Autorin: Karina Rey
Auftrittskompetenz: Mehr als Haltung und Worte
Viele Frauen, mit denen ich arbeite, sind fachlich exzellent. Sie führen Teams, leiten Unternehmen, stehen für ihre Themen ein.
Und doch sagen sie Sätze wie:
«Sobald ich präsentieren muss, werde ich unsicher.»
«Ich weiss, was ich kann – aber ich kann das oft nicht zeigen.»
Auftrittskompetenz hat nichts mit Lautstärke zu tun. Und auch nichts mit Selbstdarstellung. Auftrittskompetenz bedeutet bei dir zu bleiben, wenn du sichtbar wirst. Nicht härter. Nicht perfekter. Sondern klarer. Sie entsteht dort, wo Körper, Stimme und innere Haltung zusammenarbeiten. Nicht im Kopf – sondern im Erleben.
Zweifel sind kein Zeichen von Schwäche
Ein zentraler Gedanke aus «Meine Zweifel können mich mal!», Campus Verlag, ist dieser: Zweifel verschwinden nicht, weil wir besser vorbereitet sind. Sie verlieren ihre Macht, wenn wir ihnen nicht mehr die Führung überlassen.
Gerade beim Auftreten zeigt sich das sehr deutlich. Wer versucht, Unsicherheit zu unterdrücken, wird oft noch angespannter. Wer lernt, mit ihr präsent zu bleiben, wirkt ruhig und glaubwürdig.
Auftrittskompetenz heisst also nicht keine Zweifel zu haben. Sondern: trotz innerer Bewegung handlungsfähig zu bleiben.
Und dann kommt die Kamera
Viele Frauen sagen mir:
«Ich weiss viel – aber sobald ich es zeigen möchte, werde ich unsicher.»
Das gilt für Präsentationen allgemein. Und es verstärkt sich noch einmal, wenn eine Kamera dazukommt. Denn eine Präsentation fordert uns immer auf zwei Ebenen: inhaltlich – und körperlich.
Und vor der Kamera reagiert unser Nervensystem oft noch sensibler.
Was vor der Kamera anders ist
Vor Menschen gibt es Resonanz: Blicke, Reaktionen, kleine Rückmeldungen.
Vor der Kamera fehlt all das. Du sprichst – und bekommst nichts zurück. Das verunsichert. Nicht mental. Körperlich.
Der Atem wird flacher. Der Körper spannt an. Die Stimme verliert an Raum. Viele versuchen dann, das mit Technik zu lösen: mehr Text, mehr Struktur, mehr Kontrolle. Doch genau das verstärkt die Spannung.
Kamera-Präsenz entsteht nicht durch Kontrolle. Sondern durch innere Stabilität.
Kamera-Präsenz ist verkörperte Sicherheit
Der entscheidende Unterschied: Vor der Kamera wirkt nicht, was du sagst – sondern wie sehr du bei dir bist, während du es sagst.
Dein Atem zeigt, ob du innerlich Halt hast. Deine Stimme verrät, ob du dir erlaubst, Raum einzunehmen. Deine Haltung spiegelt, ob du dir selbst glaubst.
Das ist lernbar. Nicht über Schauspiel. Sondern über Wahrnehmung.
Drei klare Prinzipien für mehr Wirkung vor der Kamera
- Präsenz vor Performance
Komm zuerst körperlich an, bevor du sprichst.
Einmal ruhig ausatmen wirkt stärker als jede perfekte Einleitung.
Präsenz entsteht durch Echtheit, nicht durch Kontrolle. - Beziehung statt Selbstbeobachtung
Sprich nicht «in die Kamera», sondern zu einer konkreten Person.
Das verändert sofort Stimme und Ausdruck. - Erlaubnis statt Perfektion
Du musst nicht glänzen.
Du musst da sein.
Das reicht – und wirkt.
Sichtbar sein, ohne sich zu verlieren
Auftrittskompetenz – ob im Raum oder vor der Kamera – ist kein Rollenspiel. Sie beginnt dort, wo du dir erlaubst, mit allem, was da ist, präsent zu bleiben.
Mit Klarheit. Mit Haltung. Und auch mit einem Rest Zweifel.
Er darf bleiben. Aber du führst.
Über die Autorin:

Karina Rey ist Speakerin, Autorin und Trainerin für Auftrittskompetenz und Präsenz. Nach über 20 Jahren als Schauspielerin und Regisseurin arbeitet sie heute mit Unternehmerinnen, Führungskräften und Entscheiderinnen.
In ihrem Buch «Meine Zweifel können mich mal!» (Campus Verlag) zeigt sie, wie innere Sicherheit, Stimme und Körper zusammenwirken – für einen Auftritt, der überzeugt, ohne sich zu verbiegen.
Dialogcompetence
Karina Rey
Webseite: karina-rey.com
Email: karina@dialogcompetence.com
Telefon: +41 77 422 93 94
Autorin: Irène Wüest
Auftritt mit Substanz statt Fassade
Als Unternehmerin stehst du täglich im Fokus. In Gesprächen mit KundInnen, Mitarbeitenden, PartnerInnen. In Präsentationen, Verhandlungen oder Netzwerken. Und längst auch auf Social Media.
Du wirst gesehen, gehört und bewertet. Im direkten Kontakt ebenso wie digital. Oft unbewusst.
Viele investieren viel Energie in Rhetorik, Körpersprache, Outfit oder Präsentationstechnik. Das ist sinnvoll. Auch in Posts, Reels, Bilder oder Storytelling. Doch echte Präsenz entsteht nicht an der Oberfläche.
Wirkung beginnt innen. Dort, wo innere Klarheit auf äusseren Ausdruck trifft: Offline wie online.
Auftrittskompetenz ist keine Frage von Lautstärke oder Perfektion. Sie ist die Fähigkeit, sich selbst klar zu sein und dadurch klar, glaubwürdig und stimmig zu wirken. Genau darum geht es in diesem Artikel. Du erfährst:
- warum echte Wirkung im Innen beginnt
- was Auftrittskompetenz jenseits von Show wirklich ausmacht
- wie du präsenter und wirksamer führst
Was Auftrittskompetenz wirklich bedeutet
Auftrittskompetenz heisst: Du trittst stimmig auf, ohne dich zu verstellen.
Sie zeigt sich nicht nur auf der Bühne, sondern vor allem
- im Gespräch unter vier Augen
- im Umgang mit Unsicherheit
- in emotional anspruchsvollen Situationen
- in deiner Führungsrolle
Kurz: Ich weiss, wer ich bin und ich stehe dazu.
Auftrittskompetenz entsteht aus drei Faktoren, die zusammenwirken:
1. Innere Klarheit – dein innerer Kompass
Innere Klarheit bedeutet, dass du weisst:
- Was ist mir wichtig?
- Wofür stehe ich?
- Wo sind meine Grenzen?
- Was passt zu mir und was nicht?
Ohne innere Klarheit wird Entscheiden anstrengend. Du orientierst dich an Erwartungen, Meinungen oder äusseren Bildern.
Innere Klarheit schafft Ruhe. Und diese Ruhe wird spürbar nach aussen.
Typische Anzeichen fehlender Klarheit:
- ständiges Zweifeln
- Vergleichen mit anderen
- Unsicherheit im Auftritt
- das Gefühl, dich erklären zu müssen
Je klarer du innerlich bist, desto weniger musst du dich im Aussen behaupten.
2. Emotionskompetenz – fühlen statt funktionieren
Emotionen sind im Business immer da. Die Frage ist nicht ob, sondern wie bewusst du mit ihnen umgehst.
Emotionen sind kein Störfaktor. Sie sind Information. Auftrittskompetenz heisst nicht, keine Nervosität, keinen Ärger oder keine Angst zu haben, sondern damit umgehen zu können.
