Autorin: Petra Rohner
Warum die Zukunft denen gehört, die gemeinsam Wirkung schaffen
Wir leben in einer Zeit, in der Vernetzung selbstverständlich geworden ist. Innerhalb weniger Minuten können wir über digitale Plattformen hunderte Kontakte knüpfen, Menschen auf der ganzen Welt erreichen und unser persönliches Netzwerk stetig erweitern.
Doch eine Frage bleibt:
Wann wird aus einem Netzwerk eigentlich eine echte Verbindung?
Vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, den Begriff Networking neu zu denken.
Lange Zeit stand das persönliche Netzwerk für Chancen, Einfluss und Beziehungen. Wer die richtigen Menschen kannte, hatte vermeintlich einen Vorsprung. Daraus entstand schnell der Eindruck, Netzwerke seien etwas, das man besitzt – oder eben nicht. Manche scheinen mit den passenden Kontakten aufzuwachsen, andere müssen sich alles selbst erarbeiten.
Doch Beziehungen lassen sich nur bedingt vererben. Man kann Türen öffnen. Hindurchgehen muss jede und jeder selbst. Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Respekt entstehen nicht durch einen bekannten Namen, sondern durch das eigene Handeln.
Jedes Netzwerk beginnt mit einem ersten Kontakt. Wie tragfähig es wird, entscheidet sich jedoch nicht durch seine Grösse, sondern durch die Qualität der Beziehungen. Vielleicht lohnt es sich deshalb, Netzwerk nicht als Ziel, sondern als ersten Schritt einer Entwicklung zu verstehen.
Der erste Schritt ist das Netzwerk.
Menschen begegnen sich, lernen sich kennen und entdecken Gemeinsamkeiten. Kontakte entstehen – oft zufällig, manchmal bewusst. Die digitale Vernetzung wurde hier eine perfekte Ergänzung, die Chance im realen Leben per Zufall einen digitalen Kontakt zu treffen, ist in der Schweiz besonders gross. Was ich dabei beobachten konnte, die Gespräche gehen schneller in die Tiefe, weil oftmals bereits eine Themen-Verbindung besteht.
Der zweite Schritt ist die Community.
Hier verändert sich die Qualität der Beziehungen. Aus einzelnen Kontakten wächst Vertrauen. Menschen beginnen Erfahrungen auszutauschen, Wissen weiterzugeben und sich gegenseitig zu unterstützen. Nicht weil sie sofort einen persönlichen Vorteil erwarten, sondern weil sie Teil einer Gemeinschaft sein möchten.
Eine Community lebt nicht davon, was sie ihren Mitgliedern bietet. Sie lebt davon, was ihre Mitglieder bereit sind einzubringen. Dabei ist berufliche Erfahrung nur ein Aspekt, besonders Lebenserfahrung, bzw. Gelebtes nicht nur Gelerntes macht den Austausch in einer Community wertvoll. Deshalb beginnt erfolgreiches Netzwerken nicht mit der Frage: Was kann mir dieses Netzwerk geben? Sondern mit der viel wichtigeren Frage: Was kann ich dazu beitragen?
Als Mitglied in einem Verband, in einem Netzwerk, sollte mir dies sehr bewusst sein. Natürlich bieten die Netzwerke ein wertvolles Jahresprogramm, dies, um die Kontaktaufnahme zu erleichtern. Doch der wirkliche Nutzen kommt, wenn ich nicht nur konsumiere, sondern mich aktiv einbringe.
Erst aus dieser Haltung entsteht der dritte Schritt. Kooperation.
Kooperation bedeutet mehr als Zusammenarbeit. Sie entsteht dort, wo Menschen ihre unterschiedlichen Kompetenzen bewusst verbinden, um gemeinsam mehr zu erreichen, als jeder Einzelne für sich könnte. Die besten Kooperationen entstehen deshalb nicht aus Kalkül, sondern aus Vertrauen.
Wer weiss, wofür die andere Person steht, kennt ihre Werte, ihre Stärken und ihre Haltung. Daraus entstehen Partnerschaften, die weit über kurzfristige Projekte hinausreichen.
Gerade in einer Zeit, in der sich Märkte, Berufe und Technologien rasant verändern, wird diese Fähigkeit immer wichtiger. Denn niemand verfügt über das gesamte Wissen. Niemand kann alle Herausforderungen allein lösen.
Die Zukunft gehört deshalb nicht den grössten Netzwerken, sondern den stärksten Communities und vertrauensvollen Kooperationen. Menschen, die bereit sind, Wissen zu teilen, Perspektiven zu verbinden und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, schaffen Innovation, Entwicklung und nachhaltigen Erfolg.
Vielleicht liegt genau darin die neue Bedeutung von Networking.
- Nicht möglichst viele Kontakte zu sammeln – sondern Beziehungen aufzubauen.
- Nicht Konkurrenz zu suchen – sondern Gemeinschaft entstehen zu lassen.
Denn aus einem Netzwerk entsteht eine Community. Und aus einer Community entstehen Kooperationen, die Wirkung entfalten – für Menschen, Organisationen und letztlich für unsere Gesellschaft.
Wo stehst du persönlich in diesen Prozess?
Ist dein Netzwerk für dich schon eine funktionierende Community? Wenn nicht ist es wichtig nicht abzuwarten, sondern sich offen die Frage zu stellen, was braucht es dafür?
