Autor: Philippe Snozzi
Wie Social Media unser Schönheitsbild verändert
Wenn man auf Social Media unterwegs ist, kennt man sie: makellose Gesichter, volle Lippen, perfekte Haut. Alles scheint glatt, symmetrisch und «optimiert». Doch oft sind diese Bilder Filterprodukte – schön anzuschauen, aber weit weg von der Realität.
Das Problem: Je öfter wir solche Gesichter sehen, desto stärker verschiebt sich unser Schönheitsverständnis. Plötzlich wird das Unnatürliche zum neuen Normal und die Menschen beginnen sich mit diesem neuen Normal zu arrangieren.
Was natürliche Schönheit wirklich bedeutet
Natürliche Schönheit hat nichts mit Perfektion zu tun. Es geht nicht um absolute Symmetrie oder makellose Haut, sondern um Harmonie. Ein Gesicht wirkt attraktiv, wenn alle Elemente – Augen, Wangen, Lippen, Kinn – in einem stimmigen Verhältnis zueinanderstehen und das Gesicht keinen allzu müden, traurigen oder zornigen Ausdruck hat. Kleine Unregelmässigkeiten machen uns interessant und verleihen Ausdruck. Du kennst bestimmt Menschen, die einfach eine besondere Ausstrahlung haben, ohne perfekt zu sein.
Ausserdem geht es den meisten Menschen, die sich einer ästhetischen Behandlung unterziehen, oft nicht primär um Schönheit im eigentlichen Sinn. Sie stören sich weniger an ihren Falten als daran, dass sie durch den Alterungsprozess immer häufiger müde, grimmig oder traurig aussehen. Plötzlich passt ihr äusseres Spiegelbild nicht mehr zu ihrem inneren Gefühl.
Die Schattenseite der Beauty-Trends
Viele der heutigen Trends zielen auf Übertreibung: zu viel Volumen, zu scharfe Konturen, zu glatte Gesichter. Angetrieben von Filtern, Influencern und vermeintlichen Idealen. Doch das, was auf dem Bildschirm funktioniert, wirkt im echten Leben oft künstlich.
Das Schwierige: Solche Veränderungen lassen sich nicht einfach rückgängig machen. Sie nehmen dem Gesicht Bewegung, Natürlichkeit und manchmal sogar Persönlichkeit.
Schönheit als Gefühl, nicht als Ideal
Die meisten Frauen, die zu uns kommen, wünschen sich gar keine drastische Veränderung. Sie möchten einfach wieder so aussehen, wie sie sich fühlen – wach, frisch, lebendig. Minimal-invasive Behandlungen können dabei helfen, den eigenen Ausdruck zu unterstreichen, ohne ihn zu verändern.
Wenn du dich im Spiegel siehst und denkst «Ja, das bin ich», dann war die Behandlung richtig.
Weniger ist mehr – und wirkt nachhaltiger
Ein natürliches Ergebnis braucht kein Übermass an Produkt, sondern ein feines Gespür für Proportionen. Dazu gehören medizinisches Wissen, Erfahrung – und vor allem das Verständnis, dass Schönheit immer individuell ist.
Bei Smoothline begleiten wir seit über 18 Jahren Frauen, die nicht anders, sondern einfach authentisch schön aussehen wollen. Unsere Philosophie:
- Medizinisch fundiert.
- Natürlich.
- Ehrlich.
Schönheit als Teil von Selfcare
Sich um das eigene Aussehen zu kümmern, hat nichts mit Oberflächlichkeit zu tun. Es ist ein Ausdruck von Achtsamkeit und Selbstfürsorge. Ob Sport, Ernährung, Hautpflege oder eine dezente Behandlung – wichtig ist, dass du es für dich tust, nicht für andere.
Denn wahre Schönheit entsteht dann, wenn du dich in deiner Haut wohlfühlst – ganz ohne Filter, ganz ohne Perfektion.
