und fehlendes Geld kann Möglichkeiten begrenzen.
Schon damals stand für mich deshalb fest: Ich möchte mein eigenes Leben irgendwann selbst finanzieren können. Deshalb habe ich die Verantwortung über mein Geld übernommen und die Macht nicht mehr aus den Händen gegeben. Und das, obwohl ich nie gut in Mathe war.
Eines habe ich immer wieder beobachtet: Viele Frauen sind beruflich hochkompetent – und dennoch bei ihrem eigenen Geld erstaunlich unsicher.
Sie verdienen gutes Geld. Sie tragen Verantwortung für ganze Teams und Familien. Aber wenn es um das eigene Depot, Altersvorsorge oder Investments geht, höre ich folgende Sätze:
«Mein Mann kümmert sich darum.»
«Ich kenne mich damit nicht aus.»
«Dafür habe ich keine Zeit.»
Oder:
«Finanzen sind einfach nicht mein Ding.»
Erkennst du dich darin auch wieder? Du musst keine Finanzexpertin sein. Du musst nicht alles wissen. Aber du solltest wissen, was mit deinem Geld passiert.
Finanzielle Bildung beginnt nicht mit einem Depot.
Der erste Schritt ist viel unspektakulärer. Hinschauen. Was verdienst du? Was brauchst du zum Leben? Was hast du bereits aufgebaut? Wie viel Geld liegt auf deinem Konto? Und vor allem: Welche Freiheit möchtest du dir mit deinem Geld ermöglichen?
Denn bevor wir darüber sprechen, wie wir investieren, sollten wir wissen, wofür wir eigentlich Vermögen aufbauen wollen. Was möchtest du mit deinem Geld tun können?
Mit 55 nicht mehr arbeiten müssen. Deine Arbeitszeit reduzieren, wenn deine Kinder klein sind. Vielleicht möchtest du eine Weltreise machen oder dich selbstständig machen? Das Ziel ist nicht bei jeder Frau dasselbe. Aber die Grundlage ist dieselbe: Du brauchst finanzielle Handlungsmöglichkeiten und wir sprechen viel zu selten darüber.
Dein Geld darf für dich arbeiten.
Wenn du deine finanzielle Situation kennst und weisst, wofür du Vermögen aufbauen möchtest, kommt der nächste Schritt:
Dein Geld nicht nur auf dem Konto liegen zu lassen, denn Zeit ist Geld. Und auf dem Konto frisst die Inflation diese Zeit – deine Lebenszeit! Dein Geld kann für dich arbeiten.
Das kann beispielsweise über breit gestreute ETFs, Aktien, Immobilien oder andere Anlageformen geschehen. Was passt, hängt von deiner persönlichen Situation, deinem Zeithorizont und deiner Risikobereitschaft ab.
Du musst dabei nicht die perfekte Strategie finden. Du musst auch nicht den perfekten Zeitpunkt erwischen. Du musst anfangen. Die Angst verschwindet nicht durch langes Nachdenken, sondern durch Erfahrung und Handeln. Der Mut der kleinen Schritte.
Beim langfristigen Vermögensaufbau ist Zeit eine unserer grössten Verbündeten.
Durch den Zinseszinseffekt können Erträge wiederum Erträge erwirtschaften. Aus regelmässigen Investitionen kann über viele Jahre ein Vermögen entstehen. Das klingt zunächst wenig spektakulär. Aber genau darin liegt die Kraft:
Vermögensaufbau ist selten eine grosse Entscheidung. Er ist eine Summe vieler kleiner Entscheidungen.
500 Euro, die du heute nicht konsumierst, sondern investierst. 100 Euro, die jeden Monat automatisch in dein Depot fliessen. Eine Gehaltserhöhung, von der du nicht alles sofort ausgibst. Ein Finanzbuch, das du endlich liest. Ein Gespräch, das du mit deinem Partner über eure gemeinsame finanzielle Situation führst. Eine Stunde, in der du dich mit deiner Altersvorsorge beschäftigst.
Kleine Entscheidungen. Immer wieder.
Und plötzlich wird Geld zu Selbstliebe.
Es geht darum, dir selbst zu erlauben, gross zu träumen.
Viele Frauen investieren unglaublich viel in andere Menschen. In ihre Kinder, in ihre Partnerschaft, in ihre Familie, in ihren Beruf. Sie kümmern sich, organisieren, unterstützen und übernehmen Verantwortung. Und wenn es darum geht, in sich selbst zu investieren, kommt plötzlich das schlechte Gewissen. Darf ich das? Kann ich das? Ist das nicht egoistisch?
Ich sehe das anders. Dich um deine finanzielle Zukunft zu kümmern, ist Selbstverantwortung.
Je unabhängiger du finanziell bist, desto mehr Wahlmöglichkeiten hast du. Je besser es dir geht, desto mehr kannst du auch für andere tun.
Du kannst einen Job verlassen, der dich krank macht. Du kannst eine berufliche Chance ergreifen, obwohl sie zunächst unsicher ist. Du kannst dir eine Auszeit leisten. Du kannst deinen Traum von der Selbstständigkeit verwirklichen. Oder du kannst einfach bei dem Menschen bleiben, den du liebst – weil du dich jeden Tag neu für ihn entscheiden kannst.
Die finanzielle Freiheit.
Ich habe vor fünf Jahren selbst eine grosse finanzielle und berufliche Entscheidung getroffen. Ich habe meine sichere Karriere hinter mir gelassen und gemeinsam mit zwei wunderbaren Frauen BOW – Best of Women – gegründet.
War das immer die wirtschaftlich vernünftigste Entscheidung? Nein. War sie leicht? Auch nicht. Aber sie war meine. Und genau das ist es, was ich Frauen mitgeben möchte:
Finanzielle Freiheit bedeutet Wahlmöglichkeiten. Sie bedeutet Sicherheit. Sie bedeutet Selbstbestimmung.
Und diesen einfachen Satz: «Ich kann selbst entscheiden.»
Geld ist nicht das Wichtigste im Leben. Aber es ist zu wichtig, um es anderen zu überlassen. Deshalb beginnt meine Vorstellung von finanzieller Freiheit nicht an der Börse. Sie beginnt mit einer Entscheidung:
Ich übernehme Verantwortung für mein Geld.
Und damit für meine Möglichkeiten. Für meine Zukunft. Für mein Leben, meine Lieben. Eine schöne Form von Selbstliebe: Nicht darauf zu warten, dass jemand anderes dir Freiheit ermöglicht. Sondern sie dir selbst Schritt für Schritt aufzubauen. Worauf wartest du noch?
Deine Ellen
Über die Autorin

Ellen Löber ist Mitgründerin der BOW – Best of Women GmbH, Diplom-Wirtschaftsinformatikerin sowie Finanzmentorin. Nach 24 Jahren im Finanzbereich eines internationalen IT-Konzerns erfüllte sie sich den Traum der Selbstständigkeit.
Heute begleitet sie Frauen dabei, finanzielle Bildung mit Persönlichkeitsentwicklung zu verbinden und ihre finanzielle Zukunft selbstbestimmt zu gestalten. Ihre Mission: Frauen zu ermutigen, ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen.
BOW Best of Women GmbH
Ellen Löber
Webseite: bestofwomen.de
Email: ellen.loeber@bestofwomen.de
Telefon: +49 177 65 26 756
Autorin: Regula Balteschwiler
Nachhaltige Vision und Zielsetzung: Unternehmen, das die Welt von morgen mitgestaltet
Wir leben in einer Zeit, in der Entscheidungen Konsequenzen haben – nicht nur für uns, sondern für kommende Generationen. Die Klimakrise ist keine abstrakte Bedrohung mehr. Sie zeigt sich z. B. in Wetterextremen, Hitzesommern, in veränderten Erntezyklen und Wasserknappheit. In der wachsenden Einsicht, dass wir so nicht weitermachen können.
Und genau hier beginnt die Frage, die mich als Unternehmerin täglich antreibt: Was kann ich tun? Was will ich tun? Eine nachhaltige Vision im tiefsten Sinne des Wortes bedeutet für mich, ein Unternehmen zu führen, das nicht auf Kosten der Erde wächst – sondern mit ihr. Und sicher nicht auf Kosten anderer Lebewesen.
Warum Klimabewusstsein und Unternehmertum zusammengehören
Lange galt nachhaltiges Wirtschaften als Nische. Heute ist es eine Notwendigkeit – und für viele von uns eine Herzensangelegenheit. Bei gsund & gfrässig und Balteschwiler Consulting ist der Umweltgedanke kein Marketingversprechen. Er ist Fundament.
Die rein pflanzliche vollwertige Ernährung ist einer der wirksamsten persönlichen Hebel, um den eigenen CO₂-Fussabdruck zu reduzieren. Sie kann die ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen um bis zu 50% senken. Das ist nicht nur Gesundheitsentscheidung – das ist Klimaentscheidung. Und für mich persönlich noch etwas mehr: Es ist eine Entscheidung dafür, Tiere nicht als Ressource zu betrachten.
Das Bild, das mich antreibt
Ich bin seit über 12 Jahren rein pflanzlich unterwegs – aus Überzeugung, die gewachsen ist, nicht aus Perfektion. Was mich wirklich antreibt, ist ein Bild: eine Landwirtschaft, die Leben schützt statt verwertet. Höfe, die nicht produzieren, sondern beherbergen. Tiere, die nicht für uns da sind, sondern mit uns.