Eure Petra
Über die Autorin

Petra Rohner hat vor 20 Jahren erkannt, dass die digitalen Kommunikation Frauen die Chance gibt, beim Networking nicht mehr im Nachteil zu sein.
Virtuelle Vernetzung war für Jede/Jeden eine neue Plattform. Als Unternehmerin erkannte sie schon damals die Bedeutung der digitalen Kommunikation, um potenzielle Kunden zu erreichen und Produkte, Dienstleistungen und die Unternehmenskultur zu positionieren.
Mit PR Consulting begleitet Petra Rohner Fach- und Führungskräfte in beruflicher Neuorientierung und zeigt auf, wie sie der Rekrutierungsprozess verändert hat und wie wichtig der versteckte Arbeitsmarkt ist.
Ehrenamtlich ist sie Präsidentin der Stiftung SWONET – Swiss Women Network, die sich seit 2008 dafür einsetzt, Schweizer Frauenorganisationen eine gemeinsame Präsenz zu ermöglichen und Kooperationen zu fördern.
PR Consulting GmbH
Petra Rohner
Webseite: petrarohner.ch
Email: pr@petrarohner.ch
Telefon: +4179 334 36 90
Autorin: Miriam Kaatsch
Es gibt eine stille Grenze im Business, an der sich entscheidet, wie tragfähig dein Weg wirklich ist. Sie zeigt sich nicht im Umsatz, nicht in deiner Reichweite und auch nicht in deiner Expertise. Sondern in dem Moment, in dem eine Anfrage auf den ersten Blick vielversprechend wirkt – sich innerlich jedoch nicht richtig anfühlt.
Genau hier zeigt sich eine Fähigkeit, die im Unternehmertum oft unterschätzt wird: Nein zu sagen. Nicht aus Härte oder Abwehr, sondern aus unternehmerischer Klarheit. Wenn du lernst, unpassende Deals und Kundinnen ohne Angst abzulehnen, verbesserst du die Qualität deiner Entscheidungen. Du weisst, was zu dir und deinem Business passt – und was nicht.
Warum «fast passend» oft das eigentliche Problem ist
Die wenigsten unpassenden Angebote sind offensichtlich falsch. Meist sind sie nur nicht ganz stimmig. Der Preis liegt etwas unter deiner Vorstellung, der Rahmen bleibt unklar oder die Erwartungen sind diffus. Genau diese Grauzone verleitet dazu, Kompromisse schönzureden.
Viele Unternehmerinnen sagen Ja, weil sie flexibel und lösungsorientiert sein möchten. Doch wer die eigenen Grenzen immer wieder verschiebt, arbeitet irgendwann nicht mehr aus Klarheit, sondern aus Anpassung. Gerade ambitionierte Frauen erkennen Chancen schnell und denken in Lösungen. Genau deshalb ignorieren sie häufig das leise Bauchgefühl, das längst signalisiert: Diese Zusammenarbeit wird nicht wirklich passen.
Die unbequeme Wahrheit: Nicht jede Chance ist eine gute Entscheidung
Für viele fühlt sich eine Absage wie ein persönliches Risiko an. Was, wenn die Kundin enttäuscht ist? Wenn danach weniger Anfragen kommen?
Dabei geht es nicht darum, einen Menschen abzulehnen. Es geht darum zu entscheiden, ob eine Zusammenarbeit für beide Seiten sinnvoll ist. Ein Nein entsteht dann nicht aus Schuldgefühlen, sondern aus Professionalität.
Ein erfolgreiches Business wächst nicht dadurch, dass du für alles offen bist. Es wächst durch Klarheit darüber, was nicht mehr dazugehört. Angst schützt kurzfristig vor Unsicherheit, hält dich langfristig jedoch oft in Konstellationen fest, die dich fachlich, wirtschaftlich oder energetisch ausbremsen. Ein klares Nein schafft Raum für die richtigen Menschen.
Was falsche Zusagen wirklich kosten
Unpassende Zusagen kosten selten sofort Geld. Sie kosten Fokus, Energie und strategische Klarheit.
Oft folgen zusätzliche Abstimmungen, Unsicherheiten und ein hoher Erklärungsbedarf. Bereits im ersten Gespräch spürst du, dass etwas nicht ganz passt. Genau das beeinflusst deine Präsenz und die Qualität deiner Arbeit.
Besonders in beratenden Berufen ist Klarheit Teil deiner Leistung. Stimmt die Basis einer Zusammenarbeit nicht, wird es schwer, aussergewöhnliche Ergebnisse zu erzielen. Deshalb ist ein Nein manchmal die professionellste Entscheidung.
Nein sagen ist ein Filter für Qualität
Ein starkes Business entsteht durch bewusste Auswahl. Nein zu sagen bedeutet nicht, Chancen abzulehnen, sondern Qualität zu sichern. Du sortierst aus, was nicht zu deiner Arbeitsweise passt, und schaffst Raum für Kundinnen, mit denen deine Arbeit ihr volles Potenzial entfalten kann.
Wer bewusst auswählt, wirkt klar, souverän und fokussiert. Gerade Frauen, die hochpreisig investieren, suchen keine beliebige Dienstleisterin, sondern eine Expertin mit einer klaren Position. Positionierung zeigt sich nicht in Marketingtexten, sondern in deinen Entscheidungen.
