Autorin: Regula Balteschwiler
Nachhaltige Vision und Zielsetzung: Unternehmen, das die Welt von morgen mitgestaltet
Wir leben in einer Zeit, in der Entscheidungen Konsequenzen haben – nicht nur für uns, sondern für kommende Generationen. Die Klimakrise ist keine abstrakte Bedrohung mehr. Sie zeigt sich z. B. in Wetterextremen, Hitzesommern, in veränderten Erntezyklen und Wasserknappheit. In der wachsenden Einsicht, dass wir so nicht weitermachen können.
Und genau hier beginnt die Frage, die mich als Unternehmerin täglich antreibt: Was kann ich tun? Was will ich tun? Eine nachhaltige Vision im tiefsten Sinne des Wortes bedeutet für mich, ein Unternehmen zu führen, das nicht auf Kosten der Erde wächst – sondern mit ihr. Und sicher nicht auf Kosten anderer Lebewesen.
Warum Klimabewusstsein und Unternehmertum zusammengehören
Lange galt nachhaltiges Wirtschaften als Nische. Heute ist es eine Notwendigkeit – und für viele von uns eine Herzensangelegenheit. Bei gsund & gfrässig und Balteschwiler Consulting ist der Umweltgedanke kein Marketingversprechen. Er ist Fundament.
Die rein pflanzliche vollwertige Ernährung ist einer der wirksamsten persönlichen Hebel, um den eigenen CO₂-Fussabdruck zu reduzieren. Sie kann die ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen um bis zu 50% senken. Das ist nicht nur Gesundheitsentscheidung – das ist Klimaentscheidung. Und für mich persönlich noch etwas mehr: Es ist eine Entscheidung dafür, Tiere nicht als Ressource zu betrachten.
Das Bild, das mich antreibt
Ich bin seit über 12 Jahren rein pflanzlich unterwegs – aus Überzeugung, die gewachsen ist, nicht aus Perfektion. Was mich wirklich antreibt, ist ein Bild: eine Landwirtschaft, die Leben schützt statt verwertet. Höfe, die nicht produzieren, sondern beherbergen. Tiere, die nicht für uns da sind, sondern mit uns.
Ob das realistisch ist? Ich glaube, jede grosse Veränderung hat einmal als unrealistische Vision begonnen. Und ich habe gelernt: Ich muss diese Vision nicht als Forderung formulieren. Ich kann sie leben, sichtbar machen, und andere einladen, selbst nachzudenken.
Eine Vision, die über dich hinausgeht
Was unterscheidet eine nachhaltige Vision von einem gewöhnlichen Businessziel? Sie hat eine Richtung, die über den eigenen Erfolg hinausweist.
Drei Fragen, die deine Ausrichtung klären:
- Welche Auswirkung hat mein Unternehmen auf Umwelt, Gesellschaft – und andere Lebewesen?
- Wo kann ich in meinem Bereich konkret Verantwortung übernehmen, ohne alles auf einmal ändern zu müssen?
- Welche Werte sollen Menschen mit meiner Marke verbinden?
Diese Fragen sind keine moralische Keule. Sie sind strategische Werkzeuge. Unternehmerinnen, die heute klare Antworten darauf haben, werden morgen glaubwürdiger, widerstandsfähiger und relevanter sein.
Ziele setzen, die Wirkung erzeugen
Nachhaltige Zielsetzung heisst: nicht nur in Quartalsergebnissen denken, sondern in Jahrzehnten.
Konkret kann das bedeuten:
- Produkte und Dienstleistungen hinterfragen. Was bietest du an – und welchen Ressourcenverbrauch und welche ethischen Konsequenzen bringt das mit sich?
- Lieferketten und Partnerschaften bewusst wählen. Mit wem arbeitest du zusammen? Teilen deine Partner deine Werte?
- Sichtbarkeit nutzen. Als Unternehmerin hast du eine Stimme. Eine Community, die dir zuhört, ist ein Multiplikator für Bewusstsein und Wandel.
- Perfektion loslassen – Richtung halten. Es geht um Entwicklung, nicht um Makellosigkeit. Und um Einladung, nicht um Verurteilung.
Die Kraft der Gemeinschaft
Einzelne Entscheidungen zählen. Aber Gemeinschaft verändert Systeme. Das erlebe ich täglich in meiner Community: Wenn Menschen zusammenkommen, die ähnliche Werte teilen, entsteht eine Energie, die weit über das Individuelle hinausgeht.
Eine nachhaltige Vision trägt sich nicht allein. Sie braucht Gleichgesinnte, ehrliche Gespräche, gegenseitige Inspiration – und den Mut, das eigene Warum sichtbar zu machen, auch wenn es unbequem ist.