Ob das realistisch ist? Ich glaube, jede grosse Veränderung hat einmal als unrealistische Vision begonnen. Und ich habe gelernt: Ich muss diese Vision nicht als Forderung formulieren. Ich kann sie leben, sichtbar machen, und andere einladen, selbst nachzudenken.
Eine Vision, die über dich hinausgeht
Was unterscheidet eine nachhaltige Vision von einem gewöhnlichen Businessziel? Sie hat eine Richtung, die über den eigenen Erfolg hinausweist.
Drei Fragen, die deine Ausrichtung klären:
- Welche Auswirkung hat mein Unternehmen auf Umwelt, Gesellschaft – und andere Lebewesen?
- Wo kann ich in meinem Bereich konkret Verantwortung übernehmen, ohne alles auf einmal ändern zu müssen?
- Welche Werte sollen Menschen mit meiner Marke verbinden?
Diese Fragen sind keine moralische Keule. Sie sind strategische Werkzeuge. Unternehmerinnen, die heute klare Antworten darauf haben, werden morgen glaubwürdiger, widerstandsfähiger und relevanter sein.
Ziele setzen, die Wirkung erzeugen
Nachhaltige Zielsetzung heisst: nicht nur in Quartalsergebnissen denken, sondern in Jahrzehnten.
Konkret kann das bedeuten:
- Produkte und Dienstleistungen hinterfragen. Was bietest du an – und welchen Ressourcenverbrauch und welche ethischen Konsequenzen bringt das mit sich?
- Lieferketten und Partnerschaften bewusst wählen. Mit wem arbeitest du zusammen? Teilen deine Partner deine Werte?
- Sichtbarkeit nutzen. Als Unternehmerin hast du eine Stimme. Eine Community, die dir zuhört, ist ein Multiplikator für Bewusstsein und Wandel.
- Perfektion loslassen – Richtung halten. Es geht um Entwicklung, nicht um Makellosigkeit. Und um Einladung, nicht um Verurteilung.
Die Kraft der Gemeinschaft
Einzelne Entscheidungen zählen. Aber Gemeinschaft verändert Systeme. Das erlebe ich täglich in meiner Community: Wenn Menschen zusammenkommen, die ähnliche Werte teilen, entsteht eine Energie, die weit über das Individuelle hinausgeht.
Eine nachhaltige Vision trägt sich nicht allein. Sie braucht Gleichgesinnte, ehrliche Gespräche, gegenseitige Inspiration – und den Mut, das eigene Warum sichtbar zu machen, auch wenn es unbequem ist.
Dein Beitrag beginnt mit deiner Haltung
Du musst kein Grossunternehmen führen, um Wirkung zu haben. Du musst nur bereit sein, dir die ehrliche Frage zu stellen: Wie will ich Unternehmerin sein – und was hinterlasse ich damit?
Nachhaltige Vision bedeutet, diese Frage ernst zu nehmen. Nicht aus schlechtem Gewissen, sondern aus der tiefen Überzeugung, dass gutes Wirtschaften, ein gesunder Planet und ein würdevolles Leben für alle Lebewesen untrennbar zusammengehören.
Die Welt braucht keine perfekten Unternehmerinnen. Sie braucht entschlossene.
Über die Autorin

Regula Balteschwiler begleitet mit Balteschwiler Consulting und mit ihrer Community «gsund & gfrässig» Menschen im Gastgewerbe und im Gesundheitswesen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Gesundheit – für gesunde Menschen, gesunde Böden, sauberes Wasser und reine Luft.
Seit über 12 Jahren lebt sie vegan, aus der Überzeugung, dass Tiere Mitlebewesen sind. Ihr ist wichtig, dass Unternehmen ihren Werten treu bleiben, denn das macht sie stärker.
Balteschwiler Consulting
Regula Balteschwiler
Webseite: balteschwilerconsulting.ch
Email: info@balteschwilerconsulting.ch
Telefon: +41 78 666 36 64
Autorin: Susanne Winkler
Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Du machst «eigentlich alles», aber trotzdem wird dein Geschäft immer wieder von Themen aus der Umwelt und von sozialen Belastungen überrascht. Energie wird teurer, Lieferketten stocken, Personal wechselt häufiger, Projekte geraten aus dem Takt. Oft passiert das nicht abrupt – sondern schleichend. Und genau das ist der Punkt:
«Wer Nachhaltigkeit nur als «nice-to-have» behandelt, blendet wesentliche Risiken fürs Ergebnis aus.»
Das kostet dich langfristig Rendite, weil die Steuerung hinter den Problemen herläuft.
Es geht dabei nicht darum, dass du soziale und ökologische Themen aus Prinzip berücksichtigen sollst. Es geht darum, dass du finanzielle Stabilität brauchst – und Nachhaltigkeitsrisiken sind häufig die Ursachen, die deine Stabilität untergraben: durch höhere Kosten, geringere Verfügbarkeit, Ausfallrisiken, Know-how-Verlust oder Reputationsfolgen. Eine nachhaltige Risikoanalyse macht diese Zusammenhänge sichtbar und übersetzt sie in konkrete Entscheidungen.
Stell dir vor, Nachhaltigkeit wäre nicht dein Bericht am Jahresende, sondern dein Frühwarnsystem für die nächsten 3 bis 10 Jahre.
Warum Ignorieren die langfristige Rendite gefährdet
Wenn du Nachhaltigkeitsrisiken nicht systematisch einbeziehst, entsteht typischerweise ein «blinder Bereich» in deinem Planungsmodell:
- Annahmen wirken plötzlich unrealistisch (Kosten, Lieferzeiten, Verfügbarkeit, Personal-Kapazität).
- Massnahmen sind zu spät (statt Prävention bekommst du Reaktion – und die ist meist teurer).
- Daten fehlen (und damit wird deine Argumentation gegenüber Banken, Kundinnen und Kunden sowie Investierenden schwächer).
- Risiken werden nicht reduziert, sondern verschoben – in den Cashflow, in den Betrieb oder in die Zukunft.
Das Ergebnis ist selten ein einzelner Schock. Häufig sind es mehrere kleine Abweichungen, die über Jahre die Rendite drücken.
Die vier Hebel für nachhaltige Risikoanalysen und finanzielle Stabilität
Damit Nachhaltigkeit nicht Theorie bleibt arbeite mit Hebeln, die du messen, steuern und in deine Budget- und Entscheidungslogik integrieren kannst.
1) Energie & Ressourcen: weniger Kostenschwankungen, mehr Planbarkeit
Energie- und Ressourcenrisiken wirken direkt auf deine Margen: Preisrisiken, Effizienzdefizite, Ausfallzeiten durch Engpässe. Wenn du diese Faktoren nicht als Risiko führst, fehlt dir die Basis für realistische Planung.
Fragen an dich:
- Wo sind deine grössten Energie- und Ressourcentreiber?
- Welche Kosten steigen mit der Zeit oder mit Volatilität besonders stark?
Mini-Massnahme:
- Wähle eine Effizienzkennzahl (z. B. kWh pro Leistungseinheit) und setze ein Mess- und Verbesserungsziel für 8 bis 12 Wochen.
2) Lieferkette & Anbieter: Verfügbarkeit sichern, Ausfälle reduzieren
Soziale und ökologische Risiken in der Lieferkette werden oft sichtbar als Qualitätsprobleme, Nacharbeiten, Lieferverzug oder Vertragsrisiken. Das kostet Zeit und Geld – und schwächt deine langfristige Lieferfähigkeit.
Fragen an dich:
- Welche Anbieter sind kritisch für Betrieb und Kundenzufriedenheit?
- Wo besteht die grösste Wahrscheinlichkeit für Ausfälle oder «Verfügbarkeitsunterbrüche»?
Mini-Massnahme:
- Erstelle eine kurze Risikoübersicht der wichtigsten Anbieter (z. B. top 10 nach Ausgaben) und definiere pro Risiko eine Gegenstrategie.
3) Menschen & Betriebsklima: Stabilität ist auch HR-Risiko
Soziale Risiken sind häufig «unsichtbare Kosten». Überlastung, Fluktuation oder Sicherheitsprobleme treffen deine Umsetzungskraft, deine Qualitätsrate und deine Projektgeschwindigkeit. Das ist Renditewirkung in Zeitform.
Fragen an dich:
- Wo sind Engpässe in Kapazität oder Fachwissen?
- Wie stark beeinflussen Belastung und Fluktuation deine Kosten pro Leistung?
Mini-Massnahme:
- Wähle eine Kennzahl (z. B. Fluktuation, Krankenstand oder Unfallquote – je nach Relevanz) und verknüpfe sie mit einer konkret umsetzbaren Massnahme im Alltag.
4) Transparenz & Kommunikation: Nachhaltigkeit wird finanzierungsfähig
Hier geht es um Berichterstattung im Sinne von Entscheidungsqualität. Wenn deine Daten nicht belastbar sind oder Zusammenhänge nicht nachvollziehbar erklärt werden, wird nachhaltige Strategie teuer oder bleibt ohne Wirkung. Banken und Investierende wollen verstehen, warum Risiken wirken – nicht nur, dass es «nachhaltig» klingt.
Fragen an dich:
- Kann jemand deine Nachhaltigkeitskennzahlen in 10 Minuten erklären – inklusive Methode und Zielbezug?
- Fliesen Ergebnisse in Budget, Capex/Opex und Entscheidungen ein?
Mini-Massnahme:
- Lege einen kleinen «Daten- und Steuerungsstandard» fest: Definitionen, Verantwortliche, Frequenz und Zielpfad.