Typische emotionale Stolpersteine:
- Lampenfieber
- Ärger in Konflikten
- Unsicherheit bei Kritik
- Überforderung unter Druck
Ein wirksamer Perspektivwechsel:
Nicht: «Ich bin nervös.»
Sondern: «Ich spüre Nervosität.»
Dieser kleine Unterschied schafft Abstand und Handlungsspielraum.
3. Ausdruckskompetenz – stimmig sichtbar werden
Umgang mit Emotionen im Auftritt
Gerade Unternehmerinnen erleben oft hohe emotionale Dichte:
- schwierige Gespräche
- Entscheidungsdruck
- Kritik
- Widerstand
Statt Emotionen wegzudrücken, hilft ein einfacher Dreischritt:
- Wahrnehmen: Was fühle ich gerade?
- Einordnen: Was will mir dieses Gefühl sagen?
- Regulieren: Was brauche ich jetzt, um handlungsfähig zu bleiben?
Emotionale Klarheit stärkt deine Präsenz, und zwar sofort.
Praxistipps für mehr Auftrittskompetenz
1. Mini-Check vor wichtigen Gesprächen
- Was ist mein Anliegen?
- Was ist mir hier wirklich wichtig?
- Wie will ich wirken?
Dieser kurze Check gibt dir innere Klarheit bevor du sprichst.
2. Emotionen bewusst wahrnehmen
- Wo spüre ich das im Körper?
- Was steckt dahinter?
- Was brauche ich jetzt?
Wahrgenommene Emotionen lenken dich nicht, sie geben dir Orientierung.
3. Wirkung durch Pausen
Sprich nicht schneller oder mehr, wenn es wichtig wird.
Mach bewusst kurze Pausen.
Atme, sammle dich, setze Akzente.
Pausen geben deinen Worten Gewicht und dir Präsenz.
4. Feedback als Spiegel nutzen
Bitte ausgewählte Menschen gezielt um Rückmeldung zu deiner Wirkung, nicht zu deiner Leistung. Zum Beispiel:
- Wie habe ich auf dich gewirkt?
- Was kam klar an?
- Wo war ich besonders präsent?
So nutzt du Feedback als Orientierung nicht als Bewertung.
Fazit: Deine Persönlichkeit ist dein stärkster Auftritt
Auftrittskompetenz ist kein Training für «besser wirken». Sie ist ein Prozess der inneren Klärung. Je klarer du weisst, wofür du stehst, desto ruhiger wirst du und desto klarer wirkst du. Du musst nichts darstellen, nichts beweisen, nichts perfektionieren.
Wirkung entsteht, wenn innere Klarheit, Emotionen und Ausdruck zusammenpassen. Dann bist du präsent, auch unter Druck. Dann führst du klar, ohne laut zu werden.
Nicht Perfektion überzeugt, sondern Klarheit, die trägt.
Über die Autorin:

Ich bin Irène Wüest, lic.phil., Coach, Mediatorin und Dozentin. Ich begleite Unternehmerinnen, Führungspersonen und Teams in Klärungs- und Entwicklungsprozessen. Im Zentrum stehen innere Klarheit, bewusster Umgang mit Emotionen und Kommunikation, die trägt.
Mein Fokus: klar kommunizieren und wirksam führen. Denn Wirkung beginnt im Innen. Ich arbeite praxisnah, reflektiert und mit einem klaren Blick für das Wesentliche.
irenewuest
Irène Wüest
Webseite: irenewuest.ch
Email: info@irenewuest.ch
Telefon: +41 79 348 03 50
Autorin: Anne Weller
Die Stimme ist das wirkungsvollste und schönste Kommunikationsinstrument. Und sie ist wichtig. Nicht nur für Schauspielerinnen, Profisprecherinnen und Sängerinnen, sondern für alle Frauen, die in ihrem Business viel sprechen.
Stell dir deine Stimme wie ein Instrument vor
Du spielst es jeden Tag in den unterschiedlichsten Situationen: in Kundengesprächen, Meetings, Podcasts, beim Moderieren und Präsentieren in Unternehmen, vor Kunden oder auf öffentlichen Bühnen.
Wann hast du dein ganz persönliches Instrument zuletzt bewusst wahrgenommen, es gestimmt, gezielt gespielt?
Beschäftige dich damit, wie deine Stimme wirklich funktioniert und wie du sie gezielt in diesen verschiedenen Situationen einsetzen kannst.
Entwickle ein Stimmbewusstsein
Dabei geht es nicht darum, wie jemand anderer oder besonders schön oder perfekt zu sprechen. Es geht darum, das Beste aus deiner eigenen Stimme herauszuholen und ein Bewusstsein zu schaffen, dafür, wie du selbst klingst und wie du klingen willst.
Ein Beispiel
Deine Stimme ist untrennbar mit deiner eigenen Persönlichkeit verbunden. Sie transportiert neben deinem Geschlecht, Alter, Gesundheitszustand auch deine aktuelle Stimmung, die Einstellung zu dir selbst und zu der Situation, in der du dich gerade befindest.
Bist du zum Beispiel in einer Kundenpräsentation angespannt, ist dein Körper in Hochspannung und Alarmbereitschaft. Damit sind auch die Muskeln im Kehlkopf angespannt. Es entsteht ein Engegefühl in der Kehle. Frauen sagen dann Sätze wie: «Da ist mir die Luft weggeblieben.» oder «Ich hatte einen Kloss im Hals.» Oder «Meine Stimme hat nur noch gezittert.»
Analyse der Situation
Sprechen ist immer kontextabhängig, hängt also immer davon ab, wo und mit wem du sprichst.
Vielleicht ist es ein neuer Kunde, vor dem du präsentierst. Du schaust in Gesichter, die erwartungsvoll zurückblicken und das kann irritieren, verunsichern oder manchmal sogar ängstigen.
Das spüren und hören die Zuhörenden.
Deine Persönlichkeit ist dein «Stimm-Booster»
Es ist entscheidend, zu verstehen, wie du in Business-Situationen «tickst».
Frage dich: Was bewegt dich? Was blockiert? Wie klingt deine Stimme, wenn es ernst wird und Anspannung entsteht? Und was braucht es alles, damit sie dennoch trägt?
Du kannst du dir dann zum Beispiel in einem Stimmtraining das Zusammenspiel aus Instrument Stimme, Persönlichkeit und Atmung erarbeiten. Auch Tonhöhe, Klangfarbe, Modulation, Artikulation und damit verbunden das Wissen, wie alles miteinander harmonisch in Einklang kommt – vergleichbar wie in einem Orchester. Diese erlernte Stimme in Verbindung mit der eigenen Persönlichkeit unterscheidet dich dann als Profi vom Laien: In der Lage zu sein, in verschiedenen und manchmal auch ungewohnten Situationen die Stimme bewusst einzusetzen, damit genau in diesem Moment das gesagt wird, was gesagt werden will – inhaltlich wie klanglich.
Memo an dich: Liebe deine Stimme
Immer noch zu häufig höre ich, dass Frauen ihre Stimme nicht mögen.
Sätze wie: «Ich kann meine Stimme nicht leiden.», „Wenn ich eine Sprachnachricht von mir anhöre, denke ich: «Wieso hört sich das überhaupt jemand an?»
Oder andere Menschen bewerten Stimmen: «Man hat mir gesagt, ich rede immer so leise, laut, piepsig, zu langsam, zu schnell, zu was weiss ich…»
Dazu sei gesagt: Lasse dir niemals von einem Laien sagen, wie du sprichst. Deine Stimme ist besonders, wunderschön und einzigartig, und sie ist unverwechselbar wie dein Fingerabdruck. Nimm sie also liebevoll an.
