Autorin: Martha Pottreck
Noch nie gab es so viele Inhalte. Noch nie war es so laut. Jede Plattform, jede App, jeder Kanal kämpft um die Aufmerksamkeit deiner Kundin – und sie kämpft täglich darum, nicht unterzugehen in diesem endlosen Strom aus Reizen, Meinungen und Angeboten.
Die Aufmerksamkeitsspanne sinkt. Aber weisst du, was noch stärker sinkt? Das Gefühl echter Verbindung.
Inmitten all dieses Rauschens sehnen sich Menschen nach etwas, das sich echt anfühlt. Nach jemandem, der sie wirklich sieht. Nach Inhalten, die nicht einfach scrollen, sondern innehalten lassen. Nach einem Gegenüber, das zuhört – bevor er redet.
Die neue Währung im Marketing heisst nicht Reichweite. Sie heisst Vertrauen.
Und Vertrauen entsteht nicht durch den perfekten Algorithmus oder den nächsten viralen Post. Es entsteht durch Empathie. Durch ein offenes Ohr. Durch die Fähigkeit, deine Wunschkundin so gut zu kennen, dass sie beim Lesen deiner Texte denkt: «Woher weiss sie das? Genauso fühlt es sich bei mir an.»
Genau das ist authentische Kommunikation mit Herz und Strategie – und in diesem Artikel zeige ich dir, wie sie entsteht.
Warum «Zielgruppe kennen» mehr ist als Alter und Wohnort
Wenn ich Selbstständige frage, wer ihre Zielgruppe ist, höre ich oft etwas wie: «Frauen zwischen 35 und 55.» Das ist eine Sammelbezeichnung und keine Zielgruppe.
Denn aus diesen Infos allein entsteht kein Marketing, das bewegt. Was wirklich verbindet, sind die Dinge, die man nicht in einer Tabelle findet: Was hält sie nachts wach? Was hat sie schon alles versucht, und was hat nicht funktioniert? Welche Sätze sagt sie sich selbst, wenn sie mal wieder an sich zweifelt? Und wie würde sich ihr Alltag anfühlen, wenn ihr Problem endlich gelöst wäre?
Wenn du diese Fragen beantworten kannst – nicht aus dem Bauch heraus, sondern weil du wirklich hingeschaut und zugehört hast – dann entsteht Marketing, das sich nicht aufgesetzt anfühlt. Weder für dich noch für deine Kundin.
Das ist der Unterschied zwischen Kommunikation, die informiert, und Kommunikation, die berührt.
Schritt 1: Finde heraus, wo deine Wunschkundin wirklich spricht
Bevor du auch nur eine Zeile Marketing schreibst, lohnt es sich, genau dort zuzuhören, wo deine Zielgruppe unzensiert und ehrlich über ihre Welt spricht. Das kostet keine Zeit, die du nicht hast – es braucht nur etwas gezielte Aufmerksamkeit.
Facebook-Gruppen sind eine Goldgrube. Such nach Gruppen, die thematisch zu deinem Angebot passen, und lies mit. Welche Fragen tauchen immer wieder auf? Welche Formulierungen benutzen die Mitglieder? Was löst viele Kommentare aus? Gruppen mit mindestens 2.000 Mitgliedern zeigen, dass das Thema echte Relevanz hat.
Instagram-Accounts deiner Themenfelder sind ebenfalls aufschlussreich – und zwar nicht die Beiträge selbst, sondern die Kommentare darunter. Dort erzählen echte Menschen, was sie beschäftigt, was sie sich wünschen, was sie frustriert.
Amazon-Rezensionen klingen ungewöhnlich, sind aber eines der unterschätztesten Werkzeuge: Such nach Büchern rund um dein Thema und lies die 1- und 2-Sterne-Bewertungen. Dort schreiben Menschen mit erschreckender Offenheit, was ihnen gefehlt hat, was sie wirklich gebraucht hätten und welche Versprechen nicht gehalten wurden. Das sind die Lücken, die du mit deinem Angebot füllen kannst.
Foren und spezifische Communities – ob auf Reddit oder auf themenspezifischen Plattformen – liefern oft die tiefsten Einblicke, weil dort weniger performt und mehr gefragt wird.