Stakeholderdaten: Warum sie deine Risikoanalyse glaubwürdig machen
Nachhaltige Risikoanalyse funktioniert nur, wenn die Daten auch dort ankommen, wo Entscheidungen getroffen werden. Unterschiedliche Stakeholder brauchen unterschiedliche Nachhaltigkeitsinformationen – und genau das zwingt dich zu Klarheit:
- Banken/Investoren: brauchen belastbare Kennzahlen und nachvollziehbare Zusammenhänge (z. B. Energie- und Effizienzrisiken, Ausfallrisiken aus der Lieferkette, messbare Zielpfade).
- Kundinnen/Kunden: achten auf Planbarkeit, Qualität und Nachweise (z. B. Lieferfähigkeit, Produktionsstandards, Reparatur- und Qualitätsprozesse).
- Mitarbeitende: profitieren von Transparenz über Ziele und Massnahmen (z. B. Sicherheit, Belastung, Weiterentwicklung) – das senkt Fluktuationsrisiken.
- Lieferanten: brauchen klare Anforderungen (z. B. Lieferantenrichtlinien, Datenanforderungen, Verbesserungspflichten), damit Risiken nicht nur «verschoben» werden.
Wenn du diese Datenquellen sauber strukturierst, wird aus Nachhaltigkeit echte Steuerung – und aus Risikoanalyse wird finanzierungsfähig.
3-Schritte-Framework für den Start
Nutze dieses einfache Modell, damit du nicht «mehr Arbeit» erzeugst, sondern bessere Entscheidungen:
- Risiken identifizieren (nach finanzieller Relevanz): Welche Umwelt- und Sozialthemen treffen direkt auf Kosten, Erträge, Verfügbarkeit, Compliance oder Personal?
- Hebel auswählen & messbar machen: Entscheide dich pro Hebel für 1 bis 2 Kennzahlen und 1 Massnahme mit klarem Zeitplan.
- Ergebnisse nutzen (für nachhaltige Risikoanalyse + Finance-Logik): Verknüpfe die Erkenntnisse mit Planung, Investitionsentscheidungen und dem, was du berichten kannst.
Call to Action
Starte in den nächsten 30 Tagen mit genau einem Hebel: Energie & Ressourcen, Lieferkette & Anbieter, Menschen & Betriebsklima oder Transparenz & Kommunikation.
Mach es messbar: Erstelle am Ende der ersten Woche eine 1-seitige Risikoübersicht zu genau einem Thema – mit Risiko, betroffener Kennzahl, Ursache, Gegenmassnahme und Zieltermin.
Stell dir täglich (wirklich einmal kurz) die Frage: Welches Nachhaltigkeitsrisiko kostet mich bereits Geld oder reduziert meine Planbarkeit – und wie kann ich es diese Woche messbar machen? Teile gerne deine Erfahrungen mit mir.
Über die Autorin

Susanne Winkler ist geschäftsführende Inhaberin von Consilium Winkler. Sie engagiert sich als Verwaltungsrätin, Unternehmensberaterin und Studiengangsleiterin für eine ganzheitliche Unternehmenssteuerung.
Sie hat langjährige Erfahrung in der Finanzdienstleistungsindustrie, ist zugelassene Revisorin (RAB) und wird sowohl als Referentin als auch als Autorin sehr geschätzt.
Consilium Winkler GmbH
Susanne Winkler
Webseite: consilium-winkler.ch
Email: info@consilium-winkler.ch
Telefon: +41 79 263 77 37
Autorin: Martina Tranninger
Wir kümmern uns um unsere Ernährung. Wir treiben Sport. Wir versuchen, Stress zu reduzieren, ausreichend zu schlafen und positiv zu denken. Wir investieren in Weiterbildung, in unser Business, in unsere Beziehungen und in ein schönes Zuhause. Was wäre, wenn wir dabei einen entscheidenden Faktor übersehen? Unsere Energie.
Nicht als esoterisches Schlagwort, sondern als Frage: Wie fühlen wir uns wirklich? Was gibt uns Kraft? Was raubt uns Energie? Welche Muster tragen wir mit uns herum – und welche Einflüsse nehmen wir täglich auf, ohne sie bewusst wahrzunehmen?
Vielleicht beginnt Veränderung nicht immer damit, noch mehr zu tun. Veränderung beginnt damit, etwas zu ändern, das uns jeden Tag umgibt.
Energie ist mehr als ein Gefühl. Wir kennen alle diese Situationen:
Du betrittst einen Raum und fühlst dich sofort wohl. Du kannst tief durchatmen, entspannst dich und möchtest bleiben. Gleichzeitig gibt es Orte, an denen du dich unruhig, schwer oder irgendwie «nicht bei dir» fühlst. Obwohl du nicht genau sagen kannst, warum.
Manche Begegnungen hinterlassen uns voller Energie, andere lassen uns erschöpft zurück.
Natürlich gibt es dafür viele mögliche Erklärungen: Erinnerungen, Licht, Geräusche, Raumgestaltung, Gerüche, zwischenmenschliche Dynamiken oder ganz einfach unsere persönliche Tagesform.
Die energetische Arbeit geht noch einen Schritt weiter und stellt die Frage:
Was nehmen wir wahr, obwohl wir es nicht unmittelbar erklären können?
Genau hier beginnt meine Arbeit im Feinschliff Atelier.
Mein Ansatz verbindet Körper, Energie, Frequenz und Umfeld. Es geht darum, genauer hinzuschauen, Zusammenhänge wahrzunehmen und dort anzusetzen, wo sich etwas nicht stimmig anfühlt.
Die M.E.D. Biofeldmethode nutze ich, wenn der Körper wieder in Balance kommen darf. Unser Körper ist kein isoliertes System, denn wir reagieren auf unsere Umwelt, auf Stress, auf emotionale Belastungen, auf unsere Lebensweise und auf die vielen Reize, denen wir täglich ausgesetzt sind.
Die M.E.D. Biofeldmethode betrachtet den Menschen nicht nur aus einer energetischen Perspektive, denn es werden gleichzeitig ganz klare Körperimpulse gemessen und über 100 verschiedene Körperthemen damit abgefragt. Gleichzeitig wird der Körper energetisiert und er bekommt jene Information, die ihm für eine mögliche Heilung fehlt. Dies passiert ganz ohne Strom und Batterie. Bei der M.E.D. Biofeldmethode arbeite ich mit Frequenzinformation. Diese unterstützt den Körper dabei, seine Balance wiederzufinden.
Es geht um die Frage «Wo ist mein System aus dem Gleichgewicht geraten?» Es lohnt sich, dem Körper zuzuhören und genauer hinzuschauen, bevor wir einfach weitermachen wie bisher. Die M.E.D.-Methode ersetzt dabei keine medizinische Diagnose oder Behandlung.
Aber was hat das mit Erfolg zu tun?
SEHR VIEL…
Denn wie wir uns fühlen, beeinflusst auch, wie wir handeln.
Wenn wir permanent erschöpft sind, fällt es schwerer, klar zu denken. Wenn wir innerlich unter Druck stehen, treffen wir andere Entscheidungen. Wenn wir uns ständig im Kampfmodus befinden, fehlt uns möglicherweise die Leichtigkeit, Kreativität und Offenheit, die wir für neue Lösungen brauchen.
Dies ist die Verknüpfung:
Es geht bei der eigenen Energie nicht nur um Gesundheit und Wohlbefinden sondern auch darum, tatsächlich in der eigenen Energie zu sein und zu bleiben und nicht in einer fremden Energie zu agieren. Im übergeordneten Sinne geht es darum, wie wir unser Leben gestalten.
Ein Unternehmer, der ständig am Limit läuft, führt sein Unternehmen anders als jemand, der sich präsent, klar und kraftvoll fühlt. Eine Führungskraft, die permanent unter Spannung steht, kommuniziert anders.
Ein Mensch, der sich in seinem Zuhause unwohl fühlt oder kaum schläft, erlebt seinen Alltag anders als jemand, der nach Hause kommt und sofort das Gefühl hat: Hier kann ich auftanken und mich erholen.
Das ist keine Zauberformel für Erfolg, dennoch kann man es bewusst prüfen und drehen.
Es sind die Räume, in denen wir leben.
Sie schenken oder ziehen Energie. Darum betrachte ich in meiner Praxis immer auch den Aspekt der Wohnraum- und Büroraumqualität. Immobilien Detox ist für mich einer der wichtigsten Faktoren! Wir investieren unglaublich viel in Immobilien, achten auf Architektur, Materialien, Möbel, Farben, Licht und Design. Wir schaffen uns Räume, die unseren persönlichen Stil widerspiegeln.
Doch welche Wirkung hat dieser Raum eigentlich auf mich? Es geht hier nicht um eine angenehme Raumgestaltung, sondern um den energetischen Aspekt der Immobilie. Ein Gebäude hat eine Geschichte (Konflikte, Trennungen, Krankheit, Stress oder einschneidende Lebensereignisse usw.) und dies prägt den Wohnraum/Immobilie, die Umgebung und das Gesamtgrundstück. Vielleicht wurde umgebaut, renoviert oder das Grundstück selbst hat eine besondere Geschichte.
Beim Immobilien Detox geht es um eine energetische, atmosphärische «Raum- und Grundstücksklärung» und Harmonisierung. Auf meiner Website beschreibe ich dabei unter anderem die Betrachtung von Wasseradern, geoapathischen Störzonen, Elektrosmog und sogenannten Fremdenergien.