Die Illusion von Sicherheit
Ein voller Kalender bedeutet nicht automatisch Sicherheit. Mit unpassenden Projekten entsteht oft das Gegenteil: dauerhafte Belastung.
Ein freier Termin fühlt sich zunächst ungewohnt an. Gleichzeitig eröffnet er Raum für passendere Anfragen, bessere Entscheidungen und nachhaltiges Wachstum. Freiraum ist im Business kein Luxus, sondern eine strategische Ressource.
Klare Kriterien statt spontaner Kompromisse
Nein sagen fällt leichter, wenn deine Kriterien klar sind. Welche Kundinnen passen wirklich zu dir? Welche Rahmenbedingungen sind nicht verhandelbar? Welche Signale zeigen dir frühzeitig, dass eine Zusammenarbeit nicht stimmig ist?
Je klarer deine Antworten sind, desto weniger emotionale Energie kostet eine Entscheidung. Du musst nicht jedes Mal neu abwägen, sondern kannst dich auf deine eigene Professionalität verlassen.
Wie ein professionelles Nein klingen kann
Ein Nein darf freundlich, wertschätzend und eindeutig sein.
«Vielen Dank für deine Anfrage. Der gewünschte Rahmen entspricht aktuell nicht meiner Arbeitsweise, daher ist eine Zusammenarbeit nicht möglich.»
Oder: «Ich sehe, dass meine Arbeitsweise hier nicht optimal passt und sage dir daher ehrlich ab.»
Mehr braucht es oft nicht. Ein professionelles Nein lebt nicht von langen Erklärungen, sondern von Klarheit.
Die stärkste Wirkung entsteht nach innen
Die grösste Veränderung findet nicht im Aussen statt, sondern in dir. Mit jeder bewusst abgelehnten Anfrage wächst das Vertrauen in deine Wahrnehmung. Du stärkst deine Fähigkeit, Grenzen zu setzen und Entscheidungen zu treffen, die nicht allen gefallen müssen, um richtig zu sein.
Diese innere Klarheit verändert dein Business nachhaltig. Du führst Gespräche ruhiger, formulierst Angebote klarer und trittst in deiner Positionierung souveräner auf.
Fazit: Klarheit ist kein Risiko, sondern eine Führungskompetenz
Nein zu sagen bedeutet nicht, Chancen zu verpassen. Es bedeutet, Chancen bewusst zu prüfen. Es ist die Entscheidung, dein Business nicht von Unsicherheit, sondern von Klarheit führen zu lassen.
Wer bewusst auswählt, kommuniziert eindeutiger, arbeitet erfolgreicher und baut ein Unternehmen auf, das langfristig trägt. Die eigentliche Stärke liegt nicht in der Anzahl der Zusagen, sondern in der Qualität deiner Entscheidungen.
Falls dir das heute noch schwerfällt, darfst du dir Unterstützung holen. Auch das ist Ausdruck unternehmerischer Stärke.
Denn nachhaltiger Erfolg entsteht dort, wo Klarheit wichtiger wird als die Angst, eine Chance zu verpassen.
Über die Autorin

Ich bin psychologische Beraterin mit über 15 Jahren Erfahrung und einer Zertifizierung in Psychologie der Yale University. Ich begleite Unternehmerinnen dabei, in komplexen Alltagssituationen wieder Klarheit zu gewinnen, innere Muster zu verstehen und sichere Entscheidungen zu treffen.
Meine Arbeit verbindet psychologisches Verständnis mit ruhiger, klarer Struktur – für mehr innere Stabilität, Fokus und unternehmerische Leichtigkeit.
Miriam Kaatsch – Psychologische Beratung
Miriam Kaatsch
Webseite: miriam-kaatsch.de
Email: kontakt@miriam-kaatsch.de
Telefon: +49 176 878 676 55
Autorin: Gabriele Thies
Du weisst eigentlich, was wichtig wäre – und machst es trotzdem nicht.
Es gibt diesen Moment, in dem du ziemlich genau spürst, was gerade dran wäre. Du findest es meist nicht auf deiner ToDo-Liste. Auch nicht als «ich sollte mal wieder…» in deinen Gedanken.
Das, was eigentlich gerade dran wäre, ist meist ein klares inneres Wissen. Und es ist meist sehr eindeutig, wenn du es zulässt.
Es ist diese eine Aufgabe, die dein Business wirklich weiterbringen würde. Der nächste Schritt, der längst überfällig ist. Das Thema, das du schon eine Weile vor dir herschiebst – und das irgendwie immer auf morgen wandert.
Und trotzdem machst du etwas anderes.
Du beantwortest noch schnell ein paar E-Mails. Kümmerst dich um Dinge, die sich sinnvoll anfühlen. Arbeitest etwas ab, das sichtbar erledigt ist. Am Ende des Tages hast du viel gemacht – aber dieses leise Gefühl bleibt: «Ich bin nicht wirklich vorangekommen.»
Vielleicht kennst du das. Vielleicht kennst du es sogar sehr gut.
Und genau hier beginnt das eigentliche Thema. Denn meistens fehlt dir nicht die Disziplin. Und auch nicht die Fähigkeit, Prioritäten zu setzen.
Was fehlt, ist Klarheit.
Warum ToDo-Listen dein Problem nicht lösen
Viele selbständige Frauen versuchen, ihr Prioritäten-Thema über Struktur zu lösen. Und diesen Weg bin ich selbst jahrelang gegangen: Bessere Planung. Mehr Überblick. Klare Listen.