Über den Autor

Dr. med. Philippe Snozzi ist Mitgründer und Medizinischer Leiter von Smoothline. Er widmet sich seit vielen Jahren ausschliesslich der ästhetischen Medizin – mit einem klaren Fokus auf natürliche Resultate durch sichere und evidenzbasierte Behandlungen.
Smoothline zählt zu den Pionieren auf diesem Gebiet in der Schweiz. Das Team steht seit über 18 Jahren für medizinische Integrität, Erfahrung und eine Haltung, die sich bewusst von schnelllebigen Beauty-Trends abgrenzt.
Denn echte Qualität entsteht dort, wo Natürlichkeit, Präzision, langjährige Erfahrung und Vertrauen zusammenkommen.
Smoothline
Dr. med. Philippe Snozzi
Webseite: smoothline.ch
Email: info@smoothline.ch
Telefon: +41 44 212 90 00
Autorin: Eylem Sarikaya
Wann fühlst du dich wirklich erfolgreich?
Wenn ich dich jetzt fragen würde, wann du dich das letzte Mal erfolgreich gefühlt hast – was würdest du antworten?
Ging es um einen beruflichen Meilenstein? Eine neue Position? Applaus von aussen?
Oder vielleicht war es viel leiser: Der Moment, in dem du dich getraut hast, nein zu sagen. Als du dich von etwas gelöst hast, das dir nicht mehr guttat. Oder einfach, als du dich selbst wieder gespürt hast.
Ziele sind nicht immer laut, gross und glänzend. Oft sind sie leise. Innerlich. Unsichtbar für andere – aber lebensverändernd für dich.
Ich habe in meiner Arbeit als Coach erlebt, dass es nicht das eine Ziel gibt.
Aber es gibt einen gemeinsamen Nenner: Den Wunsch, sich selbst besser zu verstehen – und von dort aus neue Wege zu gehen.
Ziele, die niemand sieht – aber alles verändern
Fast alle Menschen, die mit einem Ziel ins Coaching kommen, glauben zu wissen, worum es geht. Mehr Klarheit. Eine Entscheidung. Der nächste Karriereschritt. Bessere Kommunikation. Und ja – das sind alles wichtige, konkrete Ziele.
Aber was sich im Coaching oft zeigt: Das Ziel war nie nur das Ziel. Es ist ein Startpunkt. Eine Tür. Und was dahinter liegt, ist viel grösser. Denn viele kämpfen nicht nur mit äusseren Umständen, sondern auch mit sich selbst. Mit Gedanken, die sie festhalten. Mit Ängsten, die nicht greifbar sind. Mit alten Erfahrungen, die längst vergessen scheinen – und doch wirken.
In meinem Coaching ist Raum für genau das. Für dieses innere Sortieren. Für das Spüren. Für den Moment, in dem deine innere Stimme plötzlich flüstert: «Ah… jetzt verstehe ich.»
Ich erlebe in meiner Arbeit immer wieder, dass wenn Menschen beginnen, sich selbst zu erkennen, sich plötzlich alles verschiebt. Das Ziel wird klarer, echter. Manchmal verändert es sich sogar ganz.
Und genau dann entsteht dieser besondere Moment – wenn ein Mensch nicht nur weiss, wohin er will, sondern wer er auf diesem Weg sein darf. Das ist der Beginn von echter Veränderung. Von innen nach aussen.
Natürlich geht es auch um Zielerreichung. Aber nicht im Sinne von Leistung – sondern von Verkörperung. Du wirst nicht nur etwas erreichen – du wirst dich selbst neu erfahren. Und genau darin liegt die Kraft. Nicht im Perfektionieren des Ziels, sondern im sich selbst wieder begegnen, und von dort aus in Bewegung kommen – mit Klarheit, mit Gefühl, mit Sinn.
Reflexion – wo alles beginnt
Viele Menschen glauben, sie müssten erst etwas erreichen, um sich erfolgreich zu fühlen. Aber wahre Veränderung beginnt oft nicht im Aussen. Sondern im Innen. Im Innehalten. In der leisen Frage: «Was will ich wirklich – und was nicht mehr?»
