Am New Inspiration Market Zürich durfte ich womenbiz vorstellen. Dabei wurden mir drei Themen vorgegeben: Good Work, Co-Work und Retreat.
Beim Vorbereiten meines Referats wurde mir bewusst: Diese drei Elemente sind ein essenzieller Teil meiner Arbeitsweise. Deshalb haben sie mich auch so angesprochen.
Ich möchte meine Gedanken dazu mit dir teilen, weil ich spüre, wie viel Kraft darin liegt.
Good Work – beginne bei dir
Good Work beginnt nicht im Aussen. Sie beginnt bei dir.
Zu wissen, wohin du willst. Wo deine Grenzen sind. Und vor allem: was dein Potenzial ist.
Ich werde oft gefragt: «Wie bringst du alles unter einen Hut?» Meine Antwort ist immer dieselbe: «Nicht, weil ich mehr mache – sondern weil ich klarer bin. Ich fokussiere mich auf mein Potenzial und delegiere den Rest.»
Gerade im Alltag frage ich mich immer wieder: «Passt das zu mir? Führt mich das näher zu meinem Ziel? Ist es ein echtes Ja?»
Klarheit macht Entscheidungen einfacher. Und sie spart Energie – für das, was wirklich zählt.
Für mich ist klar: Klarheit ist keine Kür. Sie ist die Basis für Fokus, Energie und Führung.
Co-Work – nur gemeinsam geht es weiter
Ich glaube zutiefst daran, dass wir nicht alleine erfolgreich sind. Wenn ich zurückschaue, waren es oft Begegnungen, die den Unterschied gemacht haben: ein Gespräch, eine Empfehlung – oder dieser eine Kontakt, der plötzlich alles verändern kann.
Netzwerken ist für mich mehr als Austausch – es ist ein Sprungbrett für Zusammenarbeit, die trägt, oft ein Leben lang. Die richtigen Menschen an deiner Seite zu haben, ist entscheidend: Menschen, die dich verstehen, dich stärken und mit dir wachsen.
Retreat – der Raum, den wir uns oft nicht nehmen
Und dann gibt es noch etwas, das wir oft vergessen: den Rückzug.
Ich habe ihn nicht freiwillig gelernt. Ein Genickbruch, drei Diskushernien und eine schwierige Schwangerschaft haben mich immer wieder dazu gezwungen, innezuhalten.
Heute entscheide ich mich bewusst dafür. Weil ich weiss: Rückzug ist kein Stillstand – er ist Voraussetzung für Energie und Leistungsfähigkeit.
All das erinnert mich an meine Zeit als Springreiterin, ein Beispiel, dem ich meine Keynote widme. Du bist der Reiter. Dein Team ist dein Pferd. Ein Sprung gelingt nur im Zusammenspiel – mit Fokus, Zusammenarbeit, Vertrauen und im richtigen Moment auch mit Loslassen. Kontrolle bringt dich bis zum Absprung. Vertrauen trägt dich über das Hindernis. Und danach braucht es den Moment des Rückzugs – um zu reflektieren und neue Kraft zu sammeln.
Was ich heute für mich mitnehme
Good Work = Klarheit, die mir Energie gibt.
Co-Work = Menschen, die mich tragen.
Retreat = Räume, in denen ich auftanken kann.
Ein Impuls für dich
Wo darfst du klarer werden?
Mit wem möchtest du bewusster zusammenarbeiten?
Und wann nimmst du dir Raum für dich?
Über die Autorin

Gabrielle Cacciatore-von Mandach ist Unternehmerin mit über 37 Jahren Erfahrung im Aufbau und in der Weiterentwicklung von Unternehmen. Als Gründerin von womenbiz, Keynote-Speakerin und Coach begleitet sie Unternehmerinnen dabei, Klarheit zu gewinnen, sichtbar zu werden und ihr Business strategisch zu führen.
Möchtest auch du dein Business mit mehr Klarheit, Präsenz und Wirkung führen? Dann könnte ein persönliches Gespräch ein kraftvoller nächster Schritt sein.
womenbiz ag
Gaby Cacciatore-von Mandach
Webseite: womenbiz.ch
Email: info@womenbiz.ch
Telefon: +41 31 932 38 62
Autorin: Maike Martensen
Als Expertin hilfst du einer ganz bestimmten Zielgruppe bei der Lösung ganz bestimmter Probleme. Was für andere schwierig ist, fällt dir total leicht. Deshalb hast du dich als Expertin selbständig gemacht. Doch nun findest du dich plötzlich in einem Haifischbecken voller Marktschreier wieder, die laut und selbstbewusst ihre Angebote verkaufen.
Und du? Du stehst mittendrin und fragst dich, wie du damit konkurrieren sollst. Aber weisst du was? Du musst mit niemandem konkurrieren, wenn du einfach du selbst bist.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie du als introvertierte Expertin leicht und ohne Druck dein Angebot an deine WunschkundInnen verkaufst.
Umgang mit Angst vor dem Verkaufen
Hast du Angst vor dem Verkaufen? Dann liegt das wahrscheinlich an deiner Vorstellung vom Verkauf. Wir alle haben sicherlich unangenehme Erfahrungen mit dem Prototypen eines schmierigen Verkäufers gemacht, der einen Verkauf erzwingt, indem er dich bedrängt, unter Druck setzt oder mit angeblich kostenfreien Lockangeboten reinlegt.
Aber allein schon deshalb, weil du diesen Artikel liest, weiss ich, dass du anders bist. Wo andere zu pushy sind, hältst du dich eher zurück. Doch auch zu viel Zurückhaltung kann schlechte Erfahrungen beim Verkauf hervorrufen. Warum, erfährst du später noch.
Wichtig ist, dass du tief verstehst, dass deine Expertise wertvoll für andere ist und deshalb darfst du dich dafür gut bezahlen lassen. Wenn du schon mindestens einer Person mit deiner Expertise geholfen hast, dann sind da draussen noch unendlich viele Personen mehr, die dein Wissen und deine Erfahrung brauchen. Aber die können dich nicht finden, wenn du dich nicht zeigst oder über deine Expertise sprichst.
Und das heisst nicht, dass du dafür in die Kamera sprechen musst, telefonieren oder Klinken putzen gehen musst. Verkauf für introvertierte ExpertInnen wie dich geht auch ganz leise, zum Beispiel indem du über deine Expertise schreibst, so wie ich jetzt gerade für diesen Blogartikel.
Ehrlichkeit und Vertrauen sind die Basis für Verkauf
Ich sage immer, die wichtigste Währung bei der Kundengewinnung ist Vertrauen. Doch dafür brauchst du keineswegs Tausende von Follower, einen professionellen Verkaufsfunnel oder Premium-Collabs. Das alles sagt nichts über Kompetenz aus. Wesentlich entscheidender ist deine Authentizität als Expertin und der Mut, vollkommen ehrlich zu sein. Authentisch deine Begeisterung für dein Thema und deinen Weg dorthin zu zeigen, ist das beste Verkaufsargument, das du hast.
Wenn du erfahren möchtest, welche Möglichkeiten es gibt, um echtes Vertrauen bei deiner Zielgruppe aufzubauen, komm gerne zur womenbiz online Happy Hour am 16.04.2026, wo ich mein Referat «Authentisch Kunden gewinnen: Deine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Kundenbeziehungen, die bleiben» halte.