Eine Übung
Nimm dir eine Karte und schreibe drei positive Klangadjektive zu deiner Stimme auf.
Beispiele für Klangadjektive können sein: warm, freundlich, klar, lebendig, einfühlsam, fröhlich, facettenreich, charmant, mitreissend, präsent, lädt zum Zuhören ein, usw.
Du kannst die Klangadjektive immer wieder prüfen und verändern. Lege dir die Karte irgendwo hin, wo sie schnell greifbar ist. Schaue dir die Karte an, wenn du dich unsicher fühlst, wenn dir jemand bewertend sagt, wie du sprichst. Vor allem aber schaue immer liebevoll und wertschätzend dir selbst gegenüber auf die Karte. Die drei Klangadjektive stärken einen positiven, liebevollen Umgang mit deiner Stimme. Und gleichzeitig wirst du spüren, wie sie an Ausdruck, Kraft und Leichtigkeit gewinnt.
Deine Belohnung
Die Belohnung ist eine klangvolle, authentische, selbstbewusste und wirkungsvolle Stimme, die dich erfolgreich durch jede Business Situation trägt.
Denn: Deine Stimme öffnet Ohren. Mit deiner bewusst eingesetzten Stimme aber öffnest du Herzen – damit Worte nicht nur gehört, sondern auch gefühlt werden.
Über die Autorin:

Eine Kundin bezeichnete Anne Weller als «Wortschönschleiferin». Und die Frau mit der selbst einzigartigen Stimme tut genau das seit 16 Jahren als Stimm-, Sprech- und Präsentationstrainerin und Medientrainerin.
«Frauen zu zeigen, wie sie ihr schönstes und wirkungsvollstes Kommunikationsinstrument – ihre Stimme – authentisch, selbstbewusst und wirkungsvoll im Business einsetzen; mit diesem Gedanken beginne ich mit Leichtigkeit, Freude und Engagement jeden Arbeitstag!» – so die selbstständige Unternehmerin.
Anne Weller
Anne Weller
Webseite: anne-weller.de
Email: kontakt@anne-weller.de
Telefon: +49 163 243 27 03
Autorin: Monika Liechti
2026 verlangt nicht nach mehr Tools, mehr Content oder mehr Tempo. Viele selbständige Frauen sind heute gut informiert und trotzdem überfordert. Nicht weil sie zu wenig wissen, sondern weil es an Klarheit fehlt.
Unternehmerischer Erfolg entsteht 2026 dort, wo Entscheidungen bewusst getroffen werden: mit Fokus, Haltung und Angeboten, die wirklich wirken. In diesem Blog zeige ich dir, was Unternehmerinnen jetzt weiterbringt – jenseits von Hype und Aktionismus.
Warum Business Trends 2026 neu gedacht werden müssen
Information ist heute überall verfügbar. Wissen allein ist kein Wettbewerbsvorteil mehr. Gleichzeitig steigen Tempo und Komplexität. 2026 wird deshalb kein Jahr für Aktionismus, sondern für Strategie, Fokus und Haltung.
Die folgenden fünf Trends zeigen, worauf es wirklich ankommt.
Trend 1: Sichtbarkeit durch Fokus statt Aktivismus
Sichtbarkeit entscheidet darüber, ob Kundinnen dein Business finden. Doch auf allen Kanälen präsent zu sein und die sich laufend ändernden Spielregeln jeder Plattform zu meistern, ist kaum möglich. Dazu kommt: Durch den vermehrten Einsatz von KI gibt es mehr Content als jemals zuvor.
Um aus der Masse herauszustechen, konzentriere dich auf die Basics: Definiere ein bis zwei Zielgruppen, identifiziere wo sie präsent sind, und fokussiere dich auf diese Kanäle. Bereite relevante Themen auf – durch Education oder Entertainment. Nicht ständig Neues erfinden, sondern bewusst wiederholen.
Weniger Kanäle mit mehr Tiefe wirken stärker als viele Plattformen ohne echte Präsenz.
Trend 2: KI als Assistentin und Sparringpartnerin
Künstliche Intelligenz wird Unternehmerinnen nicht ersetzen. Aber sie befähigt Selbständige, effizienter zu werden und mit weniger Ressourcen mehr zu erledigen. KI hilft beim Strukturieren von Gedanken, bei der Analyse und Recherche, beim Entwickeln von Ideen, beim Vereinfachen von Prozessen.
- Für Einsteigerinnen: Beginne mit einfach zu bedienenden Tools wie ChatGPT für Texterstellung oder Canva für Design. Der Einstieg ist intuitiv und braucht keine technischen Vorkenntnisse.
- Für Fortgeschrittene: Erweitere auf Tools für häufig verwendete Tasks (z.B. Custom GPTs), Transkription oder einfache Automatisierungen. Fokus liegt auf Zeitersparnis bei wiederkehrenden Aufgaben.
- Für Profis: Auch 2026 sind KI-Agenten (automatisierte Workflows) ein heisses Thema, ebenso fortgeschrittene Bild- und Videogenerierung (Midjourney, Veo) und Vibe Coding (Apps entwickeln ohne Programmierkenntnisse).
Die besten Resultate erzielst du in deinem Expertenbereich. Dort kannst du den KI-Output qualifiziert bewerten und gezielt einsetzen. KI ersetzt keine Expertise, sie verstärkt sie.
Trend 3: Personal Brand mit Haltung
In einer Welt, die immer digitalisierter wird, gewinnen Authentizität und Menschlichkeit an Wert. Menschen kaufen weiterhin von Menschen. Persönlichkeit und Haltung unterscheiden dich vom Wettbewerb.
Es geht nicht um Selbstinszenierung, sondern um Klarheit: Wofür stehst du? Wie arbeitest du? Was ist dir wichtig?
Storytelling hilft dabei, diese Haltung sichtbar zu machen: durch Erfahrungen, Entscheidungen und echte Einblicke statt perfekter Marketingbotschaften. Zeige deine Perspektive, teile deine Meinung, steh zu deinen Werten.
Trend 4: Transformation statt Information
Wenn Information jederzeit verfügbar ist, verändert sich auch, wofür Kundinnen bezahlen. Sie kaufen nicht Wissen, sondern Transformation: klare Ergebnisse, Sicherheit und Orientierung.
Deshalb gewinnen strukturierte Angebote, Pakete und Programme an Bedeutung. Weg vom reinen Stundenverkauf, hin zu klar definierten Lösungen. Statt «3 Stunden Beratung» biete «LinkedIn Profil optimiert plus 4 Wochen Content Strategie».
Kundinnen wissen genau, was sie bekommen. Du kannst dein Business besser kalkulieren und skalieren. Produktisierung ist kein Verzicht auf Individualität, sondern professionelle Struktur, die allen dient.
Trend 5: Community als Business Wert
Kundinnen wünschen sich heute mehr als eine reine Dienstleistung. Sie schätzen den Austausch – mit der Anbieterin, aber auch mit anderen Kundinnen, die ähnliche Herausforderungen teilen.
Community wird damit zu einem echten Mehrwert: online und offline. Sie schafft Vertrauen, Zugehörigkeit und langfristige Beziehungen. Das kann eine WhatsApp Gruppe für Kundinnen sein, monatliche Zoom Calls oder lokale Treffen.
Wer eine Community aufbaut, macht sich unabhängiger von Algorithmen und schafft einen Raum, in dem echte Verbindungen entstehen.
Wo anfangen? 3 Reflexionsfragen
Du musst nicht alle fünf Trends gleichzeitig umsetzen. Starte stattdessen mit diesen Fragen:
- Wo verliere ich aktuell am meisten Energie? Sind es zu viele Social Media Kanäle? Zeitaufwendige Prozesse? Unklare Angebote? Identifiziere deinen grössten Energiefresser. Genau dort lohnt sich der erste Schritt.