Reflexion ist kein Zurückschauen im Sinne von Bewertung. Es ist ein liebevolles Wahrnehmen dessen, was war – und was jetzt da ist. Ein Moment, in dem du dir selbst begegnest. Ohne Maske. Ohne Zielvorgabe. Einfach nur du.
In meinen Coachings erlebe ich oft, dass diese Momente mehr verändern als jede noch so konkrete Strategie. Denn wenn du dich selbst erkennst – in deinem Schmerz, in deiner Sehnsucht, in deiner Stärke – dann ordnet sich plötzlich alles neu.
Du beginnst zu verstehen, warum bestimmte Muster da sind. Warum du dich in manchen Situationen blockiert fühlst. Warum du dir vielleicht selbst im Weg stehst, obwohl du alles richtig machen willst.
Diese Form der Reflexion braucht Mut. Aber sie schenkt Wertvolles: Selbstmitgefühl, Bewusstsein, Freiheit. Und aus diesem Raum heraus – aus dieser neuen Klarheit – wird aus deinem inneren Chaos ein Kompass. Einer, der nicht nur sagt, wohin, sondern vor allem von wo aus du starten willst.
Wenn das Ziel zu gross scheint – und du trotzdem losgehst
Manchmal ist es nicht das Fehlen eines Ziels, das uns bremst. Sondern die Angst, es wirklich zu erreichen.
Was, wenn ich es nicht schaffe? Was, wenn ich scheitere? Was, wenn ich mich auf dem Weg selbst verliere?
Diese Gedanken sind normal und gehören zu uns. Und ich kenne sie auch aus meinem eigenen Leben. Denn grosse Ziele – die, die wirklich etwas verändern – berühren oft tiefere Schichten in uns. Alte Zweifel, Verletzungen, Überzeugungen, die wir lange mit uns getragen haben.
Der Verstand sagt: Du musst nur losgehen. Aber das Herz zögert – weil es weiss, dass dieser Weg auch Veränderung bedeutet. Und Veränderung macht uns manchmal Angst, selbst wenn wir sie uns wünschen. Im Coaching geht es nicht darum, diese Angst wegzumachen. Sondern sie anzuerkennen. Ihr zuzuhören. Und dann gemeinsam herauszufinden: Was brauchst du, um trotzdem loszugehen?
Oft sind es keine riesigen Schritte, die nötig sind. Sondern kleine, echte Entscheidungen. Ein Gedanke, der sich wandelt. Ein Gefühl, das zum ersten Mal Raum bekommt. Grosse Ziele müssen nicht laut angegangen werden. Manchmal beginnt der Weg ganz leise – aber mit einem Ja zu dir selbst.
Fazit: Du darfst deinen Weg anders gehen
Ziele setzen heisst nicht, dich unter Druck zu setzen. Es heisst, dir selbst zu erlauben, in Bewegung zu kommen – aus deiner Wahrheit heraus.
Du darfst deine Schritte klein halten. Oder gross. Oder einfach erstmal stillstehen und spüren, was in dir lebendig ist.
Nicht jedes Ziel muss ein Meilenstein sein. Manche fühlen sich an wie ein tiefes Einatmen, ein Loslassen, ein Ankommen bei dir. Wenn du aufhörst, dich selbst zu bewerten – und anfängst, dich ehrlich zu sehen – dann entsteht Neues: Klarheit, Vertrauen und der Mut, wirklich loszugehen. Erfolg beginnt nicht mit dem Erreichen eines Ziels. Sondern mit dem Moment, in dem du erkennst: Ich bin bereit, mir selbst zuzuhören.
Wenn du dich nach Klarheit sehnst, nach einem Raum, in dem du einfach du sein darfst – mit allem, was dich bewegt – dann bin ich da. Nicht mit Lösungen, sondern mit offenen Fragen.
Mit Präsenz, mit Herz und mit einem offenen Ohr für das, was du vielleicht selbst noch nicht ganz greifen kannst.