Dein Beitrag beginnt mit deiner Haltung
Du musst kein Grossunternehmen führen, um Wirkung zu haben. Du musst nur bereit sein, dir die ehrliche Frage zu stellen: Wie will ich Unternehmerin sein – und was hinterlasse ich damit?
Nachhaltige Vision bedeutet, diese Frage ernst zu nehmen. Nicht aus schlechtem Gewissen, sondern aus der tiefen Überzeugung, dass gutes Wirtschaften, ein gesunder Planet und ein würdevolles Leben für alle Lebewesen untrennbar zusammengehören.
Die Welt braucht keine perfekten Unternehmerinnen. Sie braucht entschlossene.
Über die Autorin

Regula Balteschwiler begleitet mit Balteschwiler Consulting und mit ihrer Community «gsund & gfrässig» Menschen im Gastgewerbe und im Gesundheitswesen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Gesundheit – für gesunde Menschen, gesunde Böden, sauberes Wasser und reine Luft.
Seit über 12 Jahren lebt sie vegan, aus der Überzeugung, dass Tiere Mitlebewesen sind. Ihr ist wichtig, dass Unternehmen ihren Werten treu bleiben, denn das macht sie stärker.
Balteschwiler Consulting
Regula Balteschwiler
Webseite: balteschwilerconsulting.ch
Email: info@balteschwilerconsulting.ch
Telefon: +41 78 666 36 64
Autorin: Susanne Winkler
Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Du machst «eigentlich alles», aber trotzdem wird dein Geschäft immer wieder von Themen aus der Umwelt und von sozialen Belastungen überrascht. Energie wird teurer, Lieferketten stocken, Personal wechselt häufiger, Projekte geraten aus dem Takt. Oft passiert das nicht abrupt – sondern schleichend. Und genau das ist der Punkt:
«Wer Nachhaltigkeit nur als «nice-to-have» behandelt, blendet wesentliche Risiken fürs Ergebnis aus.»
Das kostet dich langfristig Rendite, weil die Steuerung hinter den Problemen herläuft.
Es geht dabei nicht darum, dass du soziale und ökologische Themen aus Prinzip berücksichtigen sollst. Es geht darum, dass du finanzielle Stabilität brauchst – und Nachhaltigkeitsrisiken sind häufig die Ursachen, die deine Stabilität untergraben: durch höhere Kosten, geringere Verfügbarkeit, Ausfallrisiken, Know-how-Verlust oder Reputationsfolgen. Eine nachhaltige Risikoanalyse macht diese Zusammenhänge sichtbar und übersetzt sie in konkrete Entscheidungen.
Stell dir vor, Nachhaltigkeit wäre nicht dein Bericht am Jahresende, sondern dein Frühwarnsystem für die nächsten 3 bis 10 Jahre.
Warum Ignorieren die langfristige Rendite gefährdet
Wenn du Nachhaltigkeitsrisiken nicht systematisch einbeziehst, entsteht typischerweise ein «blinder Bereich» in deinem Planungsmodell:
- Annahmen wirken plötzlich unrealistisch (Kosten, Lieferzeiten, Verfügbarkeit, Personal-Kapazität).
- Massnahmen sind zu spät (statt Prävention bekommst du Reaktion – und die ist meist teurer).
- Daten fehlen (und damit wird deine Argumentation gegenüber Banken, Kundinnen und Kunden sowie Investierenden schwächer).
- Risiken werden nicht reduziert, sondern verschoben – in den Cashflow, in den Betrieb oder in die Zukunft.
Das Ergebnis ist selten ein einzelner Schock. Häufig sind es mehrere kleine Abweichungen, die über Jahre die Rendite drücken.
Die vier Hebel für nachhaltige Risikoanalysen und finanzielle Stabilität
Damit Nachhaltigkeit nicht Theorie bleibt arbeite mit Hebeln, die du messen, steuern und in deine Budget- und Entscheidungslogik integrieren kannst.
1) Energie & Ressourcen: weniger Kostenschwankungen, mehr Planbarkeit
Energie- und Ressourcenrisiken wirken direkt auf deine Margen: Preisrisiken, Effizienzdefizite, Ausfallzeiten durch Engpässe. Wenn du diese Faktoren nicht als Risiko führst, fehlt dir die Basis für realistische Planung.
Fragen an dich:
- Wo sind deine grössten Energie- und Ressourcentreiber?
- Welche Kosten steigen mit der Zeit oder mit Volatilität besonders stark?
Mini-Massnahme:
- Wähle eine Effizienzkennzahl (z. B. kWh pro Leistungseinheit) und setze ein Mess- und Verbesserungsziel für 8 bis 12 Wochen.