Notiere dir, welche Begriffe, Sätze und Themen immer wieder auftauchen. Du sammelst damit die Sprache deiner Wunschkundin – und die wirst du später beim Schreiben deiner Texte brauchen.
Schritt 2: Sprich wirklich mit ihr
Kein Recherche-Tool der Welt ersetzt ein echtes Gespräch. Und doch machen die meisten Selbstständigen hier einen entscheidenden Fehler: Sie reden über ihr Business mit Freundinnen, Familienmitgliedern oder Kolleginnen – also mit Menschen, die gar nicht zur Zielgruppe gehören.
Das Feedback dieser Menschen ist zwar gut gemeint, aber es führt dich in die falsche Richtung.
Die wertvollsten Erkenntnisse bekommst du von Personen, die tatsächlich mitten in dem Problem stecken, dass du lösen möchtest. Wenn du niemanden in deinem direkten Umfeld kennst – nutze Gruppen, Foren oder Communities, und bitte gezielt um ein kurzes Interview. Ein kleines Dankeschön in Form einer Gratis-Session oder eines hilfreichen Tools macht den Unterschied. Und ganz nebenbei: Du kannst dabei gleich ein erstes Testimonial einsammeln.
Im Gespräch selbst geht es nicht darum, dein Angebot zu präsentieren. Es geht darum, zuzuhören. Fragen wie diese bringen dich an den Kern:
- Was beschäftigt dich aktuell am meisten rund um [dein Thema]?
- Was hast du schon versucht – und was hat (nicht) funktioniert?
- Was hält dich davon ab, etwas zu verändern?
- Wie würdest du dein Problem in deinen eigenen Worten beschreiben?
- Was müsste passieren, damit du sagst: «Ja, genau das brauche ich»?
Schreib dir die Antworten auf – und zwar wörtlich. Die genauen Formulierungen deiner Gesprächspartnerin sind wertvoller als jede Marketingtexter-Formulierung.
Schritt 3: Lass KI dir helfen, tiefer zu verstehen
Wenn du die ersten Erkenntnisse aus Recherche und Gesprächen gesammelt hast, kommt ein Schritt, der das alles zusammenführt: die KI-gestützte Zielgruppenanalyse.
Das klingt technischer als es ist. Du brauchst kein Marketingwissen, keine Erfahrung mit Datenanalyse – nur deine gesammelten Notizen und ein paar gezielte Fragen an deine KI.
Mit den richtigen Prompts kannst du aus deinen Rohdaten echte Erkenntnisse destillieren: Welche Probleme hat deine Wunschkundin – wirklich, nicht oberflächlich? Welche Emotionen verbindet sie damit? Wie trifft sie Entscheidungen? Welche Sätze und Begriffe sind typisch für sie? Was braucht sie, um Vertrauen zu fassen?
Das Ergebnis ist eine lebendige Persona – kein statistisches Konstrukt, sondern eine Person, die du dir vorstellen, deren Alltag du spüren und der du gedanklich direkt ins Gesicht schauen kannst, wenn du deinen nächsten Beitrag schreibst.
Und genau dann verändert sich etwas. Du hörst auf, allgemeine Texte zu schreiben, und fängst an, mit einer bestimmten Person zu sprechen. Das merken deine Leserinnen. Sie fühlen sich gesehen – und genau das ist der Kern jeder authentischen Kommunikation.
Herz und Strategie sind kein Widerspruch
Viele Selbstständige denken, sie müssten sich entscheiden: Entweder sie kommunizieren authentisch und nahbar – oder strategisch und zielgerichtet. Aber das stimmt nicht.
Strategie ohne Herz klingt kalt und austauschbar. Herz ohne Strategie verpufft – es bewegt, aber es verkauft nicht. Beides zusammen, verankert im echten Verständnis deiner Wunschkundin, ergibt Marketing, das sich richtig anfühlt und gleichzeitig funktioniert.
Du musst dafür nicht lauter werden. Nicht mehr posten. Nicht einen anderen Stil annehmen.
Du musst nur genauer hinschauen – auf die Person, der du helfen möchtest.
Dein nächster Schritt
Wenn du jetzt denkst: «Ich möchte endlich wirklich verstehen, wer meine Wunschkundin ist» – dann habe ich etwas für dich.