Was passiert dabei? Ein Raum fühlt sich danach wieder leichter an und es kann sich z.B. auch ein Miteinander derjenigen Menschen die dort leben massgebend ändern.
Ich nenne es Invisible Luxury. Für mich ist genau das eine Form von Luxus, über die viel zu wenig gesprochen wird. Wir nennen es Luxus, wenn ein Zuhause eine besondere Küche besitzt, einen traumhaften Ausblick oder hochwertige Materialien.
Doch was ist mit dem Luxus, nach Hause zu kommen und wirklich abschalten zu können? Was ist mit dem Luxus, in einem Büro zu arbeiten, in dem man sich konzentriert und gleichzeitig wohlfühlt und nicht übermüdet wartet bis der Tag sich neigt.
Was ist mit dem Luxus, einen Raum zu betreten und zu denken: «Hier fühl ich mich wohl.» Das ist Invisible Luxury, der kein Luxus sein sollte sondern Normalität, denn diesen Unterschied kann man tatsächlich wahrnehmen.
Und dann gibt es noch die Energie, die wir selbst mitbringen oder von anderen Menschen auf- oder angenommen haben. Wenn wir selbst ständig im alten Muster funktionieren, blockieren wir uns unterbewusst selbst und damit auch unsere eigenen Erfolge.
Deshalb gehört energische Arbeit für mich immer auch zur persönlichen Gesundheitsvorsorge, zu einem glücklichen Leben und Erfolg im Business. Wenn die Interaktion der Energiefelder zwischen Körper und Umfeld (räumlich und menschlich) rund läuft, geht es uns selbst auch gut.
Energetische Arbeit bedeutet für mich bewusster wahrzunehmen: Den eigenen Körper. Die eigene Energie. Das eigene Umfeld. Darin kann dann auch lebendiges Business atmen.
Es geht immer um die 3 Themen: Körper. Raum. Energie und genau hier treffen sich die verschiedenen Bereiche meiner Arbeit.
Was bringt dir ein wunderschönes Zuhause, wenn du dich darin permanent unwohl fühlst?
Was bringt dir beruflicher Erfolg, wenn du dafür ständig deine gesamte Energie verbrauchst?
Was bringt dir ein voller Terminkalender, wenn du selbst dabei immer leerer wirst?
Vielleicht ist deshalb die bessere Frage nicht: «Wie bekomme ich noch mehr (egal was)?»
Sondern: «Was darf sich verändern, damit ich wieder mehr bei mir ankomme?»
Mehr Energie ist kein Luxus. Wir sprechen oft davon, dass wir mehr Zeit brauchen. Mehr Geld. Mehr Erfolg. Mehr Gesundheit. Mehr Freiheit.
Doch es geht um etwas Grundsätzliches: Wie viel Energie steht mir überhaupt zur Verfügung – und wohin fliesst sie?
Welche Energie gebe ich täglich ab? Wie nehme ich neue, gute Energie auf? Welche Räume unterstützen mich? Welche Situationen erschöpfen mich?
Das sind Fragen, die einen Unterschied machen können. Manchmal brauchen wir keinen komplett neuen Plan, sondern einen anderen Blick auf das, was bereits da ist.
Ist es wirklich Zufall, dass manche mehr von Allem haben?
Mehr Energie. Mehr Wohlbefinden. Mehr Klarheit. Mehr Leichtigkeit. Mehr Erfolg. Ist es Zufall, wenn sich mehrere Bereiche unseres Lebens gleichzeitig verändern?
Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass wir viel mehr Einfluss auf unser persönliches Wohlbefinden und unser Umfeld haben, als wir manchmal denken – und genau deshalb lohnt es sich, nicht nur nach dem Sichtbaren zu schauen.
Meist beginnt dein nächster Entwicklungsschritt genau dort, wo du bisher noch gar nicht hingeschaut hast: bei deiner Energie.
Und vielleicht ist die spannendste Frage am Ende gar nicht: «Funktioniert das?»
Sondern: «Was könnte sich verändern, wenn ich es einfach einmal anders betrachte, ausprobiere und spüre welchen Unterschied es machen kann?»
Diesen Unterschied, deinen persönlichen Feinschliff darfst du gerne spüren. Du musst nicht auf einen «Zufall» warten, dass dein Business, deine Gesundheit, dein Wohlbefinden sich ändert, denn du kannst es proaktiv ändern.
Feinschliff & Coaching Atelier
Martina Tranninger (Mag.iur., LL.M)
Webseite: feinschliff-atelier.ch
Email: praxis@feinschliff-atelier.ch
Telefon: +41 78 228 60 12
Autorin: Christine Abbühl
Es gibt Momente, meistens spät in der Nacht, wenn das Haus still ist und die To-do-Listen des Tages abgehakt sind. In dieser Stille schleicht sich ein Gedanke ein, den viele von uns lieber nicht zu laut aussprechen würden: Was, wenn meine Kinder mich eines Tages fragen: «Was hast du eigentlich getan?».
Wir alle leben von der Erde, verarbeiten ihre Gaben und tragen Verantwortung. Und trotzdem überfällt uns manchmal die Angst, nicht genug getan zu haben, um diese Erde auch für die Zukunft zu bewahren.
Und dann ist da noch die professionelle Einsamkeit. Als Inhaberin oder Führungsperson stehst du am Ende allein da. Der Alltag frisst die Zeit für die Aktivitäten vom Daily Business und der diffuse Druck bleibt: Tu ich genug? Tue ich das Richtige?
Genau hier liegt ein grosses Missverständnis unserer Zeit. Wir haben «Nachhaltigkeit» zu sehr auf das Ökologische reduziert. Dabei ist wahre Nachhaltigkeit im Business viel mehr.
Nachhaltig denken heisst, dein Business stabil, klar und zukunftsfähig aufzustellen
Es bedeutet, die ökologische und soziale Verantwortung mit wirtschaftlicher Stabilität zu verweben. Ein Unternehmen, das unsicher ist, das in diffusen Ängsten erstarrt oder auf wackeligen Fundamenten steht, kann langfristig keine Verantwortung übernehmen.
Wenn du nachhaltig denkst, hörst du auf, dich im Kreis zu drehen. Du verwandelst das diffuse «Ich sollte eigentlich…» in ein klares «Ich weiss, wo ich stehe und was als nächstes kommt.»
Das ist der Unterschied zwischen Aktivismus und Strategie. Aktivismus ist oft hektisch, laut und getrieben von der Angst, etwas falsch zu machen. Strategie ist ruhig, klar und handlungsorientiert.
Klarheit statt Perfektionismus
Viele von uns sind getrieben vom Perfektionismus. Wir wollen alles sofort richtig machen. Vielleicht aus Angst, als Heuchlerin entlarvt zu werden oder nicht gut genug zu sein. Doch dieser Perfektionismus ist oft der grösste Blockierer. Er führt dazu, dass wir nichts tun, aus Angst, es könnte nicht perfekt sein.
Nachhaltiges Denken bricht diesen Kreislauf. Es besagt: «Wir fangen klein an und kontrollieren, ob wir Wirkung haben.» Es geht um kleine, machbare Schritte mit möglichst grosser Wirkung. Und dafür nutzen wir die drei grossen Hebel für weniger Emissionen. Im Privatbereich sind das die Bereiche Energie, Mobilität und Ernährung – im Business Energie, Mobilität und Administration. Genau dort setzt du an, ohne das ganze Unternehmen auf den Kopf zu stellen.
Wenn du weisst, wo deine wirklichen Stellschrauben sind, verschwindet die Angst vor dem Greenwashing. Denn du behauptest nichts, was du nicht belegen kannst. Du kommunizierst nicht mit Marketing-Blabla, sondern mit Fakten und Transparenz. Das gibt dir die nötige Ruhe im Auftritt, die Kunden und Mitarbeitende spüren. Authentizität ist die stärkste Währung in einer Zeit des Misstrauens.
Die wirtschaftliche Komponente der Nachhaltigkeit
Der häufigste Einwand lautet: «Nachhaltigkeit kostet zu viel für mein kleines Unternehmen». Das ist ein Trugschluss, der oft aus Unwissenheit resultiert.
Nachhaltig zu denken heisst auch, Ressourcenverschwendung sichtbar zu machen:
- Was du wegwerfen musst, hast du vorher eingekauft, produziert und bezahlt.
- Energie, die ungenutzt verpufft, ist bares Geld.
- Ineffiziente Prozesse binden Kapital und kosten Nerven.
Wenn du deine Wertschöpfungskette wirklich verstehst und sie von der ersten Komponente bis zum Ende des Lebenszyklus beim Kunden betrachtest, findest du oft Einsparpotenziale, die dir helfen, unabhängiger zu werden. Du wirst resilienter und ein resilientes Unternehmen ist ein nachhaltigeres Unternehmen.
Vom «Müssen» zum «Wollen»
Der Wandel passiert nicht durch Druck von aussen, sondern durch Klarheit von innen. Wenn du aufhörst, Nachhaltigkeit als zusätzlichen Stressfaktor zu sehen, der dich von deiner eigentlichen Arbeit abhält, und sie stattdessen als Methode begreifst, dein Unternehmen zukunftssicher zu machen, ändert sich alles.
Es geht nicht um Konsumverzicht oder radikal alles umzukrempeln. Es geht um pragmatische Lösungen, die in deinen Unternehmensalltag passen. Es geht darum, Stolz auf das eigene Unternehmen zu entwickeln – nicht trotz der Herausforderungen, sondern weil du sie aktiv und bewusst gestaltest.