Spielerisch in Kontakt kommen mit potenziellen Kundinnen
Es gibt für jeden die richtige Methode, mit potenziellen KundInnen in Kontakt zu kommen. Dein Weg muss nicht das sein, was alle anderen machen.
Frage dich: «In welchen Situationen fällt es mir leicht, mit anderen in den Austausch zu kommen?» Genau da entlang führt dein Weg. Oftmals ergeben sich Zufallskontakte in den ungewöhnlichsten Situationen, zum Beispiel während einer Zugfahrt, im Café, beim Sport oder an der Bushaltestelle.
Planbarer lassen sich Businesskontakte zum Beispiel über Veranstaltungen wie Seminare, Coachings oder Netzwerktreffen herstellen, entweder in Präsenz oder online. Während der Corona-Pandemie habe ich beispielsweise Online-Seminare besucht, mir währenddessen die Namen interessanter Kontakte notiert, diese später in den sozialen Netzwerken gesucht und angeschrieben. Solche Kontakte haben das Potenzial, Türen zu öffnen. Nicht immer sind sie selbst deine Zielgruppe, jedoch können sie zu wertvollen EmpfehlungsgeberInnen für dich und dein Angebot werden.
Auch für deine Social Media Accounts sind geknüpfte Kontakte ausserhalb des sozialen Netzwerks Gold wert. Es ist schwerer, einen Account allein über das Posten von Beiträgen aufzubauen. Wesentlich relevanter ist es, anderweitig generierte Kontakte deinem Online-Netzwerk hinzuzufügen.
Deine Beiträge dienen also nur indirekt der Sichtbarkeit bei potenziellen KundInnen. Vielmehr geht es bei deinem Online-Auftritt um den Vertrauensaufbau deiner bestehenden Kontakte. Du wirst definitiv merken, wer dich und dein Angebot unterstützt. Und wenn es so weit ist, wird es Zeit, den nächsten Schritt zu wagen und ein Angebot zu machen.
Fairkaufen: Angebot machen, aber mit Feingefühl
Die Kunst, ohne Druck zu verkaufen, besteht darin, ein Gespür dafür zu entwickeln, in welchem Moment es angebracht ist, ein Angebot zu machen. Das ist der Moment, in dem aus einem lockeren Austausch oder einem Kennenlernen ein Verkaufsgespräch wird.
Verpasst du diesen Moment, irritiert das potenzielle KundInnen. Sie fühlen sich nicht abgeholt. Hier mal ein Beispiel, damit du verstehst, was ich damit meine:
Stell dir vor, du gehst als Kundin ins Reisebüro und hast vor, eine teure Reise zu buchen. Du hast auch schon eine ziemlich genaue Vorstellung von der gewünschten Reise und weisst, dass du diese Reise in diesem Reisebüro buchen kannst. Du kennst das Reisebüro schon ein bisschen und es erscheint dir vertrauenswürdig. Du trittst ein und wartest auf die nächsten freien Mitarbeitenden. Eine Mitarbeiterin bittet dich an ihren Tisch. Du beschreibst ihr deine Vorstellung, sie tippt etwas in ihren Computer ein. Sie schaut hoch und präsentiert dir genau die Reise, die du dir vorgestellt hattest. Du nickst begeistert und teilst ihr mit, dass du diese Reise gerne buchen würdest. Daraufhin zeigt dir die Mitarbeiterin eine komplett andere Reise. Du lehnst höflich ab und verlässt das Reisebüro.
Was ist hier passiert?
Die Mitarbeiterin vom Reisebüro hat deine Kaufsignale übersehen. Du hattest ihr bereits signalisiert, dass du Interesse an der zuerst präsentierten Reise hast und auch, dass du kaufbereit bist. Doch anstatt den Preis zu nennen und den Verkauf abzuschliessen, zeigte sie dir eine andere Reise. Das hat dich am Ende davon abgebracht, deine Reise in diesem Reisebüro zu buchen. Womöglich bist du sogar skeptisch, ob du jemals wieder in dieses Reisebüro gehen wirst.
Situationen wie diese passieren auf dem freien Markt die ganze Zeit. Deshalb ist es wichtig, dass du lernst, Kaufsignale zu erkennen und dann ein passendes Angebot machst. Lass potenzielle KundInnen nicht im Regen stehen!
Kaufsignale erkennen und zahlende Kundinnen gewinnen
Kaufsignale sind oft interessierte Nachfragen zu deiner Dienstleistung oder deiner Zielgruppe, zum Beispiel wie genau eine Zusammenarbeit aussieht, wie die Konditionen sind, welche Angebote es gibt oder mit welcher Art von KundInnen du normalerweise zusammenarbeitest. Kaufsignale können aber auch einfache Aussagen sein, wie zum Beispiel: «Oh das, was du machst, bräuchte ich auch mal.»
An dieser Stelle darfst bzw. musst du sogar einhaken, indem du die Person fragst, ob du ihr ein Angebot machen darfst. Je nach Kontext und Komplexität deiner Dienstleistung kannst du die Person auch erstmal zu einem Beratungsgespräch einladen.
Aber Achtung! Steht bereits ein konkretes Angebot im Raum und die Person stellt Rückfragen, die sich auf dieses konkrete Angebot beziehen, solltest du direkt zum Abschluss kommen, indem du die Abschlussfrage stellst.
Abschlussfrage heisst: «Möchtest du buchen?» Und die Antwort lautet «Ja» oder «Nein».
Dann schickst du der Person deinen Link zur Buchungsseite oder vereinbarst einen Termin zum Start der Zusammenarbeit.
Und was, wenn ein potenzieller Kunde oder eine potenzielle Kundin mein Angebot ablehnt?
Kein Kauf, kein Problem! Hol dir Feedback.
Wisse bitte, dass Misserfolg beim Verkauf absolut nichts über deinen Wert oder deine fachliche Kompetenz aussagt! Ein «Nein» ist keine Ablehnung, sondern erstmal nur eine Momentaufnahme. Zu einem anderen Zeitpunkt unter anderen Bedingungen könnte die Antwort derselben Person «Ja» lauten.
Du darfst ein «Nein» respektieren UND um Feedback bitten. Frage ruhig nach, warum es für die Person in diesem Moment nicht gepasst hat und biete an, in Kontakt zu bleiben, indem du dich hin und wieder meldest oder über zukünftige Angebote informierst. Oftmals sind die Personen damit sehr einverstanden.
Nachfassen nicht vergessen
Die Qualität deines Netzwerks offenbart sich dadurch, wie lebendig es ist. 1’000 Kontakte bringen dir nichts, wenn es «tote» Kontakte sind, die nicht interagieren oder deine Kontakte nicht deine Zielgruppe sind.
Behalte den Überblick über dein Netzwerk, indem du den Status relevanter Kontakte dokumentierst. Dafür reicht schon eine einfache Excel- oder Google-Tabelle. Notiere dir die Namen der Personen, wann der letzte Kontakt war, wie ihr verblieben seid sowie stichpunktartig die Inhalte des Austauschs. Wird dein Netzwerk grösser, hilft der Einsatz von Farben, den Überblick zu behalten (z.B. grün = Kunde; gelb = Angebot gemacht).
Je nachdem, wie schnelllebig dein Business bzw. Wachstum ist, empfehle ich, alle relevanten Kontakte mindestens einmal pro Jahr, Halbjahr, Quartal oder Monat anzuschreiben.