Mein kostenloser Klarheitsbooster ist ein interaktives Notion-Board, das dich in drei Schritten durch genau diesen Prozess führt: von der Online-Recherche über echte Interviews bis hin zu erprobten KI-Prompts, mit denen du ein vollständiges Bild deiner Wunschkundin entwickelst.
Du brauchst keine Vorkenntnisse, kein grosses Budget und keine Stunden an Zeit. Nur die Bereitschaft, genauer hinzuschauen.
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Über die Autorin

Martha Pottreck ist Expertin für automatisierte Kundengewinnung und hilft Solo-Selbstständigen dabei, ihr Marketing entspannt und wirksam zu gestalten – ohne sich verbiegen zu müssen. Unter ihrem Label Entspannt Selbstständig zeigt sie, dass Sichtbarkeit und Authentizität sich nicht ausschliessen: Mit der richtigen Strategie und einem tiefen Verständnis der eigenen Wunschkundin entsteht Marketing, das sich leicht anfühlt und echte Ergebnisse bringt.
Als Funnel- und Notion-Expertin bringt sie nicht nur Leichtigkeit, sondern vor allem auch Struktur ins Marketing – damit du endlich entspannt selbstständig sein kannst und dich auf das konzentrieren kannst, was dir wirklich Freude bereitet.
Entspannt Selbstständig
Martha Pottreck
Webseite: entspannt-selbststaendig.de
Email: martha@entspannt-selbststaendig.de
Telefon: +49 173 861 37 98
Autorin: Anita Haug
Dein Business-Plan steht, deine Vision funkelt und dein Tatendrang ist gross.
Die Welt wartet nur auf dein Genie.
Und dann passiert es. Dein Blick streift den grauen Ordner in der Ecke. Oder, noch schlimmer: das digitale Postfach mit dem Betreff «Umsatzsteuervoranmeldung».
Plötzlich entdeckst du eine völlig neue Leidenschaft fürs Fensterputzen oder das Archivieren alter E-Mails. Willkommen im Club der Prokrastinations-Profis.
Warum uns das «Zahlen-Monster» so lähmt
In der Selbständigkeit sind wir alles: CEO, Marketing-Guru, Visionärin und… nun ja, die Buchhaltungskraft. Buchhaltung fühlt sich oft trocken, einschränkend und schlichtweg unglamourös an.
Doch das Aufschieben hat einen hohen Preis: Jeder ungeklärte Beleg im Hinterkopf ist ein kleiner Energiefresser. Dieses latente schlechte Gewissen blockiert genau die Kreativität, die du für dein Business brauchst.
Dein Schlachtplan: Vom Finanz-Chaos zum Finanz-Flow
Damit die Buchhaltung nicht zum Endgegner wird, braucht es ein smartes System:
- Das Date mit den Zahlen: Mach die Buchhaltung nicht «zwischendurch». Reserviere dir einen festen Termin, zünde eine Kerze an und leg deine Lieblingsmusik auf. Wenn das Drumherum glänzt, arbeitet es sich leichter.
- Die 5-Minuten-Regel: Der Berg sieht nur von unten so riesig aus. Nimm dir vor, nur drei Belege zu scannen. Meistens ist die Hürde des Anfangens das einzige echte Problem.
- Software als Best Friend in Finance (BFF): Ein Steuerberater ist gerade in der Gründungsphase oft ein kostspieliger Luxus. Ein echtes «Must-have» hingegen ist eine Buchhaltungssoftware, die dich wirklich unterstützt und Prozesse automatisiert, statt dich mit komplizierten Menüs zusätzlich zu belasten.
- Verstehen statt Verdrängen: Wahre Souveränität entsteht, wenn du deine Zahlen verstehst. Anstatt die Verantwortung blind abzugeben, investiere lieber in den Aufbau eines professionellen Fundaments. Wenn du von Anfang an weisst, wo welcher Franken hinfliesst, schläfst du ruhiger.
Buchhaltung wird vielleicht nie dein absolutes Lieblingsthema, aber sie ist das Fundament, auf dem dein Imperium steht. Behandle sie mit Respekt, erledige sie mit System – und dann geh wieder raus und verzaubere die Welt mit dem, was du wirklich liebst!
Lust auf ein glitzerndes Finanz-Fundament?
Wenn du bereit bist, das Chaos gegen Klarheit zu tauschen und deine Buchhaltung von Anfang an wie ein Profi aufzuziehen, dann lass uns gemeinsam dein System auf Hochglanz polieren.