2) Lieferkette & Anbieter: Verfügbarkeit sichern, Ausfälle reduzieren
Soziale und ökologische Risiken in der Lieferkette werden oft sichtbar als Qualitätsprobleme, Nacharbeiten, Lieferverzug oder Vertragsrisiken. Das kostet Zeit und Geld – und schwächt deine langfristige Lieferfähigkeit.
Fragen an dich:
- Welche Anbieter sind kritisch für Betrieb und Kundenzufriedenheit?
- Wo besteht die grösste Wahrscheinlichkeit für Ausfälle oder «Verfügbarkeitsunterbrüche»?
Mini-Massnahme:
- Erstelle eine kurze Risikoübersicht der wichtigsten Anbieter (z. B. top 10 nach Ausgaben) und definiere pro Risiko eine Gegenstrategie.
3) Menschen & Betriebsklima: Stabilität ist auch HR-Risiko
Soziale Risiken sind häufig «unsichtbare Kosten». Überlastung, Fluktuation oder Sicherheitsprobleme treffen deine Umsetzungskraft, deine Qualitätsrate und deine Projektgeschwindigkeit. Das ist Renditewirkung in Zeitform.
Fragen an dich:
- Wo sind Engpässe in Kapazität oder Fachwissen?
- Wie stark beeinflussen Belastung und Fluktuation deine Kosten pro Leistung?
Mini-Massnahme:
- Wähle eine Kennzahl (z. B. Fluktuation, Krankenstand oder Unfallquote – je nach Relevanz) und verknüpfe sie mit einer konkret umsetzbaren Massnahme im Alltag.
4) Transparenz & Kommunikation: Nachhaltigkeit wird finanzierungsfähig
Hier geht es um Berichterstattung im Sinne von Entscheidungsqualität. Wenn deine Daten nicht belastbar sind oder Zusammenhänge nicht nachvollziehbar erklärt werden, wird nachhaltige Strategie teuer oder bleibt ohne Wirkung. Banken und Investierende wollen verstehen, warum Risiken wirken – nicht nur, dass es «nachhaltig» klingt.
Fragen an dich:
- Kann jemand deine Nachhaltigkeitskennzahlen in 10 Minuten erklären – inklusive Methode und Zielbezug?
- Fliesen Ergebnisse in Budget, Capex/Opex und Entscheidungen ein?
Mini-Massnahme:
- Lege einen kleinen «Daten- und Steuerungsstandard» fest: Definitionen, Verantwortliche, Frequenz und Zielpfad.
Stakeholderdaten: Warum sie deine Risikoanalyse glaubwürdig machen
Nachhaltige Risikoanalyse funktioniert nur, wenn die Daten auch dort ankommen, wo Entscheidungen getroffen werden. Unterschiedliche Stakeholder brauchen unterschiedliche Nachhaltigkeitsinformationen – und genau das zwingt dich zu Klarheit:
- Banken/Investoren: brauchen belastbare Kennzahlen und nachvollziehbare Zusammenhänge (z. B. Energie- und Effizienzrisiken, Ausfallrisiken aus der Lieferkette, messbare Zielpfade).
- Kundinnen/Kunden: achten auf Planbarkeit, Qualität und Nachweise (z. B. Lieferfähigkeit, Produktionsstandards, Reparatur- und Qualitätsprozesse).
- Mitarbeitende: profitieren von Transparenz über Ziele und Massnahmen (z. B. Sicherheit, Belastung, Weiterentwicklung) – das senkt Fluktuationsrisiken.
- Lieferanten: brauchen klare Anforderungen (z. B. Lieferantenrichtlinien, Datenanforderungen, Verbesserungspflichten), damit Risiken nicht nur «verschoben» werden.
Wenn du diese Datenquellen sauber strukturierst, wird aus Nachhaltigkeit echte Steuerung – und aus Risikoanalyse wird finanzierungsfähig.
3-Schritte-Framework für den Start
Nutze dieses einfache Modell, damit du nicht «mehr Arbeit» erzeugst, sondern bessere Entscheidungen:
- Risiken identifizieren (nach finanzieller Relevanz): Welche Umwelt- und Sozialthemen treffen direkt auf Kosten, Erträge, Verfügbarkeit, Compliance oder Personal?
- Hebel auswählen & messbar machen: Entscheide dich pro Hebel für 1 bis 2 Kennzahlen und 1 Massnahme mit klarem Zeitplan.
- Ergebnisse nutzen (für nachhaltige Risikoanalyse + Finance-Logik): Verknüpfe die Erkenntnisse mit Planung, Investitionsentscheidungen und dem, was du berichten kannst.
Call to Action
Starte in den nächsten 30 Tagen mit genau einem Hebel: Energie & Ressourcen, Lieferkette & Anbieter, Menschen & Betriebsklima oder Transparenz & Kommunikation.