Druck raus beim Verkaufen durch langfristige Kundenbeziehungen
Aus der Not heraus verkaufen zu müssen, um die nächste Miete zahlen zu können, macht Druck. Und leider spüren das potenzielle KundInnen. Das Ergebnis ist ein Teufelskreis aus erfolglosen Verkaufsversuchen, existenzieller Ängste und einem erdrückenden Gefühl von Unzulänglichkeit.
Konzipiere dein Angebot bzw. deine Angebote also möglichst so, dass eine langfristige Zusammenarbeit mit deinen KundInnen möglich ist. Gerade, wenn du eine introvertierte Expertin bist, profitieren du und deine KundInnen sehr von einer langfristigen, vertrauensvollen Kundenbeziehung, denn sie bringt Ruhe in dein Business und ermöglicht qualitativ hochwertige Ergebnisse statt Hustle.
Wenn du dir als introvertierte Expertin weitere Unterstützung bei deiner Kundengewinnung wünschst, trau dich und schreib mir eine Nachricht. #gerneperdu
Über die Autorin:

Maike Martensen ist Targeting-Expertin. Ihre erprobten Netzwerkstrategien zur Generierung relevanter Kontakte via Social Media nutzt sie nicht nur für ihre eigene Selbständigkeit, sondern hilft auch anderen Selbständigen, Unternehmen, JournalistInnen und Initiativen dabei, die richtigen Zielgruppen zu finden und zueinander zu bringen.
Zudem nutzt sie ihre Fähigkeiten ehrenamtlich im Verband alleinerziehender Mütter und Väter, um wichtige Beratungsangebote und Themen voranzubringen.
MM Marketing Management by Maike Martensen
Maike Martensen
Webseite: maikemartensen.de
Email: marketing@maikemartensen.de
Telefon: +49 176 410 489 37
Autorin: Sandra Huber
Viele Unternehmerinnen investieren viel Energie in die Gewinnung neuer Kunden. Dabei wird die Kundenbindung oft ignoriert.
Eine sehr wichtige Frage lautet:
Warum verlieren wir bestehende Kunden, obwohl sie lange zufrieden waren?
Oft passiert das nicht wegen eines grossen Fehlers. Sondern wegen vieler kleiner Momente entlang der Kundenreise.
Eine persönliche Erfahrung hat mir das einmal sehr deutlich gezeigt:
Eine kleine Geschichte über Kundenbindung
Ich war jahrelang sehr zufrieden mit meinem Zahnarzt. Das Team war freundlich, die Behandlungen professionell und ich hatte nie einen Grund, etwas zu hinterfragen.
Dann entschied ich mich für ein Bleaching meiner Zähne.
Die Behandlung selbst verlief problemlos. Am Anfang sah das Ergebnis sogar vielversprechend aus. Doch bereits zwei Tage später war praktisch nichts mehr davon zu sehen.
Also meldete ich mich in der Praxis. Die Reaktion überraschte mich. Man erklärte mir, ich müsse mich erst daran gewöhnen.
Ich fragte mich nur: «Woran genau soll ich mich gewöhnen? An eine Zahnfarbe, die ich seit Jahrzehnten habe?». Ich versuchte noch einmal nachzufragen. Doch statt Verständnis spürte ich plötzlich etwas anderes: Ungeduld.
Als langjährige Kundin hatte ich erwartet, dass man meine Sorge ernst nimmt. Doch ich hatte eher das Gefühl, den Ablauf zu stören.
Es gab keine klaren Informationen darüber, was nach einem Bleaching normal ist und was nicht. Ich erhielt auch keinen Zettel mit Hinweisen, was ich in den ersten Tagen beachten sollte.
Also meldete ich mich nochmals. Und nochmals. Doch ich hatte jedes Mal das Gefühl, nicht wirklich weiterzukommen.
Der Moment, in dem Loyalität zu bröckeln beginnt
Das Interessante daran ist: Es war kein grosser Fehler. Das Team war nicht plötzlich unprofessionell. Doch mehrere kleine Dinge passten nicht mehr zusammen:
- fehlende Informationen nach der Behandlung
- kein klarer Ablauf für Rückfragen oder Reklamationen
- wenig Verständnis für meine Situation
- unklare Kommunikation
Und genau hier passiert etwas Entscheidendes. Die positive Erfahrung, die über Jahre aufgebaut wurde, beginnt langsam zu kippen. Nicht durch einen einzigen Moment – sondern durch eine Kette kleiner Irritationen.
Was hier im Gehirn passiert
Die Neurowissenschaft zeigt, dass unser Gehirn ständig Erwartungen mit der Realität abgleicht. Wenn wir über längere Zeit gute Erfahrungen machen, entsteht Vertrauen.
In der Neurowissenschaft wird dieser Prozess auch Predictive Coding genannt.

Unser Gehirn erstellt ständig Erwartungen darüber, was als Nächstes passieren sollte.
Doch sobald dieses Vertrauen enttäuscht wird, reagiert unser Gehirn besonders sensibel. Es beginnt genauer hinzuschauen. Dinge, die vorher vielleicht neutral gewesen wären, wirken plötzlich negativ.
In der Psychologie spricht man hier vom Bestätigungsmechanismus der Wahrnehmung: Ein erster Zweifel führt dazu, dass wir unbewusst nach weiteren Signalen suchen, die diesen Eindruck bestätigen.
Die stille Realität vieler Unternehmen
Das Schwierige daran ist: Die meisten Kunden sagen nichts. Sie beschweren sich nicht. Sie kommen einfach nicht mehr zurück.
Wenn nur drei bis fünf Prozent der Kunden aufgrund solcher Erfahrungen abspringen, kann das enorme Folgen haben. Bei einem Jahresumsatz von einer Million Franken entspricht ein Verlust von fünf Prozent bereits 50 000 Franken weniger Umsatz.
Und oft entsteht diese Lücke nicht durch grosse Fehler, sondern durch viele kleine Details entlang der Kundenreise.
Warum Unternehmerinnen diese Punkte oft nicht sehen
Als Unternehmerin bist du täglich mit vielen Dingen beschäftigt:
- Entscheidungen treffen
- Mitarbeitende führen
- Kunden betreuen
- Verantwortung tragen
Du arbeitest im Unternehmen. Dabei bleibt kaum Zeit, bewusst einen Schritt zurückzutreten und dein Unternehmen einmal aus der Perspektive eines Kunden zu erleben. Und genau hier entstehen sogenannte blinde Flecken.
Kaizen: kleine Verbesserungen mit grosser Wirkung
Die japanische Kaizen-Philosophie beschreibt einen einfachen Gedanken: Grosse Verbesserungen entstehen durch viele kleine Schritte. Gerade bei der Kundenbindung ist dieser Ansatz enorm wirkungsvoll.
Denn die Beziehung zu bestehenden Kunden entsteht nicht durch eine einzige grosse Massnahme. Sie entsteht durch hundert kleine Erfahrungen entlang der gesamten Kundenreise.

Wenn Unternehmen diese Punkte bewusst betrachten und verbessern, entstehen oft erstaunliche Effekte:
- mehr Vertrauen
- mehr Weiterempfehlungen
- und nicht selten 10 bis 15 Prozent stärkere Kundenbindung.
Warum der Blick von aussen so wertvoll ist
Das Schwierige ist: Wer täglich im eigenen Unternehmen arbeitet, erkennt viele dieser Details irgendwann nicht mehr. Was intern selbstverständlich geworden ist, erlebt ein Kunde vielleicht ganz anders.