Über die Autorin
Kreativ, chaotisch, herzlich – das beschreibt Anita wohl am besten. Untypisch für eine Buchhalterin, und trotzdem passts. Die Buchhaltung hat sie nach ihrer Lehre als Damenschneiderin gefunden – und ist geblieben. Heute ist sie Fachfrau im Finanz- und Rechnungswesen und seit Mai 2025 selbstständig mit ihrer Firma byAnita GmbH um ihre Freude an der Buchhaltung weiter zu geben.
byAnita GmbH
Anita Haug
Webseite: byanita.ch
Email: office@byanita.ch
Telefon: +41 79 386 38 70
Autorin: Susan Schweigert
Vertrauen als strategischer Erfolgsfaktor
Vertrauen ist keine «weiche» Grösse im Business, sondern ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Gerade im Sales-Gespräch und im Kunden-Onboarding bestimmt es massgeblich, ob aus einem ersten Kontakt eine langfristige und stabile Kundenbeziehung entsteht. Wer Vertrauen gezielt aufbaut, verkürzt Verkaufszyklen, steigert Abschlussquoten und stärkt die Kundenbindung nachhaltig.
Vertrauen im Sales-Gespräch gezielt aufbauen
Ein professionelles Sales-Gespräch zeichnet sich durch Struktur, Klarheit und eine präzise Bedarfsermittlung aus. Im Mittelpunkt steht dabei nicht das eigene Angebot, sondern die Ziele, Herausforderungen und Erwartungen der potenziellen KundInnen.
Aktives Zuhören, gezielte Fragestellungen und eine nachvollziehbare Argumentation helfen dabei, dich als kompetente Ansprechpartnerin zu positionieren. Transparenz in Bezug auf Leistungen, Preise und Rahmenbedingungen schafft zusätzlich Verlässlichkeit und reduziert Unsicherheiten auf Kundenseite.
Ebenso entscheidend ist eine realistische Erwartungshaltung: Überzogene Versprechen mögen kurzfristig verkaufsfördernd wirken, untergraben jedoch langfristig Vertrauen und Zusammenarbeit.
Sales als partnerschaftlicher Entscheidungsprozess
Erfolgreicher Vertrieb bedeutet heute weniger Überzeugungsarbeit als vielmehr Orientierung. Wenn du das Gespräch als gemeinsamen Entscheidungsprozess gestaltest, begegnest du deinen KundInnen auf Augenhöhe. Diese Haltung vermittelt Professionalität und stärkt deine Glaubwürdigkeit nachhaltig.
Denn Kaufentscheidungen basieren nicht allein auf dem Angebot – sie entstehen ebenso durch die wahrgenommene Kompetenz, Haltung und Kommunikationsweise.
Kunden-Onboarding als Vertrauensbestätigung
Das Kunden-Onboarding ist eine zentrale Phase, in der sich zeigt, ob die im Sales gemachten Zusagen tatsächlich eingehalten werden. Ein klar strukturierter Onboarding-Prozess schafft Sicherheit und Orientierung von Beginn an.
Definierte Abläufe, transparente Zeitpläne und klare Zuständigkeiten vermitteln Professionalität. Schnelle Rückmeldungen sowie eine konsistente Kommunikation stärken das Vertrauen bereits in den ersten Wochen der Zusammenarbeit.
Wissenstransfer und Befähigung
Ein wirkungsvolles Onboarding geht über reine Einführung hinaus: Es befähigt KundInnen, das Angebot eigenständig und sicher zu nutzen. Durch Schulungen, strukturierte Einführungen und verständliche Dokumentationen vermittelst du nicht nur Wissen, sondern auch Sicherheit.
Diese Form der Unterstützung signalisiert klar, dass der Erfolg deiner KundInnen im Mittelpunkt steht – ein wesentlicher Baustein für Vertrauen und langfristige Zufriedenheit.
Vertrauen nachhaltig sichern
Vertrauen entsteht nicht einmalig, sondern entwickelt sich durch konsequente und verlässliche Prozesse. Regelmässige Abstimmungen, strukturierte Feedback-Gespräche und eine proaktive Betreuung tragen dazu bei, die Zusammenarbeit kontinuierlich zu stärken.