- Auf welcher Plattform erreiche ich meine Kundinnen am besten? Nicht überall präsent sein, sondern dort stark sein, wo deine Zielgruppe ist. Ein fokussierter Auftritt auf einer Plattform wirkt mehr als Halbherziges auf fünf.
- Was wünschen sich meine Kundinnen über das Produkt hinaus? Vielleicht suchen sie nicht nur deine Dienstleistung, sondern auch Austausch, Orientierung oder eine Community. Diese Erkenntnis kann dein Business grundlegend verändern.
Kleine, bewusste Schritte wirken 2026 stärker als grosse Umbrüche.
2026: Dein Jahr für bewusste Entscheidungen
Die fünf Trends zeigen: Weniger Kanäle, mehr Tiefe. KI als Werkzeug, nicht als Ersatz. Angebote, die transformieren. Community, die trägt.
Du musst nicht alles perfekt können. Du musst nur anfangen mit dem, was zu dir und deinem Business passt.
Über die Autorin

Monika Liechti ist KI-Trainerin und Marketing-Strategin mit Fokus auf KI-Bildgenerierung. Sie unterstützt Selbständige und Unternehmen mit KI-Trainings und strategischer Marketingberatung. Mit über 20 Jahren Erfahrung in Corporate Marketing Positionen verbindet sie Technologie, Kreativität und Strategie.
Liechti & Co GmbH
Monika Liechti
Webseite: monikaliechti.com
Email: hello@monikaliechti.com
Telefon: +41 76 259 94 88
Autorin: Andrea Schöllnast
Hast du manchmal das Gefühl, dass du dich zwischen all den Rollen und Projekten aufreibst? Vielleicht bist du Unternehmerin, Vereinsmitglied, Dozentin, oder einfach eine Frau, die ihre Leidenschaft und ihre Ideen in die Welt tragen will.
Lass mich dir eine Perspektive aufzeigen, wie du durch diese Vielseitigkeit nicht nur wachsen kannst, sondern auch einen kreativen Vorteil für dich und dein Business gewinnst.
Der kreative Schatz vieler Projekte
Ich selbst arbeite zu 70 Prozent in einer festen Anstellung, das ist gut und gibt mir Sicherheit. Zudem liebe ich meinen Job und die Arbeit mit Menschen. Darüber hinaus bin ich aber auch in verschiedenen Vereinen aktiv, als Dozentin tätig und Mitglied einer Ethikkommission.
Auf den ersten Blick mag das nach einem randvollen Kalender klingen, aber genau diese Vielfalt eröffnet mir ein Reservoir an Ideen, aus dem ich für meine Projekte und auch für mich selbst immense Kraft schöpfe.
Was diese unterschiedlichen Rollen mit sich bringen, ist eine besondere Form von Kreativität, die man dann auch super für «Cross-Industry Innovation» nutzen kann. Es bedeutet, dass du Ansätze und Ideen aus verschiedenen Bereichen miteinander verbindest, um etwas Neues zu schaffen.
In meinem Fall ermöglicht mir diese Herangehensweise, nicht nur innovativ zu denken, sondern auch unkonventionelle Lösungen für komplexe Herausforderungen zu finden.
Die Balance zwischen Vielseitigkeit und Fokus
Vielleicht fragst du dich: Wie bleibt man dabei fokussiert? Die Antwort liegt darin, klare Prioritäten zu setzen und deine Energie so zu lenken, dass sie dir mehr gibt, als sie nimmt.
Es ist keine Magie, sondern die bewusste Entscheidung, welche Projekte und Rollen dir Freude bereiten und wo du das Gefühl hast, wirklich etwas bewirken zu können. Und ja, manchmal bedeutet es auch, dass man für etwas, das einem weniger liegt, auch mal «Nein» sagt.
Ein grosses Plus ist, dass du durch die Arbeit in verschiedenen Bereichen immer wieder neue Perspektiven gewinnst. Du kannst von den Herausforderungen und Lösungen eines Bereichs lernen und sie auf einen anderen übertragen.
Diese Synergie ist es, die dich aus der Masse hervorhebt. Aber ja, ich bin und bleibe ehrlich, eine gewisse Form von Selbstdisziplin als auch Organisationstalent hilft dabei schon sehr.
Kleine Mini-Hackatons bringen uns weiter
Gerade bei gemeinnützigen Vereinen ist Zeit oft ein grösseres Thema als in anderen Organisationen. Bei Babsy, dem Verein für Kinderbetreuung waren es vor allem kleine Mini-Hackatons, die viel Erfolg brachten. Gemeinsames Arbeiten an Themen ist einfach immer wieder wichtig und wird in Zeiten von Homeoffice etc. doch öfters auch unterschätzt.
Auch wenn wir dies sehr zelebrieren und viel von überall her gearbeitet werden kann, die gemeinsame Zeit lässt sich durch nichts ersetzen, und Flammen brauchen Nähe um springen zu können.
Fixe Zeitpunkte in der Jahresplanung können hier helfen, neben 2 Klausurtagungen jährlich, die wir durchführen. Ähnlich wie bei einem Hackaton, haben wir auch unser Tuesday-Office, ein offener Arbeitstreff, der sich für viele gut organisieren lässt.
Deine Herzensprojekte als kreativer Anker
Egal, wie viele Projekte du jonglierst, es hilft ungemein, ein Herzensprojekt zu haben, das dich besonders inspiriert und antreibt. Ich versuche mit dem Titel Expecta alle meine Projekte zusammenzufassen, denn Expecta steht für Erwartungen, die mit verschiedensten Dienstleistungen erfüllt werden können.
Privates wie auch berufliche und ehrenamtliche Engagements sind dort für mich und andere sichtbar zusammengefasst. Sehr lange habe ich babsy.ch aufgebaut und mit einem hohen Automatisierungs-Ansatz dafür sorgen können, dass ein soziales und innovatives NGO entstehen konnte.
Für mich ist es nun an der Zeit dreamvolume.com diese Hauptaufmerksamkeit zu schenken. dreamVolume ist mehr als ein Geschäftsmodell. Es hat die Mission das Selbstbewusstsein von Frauen durch leistbare Echthaarverdichtungen und Haarintegrationen zu stärken.
In diesem Projekt kann ich meine kreative Energie einsetzen, um innovative Lösungen zu entwickeln, die nicht nur effektiv sind, sondern auch emotional berühren. Dieses Projekt ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Kreativität und Vielseitigkeit zu einem konkreten Mehrwert führen.
Kreativität ist überall – auch in dir
Es ist leicht, Kreativität als etwas zu sehen, das Künstlerinnen oder Designerinnen vorbehalten ist. Doch sie ist eine Ressource, die in uns allen steckt. Besonders in einer Welt, die sich ständig wandelt, ist kreatives Denken ein essenzielles Werkzeug.
Es hilft uns, Probleme zu lösen, Innovationen zu schaffen und gleichzeitig authentisch zu bleiben. Lass dich «füttern» von deiner Umgebung – dies wird dir in deinen Projekten weiterhelfen und für kreative Lösungen sorgen.
Wenn du das nächste Mal das Gefühl hast, dass du zu viele Hüte trägst, erinnere dich daran: Genau diese Vielfalt gibt dir die Chance, über den Tellerrand zu schauen. Deine unterschiedlichen Rollen und Erfahrungen sind keine Last, sondern eine Quelle der Inspiration.