Mach es messbar: Erstelle am Ende der ersten Woche eine 1-seitige Risikoübersicht zu genau einem Thema – mit Risiko, betroffener Kennzahl, Ursache, Gegenmassnahme und Zieltermin.
Stell dir täglich (wirklich einmal kurz) die Frage: Welches Nachhaltigkeitsrisiko kostet mich bereits Geld oder reduziert meine Planbarkeit – und wie kann ich es diese Woche messbar machen? Teile gerne deine Erfahrungen mit mir.
Über die Autorin

Susanne Winkler ist geschäftsführende Inhaberin von Consilium Winkler. Sie engagiert sich als Verwaltungsrätin, Unternehmensberaterin und Studiengangsleiterin für eine ganzheitliche Unternehmenssteuerung.
Sie hat langjährige Erfahrung in der Finanzdienstleistungsindustrie, ist zugelassene Revisorin (RAB) und wird sowohl als Referentin als auch als Autorin sehr geschätzt.
Consilium Winkler GmbH
Susanne Winkler
Webseite: consilium-winkler.ch
Email: info@consilium-winkler.ch
Telefon: +41 79 263 77 37
Autorin: Martina Tranninger
Wir kümmern uns um unsere Ernährung. Wir treiben Sport. Wir versuchen, Stress zu reduzieren, ausreichend zu schlafen und positiv zu denken. Wir investieren in Weiterbildung, in unser Business, in unsere Beziehungen und in ein schönes Zuhause. Was wäre, wenn wir dabei einen entscheidenden Faktor übersehen? Unsere Energie.
Nicht als esoterisches Schlagwort, sondern als Frage: Wie fühlen wir uns wirklich? Was gibt uns Kraft? Was raubt uns Energie? Welche Muster tragen wir mit uns herum – und welche Einflüsse nehmen wir täglich auf, ohne sie bewusst wahrzunehmen?
Vielleicht beginnt Veränderung nicht immer damit, noch mehr zu tun. Veränderung beginnt damit, etwas zu ändern, das uns jeden Tag umgibt.
Energie ist mehr als ein Gefühl. Wir kennen alle diese Situationen:
Du betrittst einen Raum und fühlst dich sofort wohl. Du kannst tief durchatmen, entspannst dich und möchtest bleiben. Gleichzeitig gibt es Orte, an denen du dich unruhig, schwer oder irgendwie «nicht bei dir» fühlst. Obwohl du nicht genau sagen kannst, warum.
Manche Begegnungen hinterlassen uns voller Energie, andere lassen uns erschöpft zurück.
Natürlich gibt es dafür viele mögliche Erklärungen: Erinnerungen, Licht, Geräusche, Raumgestaltung, Gerüche, zwischenmenschliche Dynamiken oder ganz einfach unsere persönliche Tagesform.
Die energetische Arbeit geht noch einen Schritt weiter und stellt die Frage:
Was nehmen wir wahr, obwohl wir es nicht unmittelbar erklären können?
Genau hier beginnt meine Arbeit im Feinschliff Atelier.
Mein Ansatz verbindet Körper, Energie, Frequenz und Umfeld. Es geht darum, genauer hinzuschauen, Zusammenhänge wahrzunehmen und dort anzusetzen, wo sich etwas nicht stimmig anfühlt.
Die M.E.D. Biofeldmethode nutze ich, wenn der Körper wieder in Balance kommen darf. Unser Körper ist kein isoliertes System, denn wir reagieren auf unsere Umwelt, auf Stress, auf emotionale Belastungen, auf unsere Lebensweise und auf die vielen Reize, denen wir täglich ausgesetzt sind.
Die M.E.D. Biofeldmethode betrachtet den Menschen nicht nur aus einer energetischen Perspektive, denn es werden gleichzeitig ganz klare Körperimpulse gemessen und über 100 verschiedene Körperthemen damit abgefragt. Gleichzeitig wird der Körper energetisiert und er bekommt jene Information, die ihm für eine mögliche Heilung fehlt. Dies passiert ganz ohne Strom und Batterie. Bei der M.E.D. Biofeldmethode arbeite ich mit Frequenzinformation. Diese unterstützt den Körper dabei, seine Balance wiederzufinden.
Es geht um die Frage «Wo ist mein System aus dem Gleichgewicht geraten?» Es lohnt sich, dem Körper zuzuhören und genauer hinzuschauen, bevor wir einfach weitermachen wie bisher. Die M.E.D.-Methode ersetzt dabei keine medizinische Diagnose oder Behandlung.
Aber was hat das mit Erfolg zu tun?
SEHR VIEL…
Denn wie wir uns fühlen, beeinflusst auch, wie wir handeln.