Unternehmen und Selbstständige, die Vertrauen strategisch aufbauen und pflegen, schaffen die Grundlage für stabile Kundenbeziehungen und nachhaltiges Wachstum.
Fazit
Vertrauen im Sales und im Kunden-Onboarding entsteht durch Klarheit, Struktur und Verlässlichkeit. Wer strategisch kommuniziert, realistische Erwartungen setzt und Prozesse konsequent umsetzt, positioniert sich professionell und schafft die Basis für langfristigen unternehmerischen Erfolg.
Ein zentraler Bestandteil dieses Ansatzes ist für mich die persönliche und authentische Verbindung zum Kunden. Ich lege grossen Wert darauf, dass KundInnen mich als echte, greifbare Person kennenlernen – denn jede Persönlichkeit ist unterschiedlich und reagiert individuell. Ein erfolgreiches Verkaufsgespräch geht daher über rein fachliche Inhalte hinaus.
KundInnen sollten niemals das Gefühl haben, dass es ausschliesslich um einen schnellen Abschluss geht. Vielmehr ist es entscheidend, echtes Interesse an ihren Herausforderungen zu zeigen und lösungsorientiert zu arbeiten. Genau hier liegt einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Vertrieb: die Fähigkeit, wirklich zuzuhören.
Aus meiner Erfahrung zeigt sich immer wieder, dass weniger fehlende Fachkompetenz das Problem ist, sondern vielmehr mangelnde Zuhörfähigkeit. Wer nicht richtig zuhört, kann die Bedürfnisse des Kunden nicht vollständig erfassen – und somit auch keine passgenaue Lösung anbieten.
Nachhaltiger Vertriebserfolg entsteht daher dort, wo Fachkompetenz auf Empathie, Aufmerksamkeit und echtes Verständnis trifft.
Über die Autorin
Susan Schweigert begleitet als Vertriebscoach und Mentorin Unternehmer, Unternehmerinnen und Selbstständige beim Aufbau professioneller Sales-Strukturen und effektiver Kunden-Onboarding-Prozesse. Ihr Fokus liegt auf strategischer Kommunikation, klaren Prozessen und nachhaltigen Kundenbeziehungen.
Agentur Schweigert
Susan Schweigert
Webseite: vertrieb-coach-mentoring.de
Email: schweigert@vertrieb-coach-mentoring.de
Telefon: +49 157 348 576 32
Autorin: Gabrielle Cacciatore-von Mandach
Kundenbindung und Kundengewinnung… das war für mich lange ein echt schwieriges Thema. Ich habe mich jahrelang dagegen gewehrt, wirkliche Verkaufsgespräche zu führen.
Mit der Zeit habe ich etwas Wichtiges gemerkt: Ich habe mein Unternehmen mit einer Vision gegründet – und diese Vision lebt davon, dass das, was ich zu geben habe, Menschen erreicht und wirklich unterstützt. Ums Verkaufen komme ich nicht herum. Ich muss mein Angebot in die Welt bringen!
Diese Erkenntnis hat meinen Mindset in Sachen Verkauf verändert. Verkaufsgespräche sind für mich heute eher eine Beratung – professionell, nicht verkäuferisch.
Noch heute ist Verkauf definitiv nicht mein Lieblingstask. Es kosten mich noch immer Überwindung, klar, aber die Gespräche fühlen sich jetzt ehrlich und richtig an. Und wenn ich sehe, wie meine Kunden reagieren und wie sie mein Angebot wertschätzen, motiviert mich das, weiterzumachen.
Herz allein reicht nicht.
Es braucht auch Wissen und Strategie. Eine klare Zielgruppe zu haben und diese zu verstehen zum Beispiel, ist unabdingbar.
Mit dieser Klarheit biete ich heute mein Angebot genau denjenigen an, die es wirklich brauchen können. Ich informiere mich über ihre Bedürfnisse und Ziele und setze meine Energie nur noch da ein, wo sie Sinn macht.
Und weisst du was? Das fühlt sich so viel leichter an.
Verkaufsgespräche führen – einfach und klar
Ein paar Dinge helfen mir dabei:
- Passt die Person zu mir? Falls nein, braucht es auch kein Verkaufsgespräch.
- Ich überlege mir im Vorhinein, was mein Gesprächspartner wirklich brauchen könnte.