Genau deshalb ist es so wertvoll, sich immer wieder bewusst Zeit zu nehmen und die Kundenbrille aufzusetzen.
Und manchmal lohnt es sich, einen Blick von aussen einzubeziehen. Denn jemand, der nicht Teil des Systems ist, erkennt oft sofort Dinge, die intern niemand mehr wahrnimmt.
Eine kleine Einladung
Vielleicht nimmst du dir nach diesem Artikel einen Moment Zeit und stellst dir eine einfache Frage: Wie erlebt ein bestehender Kunde mein Unternehmen wirklich – auch nach dem Kauf?
Denn genau dort entscheidet sich oft, ob Vertrauen weiterwächst – oder langsam zu bröckeln beginnt.
Über die Autorin:

Sandra Huber ist Gründerin der «Ersten Eindruck Experten». Seit über 25 Jahren fasziniert sie, wie schnell Menschen entscheiden, ob sie Vertrauen fassen oder Abstand nehmen.
Mit ihrer 360°-Analyse hilft sie Unternehmen, blinde Flecken entlang der Kundenreise zu erkennen und ihren ersten Eindruck so zu gestalten, dass Vertrauen entsteht und Kunden gerne wiederkommen.
Erster Eindruck Experten
Sandra Huber
Webseite: erstereindruckexperten.ch
Email: sandra@erstereindruckexperten.ch
Telefon: +41 79 756 87 36
Mylène Thiébauds Weg führte sie nach dem ETH-Abschluss als Lebensmittelingenieurin über Indien, die Lebensmittelindustrie, das Marketing bei Carbagas, strategische Entwicklung bei Migros Aare – bis hin zur eigenen Gründung.
Wir haben ihr ein paar Fragen zum Monatsthema «Frauenpower: Mut, Stärke, Inspiration. Wir feiern Frauen, die ihren Weg gehen.» gestellt.
Mylène, erzähle uns bitte ein wenig über dich – und deine Arbeit.
Ich begleite Verwaltungsräte, CEOs und Unternehmerinnen in strategischen Fragen, in Übergängen und in schwierigen Gesprächen. Meine Arbeit besteht weniger darin, Lösungen zu liefern, sondern Klarheit zu schaffen. Viele Organisationen wissen ungefähr wohin sie wollen, aber nicht ehrlich genug warum oder mit wem. Genau dort arbeite ich. Neben meiner Beratung leite ich das SwissBoardForum, wo erfahrene Entscheidungsträger auf Augenhöhe voneinander lernen.
Du arbeitest täglich mit CEOs, Verwaltungs- und Stiftungsräten. Wo erlebst du heute echte Frauenpower – und wo wird sie noch unterschätzt?
Ich erlebe sie überall dort, wo Verantwortung getragen wird ohne Bedürfnis nach Bühne. In Stiftungsräten, Familienunternehmen und Nachfolgesituationen. Frauen moderieren Spannungen, halten Systeme stabil und ermöglichen schwierige Entscheidungen.
Unterschätzt wird sie noch immer dort, wo Lautstärke mit Kompetenz verwechselt wird. Viele der wirksamsten Frauen sprechen weniger, sehen aber mehr.
Welche Vorbilder haben dich inspiriert – oder inspirieren dich noch heute?
Mich inspirieren weniger einzelne Personen als Haltungen. Menschen, die Macht nicht brauchen um wirksam zu sein. Führungskräfte, die zuhören bevor sie entscheiden. Und Unternehmerinnen, die Verantwortung nicht delegieren sondern tragen. Ich beobachte solche Persönlichkeiten seit Jahren und lerne ständig weiter.
Frauenpower wird oft mit Lautstärke oder Sichtbarkeit gleichgesetzt. Was bedeutet Stärke für dich konkret im beruflichen Alltag?
Stärke ist Entscheidungsfähigkeit unter Unsicherheit.
Ein klares Nein sagen, wenn alle ein bequemes Ja wollen.
Konflikte ansprechen, bevor sie eskalieren.
Und Verantwortung übernehmen ohne sich hinter Rollen zu verstecken.
Viele Frauen zweifeln, ob sie bereit genug sind für Verantwortung oder Führungsrollen. Was würdest du einer Unternehmerin sagen, die spürt, dass mehr in ihr steckt – sich aber noch zurückhält?
Bereitschaft entsteht nicht vor der Verantwortung, sondern darin. Wenn du wartest, bis du dich bereit fühlst, wirst du sehr lange warten.
Der entscheidende Moment ist der, in dem du akzeptierst, dass Führung immer Unsicherheit enthält und du trotzdem gehst.
Wenn du an die nächsten Jahre denkst: Was wünschst du dir?
Mehr ehrliche Gespräche in Organisationen. Weniger Inszenierung. Und Führungsgremien, die sich mit Wirkung beschäftigen statt mit Image.
Was wünschst du der Welt?
Mehr Reife. Weniger Reaktion.
Die Fähigkeit, Komplexität auszuhalten ohne sie zu vereinfachen.
Über die Interviewpartnerin

Neugier und Verantwortung haben Mylènes Weg geprägt. Nach dem ETH-Abschluss als Lebensmittelingenieurin führte ihr Weg über Indien, die Lebensmittelindustrie, das Marketing bei Carbagas, strategische Entwicklung bei Migros Aare – bis hin zur eigenen Gründung.
Mit Transformy gestaltet Mylène heute nachhaltige Veränderung – als Sparringpartnerin, Moderatorin und Mandatsträgerin. Im SwissBoardForum fördert sie den professionellen Austausch unter VerwaltungsrätInnen und bringt neue Perspektiven ins System.
Transformy GmbH
Mylène Thiébaud
Webseite: transformy.ch
Email: info@transformy.ch
Telefon: +41 78 885 03 85
Autorin: Gaby Cacciatore-von Mandach
Frauenpower beginnt meist nicht mit einem grossen Moment – sondern mit einer Entscheidung: an sich selbst zu glauben, den eigenen Weg zu gehen und die eigene Stärke nicht länger zu verstecken.
In diesem Beitrag geht es genau darum: deine Power zu finden, dir selbst die Erlaubnis zu geben, deine Stärken sichtbar zu machen – und damit auch andere Frauen zu inspirieren.
Denn echte Frauenpower entsteht nicht im Alleingang. Sie wächst, wenn wir sie leben und miteinander teilen. 🖤
1. Deine eigene Power immer wieder finden
«Schreib deine Geschichte auf – deine persönliche Tankstelle für Motivation und Power.»
Ich spreche immer wieder mit Frauen, die plötzlich an sich selbst zweifeln, obwohl sie schon unglaublich viel erreicht haben. Das ging mir selbst auch so.
Im Rahmen des Buchprojekts Wege zum Erfolg Vol. 1 habe ich als Co-Autorin meine Geschichte aufgeschrieben. Davor verstand ich nicht, warum ich als Physiotherapeutin und Bewegungstherapeutin plötzlich diese – zugegeben verrückte – Idee hatte, womenbiz zu gründen.
Beim Schreiben wurde mir klar: Mein Leben war immer voller Bewegung – früher physisch, heute auf Empowerment-Ebene. Alles ergab plötzlich Sinn, auch die Umwege.