- Stell dir vor, du könntest deinen Mitarbeitenden nicht nur Absichten verkünden, sondern einen klaren Plan vorlegen.
- Stell dir vor, du wüsstest genau, welche drei Massnahmen den grössten Unterschied machen, und du könntest diese noch diese Woche angehen.
- Stell dir vor, der innere Kritiker, der dir nachts die Ruhe raubt, würde endlich schweigen, weil er eine fundierte Antwort bekommt.
Das ist keine Utopie. Das ist das Ergebnis von klarer Analyse und strukturiertem Handeln. Es ist der Schritt von der Unsicherheit in die Handlungsfähigkeit.
Du hast dein Unternehmen aufgebaut, weil du etwas bewegen wolltest. Lass nicht zu, dass Unsicherheit und Angst vor dem «falschen Nachhaltigkeitsschritt» dich davon abhalten, den «richtigen» zu tun. Nachhaltigkeit ist kein Ziel, das man erreicht und dann abhakt. Es ist eine Haltung, die im Kleinen beginnt und im Grossen wirkt.
Es ist an der Zeit, nicht nur ökologisch zu handeln, sondern dein Business so aufzustellen, dass es auch in 15 Jahren noch steht – integer, stabil und klar.
Du musst diesen Weg nicht allein gehen, und du musst das Rad nicht neu erfinden. Der erste Schritt ist oft der einfachste, wenn man weiss, wo man ansetzen muss.
Möchtest du konkret wissen, wo bei dir die grössten Hebel liegen?
Ich habe für dich praktische Tipps zusammengetragen, die du sofort und ohne grossen Aufwand in den Bereichen Energie, Mobilität und Administration umsetzen kannst. Hol dir die Klarheit, die du brauchst, um ruhig schlafen zu können und mit Stolz in die Zukunft zu blicken.
Über die Autorin

Christine Abbühl begleitet InhaberInnen von kleinen Handwerks- und Produktionsbetrieben nachhaltiger und gleichzeitig wirtschaftlicher zu arbeiten. Aufgewachsen in einer Gärtnerei, weiss sie: neben qualitativer Arbeit wird vor allem Optimierung benötigt. Kleine machbare Schritte sind ihr deshalb wichtig.
Mit ihren KundInnen sucht sie bewusst Lösungen, die mit Leichtigkeit umgesetzt werden können und macht Nachhaltigkeit zu einem individuellen Prozess. So entstehen wirtschaftliche Lösungen und wirkungsvolle Beiträge zu einer lebenswerten Zukunft.
Urpunkt
Christine Abbühl
Webseite: urpunkt.ch
Email: info@urpunkt.ch
Telefon: +41 79 949 27 75
Autorin: Susanne Kienberger
Als Unternehmerin trägst du täglich Verantwortung – für dich, dein Team, deine Kundinnen und für die Zukunft. Nachhaltigkeit bedeutet deshalb weit mehr als ökologische Massnahmen. Es bedeutet, dein Business so aufzustellen, dass es stabil, klar und resilient bleibt – für dich und für die Menschen, die du mit deiner Arbeit erreichst.
Umwelt: Wirkung vor Image
Gerade für uns Unternehmerinnen ist Umweltschutz oft ein Balanceakt zwischen Effizienz und Bewusstsein. Digitale, medienbruchfreie Prozesse reduzieren Papier, Postwege und Reisen – und senken gleichzeitig Kosten. Auch kleine Entscheidungen zählen: Ökostrom beziehen, Geräte länger nutzen, Datenvolumen reduzieren oder Hosting-Anbieter mit klaren Nachhaltigkeitszielen wählen.
Nachhaltigkeit beginnt nicht im Grosskonzern – sie beginnt bei dir, im Alltag deines Business.
Gesellschaft: Gleichstellung, Gesundheit & faire Chancen
womenbiz steht für Sichtbarkeit, Vernetzung und Empowerment von Unternehmerinnen. Gesellschaftliche Nachhaltigkeit bedeutet, dass du Arbeitsbedingungen schaffst, die Fairness fördern: flexible Modelle, transparente Strukturen, Lohngerechtigkeit und ein sensibler Umgang mit Gesundheitsthemen – inklusive jener, die oft tabuisiert werden, wie die Menopause.
So baust du ein Umfeld, in dem Frauen nicht nur funktionieren, sondern wachsen.
Wirtschaft: Stabilität schafft Freiheit
Nachhaltig wirtschaften heisst, langfristig denken. Wenn deine Prozesse klar sind, deine Positionierung scharf und deine Investitionen strategisch, schaffst du dir wirtschaftliche Ruhe. Statt ständig Feuer zu löschen, kannst du wachsen – in deinem Tempo, auf deiner Basis.
Dein 7‑Schritte‑Fahrplan
- Ökostrom und energieeffiziente Geräte nutzen
- Digitale, medienbruchfreie Prozesse einführen
- Reisen minimieren, Video statt Präsenz
- Gleichstellung und Gesundheit sichtbar verankern
- Nachhaltige Anbieter bewusst auswählen
- Wenige, klare Nachhaltigkeits-KPIs definieren
- Transparenz leben: Ziele, Hürden und Erfolge teilen
Warum dieser Dreiklang wirkt
Wenn Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft zusammenwirken, entsteht ein kraftvoller Multiplikatoreffekt: Effizienz spart Emissionen und Kosten, Gleichstellung stärkt Innovationskraft, Resilienz schafft Stabilität. So entwickelst du ein Business, das dich trägt – und andere inspiriert.
Call to Action – Für womenbiz Unternehmerinnen
Du willst dein Business nachhaltiger, klarer und zukunftsfähiger machen? Dann starte heute. Wähle eine Massnahme aus jeder Dimension und setze sie in den nächsten 30 Tagen um.
Wenn du Unterstützung möchtest – sei es bei digitalen Prozessen, strategischer Klarheit, Gleichstellungsfragen oder nachhaltiger Organisationsentwicklung – ich begleite dich gern auf deinem Weg. Gemeinsam gestalten wir ein Business, das wirkt.
Über die Autorin

Susanne Kienberger ist Unternehmensberaterin, Psychologin und Expertin für digitale Transformation. Sie unterstützt Organisationen und Unternehmerinnen dabei, nachhaltige, medienbruchfreie Prozesse aufzubauen, Gleichstellung sichtbar zu verankern und resiliente Strukturen zu entwickeln.
INMOTION dynamics GmbH
Susanne Kienberger
Webseite: inmotiondynamics.ch
Email: kienberger@vtxmail.ch
Telefon: +41 79 727 89 78
Autorin: Barbara Dubach
Warum die Natur deine wichtigste Geschäftspartnerin ist – und wie du Chancen ergreifst
Der heisse Sommer dieses Jahres zeigt uns unmissverständlich: Die Klimakrise und die Zerstörung unserer Ökosysteme sind eng miteinander verknüpft. Extreme Hitzewellen, Trockenheit und Wasserknappheit treffen nicht nur die Natur, sondern wirken sich direkt auf globale Wertschöpfungsketten, Energieversorgung und Ernteerträge aus.
Über 55% des weltweiten Bruttoinlandsprodukts – rund 58 Billionen US-Dollar – hängen direkt oder indirekt von funktionierenden Ökosystemdienstleistungen ab [1]. Ein Beispiel für diese systemischen Verflechtungen: Rund 97% der Entwaldungsaktivitäten im Regenwald sind auf die Umwandlung von Waldflächen in landwirtschaftliche Nutzflächen und Viehweiden zurückzuführen [2].
Wenn wir Wälder roden, zerstören wir natürliche Kohlenstoffspeicher, bringen den weltweiten Wasserkreislauf durcheinander und beschleunigen globale Hitzewellen – die dann wiederum bei uns zu Landwirtschaftsausfällen und betrieblichen Risiken führen.

Die Natur ist keine Nachhaltigkeitsfloskel, sondern die grundlegende Infrastruktur unseres wirtschaftlichen Erfolgs. Ein kürzlich publiziertes Paper von Innovate 4 Nature (I4N) und PwC Schweiz [3] zeigt eindrücklich: Es reicht nicht, Risiken zu analysieren und Daten offenzulegen. Wer jetzt handelt, schützt nicht nur die Umwelt, sondern sichert sich entscheidende Wettbewerbsvorteile.
Vom Berichtswesen zur echten Wertschöpfung
Die Ergebnisse aus diesem Paper zeigen deutlich: Viele Unternehmen haben das Thema Biodiversität zwar auf dem Radar – 60% der Top-100-Schweizer Unternehmen stufen Natur bereits als wesentlich für ihr Geschäft ein – doch bei der Umsetzung klafft eine erhebliche Lücke:
- 77% der Unternehmen erfassen zwar naturbezogene Kennzahlen.
- Aber nur 27% haben die Natur fest in ihre Unternehmensstrategie integriert.
- Gar nur 9% der Verwaltungsräte tragen eine explizite Verantwortung für Naturthemen.
Mit anderen Worten: Wir messen und berichten viel, wir handeln wenig und die Governance-Verantwortung fehlt. Das Erkennen von Risiken ist wichtig, doch die wahre Transformation beginnt dort, wo wir Naturrisiken in neue Geschäftsmodelle und Innovationen übersetzen.