Wenn wir permanent erschöpft sind, fällt es schwerer, klar zu denken. Wenn wir innerlich unter Druck stehen, treffen wir andere Entscheidungen. Wenn wir uns ständig im Kampfmodus befinden, fehlt uns möglicherweise die Leichtigkeit, Kreativität und Offenheit, die wir für neue Lösungen brauchen.
Dies ist die Verknüpfung:
Es geht bei der eigenen Energie nicht nur um Gesundheit und Wohlbefinden sondern auch darum, tatsächlich in der eigenen Energie zu sein und zu bleiben und nicht in einer fremden Energie zu agieren. Im übergeordneten Sinne geht es darum, wie wir unser Leben gestalten.
Ein Unternehmer, der ständig am Limit läuft, führt sein Unternehmen anders als jemand, der sich präsent, klar und kraftvoll fühlt. Eine Führungskraft, die permanent unter Spannung steht, kommuniziert anders.
Ein Mensch, der sich in seinem Zuhause unwohl fühlt oder kaum schläft, erlebt seinen Alltag anders als jemand, der nach Hause kommt und sofort das Gefühl hat: Hier kann ich auftanken und mich erholen.
Das ist keine Zauberformel für Erfolg, dennoch kann man es bewusst prüfen und drehen.
Es sind die Räume, in denen wir leben.
Sie schenken oder ziehen Energie. Darum betrachte ich in meiner Praxis immer auch den Aspekt der Wohnraum- und Büroraumqualität. Immobilien Detox ist für mich einer der wichtigsten Faktoren! Wir investieren unglaublich viel in Immobilien, achten auf Architektur, Materialien, Möbel, Farben, Licht und Design. Wir schaffen uns Räume, die unseren persönlichen Stil widerspiegeln.
Doch welche Wirkung hat dieser Raum eigentlich auf mich? Es geht hier nicht um eine angenehme Raumgestaltung, sondern um den energetischen Aspekt der Immobilie. Ein Gebäude hat eine Geschichte (Konflikte, Trennungen, Krankheit, Stress oder einschneidende Lebensereignisse usw.) und dies prägt den Wohnraum/Immobilie, die Umgebung und das Gesamtgrundstück. Vielleicht wurde umgebaut, renoviert oder das Grundstück selbst hat eine besondere Geschichte.
Beim Immobilien Detox geht es um eine energetische, atmosphärische «Raum- und Grundstücksklärung» und Harmonisierung. Auf meiner Website beschreibe ich dabei unter anderem die Betrachtung von Wasseradern, geoapathischen Störzonen, Elektrosmog und sogenannten Fremdenergien.
Was passiert dabei? Ein Raum fühlt sich danach wieder leichter an und es kann sich z.B. auch ein Miteinander derjenigen Menschen die dort leben massgebend ändern.
Ich nenne es Invisible Luxury. Für mich ist genau das eine Form von Luxus, über die viel zu wenig gesprochen wird. Wir nennen es Luxus, wenn ein Zuhause eine besondere Küche besitzt, einen traumhaften Ausblick oder hochwertige Materialien.
Doch was ist mit dem Luxus, nach Hause zu kommen und wirklich abschalten zu können? Was ist mit dem Luxus, in einem Büro zu arbeiten, in dem man sich konzentriert und gleichzeitig wohlfühlt und nicht übermüdet wartet bis der Tag sich neigt.
Was ist mit dem Luxus, einen Raum zu betreten und zu denken: «Hier fühl ich mich wohl.» Das ist Invisible Luxury, der kein Luxus sein sollte sondern Normalität, denn diesen Unterschied kann man tatsächlich wahrnehmen.
Und dann gibt es noch die Energie, die wir selbst mitbringen oder von anderen Menschen auf- oder angenommen haben. Wenn wir selbst ständig im alten Muster funktionieren, blockieren wir uns unterbewusst selbst und damit auch unsere eigenen Erfolge.
Deshalb gehört energische Arbeit für mich immer auch zur persönlichen Gesundheitsvorsorge, zu einem glücklichen Leben und Erfolg im Business. Wenn die Interaktion der Energiefelder zwischen Körper und Umfeld (räumlich und menschlich) rund läuft, geht es uns selbst auch gut.
Energetische Arbeit bedeutet für mich bewusster wahrzunehmen: Den eigenen Körper. Die eigene Energie. Das eigene Umfeld. Darin kann dann auch lebendiges Business atmen.
Es geht immer um die 3 Themen: Körper. Raum. Energie und genau hier treffen sich die verschiedenen Bereiche meiner Arbeit.
Was bringt dir ein wunderschönes Zuhause, wenn du dich darin permanent unwohl fühlst?
Was bringt dir beruflicher Erfolg, wenn du dafür ständig deine gesamte Energie verbrauchst?