Du musst nicht wissen, wo du anfangen sollst. Du darfst einfach kommen, so wie du bist.
Über die Autorin

Eylem Sarikaya ist Life-, Executive- und Karriere-Coach mit einem empathischen und klaren Coaching-Stil. Sie schafft Räume, in denen Menschen sich verstanden fühlen, ihre Gedanken ordnen und neue Perspektiven gewinnen.
Mit echter Präsenz, Herz und Interesse begleitet sie Menschen auf Augenhöhe – hin zu innerer Klarheit, mehr Leichtigkeit und einem gestärkten Selbstvertrauen.
NÛ Coaching Agency
Eylem Sarikaya
Webseite: nu-coaching.com
Email: nucoachingagency@gmail.com
Telefon: +41 79 966 23 99
Autorin: Gabrielle Cacciatore-von Mandach
Viele Unternehmerinnen sagen gegen Ende des Jahres: «Ziele? Ach, die setze ich mir gar nicht mehr. Ich erreiche sie sowieso nicht.»
Dieses Gefühl kommt oft aus Frust oder der Angst, die Ziele nicht zu schaffen. Jedoch ist es für die meisten von uns
unglaublich wichtig, Ziele zu setzen. Denn sie geben uns Orientierung, schaffen Klarheit und machen Fortschritt messbar.
Sie sind keine starren Vorgaben, sondern Wegweiser, die uns helfen, unser Potenzial gezielt zu entfalten – vorausgesetzt, sie stammen aus unserer eigenen Vision und stimmen mit unseren Werten überein.
Warum viele ihre Ziele nicht erreichen – und wie du es besser machst
Viele Frauen stolpern bei ihren Zielen nicht, weil sie zu gross wären, sondern weil sie nicht zu ihnen passen. Oft sind sie von aussen übernommen oder zu rational gedacht, ohne Bezug zu dem, was wirklich zählt.
Echter Erfolg entsteht nur, wenn ein Ziel Sinn macht, dich innerlich motiviert und zu deiner persönlichen Vision passt. Wenn Vision, Werte und Ziele im Einklang stehen, wird Fortschritt leicht und Freude am Erreichen gross.
Deine Vision – der innere Kompass
Wenn du nicht weisst, wohin du wirklich willst, verlierst du dich leicht im Alltag, zwischen To-dos und Erwartungen anderer. Eine klare Vision ist dein innerer Kompass. Sie zeigt dir, wohin du willst, gibt dir Energie und hilft dir, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Frage dich:
- Was ist meine Vision – beruflich und privat?
- Wie möchte ich leben und arbeiten?
- Welche Ziele bringen mich diesem Bild wirklich näher?
Wenn du diese Fragen ehrlich beantwortest, entsteht eine Richtung, die sich leicht und stimmig anfühlt – genau die Basis für nachhaltigen Erfolg.
Werte – dein Fundament für echten Erfolg
Deine Vision umzusetzen, ohne deine Werte zu leben, führt nie zu echtem Erfolg. Wenn du deine Ziele erreichst, dabei aber Integrität, Ehrlichkeit, Freiheit oder Lebensfreude verlierst, zahlst du einen zu hohen Preis.
Darum: Deine Werte sind kein «Nice-to-have», sie sind dein Fundament. Erst wenn Vision, Werte und Ziele zusammenpassen, entsteht Wachstum mit Sinn und Wirkung. Erfolg fühlt sich dann nicht nach Druck an – sondern nach Erfüllung.
Vom Wunsch zur Umsetzung – Schritt für Schritt ins Ziel
Wenn Vision und Werte klar sind, leiten sich Ziele fast automatisch ab. Wichtig ist, sie in greifbare Etappen zu unterteilen:
- Jahresziele
- Quartalsziele
- Monatsziele
- Wochenziele
- Tagesfokus
Ein Ziel ohne Plan bleibt ein Traum. Ein Plan mit Handlung wird Realität. Plane bewusst und gehe Schritt für Schritt vor, dann wächst du automatisch in deine Vision hinein.