Manchmal zweifle ich auch heute noch. Dann blättere ich in meiner Geschichte, sehe, was ich alles erlebt, gelernt und bewirkt habe – und meine Selbstzweifel verwandeln sich wieder in Motivation und Zuversicht.
2. Selbstermächtigung: Deine eigene Glücksschmiedin sein
«Warte nicht auf Erlaubnis – ermächtige dich selbst und geh los!»
Frauenpower beginnt nicht, wenn andere uns anerkennen. Sie beginnt, wenn wir uns selbst die Erlaubnis geben, unseren Weg zu gehen. Deine Idee mag noch so unkonventionell sein – wenn du spürst, dass da was dran ist, dann gehe ihn Schritt für Schritt.
Natürlich profitieren auch Männer davon, ihren eigenen Weg bewusst zu gehen und ihre Stärken zu zeigen. Doch gerade Frauen erleben oft, dass ihr Potenzial nicht automatisch gesehen wird. Darum ist es so wichtig, dass wir Frauen unsere Power erkennen, sie leben und andere inspirieren – und so Role Models werden, die den Unterschied machen.
«Dein Mut, deine Entscheidung, dein Einsatz – genau das macht den Unterschied.»
3. Deine Power erkennen und ausdrücken
«Deine Power will raus – nicht versteckt bleiben.»
Es reicht nicht, deine Kraft nur zu erkennen – du musst sie zeigen. Ich treffe immer wieder Frauen, die unglaublich viel können, ihre Stärke aber zurückhalten. Oft sehe ich in ihnen mehr Potenzial, als sie selbst wahrnehmen – und zu sehen, dass es nicht genutzt wird, tut mir buchstäblich weh.
Genau deshalb unterstütze ich Frauen, ihre Stärken zu erkennen, dazu zu stehen und ihren Weg mutig zu gehen. Ich liebe es, Frauen zu sehen, die ihre Power leben und damit – ob klein oder gross – unsere Welt bewegen.
4. Andere Frauen stärken
«Dein Vorangehen inspiriert andere – sei das Leuchtfeuer: ‚Ja, das geht!»
Wenn du deine eigene Stärke lebst, kannst du anderen den Steigbügel reichen. Sei Role Model, Pionierin, Mentorin – zeig, dass es geht!
Ein Artikel auf Bluewin hat mich kürzlich nachdenklich gestimmt: Frauen, die die Weltgeschichte geprägt haben – und die kaum jemand kennt. Einige mussten unter einem Pseudonym agieren, andere wurden übergangen.
Heute leben wir in einer Zeit, in der wir selbstbestimmt(er) handeln können. Dein Vorangehen inspiriert andere – manchmal reicht ein Satz wie: «Schau mal, was du alles kannst.» – und plötzlich beginnt die Power zu wirken.
Women empowering women: Gemeinsam stärker
«Empowern wirkt: Ein ehrlicher Satz kann Berge bewegen.»
Wenn wir in unserer Kraft stehen, fällt es leicht, andere zu unterstützen. Female Empowerment entsteht, wenn Frauen einander feiern, bestärken und nach vorne bringen.
Frauen, die ihren Weg gehen, ihr Potenzial leben und andere inspirieren – das ist echte Power. Für sich selbst, für andere Frauen und letztlich für unsere Gesellschaft.
«Die Welt wartet nicht auf perfekte Frauen – sie wartet auf Frauen, die ihre Power leben.»
Mach dir deine Kraft und Stärken bewusst, lebe sie – und bring sie in die Welt. Jetzt ist deine Zeit!
Über die Autorin

Ich bin Gabrielle Cacciatore, Gründerin von womenbiz.
Mit womenbiz habe ich eine Plattform geschaffen, die Frauen inspiriert, vernetzt und stärkt. In meinen Coachings und Keynote-Speeches geht es immer darum, Menschen in ihre Kraft zu bringen, damit sie ihr Potenzial leben und sichtbar machen.
Ich bin überzeugt: Wer seine Power erkennt und lebt, verändert nicht nur sein Leben – sondern auch die Welt.
Ich freue mich, auf einen Coffee-Call mit dir zum unverbindlichen Austausch.
womenbiz ag
Gaby Cacciatore-von Mandach
Webseite: womenbiz.ch
Email: info@womenbiz.ch
Telefon: +41 31 932 38 62
Autor: Philippe Snozzi
Wenn «neu» nicht automatisch besser ist
In der ästhetischen Medizin erscheint beinahe monatlich etwas «Neues»: ein revolutionärer Filler, ein innovativer Wirkstoff, eine neue Generation von Botulinum-Produkten. Die Versprechen klingen grossartig – länger haltbar, natürlicher, regenerativ, wissenschaftlich geprüft.
Doch wer genauer hinschaut, erkennt: Nicht alles, was neu verpackt ist, ist auch echte Innovation. Oft handelt es sich um bekannte Substanzen mit neuem Marketing. Und genau hier beginnt eine Frage, die weit über die ästhetische Medizin hinausgeht: Wie viel Substanz steckt hinter dem Versprechen?
Wenn Studien nicht gleich Unabhängigkeit bedeuten
Nahezu jede Produkteinführung wird heute mit klinischen Studien untermauert. Das klingt seriös – und ist es teilweise auch. Gleichzeitig werden viele dieser Studien von den Herstellern selbst finanziert und publiziert.
Das bedeutet nicht automatisch, dass sie falsch sind. Aber es bedeutet, dass man genau hinschauen muss:
- Wer hat die Studie in Auftrag gegeben?
- Wie wurde sie durchgeführt?
- Sind die Ergebnisse im Praxisalltag reproduzierbar?
In Fachkreisen wird seit einiger Zeit kritisch diskutiert, dass Begriffe wie Regeneration, Reparatur oder Biostimulation zunehmend marketinggetrieben verwendet werden. Regeneration hat in der Biologie eine klar definierte Bedeutung – nämlich die vollständige Wiederherstellung von Gewebe in Struktur und Funktion. Reparatur hingegen beschreibt oft einen Ersatz durch Narbengewebe.
Wenn solche Begriffe unscharf eingesetzt werden, entsteht ein wissenschaftlich klingendes Versprechen – ohne dass die biologische Realität immer Schritt hält.
Zwischen Innovation und Verkaufsdruck
Die ästhetische Medizin ist ein stark marktorientiertes Feld. Der Druck, «etwas Neues» anzubieten, ist spürbar – für Ärztinnen und Ärzte genauso wie für Unternehmen.
Doch genau hier entscheidet sich Integrität:
Folgen wir jedem Trend, weil er Umsatz verspricht? Oder prüfen wir kritisch, ob ein Produkt unseren Patientinnen wirklich einen Mehrwert bringt?
Diese Frage kennen Unternehmerinnen in jeder Branche. Social Media beschleunigt Hypes. Märkte verlangen nach Neuheit. Investitionen sollen sich schnell auszahlen.
Aber langfristiger Erfolg entsteht selten durch kurzfristige Effekte.
Unser Verständnis von medizinischer Integrität
Bei Smoothline bedeutet Integrität:
- Wir prüfen, wer hinter einer Studie steht.
- Wir hinterfragen, ob Ergebnisse realistisch und reproduzierbar sind.
- Wir fragen uns, ob ein neues Produkt tatsächlich natürlicher, sicherer oder nachhaltiger ist – oder nur neu klingt.
Nur wenn wir überzeugt sind, dass ein echter Mehrwert besteht, integrieren wir eine Behandlung in unser Angebot.