Das ist verständlich – und bis zu einem gewissen Punkt auch hilfreich. Nur – selbst mit der besten ToDo-Liste kannst du am Falschen arbeiten.
Weil eine Liste dir nur zeigt, was wichtig sein könnte. Sie sorgt aber nicht dafür, dass du auch danach handelst.
Ich erlebe das immer wieder: Bei den Frauen, mit denen ich arbeite und ja – auch bei mir selbst auch.
Ich erinnere mich noch gut an eine Phase, in der meine Liste jeden Morgen länger wurde – und mein Gefühl, wirklich voranzukommen, immer kleiner. Ich hatte alles notiert, alles geordnet, alles priorisiert. Und trotzdem landete ich immer wieder bei den Aufgaben, die sich sicher anfühlten. Die schnell gingen. Die ich einfach erledigen konnte – ohne lange nachzudenken.
Was mir fehlte, war keine bessere Methode. Es war die ehrliche Antwort auf eine einzige Frage:
Was bringt mein Business gerade wirklich weiter – und was mache ich eigentlich nur, damit ich irgendwo einen Haken machen und so das Gefühl haben kann, ich wäre produktiv?
Diese Frage war unbequem. Und genau deshalb hatte ich sie oft umgangen.
Die Realität ist oft folgende: Die Liste ist da. Die Priorität steht oben. Und trotzdem greift man zu dem, was gerade näher liegt. Was schneller geht. Was sich leichter anfühlt. Oder was von aussen auf einen zukommt und sich plötzlich wichtig anfühlt, weil jemand anderes es gerade braucht.
Und plötzlich ist der Tag voll – aber nicht mit dem, was dich wirklich weiterbringt.
Hier liegt der entscheidende Unterschied: Prioritäten sind keine Entscheidung auf Papier. Sie sind eine Entscheidung in dir. Solange diese innere Entscheidung nicht wirklich getroffen ist, greift keine Methode der Welt zuverlässig.
Die eigentlichen Gründe, warum du deine Prioritäten übergehst
Wenn du ehrlich bist, weisst du oft ziemlich genau, was wichtig wäre. Und gleichzeitig gibt es gute und sehr menschliche Gründe, es trotzdem nicht zu tun.
Du bist im Reagieren statt im Gestalten.
Als Selbständige bist du ständig in Kontakt mit Anforderungen: Kundinnen, Nachrichten, spontane Themen, kleine Brände, die gelöscht werden wollen. Ganz schnell verschiebt sich der Fokus. Du arbeitest das ab, was gerade vor dir liegt – statt bewusst zu entscheiden, was wirklich dran ist.
Das fühlt sich produktiv an. Ist es aber nicht unbedingt. Reaktiv zu arbeiten bedeutet, dass andere deine Agenda schreiben. Und am Ende fragst du dich, wo der Tag geblieben ist.
Du entscheidest nach Gefühl – nicht nach Klarheit.
Es gibt Aufgaben, die wichtig sind – aber sich nicht gut anfühlen. Vielleicht, weil sie unsicher sind. Weil sie unangenehm sind. Weil sie keine sofortige Belohnung bringen und der Erfolg noch weit weg scheint.
Und dann passiert etwas sehr Menschliches: Du entscheidest dich für das, was sich gerade leichter anfühlt. Nicht bewusst. Sondern leise, fast unbemerkt. Ein E-Mail hier. Ein kleines To-do dort. Ein Gespräch dort. Und plötzlich ist es Mittag.
Alles erscheint wichtig – und genau das ist das Problem.
Im eigenen Business gibt es selten nur eine Baustelle. Du hast Ideen, laufende Projekte, organisatorische Themen, Kundinnen-Anfragen, Weiterentwicklungspläne – und mit Sicherheit auch private Verpflichtungen, die parallel laufen. Alles hat seine Berechtigung. Und irgendwann fühlt sich alles gleich wichtig an.
Das Problem ist nur: Wenn alles wichtig ist, gibt es keine echte Priorität mehr. Und ohne echte Priorität fehlt dir die innere Richtung. Du arbeitest viel – aber ohne klaren Kurs.
Der entscheidende Perspektivwechsel: Prioritäten entstehen nicht im Kopf
An diesem Punkt versuchen viele, noch besser zu planen. Noch klarer zu strukturieren. Noch disziplinierter zu sein. Es gibt ja so viele Methoden – Zeitblöcke, Mindmaps, Wochenpläne. All die Projektmanagement- und Produktivitäts-Apps. Ich habe vieles davon selbst ausprobiert.
Und ich kann dir aus dieser Erfahrung sagen: Der eigentliche Hebel liegt woanders.
Du setzt keine Prioritäten. Du verkörperst sie.
In dem Moment, in dem dir etwas wirklich klar ist, brauchst du keine Disziplin mehr. Du brauchst keine Tricks. Keine Motivation. Keine perfekte Planung. Du handelst einfach.
Kennst du diese Momente? Wenn du genau weisst: Das ist jetzt dran. Dann gibt es kein inneres Hin und Her. Keine zehn Alternativen. Kein Aufschieben. Da ist einfach eine ruhige, klare Ausrichtung. Und genau daraus entstehen echte Prioritäten – nicht aus der Liste, sondern aus dir heraus.