Gemeinsam wachsen
Dieser Blogbeitrag soll dich inspirieren, dein Potenzial zu entfalten. Besonders, wenn du wie ich eine Frau bist, die ihre Vielseitigkeit liebt, aber manchmal auch das Gefühl hat, davon überwältigt zu werden.
Erinnere dich daran, dass gerade diese Vielseitigkeit deine Stärke ist. Es ist kein Zufall, dass Frauen in Netzwerken wie womenbiz.ch immer wieder beeindruckende Projekte und Geschäftsideen präsentieren.
Lass uns diese Kreativität nutzen, um uns gegenseitig zu inspirieren, zu unterstützen und gemeinsam etwas zu bewegen. Dein Weg mag unkonventionell sein, aber genau das macht ihn einzigartig und wertvoll. Du hast die Kraft, nicht nur dein Business, sondern auch die Welt um dich herum ein Stück besser zu machen.
Ich freue mich darauf, mehr von deinen Ideen und Projekten zu hören. Und vergiss nicht: Kreativität beginnt dort, wo du bist – mitten in deinem bunten Leben.
Über die Autorin

Mag. Andrea Schöllnast MSc ist eine vielseitige Person, Unternehmerin und engagierte Dozentin. Neben ihrer Anstellung als Honorarkanzlerin im Österreichischen Konsulat in Basel ist sie in verschiedenen Vereinen aktiv und Mitglied einer Ethikkommission. Mit ihrem Projekt dreamVolume unterstützt sie Frauen mit Haarausfall durch leistbare Echthaarverdichtungen, um deren Selbstbewusstsein zu stärken.
Ihre Kreativität und Vielseitigkeit nutzt sie, um innovative Lösungen zu entwickeln und ihre vielfältigen, sozialen Projekte erfolgreich umzusetzen.
Natürlich dürfen ihre oben genannten Projekte jederzeit mit Spenden, einer Mitgliedschaft oder einem Sponsoring unterstützt werden.
Andrea Schöllnast
Andrea Schöllnast
Webseite: andreaschoellnast.com
Email: andrea@babsy.ch
Telefon: +41 78 861 60 25
Autor: Philippe Snozzi
Wie Social Media unser Schönheitsbild verändert
Wenn man auf Social Media unterwegs ist, kennt man sie: makellose Gesichter, volle Lippen, perfekte Haut. Alles scheint glatt, symmetrisch und «optimiert». Doch oft sind diese Bilder Filterprodukte – schön anzuschauen, aber weit weg von der Realität.
Das Problem: Je öfter wir solche Gesichter sehen, desto stärker verschiebt sich unser Schönheitsverständnis. Plötzlich wird das Unnatürliche zum neuen Normal und die Menschen beginnen sich mit diesem neuen Normal zu arrangieren.
Was natürliche Schönheit wirklich bedeutet
Natürliche Schönheit hat nichts mit Perfektion zu tun. Es geht nicht um absolute Symmetrie oder makellose Haut, sondern um Harmonie. Ein Gesicht wirkt attraktiv, wenn alle Elemente – Augen, Wangen, Lippen, Kinn – in einem stimmigen Verhältnis zueinanderstehen und das Gesicht keinen allzu müden, traurigen oder zornigen Ausdruck hat. Kleine Unregelmässigkeiten machen uns interessant und verleihen Ausdruck. Du kennst bestimmt Menschen, die einfach eine besondere Ausstrahlung haben, ohne perfekt zu sein.
Ausserdem geht es den meisten Menschen, die sich einer ästhetischen Behandlung unterziehen, oft nicht primär um Schönheit im eigentlichen Sinn. Sie stören sich weniger an ihren Falten als daran, dass sie durch den Alterungsprozess immer häufiger müde, grimmig oder traurig aussehen. Plötzlich passt ihr äusseres Spiegelbild nicht mehr zu ihrem inneren Gefühl.
Die Schattenseite der Beauty-Trends
Viele der heutigen Trends zielen auf Übertreibung: zu viel Volumen, zu scharfe Konturen, zu glatte Gesichter. Angetrieben von Filtern, Influencern und vermeintlichen Idealen. Doch das, was auf dem Bildschirm funktioniert, wirkt im echten Leben oft künstlich.
Das Schwierige: Solche Veränderungen lassen sich nicht einfach rückgängig machen. Sie nehmen dem Gesicht Bewegung, Natürlichkeit und manchmal sogar Persönlichkeit.
Schönheit als Gefühl, nicht als Ideal
Die meisten Frauen, die zu uns kommen, wünschen sich gar keine drastische Veränderung. Sie möchten einfach wieder so aussehen, wie sie sich fühlen – wach, frisch, lebendig. Minimal-invasive Behandlungen können dabei helfen, den eigenen Ausdruck zu unterstreichen, ohne ihn zu verändern.
Wenn du dich im Spiegel siehst und denkst «Ja, das bin ich», dann war die Behandlung richtig.
Weniger ist mehr – und wirkt nachhaltiger
Ein natürliches Ergebnis braucht kein Übermass an Produkt, sondern ein feines Gespür für Proportionen. Dazu gehören medizinisches Wissen, Erfahrung – und vor allem das Verständnis, dass Schönheit immer individuell ist.
Bei Smoothline begleiten wir seit über 18 Jahren Frauen, die nicht anders, sondern einfach authentisch schön aussehen wollen. Unsere Philosophie:
- Medizinisch fundiert.
- Natürlich.
- Ehrlich.
Schönheit als Teil von Selfcare
Sich um das eigene Aussehen zu kümmern, hat nichts mit Oberflächlichkeit zu tun. Es ist ein Ausdruck von Achtsamkeit und Selbstfürsorge. Ob Sport, Ernährung, Hautpflege oder eine dezente Behandlung – wichtig ist, dass du es für dich tust, nicht für andere.
Denn wahre Schönheit entsteht dann, wenn du dich in deiner Haut wohlfühlst – ganz ohne Filter, ganz ohne Perfektion.
Über den Autor

Dr. med. Philippe Snozzi ist Mitgründer und Medizinischer Leiter von Smoothline. Er widmet sich seit vielen Jahren ausschliesslich der ästhetischen Medizin – mit einem klaren Fokus auf natürliche Resultate durch sichere und evidenzbasierte Behandlungen.
Smoothline zählt zu den Pionieren auf diesem Gebiet in der Schweiz. Das Team steht seit über 18 Jahren für medizinische Integrität, Erfahrung und eine Haltung, die sich bewusst von schnelllebigen Beauty-Trends abgrenzt.
Denn echte Qualität entsteht dort, wo Natürlichkeit, Präzision, langjährige Erfahrung und Vertrauen zusammenkommen.
Smoothline
Dr. med. Philippe Snozzi
Webseite: smoothline.ch
Email: info@smoothline.ch
Telefon: +41 44 212 90 00
Autorin: Eylem Sarikaya
Wann fühlst du dich wirklich erfolgreich?
Wenn ich dich jetzt fragen würde, wann du dich das letzte Mal erfolgreich gefühlt hast – was würdest du antworten?
Ging es um einen beruflichen Meilenstein? Eine neue Position? Applaus von aussen?
Oder vielleicht war es viel leiser: Der Moment, in dem du dich getraut hast, nein zu sagen. Als du dich von etwas gelöst hast, das dir nicht mehr guttat. Oder einfach, als du dich selbst wieder gespürt hast.
Ziele sind nicht immer laut, gross und glänzend. Oft sind sie leise. Innerlich. Unsichtbar für andere – aber lebensverändernd für dich.
Ich habe in meiner Arbeit als Coach erlebt, dass es nicht das eine Ziel gibt.
Aber es gibt einen gemeinsamen Nenner: Den Wunsch, sich selbst besser zu verstehen – und von dort aus neue Wege zu gehen.