Das ist manchmal weniger spektakulär. Aber es ist langfristig vertrauenswürdiger.
Was das mit Unternehmerinnentum zu tun hat
Medizinische Integrität ist kein Sonderfall – sie ist ein Beispiel für unternehmerische Haltung.
Wer ehrlich berät, auch wenn es bedeutet, etwas nicht zu verkaufen, baut Vertrauen auf.
Wer Trends kritisch prüft, schützt nicht nur Kundinnen, sondern auch die eigene Marke. Wer nachhaltig statt opportunistisch handelt, schafft Substanz statt kurzfristige Umsätze.
Gerade Unternehmerinnen wissen:
- Vertrauen ist Kapital.
- Reputation ist Vermögen.
- Und Integrität ist kein Marketinginstrument, sondern eine Haltung.
Fazit: Qualität ist kein Trend
In einer Zeit, in der alles «revolutionär» sein möchte, bleibt eine einfache Wahrheit bestehen:
Nachhaltiger Erfolg entsteht dort, wo Fachkompetenz, Verantwortung und ehrliche Kommunikation zusammenkommen.
In der Medizin wie im Unternehmertum. Und genau das ist unser Anspruch – heute und in Zukunft.
Über den Autor

Dr. med. Philippe Snozzi ist Mitgründer und Medizinischer Leiter von Smoothline. Er widmet sich seit vielen Jahren ausschliesslich der ästhetischen Medizin – mit einem klaren Fokus auf natürliche Resultate durch sichere und evidenzbasierte Behandlungen.
Smoothline zählt zu den Pionieren auf diesem Gebiet in der Schweiz. Das Team steht seit über 18 Jahren für medizinische Integrität, Erfahrung und eine Haltung, die sich bewusst von schnelllebigen Beauty-Trends abgrenzt.
Denn echte Qualität entsteht dort, wo Natürlichkeit, Präzision, langjährige Erfahrung und Vertrauen zusammenkommen.
Smoothline
Dr. med. Philippe Snozzi
Webseite: smoothline.ch
Email: info@smoothline.ch
Telefon: +41 44 212 90 00
Autorin: Christine Nancy Kloess
Während du diese Zeilen liest, befinden wir uns in einem besonderen Zeitfenster der Menschheitsgeschichte. Wir durchlaufen exakt jetzt eine Phase, die uns dazu auffordert, besonderen Mut an den Tag zu legen und uns zu trauen, neue Wege zu gehen – ob innerlich und/oder äusserlich. Individuell und gesellschaftlich stehen wir an einem Punkt, der einen grossen Neubeginn verspricht. Viele neue Gestaltungsmöglichkeiten tun sich auf. Wir sind sowohl individuell als auch gesamtgesellschaftlich aufgefordert, neue Wege einzuschlagen.
Und damit sind wir auch schon mitten im Thema: Denn Mut spielt eine überaus wichtige Rolle, wenn es darum geht, etwas Neues, Unbekanntes zu wagen und etwas anders zu tun, als wir es bisher getan haben; etwas aufzubauen und zu kreieren.
Unser Mut ist dann gefragt, wenn wir nicht wissen, was uns erwartet; wenn wir den Ausgang einer Entwicklung nicht mit Sicherheit abschätzen beziehungsweise wir davon ausgehen, etwas nicht kontrollieren zu können – uns mit unserer Entscheidung aus unserer Komfortzone herausbewegen müssen.
Das auf den ersten Blick Undenkbare meistern und anscheinend Unmögliches möglich machen; Neues ausprobieren und Risiken eingehen, ohne zu wissen, wohin das letztlich führt; in bestimmten Momenten Nein zu sagen oder etwas loszulassen, das attraktiv wirkt, aber nicht mehr zur eigenen Person und Entwicklung passt.
Dies verdeutlicht, weshalb wir aktuell vor die Aufgabe gestellt sind, rundum mutig zu sein – und Mut zur Entscheidung haben sollen. Mehr denn je!
Was war bisher deine mutigste Entscheidung?
Und was zeichnet diese aus?
Wie hast du dich gefühlt, als du sie umgesetzt hast und was ist rückblickend dein Fazit? Was hast du losgelassen, um etwas neu zu ermöglichen?
Jede Herausforderung, die eine Portion Mut verlangt, dürfen wir als wertvolle Hilfestellung des Lebens betrachten, um unser Potential zu aktivieren – als einen Schubs des Lebens:
«Vollziehe diesen Schritt, denn dadurch findest du ein Stück näher zu dir selbst. Indem du ihn gehst, erlaubst du dir, deine in dir wohnende Kraft besser kennenzulernen – jene Stärke, die dir grossen Respekt abverlangt, da sie dich zu deiner wahren Grösse führt.»
Indem wir mit den natürlichen Entwicklungen gehen, uns auf die uns gestellten Aufgaben einlassen und uns noch stärker ins Vertrauen begeben – dies im Wissen, dass man immer und jederzeit getragen ist -, werden wir mutiger und authentischer.
Wir sollten das Risiko wagen, nicht mit Sicherheit zu wissen, zu welchem Ergebnis eine Entscheidung genau führt, und immer wieder den Mut aufbringen, mit dem Inneren in Kontakt zu treten und darauf zu hören. Dadurch erweitern wir uns und können vieles entdecken, was unser Verstand nicht für möglich gehalten hätte.
Der inneren Führung zu vertrauen lohnt sich, auch wenn rational betrachtet einiges dagegenspricht.
Das Leben ist ein Abenteuer und jeder hat auf seine Art die Rolle eines Entdeckers inne. Wenn wir es wagen, uns auf unsere persönliche Reise zu begeben, werden wir erfahren, was möglich und machbar ist, und darauf vertrauen, dass nicht allein die Ratio – der Verstand, sondern auch die Intuition unser Kompass ist.
Schaue einmal auf deine bisher wichtigsten Entscheidungen, die du getroffen hast. Du wirst feststellen, dass du diese aus deinem Gefühl, einer inneren Klarheit und Stimmigkeit heraus getroffen hast.
Sobald wir hin- und hergerissen sind, sich das Gedankenkarussell ununterbrochen dreht, kann das sehr zermürbend sein. Zugleich ist es ein Hinweis, dass wir zu wenig in Verbindung mit unserem inneren, intuitiven Wissen und damit der höheren Weisheit sind, die über weit mehr Informationen verfügt als unser Verstand. Es gilt, sich bewusst zu sein, dass das Leben über eine unendliche Intelligenz, Koordinationsfähigkeit und Planung verfügt – zu dieser Ebene hat unser Verstand keinen Zugang.
Für viele Menschen ist es vermutlich deshalb so schwer, sich darauf einzulassen, weil ihr Verstand mit den intuitiven Antworten häufig nicht zurechtkommt, sie dem Leben noch zu wenig vertrauen und es bedeutet, Kontrolle und Erwartungshaltungen loszulassen. Je bedingungsloser wir jedoch unserer Intuition vertrauen, desto erstaunlicher sind die Wunder, Erlebnisse, Fügungen und Lösungen, die unseres Weges kommen. Das ist ein natürliches Gesetz.
Wann hast du zuletzt auf deine Intuition gehört?
Was war das Ergebnis?
Wann hast du nicht auf deinen «Bauch» gehört?
Und was war das Ergebnis?