Was dir hilft, wirklich klare Prioritäten zu leben
Klarheit entsteht nicht als Methode. Sondern als innere Orientierung.
Klarheit entsteht durch Weglassen.
Der grösste Denkfehler ist: Wir versuchen, alles irgendwie unterzubringen. Mehr Planung, mehr Struktur, mehr Überblick – damit bloss nichts verloren geht und wir alles geschafft kriegen.
Aber Klarheit entsteht nicht durch mehr Optionen. Sondern durch weniger.
Das heisst konkret: Du entscheidest bewusst, was gerade nicht dran ist. Auch wenn es sinnvoll wäre. Auch wenn es grundsätzlich wichtig ist. Priorität bedeutet immer auch Verzicht. Und genau dieser Verzicht schafft Raum – für das, was wirklich zählt.
Deine echten Prioritäten zeigen sich in deinem Alltag.
Du kannst dir viel vornehmen. Du kannst dir perfekte Pläne machen und auf dem Papier eine klare Woche haben. Aber am Ende zählt nur eines: Was tust du tatsächlich?
Das ist kein Vorwurf. Sondern ein ehrlicher Blick – der sehr aufschlussreich sein kann. Denn deine gelebten Prioritäten sind immer sichtbar. Und oft zeigen sie dir klarer, wo du gerade stehst, als alles, was du dir vornimmst.
Die Devise ist: Weniger entscheiden – klarer entscheiden.
Viele versuchen, jede einzelne Aufgabe täglich neu zu priorisieren. Das kostet Energie – und führt oft zu noch mehr Unklarheit. Was stattdessen hilft, ist ein klarer Fokus auf wenige, entscheidende Fragen:
- Was ist diese Woche wirklich entscheidend?
- Was bringt mein Business gerade konkret weiter?
Wenn das klar ist, sortiert sich vieles automatisch. Du musst nicht mehr alles gleichzeitig im Blick behalten. Und Priorisieren wird plötzlich leichter – weil du nicht mehr bei null anfängst, sondern von einem klaren Mittelpunkt aus denkst.
Woran du erkennst, dass deine Prioritäten wirklich klar sind
Es fühlt sich anders an, als du vielleicht denkst. Nicht nach Druck. Nicht nach «ich muss jetzt». Nicht nach dem Gefühl, dass du endlich funktionierst.
Sondern eher so:
Du hast weniger auf dem Zettel – aber mehr Ruhe im Kopf.
Du bist bei dem, was du tust – statt ständig gedanklich woanders zu sein.
Du springst weniger zwischen Themen. Hast weniger inneres Ziehen in verschiedene Richtungen.
Und vor allem: Du hast weniger schlechtes Gewissen. Weil du weisst, dass du gerade am Richtigen bist. Nicht an allem. Aber am Richtigen. Das ist ein Unterschied, den du im Körper spürst.
Drei Fragen, die dir sofort mehr Klarheit geben
Wenn du magst, nimm dir kurz einen Moment – nicht zum Überlegen, sondern zum ehrlichen Innehalten:
- Was ist gerade wirklich wichtig – wenn du ganz ehrlich bist?
- Woran merkst du, dass du dich verzettelst?
- Was würdest du weglassen, wenn du dir mehr vertrauen würdest?
Oft liegt genau hier der Schlüssel. Nicht in einer neuen Methode. Sondern in der Antwort, die du schon weisst – und die du vielleicht nur noch nicht laut ausgesprochen hast.
Warum Prioritäten ohne Grenzen nicht funktionieren
Und vielleicht hast du es beim Lesen schon gespürt: Prioritäten setzen hat sehr viel mit Grenzen zu tun.
Denn jede echte Priorität bedeutet automatisch: Du entscheidest dich gegen etwas anderes. Gegen zusätzliche Aufgaben. Gegen Erwartungen von aussen. Gegen Dinge, die «auch noch sinnvoll wären». Manchmal auch gegen gut gemeinte Anfragen von Menschen, die du schätzt.
Und genau das ist der Punkt, an dem viele ausweichen. Weil «Nein» sagen unbequem ist. Weil wir niemanden enttäuschen wollen. Weil wir das Gefühl haben, wir müssten alles im Blick behalten – sonst entgleist irgendetwas.
Aber ohne dieses klare «Nein» bleiben Prioritäten theoretisch. Nett gedacht. Gut formuliert. Aber nicht wirklich wirksam.
Erst wenn du innerlich sagst: «Das ist jetzt nicht dran.» – erst dann wird eine Priorität auch wirklich eine Priorität. Für dich selbst. Und auch für dein Umfeld, das merkt, wann du wirklich fokussiert bist und wann du nur so tust als ob.
Am Ende geht es nicht um bessere Planung
Vielleicht geht es gar nicht darum, dein Business noch besser zu organisieren. Noch effizienter zu werden. Noch mehr unter einen Hut zu bringen.
Sondern darum, dich darin nicht mehr zu verlieren.
Prioritäten setzen heisst nicht, mehr zu schaffen. Sondern klarer zu werden. Und aus dieser Klarheit heraus zu handeln. Ruhig. Fokussiert. Und Schritt für Schritt.
Über die Autorin

Mit ihrem Motto «Geh in deinem Business auf, nicht unter!» begleitet Gabriele Thies Solopreneure als Sparringspartnerin für ein smartes Zeit- & Selbstmanagement.