Ein Blick über den Tellerrand: Schweiz und Lateinamerika im Vergleich
Spannend ist der direkte Vergleich unserer Studien in der Schweiz und Lateinamerika, insbesondere Costa Rica [4]:
- Lieferkette vs. eigene Betriebe: Während Schweizer Grosskonzerne ihre grössten Naturrisiken zu 80,5% in den vorgelagerten Lieferketten identifizieren, sehen lateinamerikanische KMU die Herausforderungen zu 55,6% in ihren eigenen Betrieben.
- Gemeinsamer Nenner Wasser: In beiden Regionen ist Wasser das zentrale Thema – sei es bei Risiken, Auswirkungen oder dem Wunsch nach innovativen Co-Kreationen.
- Hohe Bereitschaft zur Zusammenarbeit: Über 70% der befragten Unternehmen sind offen für Partnerschaften und Start-up-Innovationen.
Konkrete Lösungen für Schlüsselbranchen

Die gute Nachricht ist: Lösungen sind vorhanden und einsatzbereit! Innovate 4 Nature hat ein globales Portfolio von qualitativ hochstehenden, naturpositiven und marktreifen Startups und Innovationen identifiziert:
- Agrar- und Lebensmittelbereich: Regenerative Landwirtschaft und biologischer Pflanzenschutz (wie Unibaio oder Courageous Land) schützen Böden und reduzieren Chemikalien drastisch, und nachhaltige Logistiklösungen (z.B. NetZero Pallet) optimieren den Transport.
- Bau & Immobilienbranche: Da 97% des ökologischen Fußabdrucks in diesem Sektor durch Baumaterialien entstehen, bieten biobasierte Baustoffe (z.B. Mycostrat oder ParaStruct) sowie blau-grüne Infrastrukturen (z.B. FieldFactors) riesige Hebel.
- Energie: Innovationen wie eDNA-basiertes Biodiversitäts-Monitoring (z.B. SimplexDNA) oder renaturierte Wassereinzugsgebiete stellen sicher, dass die Energiewende nicht auf Kosten lokaler Ökosysteme geht.
Für Schweizer Unternehmen heisst das konkret: Naturbezogenen Risiken und Chancen gehören auf die Traktandenliste des Verwaltungsrates, nicht nur in die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Wasserabhängigkeiten und Lieferkettenrisiken verdienen dieselbe Sorgfalt wie Währungs- oder Zinsrisken.
Deine 4 Wege, um jetzt aktiv zu werden
Egal, wo du auf deiner Reise stehst – es gibt konkrete Möglichkeiten, von Daten zu Taten zu kommen:
- Nature Accelerator: Integriere naturpositive Strategien direkt in dein Kerngeschäft.
- Regionale Hubs: Werde Partner lokaler Initiativen mit Innovate 4 Nature in der Schweiz oder unseren regionalen Hubs in Costa Rica mit FUNDES oder in Dubai mit Goumbook.
- Action Labs: Schliesse dich branchenübergreifenden Kollaborationen an, um gemeinsame Herausforderungen (z.B. Regenerativer Kaffee oder Amazonien-Ökosysteme) zu lösen.
- Netzwerk und Veranstaltungen: Nutze Plattformen wie den Nature Lunch während dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos, um dich mit Pionieren zu vernetzen oder dich selbst als Pionier zu positionieren.

Fazit: Wer zuerst handelt, gewinnt
Unternehmen, die naturpositive Lösungen frühzeitig verankern, senken Betriebskosten, sind resilienter, und sichern sich Zugang zu Kapital, Talent und neuen Märkten bevor teure Anpassungskosten entstehen. Lass uns gemeinsam von der Kennzahl zur Tat schreiten!
Über die Autorin

Dr. Barbara Dubach ist Ko-Initiatorin und Geschäftsführerin von Innovate 4 Nature (I4N) sowie Gründerin und Geschäftsführerin von engageability – einem Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit und Stakeholder Engagement.
Seit über 30 Jahren engagiert sie sich an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit, Innovation und Wirtschaft, u.a. bei Holcim, beim World Business Council for Sustainable Development sowie als Umweltökonomin beim Bundesamt für Umwelt. Zudem ist sie Vorstandsmitglied bei ESG4Boards und swisscleantech.
Innovate 4 Nature & engageability
Dr. Barbara Dubach
Webseite: i4n.ch / engageability.ch
Email: barbara.dubach@i4n.ch
Telefon: +41 79 322 83 43
Referenzen & Quellenhinweise:
[1] World Economic Forum (WEF): «Nature Risk Rising» (2020) (WEF Report) & PwC: «Managing Nature Risks» (2023) (PwC Report).
[2] World Resources Institute (WRI) Global Forest Review: «Deforestation Linked to Agriculture» (WRI Report) & MapBiomas Report.
[3] PwC Schweiz & Innovate 4 Nature (I4N): Whitepaper «Nature Positive: From Resilience to Value Creation» (2025/2026), abrufbar unter: www.i4n.ch.
[4] engageability: «Nature Reporting in Switzerland – TNFD Study 2025» (Top-100 Schweizer Unternehmen), abrufbar unter: engageability TNFD Study.
[5] I4N & FUNDES: Vergleichsstudie Schweiz (n=41) vs. Lateinamerika / Costa Rica (n=27). (Veröffentlichung vorgesehen Ende September)
[6] WBCSD & World Economic Forum (WEF): «Roadmaps to Nature Positive».
Autorin: Lea Helfenstein
Was uns Girls Getting Started über Community, Kooperation und die Kraft des gegenseitigen Weiterbringens lehrt.
«Das machen wir auch.»
Ein Satz, den wir in der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen wahrscheinlich alle schon einmal gehört oder selbst gedacht haben.
Gerade wenn mehrere Organisationen, Vereine oder Unternehmerinnen für ähnliche Themen brennen, entsteht schnell das Gefühl von Konkurrenz: Wer erreicht die Zielgruppe? Wer bekommt Unterstützung, Förderung und Aufmerksamkeit? Wer wird sichtbarer?
Doch je länger ich mich mit Community-Arbeit beschäftige, desto stärker beschäftigt mich eine andere Frage: Müssen wir wirklich gegeneinander antreten und um denselben Platz kämpfen, wenn wir für ähnliche Ziele arbeiten? Oder entsteht mehr, wenn wir unsere Kräfte verbinden und neue Möglichkeiten schaffen?
Kooperation beginnt dort, wo Konkurrenz aufhört
Der Verein Girls Getting Started verfolgt eine klare Mission: Wir wollen junge Frauen inspirieren, stärken und miteinander verbinden. Dabei sind wir längst nicht die Einzigen, die sich für Female Empowerment, Unternehmertum oder persönliche Entwicklung einsetzen – und genau das ist eine Stärke.
Denn eine lebendige Community entsteht nicht dadurch, dass eine Organisation alles selbst anbietet. Sie entsteht durch Verbindungen zwischen Menschen und Organisationen, die unterschiedliche Perspektiven, Fähigkeiten und Ressourcen einbringen. Die eine bringt das Netzwerk mit. Die andere die Expertise. Eine kennt die richtige Person, eine andere hat die Idee. Gemeinsam kann daraus etwas entstehen, das allein vielleicht nie möglich gewesen wäre.
Genau darin liegt für mich die Bedeutung von Synergie: nicht einfach Dinge gemeinsam zu tun, sondern gemeinsam etwas zu ermöglichen, das über die einzelnen Beiträge hinausgeht. Dieses Gedankengut leben wir in unserem Verein Girls Getting Started.
Wir müssen nicht alles selbst können
Gerade als Verein erleben wir täglich, dass Ressourcen begrenzt sind. Zeit, finanzielle Mittel, Know-how und Kapazitäten stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung.
Früher hätte ich das vor allem als Herausforderung gesehen. Heute sehe ich darin auch eine Chance: Es erinnert uns daran, dass wir nicht alles selbst aufbauen müssen. Wir können unglaublich viel voneinander lernen und zusammen erreichen. Und der Wille, dies auch zu tun, ist für mich der Anfang jeder guten Kooperation.
Wenn wir für einen Event eine Expertin suchen, müssen wir nicht selbst zur Expertin werden. Wenn jemand anderes bereits ein wertvolles Angebot hat, müssen wir es nicht kopieren. Und wenn eine andere Organisation dieselben Menschen erreicht, müssen wir nicht um dieselbe Aufmerksamkeit kämpfen.
Wir können uns gegenseitig empfehlen.
Wir können Wissen teilen.
Wir können Türen öffnen.
Manchmal ist die wertvollste Form der Kooperation ganz einfach der Satz: «Das ist nicht unser Thema – aber ich kenne jemanden, der dir weiterhelfen kann.»

Genau durch solche Verbindungen ist bei Girls Getting Started bereits viel entstanden. Eine unserer Speakerinnen aus dem Jahr 2024 wurde beispielsweise zur Coachin einer unserer Ambassadorinnen. Diese hat inzwischen ihren eigenen Co-Working-Space eröffnet und damit wiederum einen Ort geschaffen, an dem neue Begegnungen und Ideen entstehen können.
So verstehen wir Community: Nicht als Sammlung einzelner Angebote, sondern als Netzwerk, in dem Menschen sich gegenseitig weiterbringen und etwas der Gesellschaft zurückgeben.
Community braucht Grosszügigkeit
Kooperation ist für mich deshalb weniger eine Frage einzelner Projekte, sondern vor allem eine Haltung des Vertrauens, des Mutes und der Offenheit. Es geht darum, nicht immer zuerst zu fragen: «Was bringt mir das?», sondern auch: «Was kann daraus entstehen?»