Ziele, die niemand sieht – aber alles verändern
Fast alle Menschen, die mit einem Ziel ins Coaching kommen, glauben zu wissen, worum es geht. Mehr Klarheit. Eine Entscheidung. Der nächste Karriereschritt. Bessere Kommunikation. Und ja – das sind alles wichtige, konkrete Ziele.
Aber was sich im Coaching oft zeigt: Das Ziel war nie nur das Ziel. Es ist ein Startpunkt. Eine Tür. Und was dahinter liegt, ist viel grösser. Denn viele kämpfen nicht nur mit äusseren Umständen, sondern auch mit sich selbst. Mit Gedanken, die sie festhalten. Mit Ängsten, die nicht greifbar sind. Mit alten Erfahrungen, die längst vergessen scheinen – und doch wirken.
In meinem Coaching ist Raum für genau das. Für dieses innere Sortieren. Für das Spüren. Für den Moment, in dem deine innere Stimme plötzlich flüstert: «Ah… jetzt verstehe ich.»
Ich erlebe in meiner Arbeit immer wieder, dass wenn Menschen beginnen, sich selbst zu erkennen, sich plötzlich alles verschiebt. Das Ziel wird klarer, echter. Manchmal verändert es sich sogar ganz.
Und genau dann entsteht dieser besondere Moment – wenn ein Mensch nicht nur weiss, wohin er will, sondern wer er auf diesem Weg sein darf. Das ist der Beginn von echter Veränderung. Von innen nach aussen.
Natürlich geht es auch um Zielerreichung. Aber nicht im Sinne von Leistung – sondern von Verkörperung. Du wirst nicht nur etwas erreichen – du wirst dich selbst neu erfahren. Und genau darin liegt die Kraft. Nicht im Perfektionieren des Ziels, sondern im sich selbst wieder begegnen, und von dort aus in Bewegung kommen – mit Klarheit, mit Gefühl, mit Sinn.
Reflexion – wo alles beginnt
Viele Menschen glauben, sie müssten erst etwas erreichen, um sich erfolgreich zu fühlen. Aber wahre Veränderung beginnt oft nicht im Aussen. Sondern im Innen. Im Innehalten. In der leisen Frage: «Was will ich wirklich – und was nicht mehr?»
Reflexion ist kein Zurückschauen im Sinne von Bewertung. Es ist ein liebevolles Wahrnehmen dessen, was war – und was jetzt da ist. Ein Moment, in dem du dir selbst begegnest. Ohne Maske. Ohne Zielvorgabe. Einfach nur du.
In meinen Coachings erlebe ich oft, dass diese Momente mehr verändern als jede noch so konkrete Strategie. Denn wenn du dich selbst erkennst – in deinem Schmerz, in deiner Sehnsucht, in deiner Stärke – dann ordnet sich plötzlich alles neu.
Du beginnst zu verstehen, warum bestimmte Muster da sind. Warum du dich in manchen Situationen blockiert fühlst. Warum du dir vielleicht selbst im Weg stehst, obwohl du alles richtig machen willst.
Diese Form der Reflexion braucht Mut. Aber sie schenkt Wertvolles: Selbstmitgefühl, Bewusstsein, Freiheit. Und aus diesem Raum heraus – aus dieser neuen Klarheit – wird aus deinem inneren Chaos ein Kompass. Einer, der nicht nur sagt, wohin, sondern vor allem von wo aus du starten willst.
Wenn das Ziel zu gross scheint – und du trotzdem losgehst
Manchmal ist es nicht das Fehlen eines Ziels, das uns bremst. Sondern die Angst, es wirklich zu erreichen.
Was, wenn ich es nicht schaffe? Was, wenn ich scheitere? Was, wenn ich mich auf dem Weg selbst verliere?
Diese Gedanken sind normal und gehören zu uns. Und ich kenne sie auch aus meinem eigenen Leben. Denn grosse Ziele – die, die wirklich etwas verändern – berühren oft tiefere Schichten in uns. Alte Zweifel, Verletzungen, Überzeugungen, die wir lange mit uns getragen haben.
Der Verstand sagt: Du musst nur losgehen. Aber das Herz zögert – weil es weiss, dass dieser Weg auch Veränderung bedeutet. Und Veränderung macht uns manchmal Angst, selbst wenn wir sie uns wünschen. Im Coaching geht es nicht darum, diese Angst wegzumachen. Sondern sie anzuerkennen. Ihr zuzuhören. Und dann gemeinsam herauszufinden: Was brauchst du, um trotzdem loszugehen?
Oft sind es keine riesigen Schritte, die nötig sind. Sondern kleine, echte Entscheidungen. Ein Gedanke, der sich wandelt. Ein Gefühl, das zum ersten Mal Raum bekommt. Grosse Ziele müssen nicht laut angegangen werden. Manchmal beginnt der Weg ganz leise – aber mit einem Ja zu dir selbst.
Fazit: Du darfst deinen Weg anders gehen
Ziele setzen heisst nicht, dich unter Druck zu setzen. Es heisst, dir selbst zu erlauben, in Bewegung zu kommen – aus deiner Wahrheit heraus.
Du darfst deine Schritte klein halten. Oder gross. Oder einfach erstmal stillstehen und spüren, was in dir lebendig ist.
Nicht jedes Ziel muss ein Meilenstein sein. Manche fühlen sich an wie ein tiefes Einatmen, ein Loslassen, ein Ankommen bei dir. Wenn du aufhörst, dich selbst zu bewerten – und anfängst, dich ehrlich zu sehen – dann entsteht Neues: Klarheit, Vertrauen und der Mut, wirklich loszugehen. Erfolg beginnt nicht mit dem Erreichen eines Ziels. Sondern mit dem Moment, in dem du erkennst: Ich bin bereit, mir selbst zuzuhören.
Wenn du dich nach Klarheit sehnst, nach einem Raum, in dem du einfach du sein darfst – mit allem, was dich bewegt – dann bin ich da. Nicht mit Lösungen, sondern mit offenen Fragen.
Mit Präsenz, mit Herz und mit einem offenen Ohr für das, was du vielleicht selbst noch nicht ganz greifen kannst.
Du musst nicht wissen, wo du anfangen sollst. Du darfst einfach kommen, so wie du bist.
Über die Autorin

Eylem Sarikaya ist Life-, Executive- und Karriere-Coach mit einem empathischen und klaren Coaching-Stil. Sie schafft Räume, in denen Menschen sich verstanden fühlen, ihre Gedanken ordnen und neue Perspektiven gewinnen.
Mit echter Präsenz, Herz und Interesse begleitet sie Menschen auf Augenhöhe – hin zu innerer Klarheit, mehr Leichtigkeit und einem gestärkten Selbstvertrauen.
NÛ Coaching Agency
Eylem Sarikaya
Webseite: nu-coaching.com
Email: nucoachingagency@gmail.com
Telefon: +41 79 966 23 99
Autorin: Gabrielle Cacciatore-von Mandach
Viele Unternehmerinnen sagen gegen Ende des Jahres: «Ziele? Ach, die setze ich mir gar nicht mehr. Ich erreiche sie sowieso nicht.»
Dieses Gefühl kommt oft aus Frust oder der Angst, die Ziele nicht zu schaffen. Jedoch ist es für die meisten von uns
unglaublich wichtig, Ziele zu setzen. Denn sie geben uns Orientierung, schaffen Klarheit und machen Fortschritt messbar.
Sie sind keine starren Vorgaben, sondern Wegweiser, die uns helfen, unser Potenzial gezielt zu entfalten – vorausgesetzt, sie stammen aus unserer eigenen Vision und stimmen mit unseren Werten überein.