Sie hilft dabei, aus dem Hamsterrad auszusteigen – mit individuellen Strategien statt starren Methoden und mit Blick fürs Wesentliche statt fürs Perfekte. Ihr Antrieb: Wertvolle Ideen sollen ihren Weg in die Welt finden – mit Leichtigkeit statt im Chaos.
Gabriele Thies
Gabriele Thies
Webseite: gabrielethies.de
Email: post@gabrielethies.de
Telefon: +49 805 196 767 21
Autorin: Mirjam Belz
«Klar, ich mach das.» Die Antwort war schneller draussen, als ich denken konnte.
Und während ich noch sprach, wusste ich bereits: Eigentlich meine ich Nein.
Zwei Stunden später sass ich an meinem Schreibtisch, verschob meine eigenen Aufgaben nach hinten und fragte mich einmal mehr: Warum habe ich nicht einfach Nein gesagt?
Vielleicht kennst du solche Situationen.
Eine Kollegin braucht Unterstützung. Ein Kunde hat noch einen zusätzlichen Wunsch. Ein Projekt soll kurzfristig übernommen werden. Oder jemand bittet dich «nur schnell» um einen Gefallen. Und bevor du richtig nachgedacht hast, hörst du dich bereits Ja sagen.
Nein sagen fällt vielen Menschen schwer und Frauen kennen diese Herausforderung oft besonders gut. Wir haben früh gelernt, für andere da zu sein, Verantwortung zu übernehmen und Konflikte möglichst zu vermeiden.
Das sind wertvolle Fähigkeiten. Problematisch wird es dann, wenn dabei die eigenen Bedürfnisse, Prioritäten oder Grenzen regelmässig auf der Strecke bleiben.
Das gilt im Privatleben genauso wie im Berufsalltag.
Denn jedes Ja hat Konsequenzen. Für deine Zeit. Deine Energie. Deinen Fokus. Und letztlich auch für die Qualität deiner Entscheidungen.
Es sind die Geschichten in unserem Kopf
Die meisten Menschen glauben, ihr Problem sei das Nein. Ich glaube etwas anderes. Das eigentliche Problem sind die Geschichten, die wir uns selbst erzählen.
Noch bevor wir geantwortet haben, laufen innere Filme ab. Wir stellen uns vor, wie die andere Person enttäuscht reagiert. Wir sehen Konflikte entstehen. Wir befürchten, egoistisch zu wirken oder weniger geschätzt zu werden. Vielleicht haben wir Angst, als wenig engagiert zu gelten, berufliche Chancen zu verpassen oder wichtige Beziehungen zu belasten.
Das Spannende daran: Oft reagieren wir nicht auf das, was vor uns liegt, sondern auf den Film, der bereits in unserem Kopf läuft.
Wir sagen Ja zu einem Szenario, das nur in unserer Vorstellung existiert.
Deshalb beginnt die Fähigkeit, Nein zu sagen, nicht mit dem Nein. Sie beginnt mit Abstand. Mit der Fähigkeit, einen Moment innezuhalten und die Situation von aussen zu betrachten.
Passt das wirklich für mich?
Möchte ich das tun?
Oder reagiere ich gerade auf eine Befürchtung?
Allein diese kleine Unterbrechung verändert erstaunlich viel. Denn sie schafft Raum zwischen Anfrage und Antwort. Und genau in diesem Raum entsteht Wahlfreiheit.
Freiheit bedeutet, die Wahl zu haben
Viele Menschen erleben die Situation nämlich so, als gäbe es nur zwei Möglichkeiten: Ja oder Nein. Das stimmt selten. Sobald wir Abstand gewinnen, entdecken wir oft weitere Optionen.
Vielleicht kannst du helfen – nächste Woche.
Vielleicht möchtest du einen Teil übernehmen statt alles.
Vielleicht kannst du jemanden empfehlen.
Vielleicht willst du Unterstützung anbieten, ohne die ganze Verantwortung zu tragen.
Vielleicht benötigst du zunächst mehr Informationen.
Oft suchen wir nach der richtigen Antwort, anstatt Alternativen zu finden. Je mehr Möglichkeiten wir sehen, desto leichter fällt es uns, Entscheidungen zu treffen, die sich stimmig anfühlen.
Die Macht der Worte
Dabei spielt Sprache eine entscheidende Rolle. Manchmal stehlen andere Menschen uns unbewusst unsere Wahlmöglichkeiten.
«Du kannst doch sicher schnell helfen.»
«Du bist meine letzte Hoffnung.»
«Das schaffst nur du.»
Solche Formulierungen erzeugen Druck. Ein Nein fühlt sich plötzlich an wie ein persönlicher Angriff.
Und auch wir selbst schränken uns sprachlich ein:
«Ich muss helfen.»
«Ich kann doch nicht Nein sagen.»
«Ich habe keine Wahl.»
Achte einmal darauf, wie oft du solche Sätze denkst.
In dem Moment, in dem wir glauben, keine Wahl zu haben, verlieren wir den Zugang zu unserer Kreativität. Wir sehen keine Möglichkeiten mehr und fühlen nur noch Druck.
Tatsächlich haben wir meist mehr Möglichkeiten, als wir wahrnehmen. Wer gut kommunizieren kann, muss deshalb nicht ständig Nein sagen. Er oder sie kann differenziert antworten.
Ein klares Nein ist manchmal richtig. Ein späteres Ja ebenfalls. Und manchmal ist eine Alternative die beste Lösung.