Auf dem Weg wird es Herausforderungen geben: Zeitdruck, Perfektionismus, Motivationstiefs oder äussere Einflüsse. Wichtig ist, frühzeitig zu reflektieren, ob du auf dem richtigen Weg bist und Strategien zu entwickeln, die dich trotz Stolpersteinen voranbringen.
Dranbleiben mit Fokus & Herz
Hier ein paar bewährte Strategien, die dir helfen, deine Ziele wirklich zu erreichen:
- Plane Fokuszeiten: feste Slots für deine wichtigsten Projekte.
- Nutze das 80/20-Prinzip: konzentriere dich auf das, was dich wirklich voranbringt.
- Halte deine Vision immer präsent – Motivation entsteht aus Klarheit.
- Feiere kleine Fortschritte – sie bringen Schwung.
- Reflektiere regelmässig: «Win or Learn». Jeder Schritt ist wertvoll.
- Lebe deine Werte konsequent – sie geben dir Sicherheit und Orientierung.
- Setze Mini-Ziele, die machbar sind – sie erzeugen Momentum.
- Schreib deine Ziele auf und teile sie mit einem vertrauten Netzwerk.
- Bleib flexibel, aber treu zu deiner Vision.
- Baue Selbstwert und Selbstermächtigung auf – du darfst deine Ziele verfolgen.
Reflexion: Dein Turbo für Wachstum
Ziele setzen heisst Verantwortung übernehmen – für dich, dein Wachstum und dein Leben. Mindestens so wichtig wie das Tun ist die Reflexion:
- Was hat funktioniert?
- Was hat mich gebremst?
- Was habe ich gelernt?
So wird auch ein nicht erreichtes Ziel zu einem Lerngewinn.
Deine Vision, deine Ziele, dein Fokus: Dein Jahr.
Nimm dir heute ein paar Minuten Zeit: Formuliere deine Vision, leite die wichtigsten Ziele ab und plane die ersten Schritte. So startest du ins neue Jahr klar, motiviert und fokussiert.
So geht 2026 nicht als Zufallsjahr vorbei – sondern es wird dein Erfolgsjahr!
🖤 Gaby Cacciatore-von Mandach
Über die Autorin

Gaby Cacciatore ist seit über 37 Jahren Unternehmerin, Gründerin von womenbiz und leidenschaftliche Sparringspartnerin für Frauen mit Vision. Sie liebt es, Unternehmerinnen mit ihrer Plattform womenbiz und im persönlichen Consulting zu empowern, ihre Ziele zu setzen, Visionen zu realisieren und 2026 richtig durchzustarten – mit Herz, Humor und jeder Menge Erfahrung.
Mehr zu Gaby erfährst du hier.
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womenbiz ag
Gaby Cacciatore-von Mandach
Webseite: womenbiz.ch
Email: info@womenbiz.ch
Telefon: +41 31 932 38 62
Autorin: Celina G. Urban
Warum Ziele so oft unerreicht bleiben
Kennst du das Gefühl: Voller Motivation startest du ins neue Jahr, setzt dir Ziele, doch schon nach einigen Wochen lässt der Schwung nach? Vielleicht merkst du jetzt, gegen Jahresende, dass viele deiner Vorhaben auf der Strecke geblieben sind. Der Alltag, Stress oder andere Verpflichtungen lenken dich ab, und am Ende denkst du:
«Ich habe es wieder nicht geschafft, wie ich es mir vorgenommen hatte. Nächstes Jahr wird mein Jahr, dann packe ich es richtig an!»
Doch warum fällt es uns so schwer, konsequent dranzubleiben?
Der Grund ist oft: Ziele sind zu vage, zu gross oder nicht in konkrete Schritte heruntergebrochen. Hinzu kommen Alltag, Stress und Ablenkungen. Wir warten ausserdem häufig auf «den richtigen Moment», statt kontinuierlich an unseren Zielen zu arbeiten.