- Ich setze mir ein Ziel für das Gespräch – das gibt Struktur, ohne Druck.
- Ich höre zu, stelle Fragen und zeige mein echtes Interesse – das ist die Basis.
Angebot richtig gestalten
Manche Probleme haben eine einfache Lösung. Wenn in einem Gespräch herauskommt, dass mein Gegenüber mehr Community braucht, ist ein womenbiz Membership die beste Empfehlung.
Oft sind die Bedürfnisse aber komplexer. Speziell im Coaching bedürfen sie oft eines personalisierten Angebots.
Mein Angebot gestalte ich immer so, dass es ein Problem löst und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Ich versuche immer, die Situation aus Sicht meiner Kundinnen zu sehen: Wie hilft es ihnen wirklich? Was erleichtert oder bereichert ihr Leben?
Kundenbindung aufbauen – langfristige Beziehungen statt Einzelverkäufe
Die Kundenreise hört für mich nicht nach dem ersten Abschluss auf – ganz im Gegenteil. Sie beginnt dort erst richtig.
Für mich bedeutet das, über die gesamte Zusammenarbeit hinweg im Austausch zu bleiben. Nachzufragen, zuzuhören und präsent zu sein. Nicht aufdringlich, sondern aufmerksam. Nicht verkäuferisch, sondern wertschätzend und wohlwollend.
Ich möchte verstehen, was meine Kundinnen wirklich brauchen – und ihnen genau das bieten. Manchmal auch etwas mehr, wenn es Sinn macht.
Was ich gemerkt habe: Menschen bleiben nicht wegen eines Angebots. Sie bleiben, weil sie sich gesehen und begleitet fühlen.
Marketing & Sichtbarkeit – einfach statt kompliziert
Marketing ist für mich heute eher ein Werkzeug als Pflicht. Ein einfacher Funnel hilft mir, sichtbar zu bleiben, ohne aufdringlich zu sein.
Und ja – es ist wichtig, sich im Verkauf weiterzubilden. Wissen in Themen wie Kundenavatar, Marketing-Funnels, Verkaufsgespräche oder Closing-Methoden kann enorm helfen.
Das ist aber nicht Fokus dieses Blogs – dafür gibt es viele Spezialistinnen und Spezialisten, die ich dir gerne empfehlen kann.
Am Ende ist es diese Mischung aus Herz, ehrlichem Einblick und etwas Strategie, die den Unterschied macht.
Für mich sind die Kernpunkte: Herz zeigen, Wertschätzung leben, sichtbar sein, ein klares Angebot haben und das Mindset richtig setzen.
Und vielleicht das Wichtigste: Hör auf zu warten. Dein Angebot darf raus in die Welt. Deine Kundinnen warten nicht auf Perfektion – sie warten auf dich.
Wenn dir noch Klarheit in deiner Vision oder deinem Angebot fehlt, hol dir Unterstützung. Genau dort liegt oft der Schlüssel.
Ich begleite dich gerne dabei, deine Vision zu schärfen und dein Angebot so zu gestalten, dass es wirklich zu dir passt – und bei deinen Kundinnen ankommt. ✨
Über die Autorin

Gabrielle Cacciatore-von Mandach ist Unternehmerin mit über 37 Jahren Erfahrung im Aufbau und in der Weiterentwicklung von Unternehmen. Als Gründerin von womenbiz, Keynote-Speakerin und Coach begleitet sie Unternehmerinnen dabei, Klarheit zu gewinnen, sichtbar zu werden und ihr Business strategisch zu führen.
Möchtest auch du dein Business mit mehr Klarheit, Präsenz und Wirkung führen? Dann könnte ein persönliches Gespräch ein kraftvoller nächster Schritt sein.
womenbiz ag
Gaby Cacciatore-von Mandach
Webseite: womenbiz.ch
Email: info@womenbiz.ch
Telefon: +41 31 932 38 62
Autorin: Rebekka Siegel
Ich weiss, für viele Frauen ist Verkaufen ungefähr so attraktiv wie ein Lippenherpes beim ersten Date. Und gleichzeitig kann ich dir sagen, dass das nur antrainiert ist.