Die wertvollsten Verbindungen entstehen oft dann, wenn jemand bereit ist, etwas weiterzugeben, ohne eine unmittelbare Gegenleistung zu erwarten: einen Kontakt weitergeben, obwohl man selbst keinen unmittelbaren Vorteil daraus zieht. Wissen teilen, ohne dafür eine Rechnung zu schreiben. Einer Idee Raum geben, obwohl sie nicht die eigene ist.
Diese Form von Grosszügigkeit bedeutet nicht, weniger strategisch zu handeln. Im Gegenteil: Sie schafft die Grundlage für langfristige Wirkung. Denn wer andere stärkt, stärkt gleichzeitig das Umfeld, in dem auch die eigenen Ideen wachsen können.
Vier Fragen für bessere Kooperationen
Wenn wir über Kooperation sprechen, denke ich deshalb weniger an klassisches Networking und mehr an die Qualität unserer Beziehungen.
Vor einer Zusammenarbeit helfen mir vier Fragen:
- Was können wir gemeinsam besser als allein?
- Wo können wir voneinander lernen?
- Wem nützt die Zusammenarbeit – über uns hinaus?
- Was entsteht dadurch, das sonst nicht entstanden wäre?
Die letzte Frage finde ich besonders wichtig. Denn wenn am Ende nur zwei Logos nebeneinanderstehen, ist noch keine Synergie entstanden. Spannend wird es dort, wo durch die Verbindung etwas Neues entsteht.
Gemeinsam mehr möglich machen
Vielleicht brauchen wir deshalb einen Perspektivenwechsel: Weg von der Frage «Wer bekommt den Platz?» und hin zu «Was können wir gemeinsam möglich machen?»
Gerade bei gesellschaftlichen Themen, die grösser sind als einzelne Organisationen, ist Kooperation kein Zusatz; sie ist die Voraussetzung dafür, langfristig etwas zu bewegen. Und vielleicht gilt das auch für uns persönlich: Wir müssen nicht immer die Erste sein. Wir müssen nicht alles allein schaffen. Und wir müssen anderen nicht den Platz streitig machen, um selbst sichtbar zu werden.
Denn Veränderung entsteht nicht dadurch, dass eine Person oder Organisation gewinnt. Sie entsteht, wenn Menschen bereit sind, gemeinsam etwas Neues entstehen zu lassen.
Über die Autorin

Lea Helfenstein ist Präsidentin des Vereins Girls Getting Started, einer Community, die junge Frauen inspiriert, stärkt und miteinander vernetzt. Sie arbeitet im Fundraising und beschäftigt sich mit der Frage, wie Organisationen, Menschen und Ideen zusammenkommen können, um gesellschaftliche Wirkung zu entfalten.
Girls Getting Started
Lea Helfenstein
Webseite: girlsgettingstarted.ch
Email: info@girlsgettingstarted.ch
Telefon: +41 79 719 04 19
Autorin: Diana Eglseder
Einen Grossteil meiner Freizeit verbringe ich in der Luft. Mal allein unter meinem Gleitschirm, mal gemeinsam mit anderen beim Fallschirmspringen. Beide Sportarten bedeuten für mich Freiheit und doch könnten sie unterschiedlicher kaum sein.
Als Paragleiterin bin ich meist auf mich allein gestellt. Meine Entscheidungen basieren auf Erfahrung, Wettermodellen, Geländekenntnis und unzähligen Informationen aus den unterschiedlichsten Quellen. Mein Netzwerk besteht hier vor allem aus Wissen – auch das meiner Intuition. Jeder Datenpunkt hilft mir dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Gemeinsam abheben
Beim Fallschirmspringen hat das Wort Netzwerk für mich eine ganz andere Bedeutung. Denn schon bevor sich die Flugzeugtür öffnet, braucht es viele Menschen, die zusammenspielen, sei es der Pilot, der Flughafentower oder weitere Springerinnen und Springer, um einen Load zu füllen.
Unterschiedliche Erfahrungen, Fähigkeiten und Persönlichkeiten kommen zusammen und tragen ihren Teil bei. So entsteht eine Gemeinschaft – ein Netzwerk – das nur im Zusammenspiel funktioniert. Das notwendige Vertrauen entsteht dabei nicht erst in der Luft, sondern lange davor. Durch Verlässlichkeit. Durch ehrliche Kommunikation. Und durch das Übernehmen von Verantwortung – für sich selbst und das direkte Umfeld. Ähnlich wie im Business.
Kontakte sind noch kein Netzwerk
Beim Netzwerken darf es niemals nur um die Anzahl der Kontakte oder den grösstmöglichen Benefit für einen selbst gehen. Es geht um die Qualität der Beziehung zu jenen Personen. Ist die Basis solide und beruht auf den gleichen Werten, entsteht nicht nur ein Netzwerk, sondern vor allem auch Sicherheit, die nicht nur beim Fliegen elementar wichtig ist. Denn mit einem guten Netzwerk kann jede Herausforderung gemeistert werden – auch noch Jahre später.
Social Media & Co, sind dabei gute Startrampen. Doch Sichtbarkeit allein schafft noch keine Verbindung. Dafür braucht es Begegnungen, ehrliches Interesse und die Bereitschaft, selbst die Person zu sein, auf die sich andere verlassen können. Und der Moment, wenn wir diese Verlässlichkeit mehr als alles andere brauchen, kommt. Irgendwann. Versprochen!
Wenn es drauf ankommt
In solchen Momenten zeigt sich, worauf unsere Beziehungen wirklich gebaut sind. Vertrauen zeigt sich nicht in den einfachen Momenten. Es zeigt sich dann, wenn Pläne zerbrechen, wenn Gewissheiten ins Wanken geraten und Menschen füreinander da sind, ohne lange zu fragen. Wenn aus Kontakten Begleiter werden und Unterstützung nicht nur angeboten, sondern selbstverständlich gelebt wird.
Netzwerke bauen wir nicht für die Zeiten, in denen alles gut läuft. Wir bauen sie für die Momente, in denen wir ihre Stärke wirklich brauchen. Und genau deshalb lohnt es sich, Beziehungen mit Zeit, Ehrlichkeit und Vertrauen zu pflegen. Nicht, weil wir irgendwann einmal etwas brauchen könnten, sondern weil wir einander brauchen. Im Unternehmertum genauso wie im Leben. Mal tragen wir andere, mal werden wir selbst getragen. Ein gutes Netzwerk verhindert nicht, dass wir fallen. Aber es ist das (Sicherheits-)Netz, das darüber entscheidet, wie wir wieder aufstehen.
Über die Autorin

Diana Eglseder ist Geschäftsführerin des Vorarlberger Gründungszentrums, der Startup Vorarlberg GmbH, und gestaltet seither gemeinsam mit ihrem Team die regionale Startup-Szene aktiv mit. Deren Anfänge hat sie selbst 2016 als Gründerin eines Tech-Startups miterlebt und mitgeprägt.
Ihre Erfahrung aus der Medien- und Kommunikationsbranche, sowie der Unternehmensentwicklung in Transformationsprozessen gibt sie heute an Startups weiter. Als Mitgründerin der Fempower Community liegt ihr zudem die Unterstützung von Frauen bei der Umsetzung ihrer unternehmerischen Vorhaben besonders am Herzen.
Startup Vorarlberg GmbH
Diana Eglseder
Webseite: startup-vorarlberg.at
Email: diana.eglseder@startup-vorarlberg.at
Telefon: +43 67 674 274 11
Autorin: Aana Sharma
Sonntagabend. Dein Kalender für die kommende Woche ist voll. Kundentermine, Sitzungen, Projekte, Entscheidungen. Dein Unternehmen läuft. Deine Karriere stimmt. Vieles von dem, was früher einmal Ziel war, hast du längst erreicht.
Und trotzdem ist da diese Frage: Will ich das eigentlich noch?
Vielleicht geht es um dein Unternehmen. Um deine Führungsrolle. Eine Zusammenarbeit. Ein Projekt, das dich einmal begeistert hat. Oder um die viel grundsätzlichere Frage, wie du die nächsten Jahre leben und arbeiten möchtest.
Die Antwort ist dir vielleicht nicht einmal völlig unbekannt. Im Gegenteil. Du weisst möglicherweise längst, dass etwas nicht mehr stimmt. Du hast darüber nachgedacht, analysiert, mit Menschen gesprochen, Bücher gelesen und verschiedene Möglichkeiten durchgespielt.
Und trotzdem entscheidest du nicht.
Wenn Wissen nicht mehr weiterhilft
Wir gehen häufig davon aus, dass schwierige Entscheidungen vor allem ein Informationsproblem sind: Wenn du noch etwas mehr weisst, noch eine Analyse machst oder noch eine Nacht darüber schläfst, wird die richtige Entscheidung irgendwann offensichtlich.
Manchmal stimmt das. Bei den wirklich wichtigen Entscheidungen deines Lebens reicht Wissen jedoch häufig nicht aus.
Denn du entscheidest nie nur aufgrund von Fakten. Deine Erfahrungen entscheiden mit. Deine Vorstellung davon, wer du bist. Deine Verantwortung gegenüber anderen. Erwartungen, Sicherheitsbedürfnisse, wirtschaftliche Interessen – und vielleicht auch die Angst, etwas zu verlieren, dass du dir über Jahre aufgebaut hast.
Gerade wenn du erfolgreich bist, kannst du deshalb lange in Situationen bleiben, die objektiv funktionieren – aber innerlich nicht mehr stimmen.