Die entscheidende Frage lautet nicht: Sage ich Ja oder Nein?
Sondern: Welche Antwort passt in dieser Situation wirklich zu mir?
Menschen, die ihre Grenzen respektieren, handeln nicht egoistisch. Sie übernehmen Verantwortung für ihre Ressourcen. Denn wer ständig über die eigenen Grenzen geht, zahlt irgendwann einen Preis. Erschöpfung. Frust. Das Gefühl, nur noch zu funktionieren.
Ein Nein zu einer Anfrage kann deshalb gleichzeitig ein Ja sein.
Ein Ja zur eigenen Gesundheit.
Ein Ja zur Familie.
Ein Ja zu einem freien Abend.
Ein Ja zu den eigenen Prioritäten.
Ein Ja zum Gegenüber, das vielleicht stärker ist, als wir glauben. Menschen wachsen oft genau dann, wenn wir ihnen zutrauen, eigene Lösungen zu finden.
Vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis: Nein sagen beginnt nicht beim Nein. Nein sagen beginnt dort, wo wir erkennen, dass wir mehr Möglichkeiten haben, als wir gerade noch gesehen hatten.
Wenn wir lernen, Abstand zu gewinnen, unsere inneren Geschichten zu hinterfragen und klar zu kommunizieren, entsteht etwas Wertvolles: Die Freiheit, bewusst zu entscheiden. Und genau dann fühlt sich ein Nein nicht mehr wie ein Verlust an, sondern wie eine Entscheidung, hinter der wir stehen können.
Über die Autorin

Mirjam Belz ist Kommunikationstrainerin und Mentorin für Menschen in Veränderungsprozessen. Sie begleitet Menschen dabei, hinderliche Denk- und Verhaltensmuster zu verändern, klare Entscheidungen zu treffen und neue Möglichkeiten zu entdecken.
Mit ihrer Kombination aus fundiertem NLP-Wissen, langjähriger Erfahrung und einer grossen Portion Herzlichkeit zeigt sie, wie kleine Veränderungen in Denken und Sprache grosse Wirkung entfalten. Sie lebt in St. Gallen und ist schweizweit tätig.
Mirjam and friends
Mirjam Belz
Webseite: mirjamandfriends.ch
Email: mirjam@mirjamandfriends.ch
Telefon: +41 78 786 35 66
Autorin: Anita Haug
Ich habe nicht die Buchhaltung verändert – sondern meinen Blick auf Zahlen
Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich angefangen, regelmässig auf Social Media zu schreiben. Damals war ich überzeugt, dass ich vor allem eines tun muss: beweisen, dass ich etwas kann.
Also erklärte ich Fachbegriffe aus der Buchhaltung. Von A bis Z. Jeder Buchstabe bekam seinen eigenen Beitrag.
Ich erklärte Ausgaben, Budget, Cashflow, Doppelte Buchhaltung und viele weitere Begriffe. Es machte mir unglaublich viel Freude. Zahlen, Daten und Fakten – das war meine Welt. So dachte ich zumindest.
Aus diesen Beiträgen entstand später mein Buchhaltungs-ABC, eine umfangreiche PDF-Broschüre mit den wichtigsten Fachbegriffen aus der Buchhaltung. Darauf bin ich heute noch stolz.
Und trotzdem fehlte etwas.
Nicht das Fachwissen.
Sondern ich.
Ich dachte, Geschichten seien unprofessionell
Lange Zeit hatte ich einen Glaubenssatz, den wahrscheinlich viele Unternehmerinnen kennen.
Wenn ich seriös wirken will, darf ich nicht zu kreativ sein.
Schliesslich bin ich Fachfrau im Finanz- und Rechnungswesen. Ich sollte vernünftig auftreten. Sachlich sein. Zahlen erklären. Alles andere wirkte in meinem Kopf irgendwie unseriös.
Selbst Begriffe wie Zahlenspiel oder kreative Buchhaltung habe ich gemieden. Dabei war Kreativität schon immer ein Teil von mir. Bevor ich den Weg in die Buchhaltung fand, habe ich Damenschneiderin gelernt. Ich liebe Farben. Ich liebe Muster. Ich mag Denkspiele, Puzzles und Knobelaufgaben.
Eigentlich war die kreative Anita nie verschwunden. Ich hatte sie nur ein bisschen verdrängt.
Dann kam die Zahlenhüterin
Mit der Zahlenhüterin hat sich etwas verändert. Plötzlich musste ich Zahlen nicht mehr nur erklären. Ich durfte ihnen zuhören.
Denn Zahlen erzählen Geschichten. Nicht nur in einer Buchhaltung. Auch in unserer Fantasie.
Vor wenigen Tagen (Mitte Juni 2026) entstand die erste Geschichte. Die Geschichte der Null. Nicht als mathematische Erklärung. Sondern als kleine Reise ins Zahlental. Dort lebt die Null und sie glaubt, keinen Wert zu haben. Bis sie erkennt, dass ihr Wert erst sichtbar wird, wenn sie gemeinsam mit einer anderen Zahl unterwegs ist.
Als ich diese Geschichte schrieb, wusste ich: Genau das möchte ich erzählen.