Verkaufen liegt uns nämlich eigentlich im Blut. Geh mal zurück in deine Kindheit. Hast du da Verkaufen gespielt, sei es z.B. im Kaufladen? Oder vielleicht auf der Strasse selbstgepanschte Limo oder angemalte Steine verkauft? Ich hab mich mal mit einer Frau unterhalten, die sich als Mädchen in eine Durchfahrtsstrasse gestellt hat mit ausgebreiteten Armen und von den Autofahrern eine Mautgebühr verlangt hat.
Das alles war völlig natürlich. Da haben wir uns keinen Kopf gemacht mit «oh Gott, was denkt der jetzt, dass ich ihm was verkaufen will» oder «darf ich das überhaupt?». Nee, das war ganz normal. Und das ist es auch!
Nur haben wir als Erwachsene angefangen, so strikte Regeln zu bauen, wie verkaufen «richtig» ist.
Eins kann ich dir nach 19 Jahren Vertriebserfahrung sagen: Richtig ist es, wenn du Bock darauf hast. Mach es so, wie es sich für dich richtig anfühlt.
So, Ende des Blogbeitrags, das ist eigentlich schon die ganze Magie und die Antwort auf deinen Verkaufsstil.
Spass beiseite, wir schauen uns das noch genauer an.
Es gibt einfach locker 100 Wege, wie du verkaufen kannst. Ob übers Netzwerk, über Social Media Content, über Direktnachrichten, über den Newsletter, über Flyer vor Ort, über Kleinanzeigen, über Plattformen, über Kooperationen, über YouTube, über Webinare, über über über…!
Du kannst in Verkaufsgesprächen sehr strukturiert vorgehen – mit einem (eigenen!!!) Leitfaden, Fragen vorab, einem klaren Aufbau. Oder du kannst auch völlig locker und unstrukturiert vorgehen.
Nochmal: beim Verkaufen gibt es kein richtig und falsch. Es gibt nur deinen Weg. Der, der sich für dich leicht und gut anfühlt.
Schau doch mal, wie sich bisher Verkäufe einfach so ergeben haben, ohne dass du dich wahnsinnig anstrengen musstest. Genau das sind die Hinweise, wie es für dich leicht gehen kann.
Falls du trotzdem noch Fragezeichen hast, kannst du auch in dein Human Design schauen.
Dein Human Design zeigt deinen Ursprung, wie du geboren wurdest. Bevor du angefangen hast, dich zu verbiegen. Also der perfekte Hinweis, wie dein persönlicher Verkaufsstil ist.
Hol dir am besten (falls du es noch nicht kennst) unter humandesignamerica.com/chart mit deinen Geburtsdaten kostenfrei dein Chart und lass dich nicht von den ganzen bunten Farben und Zahlen verwirren.
Anschliessend kannst du dich entweder ins Human Design reinlesen, dir ein Reading buchen oder es einfach in die KI deiner Wahl geben mit der Frage: «Was liest du konkret für mein Business aus meinem Human Design Chart raus? Welche Arten zu verkaufen fallen mir leicht? Wie könnte mein persönlicher Verkaufsstil aussehen?»
Wichtig beim Human Design ist: Es ist KEINE Religion, auch wenn das teilweise so gepredigt wird. Es ist ein sehr gutes Sparringtool, das dir Hinweise gibt, wie dein ganzes Business leicht laufen kann.
Am Ende entscheidest immer du selbst, wie du Lust darauf hast. Denn dann kommt Begeisterung auf, dann sprühst du vor Energie.
Und weisst du was? Menschen kaufen deine Energie, immer.
Über die Autorin:

Rebekka Siegel war immer anders: Nie mit Barbies gespielt, Wrestling-Karten gesammelt und auf Bäume geklettert. Gemacht, worauf sie Lust hatte.
Mit dem Erwachsen sein kam das Verbiegen. Wie «man» so lebt, was sich gehört.
Doch sie hat immer gefühlt, dass sie sie selbst sein kann UND erfolgreich. Human Design hat das bestätigt und gezeigt, warum sie ist, wie sie ist und wie sie das fürs Business nutzen kann.
Jetzt hilft sie Selbstständigen, nicht «selbst und ständig», sondern «ständig du selbst» zu sein.
Rebekka Siegel Business Coaching
Rebekka Siegel
Webseite: rebekka-siegel.de
Email: mail@rebekka-siegel.de
Telefon: +49 159 04 14 61 00
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