Das bedeutet nicht, dass du nicht entscheiden kannst. Es kann vielmehr ein Hinweis darauf sein, dass deine bisherige Logik für die nächste Entscheidung nicht mehr ausreicht.
Die schwierigste Entscheidung ist oft nicht zwischen richtig und falsch
Viele bedeutende Entscheidungen sind schwierig, weil mehrere Möglichkeiten vernünftig sind.
Bleibst du bei dem Unternehmen, das erfolgreich ist – oder entwickelst du etwas Neues? Nutzt du eine attraktive berufliche Chance – oder schützt du den Freiraum, den du dir gerade erst geschaffen hast? Willst du weiterwachsen – oder entscheidest du bewusst, dass mehr nicht automatisch besser bedeutet?
Solche Fragen lassen sich nicht allein mit einer Pro-und-Contra-Liste beantworten. Denn dahinter liegt eine grössere Frage: Was soll dein Leben künftig tragen?
Hier beginnt für mich Entscheidungsintelligenz.
Nicht bei der möglichst schnellen Entscheidung. Sondern bei deiner Fähigkeit, eine Situation so klar wahrzunehmen und zu verstehen, dass daraus eine Entscheidung entstehen kann, hinter der du auch langfristig stehen kannst.
Gute Entscheidungen beginnen vor der Entscheidung
Deshalb beginne ich in meiner Arbeit nicht mit der Frage: Was sollst du tun? Ich beginne früher.
Was ist tatsächlich da?
Was davon sind Fakten – und was sind Annahmen, Erwartungen oder alte Vorstellungen?
Was hat dich bisher getragen? Und was trägt heute vielleicht nicht mehr?
Erst wenn du klarer wahrnimmst, kannst du tiefer verstehen. Erst dann kannst du dich bewusst ausrichten und gestalten.

Dieser Prozess klingt einfach. In der Praxis verlangt er etwas, das in einem vollen unternehmerischen oder beruflichen Alltag selten geworden ist: einen Raum, in dem du nicht sofort funktionieren, reagieren oder Lösungen produzieren musst.
Einen Raum, in dem du zunächst sehen kannst.
Strategie und innere Klarheit gehören zusammen
Meine eigene Arbeit bewegt sich seit vielen Jahren zwischen Welten, die häufig getrennt betrachtet werden: Strategie und Meditation, Unternehmertum und persönliche Entwicklung, analytisches Denken und unmittelbare Wahrnehmung.
Aus 25 Jahren strategischer Arbeit, 15 Jahren Unternehmertum und 30 Jahren Meditationspraxis ist für mich eine Erkenntnis besonders deutlich geworden: Eine Entscheidung wird nicht dadurch tragfähig, dass sie nur strategisch klug ist. Und auch nicht dadurch, dass sie sich im Moment einfach gut anfühlt.
Tragfähige Entscheidungen entstehen dort, wo innere Klarheit und strategische Klarheit zusammenkommen. Wo du die Realität siehst, ohne sie schöner oder schlechter zu machen, als sie ist. Wo du verstehst, was tatsächlich auf dem Spiel steht. Wo du dich bewusst dafür entscheidest, was künftig wichtig sein soll. Und wo aus dieser Erkenntnis Handlung entsteht.
Denn Erkenntnis allein verändert noch nichts.
Nicht Wissen verändert Leben. Entscheidungen tun es.
Wenn Erfolg zur Frage wird
Vielleicht besteht deine nächste Entwicklungsstufe deshalb nicht darin, noch erfolgreicher zu werden. Vielleicht beginnt sie mit einer anderen Frage: Was ist Erfolg für dich heute?
Nicht vor zehn Jahren. Nicht für dein Umfeld. Nicht gemessen an dem, was gesellschaftlich als erfolgreich gilt. Sondern heute. Diese Frage kann unbequem sein. Sie kann aber auch der Beginn von etwas sehr Klarem sein.
Genau darum geht es in meinem Webinar «Wenn Erfolg nicht mehr genügt.» am 11. September 2026 von 16.00 bis 17.30 Uhr.
Es richtet sich an dich, wenn du Unternehmerin, Selbstständige oder Frau in Führungsverantwortung bist, viel erreicht hast – und spürst, dass deine nächsten Entscheidungen nicht einfach aus der Logik deiner Vergangenheit entstehen können.
Wir schauen darauf, warum du wichtige Entscheidungen trotz Erfahrung und Wissen möglicherweise aufschiebst, was tragfähige Entscheidungen von kurzfristig Plausiblen unterscheidet und wie aus Klarheit tatsächliche Veränderung entstehen kann.
Nicht, um dein Leben weiter zu optimieren. Sondern um klarer zu sehen, was für dich wirklich trägt.
Weisheit zeigt die Richtung. Entscheidungen bringen sie ins Leben.
Über die Autorin

Aana Sharma ist Ingenieurin, Unternehmerin und Gründerin von AANA | Wisdom in Action. Sie verbindet 25 Jahre Erfahrung in Strategie und Zukunftsgestaltung, 15 Jahre Unternehmertum und 30 Jahre Meditationspraxis.
Mit Decision Intelligence begleitet sie Unternehmer:innen und Führungskräfte dabei, komplexe Situationen klarer wahrzunehmen und Entscheidungen zu treffen, die nicht nur kurzfristig erfolgreich sind, sondern langfristig tragen.
Das Webinar «Wenn Erfolg nicht mehr genügt.» findet am 11. September 2026 von 16.00 bis 17.30 Uhr online via Zoom statt. Du kannst dich gerne hier anmelden.
AANA | Wisdom in Action
Aana Sharma
Webseite: aana.ch
Email: info@aana.ch
Telefon: +41 78 836 39 38
Neueste Beiträge
Neueste Kommentare
- bei Authentisch auftreten und das Business souverän präsentieren
- bei Kontrolle loslassen, Vertrauen lernen & Freiheit gewinnen
- bei Vom Selbstzweifel zum Erfolg: Angst vor Inkompetenz meistern
- bei Work-Life Balance – Wie entscheidend ist gesunde Ernährung?
- bei Stressmanagement für Unternehmerinnen: Dein Weg zum Erfolg
Archiv
- Oktober 2026
- September 2026
- August 2026
- Juli 2026
- Juni 2026
- Mai 2026
- April 2026
- März 2026
- Februar 2026
- Januar 2026
- Dezember 2025
- November 2025
- Oktober 2025
- September 2025
- August 2025
- Juli 2025
- Juni 2025
- Mai 2025
- April 2025
- März 2025
- Februar 2025
- Januar 2025
- Dezember 2024
- November 2024
- Oktober 2024
- September 2024
- August 2024
- Juli 2024
- Juni 2024
- Mai 2024
- April 2024
- März 2024
- Februar 2024
- Januar 2024
- Dezember 2023
- November 2023
- Oktober 2023
- September 2023
- August 2023
- Juli 2023
- Juni 2023
- Mai 2023
- April 2023
- März 2023
- Februar 2023
- Januar 2023
- Dezember 2022
- November 2022
- Oktober 2022
- September 2022
- August 2022
- Juli 2022
- Juni 2022
- Mai 2022
- April 2022
- März 2022
- Februar 2022
- Januar 2022
- Dezember 2021
- November 2021
- Oktober 2021
- September 2021
- August 2021
- Juli 2021
- Juni 2021
- Mai 2021
- April 2021
- März 2021
- Februar 2021
- Januar 2021
- Dezember 2020
- November 2020
- Oktober 2020
- September 2020
- August 2020
- Juli 2020
- Juni 2020
- Mai 2020
- April 2020
- März 2020
- Februar 2020
- Januar 2020
- Dezember 2019
- Oktober 2019
- September 2019
- August 2019
- Juli 2019
- Juni 2019
- Mai 2019
- April 2019
- März 2019
- Februar 2019
- Januar 2019
- Dezember 2018
- November 2018
- Oktober 2018
- September 2018
- August 2018
- Juli 2018
- Juni 2018
- Mai 2018
- April 2018
- März 2018
- Februar 2018
- Dezember 2017
- September 2017
- 0
Kategorien
- Benefits
- Business
- Female Startup Interview
- Finanzen & Treuhand
- Immobilien & Wohnen
- Lifestyle
- Monathsthema: Live your strengths – erfolgreich delegieren
- Monatsthema be creative – Kreativität, Kunst, Literatur & Kultur
- Monatsthema Dein digitales Image
- Monatsthema Digitale Ethik
- Monatsthema Diversität
- Monatsthema Erfolgreich selbstständig: Wie hat deine Selbstständigkeit dein Leben beeinflusst?
- Monatsthema Forever learning – Du hast nie ausgelernt
- Monatsthema Interior Design
- Monatsthema Mitarbeiterführung und Kommunikation
- Monatsthema Money Mindset
- Monatsthema Nachhaltigkeit
- Monatsthema Ordnung ist die halbe Miete
- Monatsthema Sichtbarkeit
- Monatsthema Tschüss Schwiiz – Von Expats & Digitalen Nomaden
- Monatsthema Werte
- Monatsthema What drives you?
- Monatsthema Work-Life-Balance: Gesundheit & Sport
- Monatsthema Ziele
- Monatsthema: Bewusster Leben
- Monatsthema: Digitalisierung & Technologie
- Monatsthema: Familie & Beruf
- Monatsthema: Holiday – egal ob nah oder fern
- Monatsthema: Successful Networking
- Wege zum Erfolg
- Weiterbildung & Coaching
- womenbiz
- womenbiz Gastautoren
- womenbiz Mitglieder
- womenbiz Partner
- womenbiz Tipps