Warum viele ihre Ziele nicht erreichen – und wie du es besser machst
Viele Frauen stolpern bei ihren Zielen nicht, weil sie zu gross wären, sondern weil sie nicht zu ihnen passen. Oft sind sie von aussen übernommen oder zu rational gedacht, ohne Bezug zu dem, was wirklich zählt.
Echter Erfolg entsteht nur, wenn ein Ziel Sinn macht, dich innerlich motiviert und zu deiner persönlichen Vision passt. Wenn Vision, Werte und Ziele im Einklang stehen, wird Fortschritt leicht und Freude am Erreichen gross.
Deine Vision – der innere Kompass
Wenn du nicht weisst, wohin du wirklich willst, verlierst du dich leicht im Alltag, zwischen To-dos und Erwartungen anderer. Eine klare Vision ist dein innerer Kompass. Sie zeigt dir, wohin du willst, gibt dir Energie und hilft dir, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Frage dich:
- Was ist meine Vision – beruflich und privat?
- Wie möchte ich leben und arbeiten?
- Welche Ziele bringen mich diesem Bild wirklich näher?
Wenn du diese Fragen ehrlich beantwortest, entsteht eine Richtung, die sich leicht und stimmig anfühlt – genau die Basis für nachhaltigen Erfolg.
Werte – dein Fundament für echten Erfolg
Deine Vision umzusetzen, ohne deine Werte zu leben, führt nie zu echtem Erfolg. Wenn du deine Ziele erreichst, dabei aber Integrität, Ehrlichkeit, Freiheit oder Lebensfreude verlierst, zahlst du einen zu hohen Preis.
Darum: Deine Werte sind kein «Nice-to-have», sie sind dein Fundament. Erst wenn Vision, Werte und Ziele zusammenpassen, entsteht Wachstum mit Sinn und Wirkung. Erfolg fühlt sich dann nicht nach Druck an – sondern nach Erfüllung.
Vom Wunsch zur Umsetzung – Schritt für Schritt ins Ziel
Wenn Vision und Werte klar sind, leiten sich Ziele fast automatisch ab. Wichtig ist, sie in greifbare Etappen zu unterteilen:
- Jahresziele
- Quartalsziele
- Monatsziele
- Wochenziele
- Tagesfokus
Ein Ziel ohne Plan bleibt ein Traum. Ein Plan mit Handlung wird Realität. Plane bewusst und gehe Schritt für Schritt vor, dann wächst du automatisch in deine Vision hinein.
Auf dem Weg wird es Herausforderungen geben: Zeitdruck, Perfektionismus, Motivationstiefs oder äussere Einflüsse. Wichtig ist, frühzeitig zu reflektieren, ob du auf dem richtigen Weg bist und Strategien zu entwickeln, die dich trotz Stolpersteinen voranbringen.
Dranbleiben mit Fokus & Herz
Hier ein paar bewährte Strategien, die dir helfen, deine Ziele wirklich zu erreichen:
- Plane Fokuszeiten: feste Slots für deine wichtigsten Projekte.
- Nutze das 80/20-Prinzip: konzentriere dich auf das, was dich wirklich voranbringt.
- Halte deine Vision immer präsent – Motivation entsteht aus Klarheit.
- Feiere kleine Fortschritte – sie bringen Schwung.
- Reflektiere regelmässig: «Win or Learn». Jeder Schritt ist wertvoll.
- Lebe deine Werte konsequent – sie geben dir Sicherheit und Orientierung.
- Setze Mini-Ziele, die machbar sind – sie erzeugen Momentum.
- Schreib deine Ziele auf und teile sie mit einem vertrauten Netzwerk.
- Bleib flexibel, aber treu zu deiner Vision.
- Baue Selbstwert und Selbstermächtigung auf – du darfst deine Ziele verfolgen.
Reflexion: Dein Turbo für Wachstum
Ziele setzen heisst Verantwortung übernehmen – für dich, dein Wachstum und dein Leben. Mindestens so wichtig wie das Tun ist die Reflexion:
- Was hat funktioniert?
- Was hat mich gebremst?
- Was habe ich gelernt?
So wird auch ein nicht erreichtes Ziel zu einem Lerngewinn.
Deine Vision, deine Ziele, dein Fokus: Dein Jahr.
Nimm dir heute ein paar Minuten Zeit: Formuliere deine Vision, leite die wichtigsten Ziele ab und plane die ersten Schritte. So startest du ins neue Jahr klar, motiviert und fokussiert.
So geht 2026 nicht als Zufallsjahr vorbei – sondern es wird dein Erfolgsjahr!
🖤 Gaby Cacciatore-von Mandach
Über die Autorin

Gaby Cacciatore ist seit über 37 Jahren Unternehmerin, Gründerin von womenbiz und leidenschaftliche Sparringspartnerin für Frauen mit Vision. Sie liebt es, Unternehmerinnen mit ihrer Plattform womenbiz und im persönlichen Consulting zu empowern, ihre Ziele zu setzen, Visionen zu realisieren und 2026 richtig durchzustarten – mit Herz, Humor und jeder Menge Erfahrung.
Mehr zu Gaby erfährst du hier.
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Gaby Cacciatore-von Mandach
Webseite: womenbiz.ch
Email: info@womenbiz.ch
Telefon: +41 31 932 38 62
Autorin: Celina G. Urban
Warum Ziele so oft unerreicht bleiben
Kennst du das Gefühl: Voller Motivation startest du ins neue Jahr, setzt dir Ziele, doch schon nach einigen Wochen lässt der Schwung nach? Vielleicht merkst du jetzt, gegen Jahresende, dass viele deiner Vorhaben auf der Strecke geblieben sind. Der Alltag, Stress oder andere Verpflichtungen lenken dich ab, und am Ende denkst du:
«Ich habe es wieder nicht geschafft, wie ich es mir vorgenommen hatte. Nächstes Jahr wird mein Jahr, dann packe ich es richtig an!»
Doch warum fällt es uns so schwer, konsequent dranzubleiben?
Der Grund ist oft: Ziele sind zu vage, zu gross oder nicht in konkrete Schritte heruntergebrochen. Hinzu kommen Alltag, Stress und Ablenkungen. Wir warten ausserdem häufig auf «den richtigen Moment», statt kontinuierlich an unseren Zielen zu arbeiten.
- Kurz gesagt: Ziele bleiben unerreicht, wenn klarer Plan, Struktur, Routine und Unterstützung fehlen.
Klare Pläne machen den Unterschied
Studien zeigen, dass konkrete Pläne entscheidend sind. Die Implementation Intentions Theory (Gollwitzer, 1999) belegt: «Wenn-Dann»-Pläne helfen beispielsweise, Ziele in konkrete Handlungsschritte zu übersetzen.
- Beispiel: Du möchtest morgens Sport machen, um Energie für den Tag zu haben. Dann lautet dein Plan: «WENN ich morgens aufwache, DANN ziehe ich meine Sportsachen an und gehe 20 Minuten joggen.»
Solche Wenn-Dann-Pläne machen Ziele greifbar und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass du auch dranbleibst, wenn es mal herausfordernd wird.
Nutze symbolische Neustarts
Der Fresh Start Effect (Dai, Milkman & Riis, 2014) zeigt, dass symbolische Neubeginne, wie der Jahreswechsel, ein Montag oder ein wichtiger Meilenstein, deine Motivation pushen können.
- Beispiel: Du möchtest beruflich ein Projekt starten. Statt zu warten, bis «die perfekte Zeit» kommt, nimm dir einen Montag als Neustart, schreibe dir die ersten Schritte auf und beginne direkt.
Ziele SMART definieren
Die Goal-Setting-Theory (Locke & Latham, 2002) unterstreicht die Bedeutung klarer, messbarer Ziele. Setze dir Teilziele und plane regelmässige Check-ins, so werden Fortschritte sichtbar und du übernimmst Verantwortung.