- Kurz gesagt: Ziele bleiben unerreicht, wenn klarer Plan, Struktur, Routine und Unterstützung fehlen.
Klare Pläne machen den Unterschied
Studien zeigen, dass konkrete Pläne entscheidend sind. Die Implementation Intentions Theory (Gollwitzer, 1999) belegt: «Wenn-Dann»-Pläne helfen beispielsweise, Ziele in konkrete Handlungsschritte zu übersetzen.
- Beispiel: Du möchtest morgens Sport machen, um Energie für den Tag zu haben. Dann lautet dein Plan: «WENN ich morgens aufwache, DANN ziehe ich meine Sportsachen an und gehe 20 Minuten joggen.»
Solche Wenn-Dann-Pläne machen Ziele greifbar und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass du auch dranbleibst, wenn es mal herausfordernd wird.
Nutze symbolische Neustarts
Der Fresh Start Effect (Dai, Milkman & Riis, 2014) zeigt, dass symbolische Neubeginne, wie der Jahreswechsel, ein Montag oder ein wichtiger Meilenstein, deine Motivation pushen können.
- Beispiel: Du möchtest beruflich ein Projekt starten. Statt zu warten, bis «die perfekte Zeit» kommt, nimm dir einen Montag als Neustart, schreibe dir die ersten Schritte auf und beginne direkt.
Ziele SMART definieren
Die Goal-Setting-Theory (Locke & Latham, 2002) unterstreicht die Bedeutung klarer, messbarer Ziele. Setze dir Teilziele und plane regelmässige Check-ins, so werden Fortschritte sichtbar und du übernimmst Verantwortung.
- Beispiel: Du willst deine Produktivität steigern. SMART könnte dein Ziel lauten: «Ich organisiere meine Woche jeden Sonntagabend, plane täglich Prioritäten und überprüfe am Freitag, was ich geschafft habe.»
Dranbleiben durch Gewohnheiten
Gewohnheiten sind der Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg. Studien von Lally et al. (2010) zeigen: Es dauert im Schnitt etwas mehr als zwei Monate, bis neue Gewohnheiten etabliert sind. In dieser Phase ist Unterstützung und konsequentes Dranbleiben entscheidend.
- Beispiel: Wenn du täglich 10 Minuten Meditationszeit einplanst, hilft dir ein fester Zeitpunkt (z. B. nach dem Zähneputzen), die Gewohnheit zu etablieren.
Soziale Unterstützung wirkt
Externe Begleitung, Coaching oder ein Accountability-Partner steigern die intrinsische Motivation und Zielbindung. Laut Selbstbestimmungstheorie (Deci & Ryan, 1985) erreichst du Ziele leichter, wenn du Unterstützung erhältst.
- Tipp: Frage dein Umfeld konkret: Wer kann dich bei welchem Ziel unterstützen? Vielleicht ein Kollege, eine Freundin, ein Coach oder eine MentorIn.
Praktische Tipps für deinen Alltag
- Setze klare, realistische Ziele
- Teile sie in kleine, erreichbare Schritte
- Formuliere Wenn-Dann-Pläne
- Nutze symbolische Neustarts bewusst
- Führe regelmässige Check-ins ein
- Hole dir soziale Unterstützung
- Feiere Fortschritte – auch kleine Erfolge
Fazit
Ziele zu erreichen hängt nicht nur von deiner Motivation ab, sondern von klaren Plänen, kleinen Schritten und Unterstützung. Wenn du diese Strategien konsequent anwendest, bleibst du dran und kommst deinem Erfolg Stück für Stück näher: egal, ob privat oder beruflich.
Über die Autorin

Celina G. Urban begleitet primär Führungskräfte im Businessalltag, die ihre Ziele erreichen und Herausforderungen meistern möchten, vor allem bei der beruflichen Weiterentwicklung.
Sie unterstützt praxisnah und persönlich, online oder vor Ort im Raum Zürich. Ihr Herzblut gilt der individuellen Begleitung und der nachhaltigen Entwicklung von Selbstwirksamkeit.