Was bringt dir ein voller Terminkalender, wenn du selbst dabei immer leerer wirst?
Vielleicht ist deshalb die bessere Frage nicht: «Wie bekomme ich noch mehr (egal was)?»
Sondern: «Was darf sich verändern, damit ich wieder mehr bei mir ankomme?»
Mehr Energie ist kein Luxus. Wir sprechen oft davon, dass wir mehr Zeit brauchen. Mehr Geld. Mehr Erfolg. Mehr Gesundheit. Mehr Freiheit.
Doch es geht um etwas Grundsätzliches: Wie viel Energie steht mir überhaupt zur Verfügung – und wohin fliesst sie?
Welche Energie gebe ich täglich ab? Wie nehme ich neue, gute Energie auf? Welche Räume unterstützen mich? Welche Situationen erschöpfen mich?
Das sind Fragen, die einen Unterschied machen können. Manchmal brauchen wir keinen komplett neuen Plan, sondern einen anderen Blick auf das, was bereits da ist.
Ist es wirklich Zufall, dass manche mehr von Allem haben?
Mehr Energie. Mehr Wohlbefinden. Mehr Klarheit. Mehr Leichtigkeit. Mehr Erfolg. Ist es Zufall, wenn sich mehrere Bereiche unseres Lebens gleichzeitig verändern?
Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass wir viel mehr Einfluss auf unser persönliches Wohlbefinden und unser Umfeld haben, als wir manchmal denken – und genau deshalb lohnt es sich, nicht nur nach dem Sichtbaren zu schauen.
Meist beginnt dein nächster Entwicklungsschritt genau dort, wo du bisher noch gar nicht hingeschaut hast: bei deiner Energie.
Und vielleicht ist die spannendste Frage am Ende gar nicht: «Funktioniert das?»
Sondern: «Was könnte sich verändern, wenn ich es einfach einmal anders betrachte, ausprobiere und spüre welchen Unterschied es machen kann?»
Diesen Unterschied, deinen persönlichen Feinschliff darfst du gerne spüren. Du musst nicht auf einen «Zufall» warten, dass dein Business, deine Gesundheit, dein Wohlbefinden sich ändert, denn du kannst es proaktiv ändern.
Feinschliff & Coaching Atelier
Martina Tranninger (Mag.iur., LL.M)
Webseite: feinschliff-atelier.ch
Email: praxis@feinschliff-atelier.ch
Telefon: +41 78 228 60 12
Autorin: Christine Abbühl
Es gibt Momente, meistens spät in der Nacht, wenn das Haus still ist und die To-do-Listen des Tages abgehakt sind. In dieser Stille schleicht sich ein Gedanke ein, den viele von uns lieber nicht zu laut aussprechen würden: Was, wenn meine Kinder mich eines Tages fragen: «Was hast du eigentlich getan?».
Wir alle leben von der Erde, verarbeiten ihre Gaben und tragen Verantwortung. Und trotzdem überfällt uns manchmal die Angst, nicht genug getan zu haben, um diese Erde auch für die Zukunft zu bewahren.
Und dann ist da noch die professionelle Einsamkeit. Als Inhaberin oder Führungsperson stehst du am Ende allein da. Der Alltag frisst die Zeit für die Aktivitäten vom Daily Business und der diffuse Druck bleibt: Tu ich genug? Tue ich das Richtige?
Genau hier liegt ein grosses Missverständnis unserer Zeit. Wir haben «Nachhaltigkeit» zu sehr auf das Ökologische reduziert. Dabei ist wahre Nachhaltigkeit im Business viel mehr.
Nachhaltig denken heisst, dein Business stabil, klar und zukunftsfähig aufzustellen
Es bedeutet, die ökologische und soziale Verantwortung mit wirtschaftlicher Stabilität zu verweben. Ein Unternehmen, das unsicher ist, das in diffusen Ängsten erstarrt oder auf wackeligen Fundamenten steht, kann langfristig keine Verantwortung übernehmen.
Wenn du nachhaltig denkst, hörst du auf, dich im Kreis zu drehen. Du verwandelst das diffuse «Ich sollte eigentlich…» in ein klares «Ich weiss, wo ich stehe und was als nächstes kommt.»
Das ist der Unterschied zwischen Aktivismus und Strategie. Aktivismus ist oft hektisch, laut und getrieben von der Angst, etwas falsch zu machen. Strategie ist ruhig, klar und handlungsorientiert.
Klarheit statt Perfektionismus
Viele von uns sind getrieben vom Perfektionismus. Wir wollen alles sofort richtig machen. Vielleicht aus Angst, als Heuchlerin entlarvt zu werden oder nicht gut genug zu sein. Doch dieser Perfektionismus ist oft der grösste Blockierer. Er führt dazu, dass wir nichts tun, aus Angst, es könnte nicht perfekt sein.