Es gilt, sich zu erlauben, sich fortan noch stärker der intuitiven, inneren Führung hinzugeben. Dies ist eine der zentralen Aufgaben der Zeit, in der wir uns befinden und in der unsere Ratio zunehmend an Grenzen stösst. Sei dir bewusst, dass jeder gedankliche und/oder gefühlsmässige Impuls, der unermüdlich bei dir anklopft und dir nicht mehr aus dem Kopf geht, ein Hinweis auf die in einer Situation für dich richtige Entscheidung ist.
Indem wir immer wieder mutig und frisch entscheiden und nicht in gewohnten Strukturen verharren, auch wenn diese angenehm erscheinen, und uns immer wieder erlauben, in jedem Moment neu zu wählen, macht uns das zu einem freien Menschen. Dies ist vergleichbar mit der Geburt des Schmetterlings, der sich aus seinem Kokon löst und sich im wahrsten Sinne des Wortes entfaltet.
Jede Entscheidung steht für einen Bewusstseinsschritt und für Lebendigkeit. Mutig zu entscheiden bedeutet, das eigene Leben zu leben. Es ist ein Ja zu sich selbst und der eigenen Entfaltung. Und wenn wir dabei der inneren Stimmigkeit folgen, auf die Zeichen der Zeit sowie die Impulse achten, die uns das Leben wiederkehrend sendet, dann entscheiden wir im Sinne unserer Entfaltung und zu unserem Besten. Entscheiden wir im Einklang mit dem Inneren und unserem Herzen, wird jede noch so mutige Entscheidung zu einer goldrichtigen.
Und so frage ich dich, welche Entscheidung steht jetzt bei dir an?
Wohin zieht es dich und wo ist jetzt dein Mut gefragt?
Wage es. Die Zeit ist reif – und du bereit dafür.
Über die Autorin:

Nach einer langjährigen internationalen Karriere in leitenden Positionen im globalen HR-Management gründet Christine ihre eigene Unternehmung. Neben der integrativen Beratungstätigkeit, für welche sie Menschen auf ihrem Entwicklungsweg begleitet, agiert sie als Sparring Partnerin für Entscheidungsträger innerhalb von Politik und Wirtschaft.
Weiter ist sie als Referentin und Autorin tätig. Seit 2021 sitzt die renommierte Astrologin im Vorstand des Schweizer Astrologenbundes SAB.
Kloess LivingTalents
Christine Nancy Kloess
Webseite: livingtalents.com / edition-livingtalents.com
Email: ckc@livingtalents.com
Telefon: +41 79 552 57 07
Autorin: Nicole Hoefer-Wirwas
Wir reden viel über Female Empowerment. Über Selbstvertrauen. Über Präsenz. Und trotzdem stehen viele Frauen auf ihrem Karriereweg noch immer erstaunlich oft allein da.
In meinen Leadership Coachings begegne ich Frauen, die fachlich brillant sind, hoch engagiert, leistungsstark. Viele tragen den Anspruch in sich, alles aus eigener Kraft schaffen zu müssen. Doch Führung entsteht selten im Alleingang.
Uns wurde früh beigebracht, stark zu sein, durchzuhalten und zu funktionieren. Was uns kaum beigebracht wurde: uns strategisch zu vernetzen, Allianzen zu bilden, einander bewusst zu unterstützen. Sisterhood.
Netzwerke sind keine Männerdomäne
Männer nutzen sie häufig nur bewusster und strategischer.
Der Soziologe Ronald Burt zeigt in seiner Netzwerkforschung, dass Karrieren stark von informellen Beziehungen geprägt sind. Besonders wertvoll sind Kontakte zwischen unterschiedlichen Netzwerken, weil dort neue Informationen, Perspektiven und Chancen entstehen. Menschen bleiben im Austausch, empfehlen sich weiter und bauen über wiederholte Begegnungen Vertrauen auf.
Studien unter anderem von der Harvard Business School und der Stanford University zeigen zudem, dass Männer Männern oft automatisch höhere Leistung zutrauen. Nicht aus Absicht. Sondern weil sich Bilder über Jahrzehnte verfestigt haben. Ein Systemeffekt.
Gerade deshalb sind dort klare Kriterien und transparente Prozesse wichtig, wo über Chancen, Positionen und Verantwortung entschieden wird. Aber Kultur entsteht nicht allein durch Regeln. Sie entsteht durch das, was wir einander zutrauen und durch Netzwerke, die tragen.
Frauen vernetzen sich. Nur anders.
Viele Frauen haben starke, unterstützende Netzwerke. Sie teilen Wissen, geben Rat und stärken sich gegenseitig. Was häufig fehlt, ist der Zugang zu den Räumen, in denen über Budgets, Positionen und Sichtbarkeit entschieden wird. Dazu kommen alte Rollenmuster: nicht anecken, nicht dominieren, nicht zu viel Raum einnehmen.
Gerade in Organisationen mit wenigen Führungspositionen entsteht dadurch eher Konkurrenz als strategische Allianz. Konkurrenz wächst aus Knappheit. Wenn nur wenige Plätze sichtbar sind, fühlt es sich riskant an, andere gross zu machen. Und genau hier entscheidet sich, worum es bei Female Empowerment wirklich geht: nicht nur um individuelles Selbstbewusstsein, sondern um gemeinschaftliche Wirkung.
Sisterhood ist eine Haltung
Sisterhood heisst nicht, alles gut zu finden. Es heisst, eine Frau weiterzuempfehlen, auch wenn sie theoretisch Konkurrenz sein könnte. In Meetings Raum zu öffnen und Stimmen hörbar zu machen. Wissen, Kontakte und Erfahrungen aktiv zu teilen. Erfolge klar zu benennen, statt sie kleinzureden. Ehrliches Feedback zu geben. Unterstützung bedeutet nicht Harmonie um jeden Preis. Sie bedeutet Verantwortung füreinander. Und sie verlangt Haltung.
Im Coaching erlebe ich immer wieder, wie sehr Selbstbewusstsein wächst, wenn Frauen spüren: Ich bin nicht allein. Führung fühlt sich dann weniger nach Kampf an und mehr nach Gestaltung. Und es verändert etwas, wenn in einem wichtigen Meeting dein Name fällt. Ausgesprochen von einer anderen Frau, die sagt: «Sie kann das. Holt sie dazu.» Diese Momente sind wertvoll.
5 Impulse für mehr strategische Vernetzung
- Raus aus der Isolation.
Warte nicht auf Einladungen. Schreib der Frau, deren Arbeit dich beeindruckt. Starte selbst einen kleinen Circle. - Klein anfangen.
Drei bis fünf Frauen, die sich regelmässig austauschen, reichen völlig. Qualität schlägt Quantität. - Sichtbarkeit schaffen.
Wenn jemand eine Strategin, Account Managerin oder Coachin sucht und dir fällt eine Frau ein, sag ihren Namen. Wer erwähnt wird, wird sichtbar. Und Sichtbarkeit verändert Karrieren. - Über Geld und Karriere sprechen.
Über Honorare. Über Verhandlungen. Über Fehler. Das schafft Klarheit, stärkt Selbstbewusstsein und macht Lernen möglich. - Mentoring in beide Richtungen.
Erfahrene Frauen begleiten jüngere. Und umgekehrt. Jede bringt Perspektive, Wissen und Kontakte mit.
Wenn wir uns gegenseitig stärken, verändern wir Strukturen. Netzwerke entscheiden oft über Aufträge und Positionen. Sisterhood ist strategisch und zutiefst menschlich.