Urban Perspective
Celina Urban
Webseite: urbanperspective.ch
Email: info@urbanperspective.ch
Telefon: +41 78 315 92 34
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Autorin: Steffi Thierheimer
Über sich hinauswachsen – und Ziele wirklich erreichen
Das Jahresende lädt dazu ein, innezuhalten, Bilanz zu ziehen und neue Ziele zu setzen. Doch warum scheitern wir so oft an unseren eigenen Vorsätzen? Manchmal liegt es nicht an Disziplin oder Zeit – sondern an unserer inneren Haltung. Wie du mit dem richtigen Mindset deine Ziele endlich erreichst, zeigt dieser Beitrag.
Jahresende – Zeit für Reflexion und Neuanfang
Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Vielleicht blickst du zurück und fragst dich: Habe ich meine Ziele erreicht? Oder hast du manches gar nicht erst begonnen, aus Angst, zu scheitern? Wenn du dich in dieser Frage wiederfindest, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, dein Denken zu hinterfragen. Denn der Schlüssel zum Erfolg liegt nicht allein in To-do-Listen oder Visionboards, sondern in deiner inneren Haltung – deinem Mindset.
Fixed oder Growth Mindset?
Wir können zwei Selbstbilder von uns haben:
- Menschen mit einem Growth Mindset (dynamisches Selbstbild) suchen Herausforderungen, lernen aus Rückschlägen und wachsen daran.
- Menschen mit einem Fixed Mindset (statisches Selbstbild) vermeiden Risiken und geben bei Schwierigkeiten schnell auf.
Wenn du denkst: «Das schaffe ich sowieso nie!», dann blockierst du dich selbst. Doch diese Haltung lässt sich verändern – und zwar durch Bewusstsein, Übung und kleine sprachliche Kniffe.
Aus der Praxis: Susanne wagt den nächsten Schritt
Susanne, eine meiner Klientinnen, stand genau an diesem Punkt. Mit Mitte Vierzig arbeitete sie seit Jahren in derselben Position – unzufrieden, aber unsicher, ob sie mehr Verantwortung übernehmen kann. Ihre Vision: ein eigenes Team führen, Workshops leiten, andere unterstützen. Doch innere Stimmen hielten sie zurück: «Du bist zu schüchtern.» «Das kannst du nicht.» «Was sollen die Kollegen denken?»
Gemeinsam haben wir daran gearbeitet, ihr Denken zu verändern – weg vom Fixed Mindset, hin zum Growth Mindset.
Das kleine Zauberwort «fast»
Ein entscheidender Schritt war die Einführung des Wortes «fast» in ihren Gedanken. Statt «Ich bin keine Führungsperson» sagte sie: «Ich bin fast bereit, ein Team zu leiten.» Oder: «Ich habe fast alles, was ich dafür brauche.“ Dieses kleine Wörtchen öffnet den Blick für Entwicklung. Es schafft Raum zwischen dem Jetzt und dem Ziel – Raum, in dem Wachstum passiert.
Was Studien zeigen
Die amerikanische Psychologin Prof. Carol Dweck hat mit ihren Forschungen zum Growth Mindset gezeigt, wie stark unsere Denkweise über Erfolg und Entwicklung entscheidet. In ihren Studien erfuhren Schüler, dass ihr Gehirn auf Anstrengung reagiert – indem es neue neuronale Verbindungen bildet und bestehende Netzwerke stärkt. Mit jedem Versuch, etwas Neues zu lernen oder eine Herausforderung anzunehmen, trainierten sie also buchstäblich ihre Fähigkeit, zu denken und zu wachsen. Das Ergebnis: Diese Schüler verbesserten ihre Leistungen deutlich, während andere, die dieses Wissen nicht hatten, auf ihrem alten Stand blieben.