Meine Zahlenwelt
Heute schreibe ich nicht mehr nur über Soll und Haben. Ich schreibe über Mut. Über Vertrauen. Über Chaos. Über Klarheit. Über Unternehmerinnen. Und über Zahlen. Nicht weil Zahlen Gefühle haben. Sondern weil wir Menschen Gefühle mit Zahlen verbinden.
Angst. Stolz. Unsicherheit. Freude. Hoffnung. Wenn ich diese Gefühle mit Geschichten greifbar machen kann, verlieren Zahlen ihren Schrecken.
Vielleicht ist genau das meine Aufgabe als Zahlenhüterin.
Hier gelten meine Regeln
Heute weiss ich: Ich muss mich nicht zwischen Fachwissen und Kreativität entscheiden. Ich darf beides sein.
Die erfahrene Buchhalterin. Und die Frau, die Zahlen eine Stimme gibt.
Die Zahlenhüterin hat mir eine neue Welt eröffnet. Eine Welt, in der Zahlen nicht trocken sind. Eine Welt, in der Geschichten und Buchhaltung zusammengehören.
Und das Schönste daran?
Es ist meine Zahlenwelt.
Hier gelten meine Regeln.
Über die Autorin
Anita ist Zahlenhüterin aus Leidenschaft. Sie verbindet über 20 Jahre Buchhaltung mit Kreativität, Herz und Klarheit. Sie glaubt, dass Zahlen Geschichten erzählen und Orientierung schenken können, wenn wir lernen, sie zu verstehen.
Mit Ruhe, Humor und einer verständlichen Sprache begleitet Anita Unternehmerinnen dabei, Vertrauen in ihre Zahlen zu gewinnen. Denn gute Buchhaltung beginnt nicht mit Perfektion, sondern mit einem neuen Blick auf Zahlen.
byAnita GmbH
Anita Haug
Webseite: byanita.ch
Email: office@byanita.ch
Telefon: +41 79 386 38 70
Autorin: Leonie Eicher
Der Garten als erweitertes Wohnzimmer und Energiequelle
Der Garten ist die Energiequelle des Hauses, der Teil, der einem Gebäude Schutz, Geborgenheit, Ruhe und Frieden vermittelt. Der Garten ist vom Frühling bis Herbst wie ein zweites Wohnzimmer. Mit Sitz- und Liegeplätzen, mit verschiedenen Pflanzen und Farben, Accessoires und Beleuchtung schaffst du einen Garten, der verschiedene Stimmungen erzeugt und alle Sinne aktiviert; ein Platz der Erholung, Inspiration und Kreativität.
Ganzheitliche Gartengestaltung
Ideal ist es, wenn das Haus so auf dem Grundstück platziert ist, dass es nach vorne eine freie und schöne Aussicht, einen seitlichen Schutz und Rückhalt von hinten besitzt, das sogenannte Lehnstuhlprinzip. Mit Pflanzen, Licht und Wasser kannst du einen kreativen und abwechslungsreichen Garten gestalten. Wechsle ab zwischen blühenden sowie immergrünen und Laub abwerfenden Pflanzen. Dadurch erreichst du eine ganzheitliche Gartengestaltung.
Einheimische Pflanzen am richtigen Standort platziert, benötigen wenig Pflegeaufwand, um prächtig zu gedeihen.
Tipp: Pflanze Hortensien im Norden, wenn du deiner Karriere Auftrieb geben willst.

Naturmaterialien und der Fluss der Energie
Naturmaterialien wie Naturstein, Holz, Kies sind ideal für Wege und Flächen. Sie schmeicheln dem Auge und fühlen sich auch ohne Schuhe gut an. Die Natur kennt nur fliessende Bewegungen. Geschwungene Gartenwege bringen das Chi (die Energie) zum Tanzen.
Licht und Wasser: Magische Momente und lebendige Akzente
Wichtig ist auch eine ausreichende Beleuchtung im Garten: Treppen, Stufen und Wege, wie auch der Eingangsbereich und der Gartensitzplatz, sollten gut beleuchtet sein. Eine gute Beleuchtung verzaubert deinen Garten in der Nacht. Eine indirekte Beleuchtung eines Baumes oder anderer Pflanzen erzeugt eine spezielle, fast schon mystische Stimmung.
Frisches, bewegtes Wasser (Brunnen, Wasserspiel) oder auch eine Vogeltränke belebt das Umfeld und kann fast jede beliebige Gartenzone aufwerten.
Ein naturnaher Garten regt alle Sinne (sehen, hören, tasten, riechen, schmecken) an, inspiriert, stimuliert und belebt.
Über die Autorin

Leonie Eicher führt seit 2006 ihr eigenes Beratungsbüro «Fengshui Energie&Raum» in Biel. Zu ihrem Arbeitsgebiet gehören Fengshui Analysen, Farbkonzepte und Raumgestaltung, sei es für Neubauten oder bestehende Häuser.
Vor allem aber begleitet Leonie Eicher mit ihren fachlichen und energetischen Kenntnissen den Bau von Gebäuden aller Art wie Privathäuser, Firmenräumlichkeiten oder Restaurants.
Die erfahrene Fengshui-Fachfrau Leonie Eicher ist überzeugt, dass Menschen, die in den für sie stimmigen Räumen leben und arbeiten, glücklicher, kraftvoller und erfolgreicher sind.
Fengshui Energie und Raum
Leonie Eicher
Webseite: fengshui-energie.ch
Email: leonie.eicher@fengshui-energie.ch
Telefon: +41 79 338 49 48
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