Nachhaltiges Denken bricht diesen Kreislauf. Es besagt: «Wir fangen klein an und kontrollieren, ob wir Wirkung haben.» Es geht um kleine, machbare Schritte mit möglichst grosser Wirkung. Und dafür nutzen wir die drei grossen Hebel für weniger Emissionen. Im Privatbereich sind das die Bereiche Energie, Mobilität und Ernährung – im Business Energie, Mobilität und Administration. Genau dort setzt du an, ohne das ganze Unternehmen auf den Kopf zu stellen.
Wenn du weisst, wo deine wirklichen Stellschrauben sind, verschwindet die Angst vor dem Greenwashing. Denn du behauptest nichts, was du nicht belegen kannst. Du kommunizierst nicht mit Marketing-Blabla, sondern mit Fakten und Transparenz. Das gibt dir die nötige Ruhe im Auftritt, die Kunden und Mitarbeitende spüren. Authentizität ist die stärkste Währung in einer Zeit des Misstrauens.
Die wirtschaftliche Komponente der Nachhaltigkeit
Der häufigste Einwand lautet: «Nachhaltigkeit kostet zu viel für mein kleines Unternehmen». Das ist ein Trugschluss, der oft aus Unwissenheit resultiert.
Nachhaltig zu denken heisst auch, Ressourcenverschwendung sichtbar zu machen:
- Was du wegwerfen musst, hast du vorher eingekauft, produziert und bezahlt.
- Energie, die ungenutzt verpufft, ist bares Geld.
- Ineffiziente Prozesse binden Kapital und kosten Nerven.
Wenn du deine Wertschöpfungskette wirklich verstehst und sie von der ersten Komponente bis zum Ende des Lebenszyklus beim Kunden betrachtest, findest du oft Einsparpotenziale, die dir helfen, unabhängiger zu werden. Du wirst resilienter und ein resilientes Unternehmen ist ein nachhaltigeres Unternehmen.
Vom «Müssen» zum «Wollen»
Der Wandel passiert nicht durch Druck von aussen, sondern durch Klarheit von innen. Wenn du aufhörst, Nachhaltigkeit als zusätzlichen Stressfaktor zu sehen, der dich von deiner eigentlichen Arbeit abhält, und sie stattdessen als Methode begreifst, dein Unternehmen zukunftssicher zu machen, ändert sich alles.
Es geht nicht um Konsumverzicht oder radikal alles umzukrempeln. Es geht um pragmatische Lösungen, die in deinen Unternehmensalltag passen. Es geht darum, Stolz auf das eigene Unternehmen zu entwickeln – nicht trotz der Herausforderungen, sondern weil du sie aktiv und bewusst gestaltest.
- Stell dir vor, du könntest deinen Mitarbeitenden nicht nur Absichten verkünden, sondern einen klaren Plan vorlegen.
- Stell dir vor, du wüsstest genau, welche drei Massnahmen den grössten Unterschied machen, und du könntest diese noch diese Woche angehen.
- Stell dir vor, der innere Kritiker, der dir nachts die Ruhe raubt, würde endlich schweigen, weil er eine fundierte Antwort bekommt.
Das ist keine Utopie. Das ist das Ergebnis von klarer Analyse und strukturiertem Handeln. Es ist der Schritt von der Unsicherheit in die Handlungsfähigkeit.
Du hast dein Unternehmen aufgebaut, weil du etwas bewegen wolltest. Lass nicht zu, dass Unsicherheit und Angst vor dem «falschen Nachhaltigkeitsschritt» dich davon abhalten, den «richtigen» zu tun. Nachhaltigkeit ist kein Ziel, das man erreicht und dann abhakt. Es ist eine Haltung, die im Kleinen beginnt und im Grossen wirkt.
Es ist an der Zeit, nicht nur ökologisch zu handeln, sondern dein Business so aufzustellen, dass es auch in 15 Jahren noch steht – integer, stabil und klar.
Du musst diesen Weg nicht allein gehen, und du musst das Rad nicht neu erfinden. Der erste Schritt ist oft der einfachste, wenn man weiss, wo man ansetzen muss.
Möchtest du konkret wissen, wo bei dir die grössten Hebel liegen?
Ich habe für dich praktische Tipps zusammengetragen, die du sofort und ohne grossen Aufwand in den Bereichen Energie, Mobilität und Administration umsetzen kannst. Hol dir die Klarheit, die du brauchst, um ruhig schlafen zu können und mit Stolz in die Zukunft zu blicken.