Ganz konkret
Schreib heute einer Frau, deren Arbeit du schätzt. Lade zwei Kolleginnen zu einem offenen Austausch ein. Teile einen Kontakt, der nicht dir, sondern einer anderen den nächsten Schritt ermöglicht. Sprich offen über dein Honorar. Über deinen nächsten Karriereschritt. Über deinen Anspruch.
Sisterhood entsteht im Tun.
Aus genau diesem Gedanken heraus haben Nina Preuss und ich die Creative Residence ins Leben gerufen. Einen Raum, in dem Frauen sich gegenseitig inspirieren und gemeinsam strategisch wachsen. Einen Ort, an dem Ideen entstehen dürfen und Netzwerke ganz bewusst aufgebaut werden. Disziplinübergreifend. Und generationenverbindend.
Wenn wir anfangen, uns bewusst zu empfehlen, uns gegenseitig Bühnen zu bauen, Räume zu öffnen und Sichtbarkeit zu schaffen, verändert sich mehr als ein einzelner Lebenslauf. Dann verändert sich Kultur.
Also: Wem schreibst du heute?
Wen empfiehlst du als Nächstes?
Wo sagst du: Ich kenne da jemanden. Sie wäre grossartig dafür.
Sisterhood beginnt bei dir.
Über die Autorin:

Nicole Hoefer-Wirwas ist Gründerin von CoachingBLN und Co-Gründerin der Creative Residence. Als Creative Director und systemische Coachin begleitet sie Führungskräfte und Frauen im Leadership Coaching und Karriere Coaching.
Ihr Fokus liegt auf Persönlichkeitsentwicklung und Female Empowerment. Nicole ist Dozentin für Kreativität an der AD School Zürich, Mentorin und Speakerin.
CoachingBLN & Creative Residence
Nicole Hoefer-Wirwas
Webseite: CoachingBLN.de / Creative-Residence.de
Email: nicole@CoachingBLN.de
Autorin: Andrea Stahl
Warum Mut und Entscheidung zusammengehören
Manchmal wirkt Mut wie etwas, das erst da sein muss, bevor eine Entscheidung möglich wird. Eine Entscheidung treffen, kann erschreckend sein, weil man denkt, es brauche einen grossen Sprung ins Ungewisse. Dabei können es auch viele kleine Schritte sein, auf denen sich Mut aufbauen kann.
Dieser Text öffnet einen Gedankenraum, in dem Mut und Entscheidung nebeneinanderstehen dürfen, und in dem Kreativität wie ein dritter Gesprächspartner wirken kann.
Was Mut wirklich ist und warum Entscheidungen nicht perfekt sein müssen
Mut wird oft als etwas heldinnenhaftes verstanden, wie ein grosses Durchziehen ohne zu zögern.
In Wirklichkeit kann Mut auch «still» sein, und deshalb erkennst du ihn nicht als solchen, weil du dich nicht mutig fühlst, aber trotzdem spürst, dass Stillstand dich nicht weiterbringt. Das lässt dich verzweifeln, und genau dort kann Kreativität ins Spiel kommen. Kunst kann die Zweifel in lauten Mut verwandeln.
Eine Entscheidung ist in diesem Moment keine perfekt durchdachte Antwort, sondern ein inneres Ja zu einer Richtung, auch wenn noch Fragen offenbleiben.
Viele Entscheidungen scheitern nicht an fehlenden Fakten, sondern daran, dass wir uns selbst die Erlaubnis nicht geben auch mit Restzweifeln wählen zu dürfen. Mut bedeutet dann nicht, keine Angst zu haben, sondern deiner inneren Wahrheit genug Platz zu geben, dass sie gehört wird und du dich von ihr führen lässt.
Wie mein autodidaktischer Weg mir zeigte, dass Entscheidungen im Tun entstehen können
Ich kenne dieses Spannungsfeld gut. Trotz Mut waren auch Zweifel meine Begleiter, aber ich überliess dem Zweifel nie das letzte Wort. So wurden aus Entscheidungen grosse Abenteuer!
Vieles auf meinem Weg habe ich mir autodidaktisch angeeignet – aus Neugier und aus der tiefen Überzeugung, es einfach ausprobieren zu wollen. Genau diese Art von Lernen hat mir gezeigt, dass Entscheidungen nicht nur aus Logik entstehen und nicht immer einer sauberen Abfolge folgen müssen, um mich weiterzubringen.
Manchmal entsteht die Entscheidung im Prozess, weil das Tun sichtbar macht, was stimmt und was nicht mehr passt.
Wie Kreativität aus der Unklarheit eine Form entstehen lässt und Entscheidungen klarer macht
Entscheidungen entstehen selten nur im Kopf. Sie entstehen dort, wo Wissen auf Werte trifft, wo Bedürfnisse nach Sicherheit auf Sehnsucht nach Freiheit treffen, wo alte Erfahrungen mitreden, selbst wenn du sie längst verstanden glaubst.
Dieses innere Stimmengewirr wirkt schnell wie Chaos, weil es nicht sauber argumentiert, sondern fühlt, erinnert, warnt und hofft zugleich.
Kreativität gibt diesem Durcheinander eine Form, ohne es zu bewerten. Ein erster Strich legt nicht fest, wie alles enden muss und genau dadurch darf Unklarheit dazugehören. Beim Gestalten entstehen viele kleine Entscheidungen und mit jeder davon wird spürbarer, was stimmig ist und was aus Angst blockiert wird.
Was in meiner Werkstatt möglich wird, wenn du durchs Machen die Kunst erlebst
Ich begleite Frauen in meiner Werkstatt mit kreativen Erlebnissen, in denen Kunst nicht Leistung ist, sondern Ausdruck. An einem 1:1 Kreativ Tag oder in Kleingruppen Workshops arbeitest du mit Metall, Holz, Papier und Farbe, je nachdem, was zu dir passt und welches Material dich ruft. Am Ende nimmst du dein Werk mit nach Hause, als Skulptur, Objekt oder Bild, welches deinen Neubeginn sichtbar macht und du bemerkst, wie du einen neuen Schritt bereits gemacht hast.
Kunst, die du aus dir erschaffst führt dich zu Ebenen von denen du nicht wusstest, dass es sie gibt. Der Verstand muss es nicht verstehen. Deine innere Weisheit spürt es.
Mut ist nicht der Zustand ohne Angst, sondern die Bereitschaft, dich nicht mehr von ihr bestimmen zu lassen. Entscheiden heisst dich zu sammeln. Kreativität kann dabei ein Werkzeug sein, einen Flow zu spüren der dich trägt, ohne alle Antworten schon wissen zu müssen.
Hast du Lust, es auf diese ART und Weise auszuprobieren? Dann komm vorbei…
Andrea Stahl
Über die Autorin:

Ich bin Künstlerin. Ich liebe diese Momente, in denen aus vielen Gedanken plötzlich etwas Stimmiges wird. Ich begleite Frauen und Teams, die durchs kreative Tun wieder Vertrauen und Ausdruck in sich finden.
In meiner Werkstatt arbeiten wir mit Farbe, Form und Material, damit Entscheidungen nicht nur gedacht, sondern im Körper spürbar werden und sichtbar Gestalt annehmen.
Andrea Stahl
Andrea Stahl
Webseite: andreastahl.ch
Email: kontakt@andreastahl.ch
Telefon: +41 79 404 87 60
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