- Beispiel: Du willst deine Produktivität steigern. SMART könnte dein Ziel lauten: «Ich organisiere meine Woche jeden Sonntagabend, plane täglich Prioritäten und überprüfe am Freitag, was ich geschafft habe.»
Dranbleiben durch Gewohnheiten
Gewohnheiten sind der Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg. Studien von Lally et al. (2010) zeigen: Es dauert im Schnitt etwas mehr als zwei Monate, bis neue Gewohnheiten etabliert sind. In dieser Phase ist Unterstützung und konsequentes Dranbleiben entscheidend.
- Beispiel: Wenn du täglich 10 Minuten Meditationszeit einplanst, hilft dir ein fester Zeitpunkt (z. B. nach dem Zähneputzen), die Gewohnheit zu etablieren.
Soziale Unterstützung wirkt
Externe Begleitung, Coaching oder ein Accountability-Partner steigern die intrinsische Motivation und Zielbindung. Laut Selbstbestimmungstheorie (Deci & Ryan, 1985) erreichst du Ziele leichter, wenn du Unterstützung erhältst.
- Tipp: Frage dein Umfeld konkret: Wer kann dich bei welchem Ziel unterstützen? Vielleicht ein Kollege, eine Freundin, ein Coach oder eine MentorIn.
Praktische Tipps für deinen Alltag
- Setze klare, realistische Ziele
- Teile sie in kleine, erreichbare Schritte
- Formuliere Wenn-Dann-Pläne
- Nutze symbolische Neustarts bewusst
- Führe regelmässige Check-ins ein
- Hole dir soziale Unterstützung
- Feiere Fortschritte – auch kleine Erfolge
Fazit
Ziele zu erreichen hängt nicht nur von deiner Motivation ab, sondern von klaren Plänen, kleinen Schritten und Unterstützung. Wenn du diese Strategien konsequent anwendest, bleibst du dran und kommst deinem Erfolg Stück für Stück näher: egal, ob privat oder beruflich.
Über die Autorin

Celina G. Urban begleitet primär Führungskräfte im Businessalltag, die ihre Ziele erreichen und Herausforderungen meistern möchten, vor allem bei der beruflichen Weiterentwicklung.
Sie unterstützt praxisnah und persönlich, online oder vor Ort im Raum Zürich. Ihr Herzblut gilt der individuellen Begleitung und der nachhaltigen Entwicklung von Selbstwirksamkeit.
Urban Perspective
Celina Urban
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Autorin: Steffi Thierheimer
Über sich hinauswachsen – und Ziele wirklich erreichen
Das Jahresende lädt dazu ein, innezuhalten, Bilanz zu ziehen und neue Ziele zu setzen. Doch warum scheitern wir so oft an unseren eigenen Vorsätzen? Manchmal liegt es nicht an Disziplin oder Zeit – sondern an unserer inneren Haltung. Wie du mit dem richtigen Mindset deine Ziele endlich erreichst, zeigt dieser Beitrag.
Jahresende – Zeit für Reflexion und Neuanfang
Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Vielleicht blickst du zurück und fragst dich: Habe ich meine Ziele erreicht? Oder hast du manches gar nicht erst begonnen, aus Angst, zu scheitern? Wenn du dich in dieser Frage wiederfindest, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, dein Denken zu hinterfragen. Denn der Schlüssel zum Erfolg liegt nicht allein in To-do-Listen oder Visionboards, sondern in deiner inneren Haltung – deinem Mindset.
Fixed oder Growth Mindset?
Wir können zwei Selbstbilder von uns haben:
- Menschen mit einem Growth Mindset (dynamisches Selbstbild) suchen Herausforderungen, lernen aus Rückschlägen und wachsen daran.
- Menschen mit einem Fixed Mindset (statisches Selbstbild) vermeiden Risiken und geben bei Schwierigkeiten schnell auf.
Wenn du denkst: «Das schaffe ich sowieso nie!», dann blockierst du dich selbst. Doch diese Haltung lässt sich verändern – und zwar durch Bewusstsein, Übung und kleine sprachliche Kniffe.
Aus der Praxis: Susanne wagt den nächsten Schritt
Susanne, eine meiner Klientinnen, stand genau an diesem Punkt. Mit Mitte Vierzig arbeitete sie seit Jahren in derselben Position – unzufrieden, aber unsicher, ob sie mehr Verantwortung übernehmen kann. Ihre Vision: ein eigenes Team führen, Workshops leiten, andere unterstützen. Doch innere Stimmen hielten sie zurück: «Du bist zu schüchtern.» «Das kannst du nicht.» «Was sollen die Kollegen denken?»
Gemeinsam haben wir daran gearbeitet, ihr Denken zu verändern – weg vom Fixed Mindset, hin zum Growth Mindset.
Das kleine Zauberwort «fast»
Ein entscheidender Schritt war die Einführung des Wortes «fast» in ihren Gedanken. Statt «Ich bin keine Führungsperson» sagte sie: «Ich bin fast bereit, ein Team zu leiten.» Oder: «Ich habe fast alles, was ich dafür brauche.“ Dieses kleine Wörtchen öffnet den Blick für Entwicklung. Es schafft Raum zwischen dem Jetzt und dem Ziel – Raum, in dem Wachstum passiert.
Was Studien zeigen
Die amerikanische Psychologin Prof. Carol Dweck hat mit ihren Forschungen zum Growth Mindset gezeigt, wie stark unsere Denkweise über Erfolg und Entwicklung entscheidet. In ihren Studien erfuhren Schüler, dass ihr Gehirn auf Anstrengung reagiert – indem es neue neuronale Verbindungen bildet und bestehende Netzwerke stärkt. Mit jedem Versuch, etwas Neues zu lernen oder eine Herausforderung anzunehmen, trainierten sie also buchstäblich ihre Fähigkeit, zu denken und zu wachsen. Das Ergebnis: Diese Schüler verbesserten ihre Leistungen deutlich, während andere, die dieses Wissen nicht hatten, auf ihrem alten Stand blieben.
Die Erkenntnis daraus ist kraftvoll: Erfolg beginnt im Kopf. Wer an Entwicklung glaubt und bereit ist, die Komfortzone zu verlassen, kann sich stetig weiterentwickeln – Schritt für Schritt, Erfahrung für Erfahrung.
Fazit: Ziele beginnen im Kopf
Wenn du am Jahresende neue Ziele setzt, dann denk daran: Der Weg zum Erfolg führt durch deine Gedanken. Ein Growth Mindset hilft dir, Herausforderungen als Chance zu sehen – nicht als Bedrohung. Also, statt zu sagen: «Ich kann das nicht.» sage lieber: «Ich kann das noch nicht – aber ich bin auf dem Weg.» Du hast schon fast alles, was du brauchst, um deine Ziele zu erreichen.
Über die Autorin

Steffies Mission als Business und Life Coach ist es, andere Menschen stark und selbstsicher zu machen. Sie möchte ihnen dabei helfen, sich selbst, ihre eigenen Bedürfnisse und Talente wieder in den Mittelpunkt zu stellen.
Seit 15 Jahren ist sie selbstständige Unternehmerin und Führungskraft. Mit ihrer eigenen Praxis hat sie sich einen Traum erfüllt. Sie hat damit sich und ihren KlientInnen einen Wohlfühl-Raum geschaffen – einmal am Bodensee und einmal in Berlin.
Steffi Thierheimer Coaching
Steffi Thierheimer
Webseite: steffi-thierheimer-coaching.de
Email: hello@steffi-thierheimer-coaching.de
Telefon: +49 179 7369 621
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