Über die Autorin

Christine Abbühl begleitet InhaberInnen von kleinen Handwerks- und Produktionsbetrieben nachhaltiger und gleichzeitig wirtschaftlicher zu arbeiten. Aufgewachsen in einer Gärtnerei, weiss sie: neben qualitativer Arbeit wird vor allem Optimierung benötigt. Kleine machbare Schritte sind ihr deshalb wichtig.
Mit ihren KundInnen sucht sie bewusst Lösungen, die mit Leichtigkeit umgesetzt werden können und macht Nachhaltigkeit zu einem individuellen Prozess. So entstehen wirtschaftliche Lösungen und wirkungsvolle Beiträge zu einer lebenswerten Zukunft.
Urpunkt
Christine Abbühl
Webseite: urpunkt.ch
Email: info@urpunkt.ch
Telefon: +41 79 949 27 75
Autorin: Susanne Kienberger
Als Unternehmerin trägst du täglich Verantwortung – für dich, dein Team, deine Kundinnen und für die Zukunft. Nachhaltigkeit bedeutet deshalb weit mehr als ökologische Massnahmen. Es bedeutet, dein Business so aufzustellen, dass es stabil, klar und resilient bleibt – für dich und für die Menschen, die du mit deiner Arbeit erreichst.
Umwelt: Wirkung vor Image
Gerade für uns Unternehmerinnen ist Umweltschutz oft ein Balanceakt zwischen Effizienz und Bewusstsein. Digitale, medienbruchfreie Prozesse reduzieren Papier, Postwege und Reisen – und senken gleichzeitig Kosten. Auch kleine Entscheidungen zählen: Ökostrom beziehen, Geräte länger nutzen, Datenvolumen reduzieren oder Hosting-Anbieter mit klaren Nachhaltigkeitszielen wählen.
Nachhaltigkeit beginnt nicht im Grosskonzern – sie beginnt bei dir, im Alltag deines Business.
Gesellschaft: Gleichstellung, Gesundheit & faire Chancen
womenbiz steht für Sichtbarkeit, Vernetzung und Empowerment von Unternehmerinnen. Gesellschaftliche Nachhaltigkeit bedeutet, dass du Arbeitsbedingungen schaffst, die Fairness fördern: flexible Modelle, transparente Strukturen, Lohngerechtigkeit und ein sensibler Umgang mit Gesundheitsthemen – inklusive jener, die oft tabuisiert werden, wie die Menopause.
So baust du ein Umfeld, in dem Frauen nicht nur funktionieren, sondern wachsen.
Wirtschaft: Stabilität schafft Freiheit
Nachhaltig wirtschaften heisst, langfristig denken. Wenn deine Prozesse klar sind, deine Positionierung scharf und deine Investitionen strategisch, schaffst du dir wirtschaftliche Ruhe. Statt ständig Feuer zu löschen, kannst du wachsen – in deinem Tempo, auf deiner Basis.
Dein 7‑Schritte‑Fahrplan
- Ökostrom und energieeffiziente Geräte nutzen
- Digitale, medienbruchfreie Prozesse einführen
- Reisen minimieren, Video statt Präsenz
- Gleichstellung und Gesundheit sichtbar verankern
- Nachhaltige Anbieter bewusst auswählen
- Wenige, klare Nachhaltigkeits-KPIs definieren
- Transparenz leben: Ziele, Hürden und Erfolge teilen
Warum dieser Dreiklang wirkt
Wenn Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft zusammenwirken, entsteht ein kraftvoller Multiplikatoreffekt: Effizienz spart Emissionen und Kosten, Gleichstellung stärkt Innovationskraft, Resilienz schafft Stabilität. So entwickelst du ein Business, das dich trägt – und andere inspiriert.
Call to Action – Für womenbiz Unternehmerinnen
Du willst dein Business nachhaltiger, klarer und zukunftsfähiger machen? Dann starte heute. Wähle eine Massnahme aus jeder Dimension und setze sie in den nächsten 30 Tagen um.
Wenn du Unterstützung möchtest – sei es bei digitalen Prozessen, strategischer Klarheit, Gleichstellungsfragen oder nachhaltiger Organisationsentwicklung – ich begleite dich gern auf deinem Weg. Gemeinsam gestalten wir ein Business, das wirkt.
Über die Autorin

Susanne Kienberger ist Unternehmensberaterin, Psychologin und Expertin für digitale Transformation. Sie unterstützt Organisationen und Unternehmerinnen dabei, nachhaltige, medienbruchfreie Prozesse aufzubauen, Gleichstellung sichtbar zu verankern und resiliente Strukturen zu entwickeln.
INMOTION dynamics GmbH
Susanne Kienberger
Webseite: inmotiondynamics.ch
Email: kienberger@vtxmail.ch
Telefon: +41 79 727 89 78
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