Die Erkenntnis daraus ist kraftvoll: Erfolg beginnt im Kopf. Wer an Entwicklung glaubt und bereit ist, die Komfortzone zu verlassen, kann sich stetig weiterentwickeln – Schritt für Schritt, Erfahrung für Erfahrung.
Fazit: Ziele beginnen im Kopf
Wenn du am Jahresende neue Ziele setzt, dann denk daran: Der Weg zum Erfolg führt durch deine Gedanken. Ein Growth Mindset hilft dir, Herausforderungen als Chance zu sehen – nicht als Bedrohung. Also, statt zu sagen: «Ich kann das nicht.» sage lieber: «Ich kann das noch nicht – aber ich bin auf dem Weg.» Du hast schon fast alles, was du brauchst, um deine Ziele zu erreichen.
Über die Autorin

Steffies Mission als Business und Life Coach ist es, andere Menschen stark und selbstsicher zu machen. Sie möchte ihnen dabei helfen, sich selbst, ihre eigenen Bedürfnisse und Talente wieder in den Mittelpunkt zu stellen.
Seit 15 Jahren ist sie selbstständige Unternehmerin und Führungskraft. Mit ihrer eigenen Praxis hat sie sich einen Traum erfüllt. Sie hat damit sich und ihren KlientInnen einen Wohlfühl-Raum geschaffen – einmal am Bodensee und einmal in Berlin.
Steffi Thierheimer Coaching
Steffi Thierheimer
Webseite: steffi-thierheimer-coaching.de
Email: hello@steffi-thierheimer-coaching.de
Telefon: +49 179 7369 621
Autorin: Susanne Kienberger
Liebe womenbiz-Leserinnen,
Ziele sind für mich wie ein innerer Kompass – sie geben uns Richtung, schaffen Orientierung und helfen, Energie bewusst einzusetzen. Als Unternehmerin und Beraterin weiss ich: Wir Frauen sind oft Meisterinnen darin, für andere klare Prioritäten zu setzen, aber unsere eigenen Ziele geraten schnell zwischen To-do-Listen, Kundentermine und Alltagsorganisation.
Vielleicht kennst du das: Du hast dir etwas vorgenommen – beruflich oder privat – und plötzlich ist das Jahr zur Hälfte vorbei, ohne dass du bewusst überprüft hast, wo du stehst. Genau hier kommen Goal Setting und Reflection ins Spiel.
1. Ziele, die zu dir passen
Vergiss den Druck, Ziele nur nach starren Business-Vorgaben zu formulieren. Ja, SMART-Ziele sind hilfreich – aber sie greifen zu kurz, wenn sie nicht mit deinen persönlichen Werten, deiner Lebensphase und deiner Energie im Einklang stehen.
Mein Tipp: Formuliere Ziele so, dass sie dich inspirieren und gleichzeitig realistisch erreichbar sind. Ein Ziel, das dich innerlich begeistert, wird dich auch durch schwierige Phasen tragen.
2. Die Psychologie der Selbstwirksamkeit
Als Psychologin weiss ich: Wir bleiben nur dann langfristig dran, wenn wir erleben, dass unser Handeln etwas bewirkt.
Das heisst: Teile grosse Vorhaben in kleine Etappen. Jeder erreichte Zwischenschritt stärkt dein Selbstvertrauen – und gibt dir die Gewissheit, dass du den Weg in der Hand hast. Feiere diese Schritte bewusst, egal wie klein sie erscheinen.
3. Reflexion – der Moment, in dem du lernst
Reflexion ist oft der fehlende Baustein zwischen «Ziele setzen» und «Ziele erreichen». Sie ist der Moment, in dem du innehalten, Bilanz ziehen und bewusst entscheiden kannst: Was hat funktioniert? Was darf anders werden?
Das geht allein, aber noch wirksamer ist es im Austausch – gerade in einem Netzwerk wie womenbiz. Wenn du deine Erfahrungen teilst und Feedback bekommst, entstehen neue Perspektiven, die dich weiterbringen.
4. Zielsetzung als Kreislauf, nicht als Einmal-Aktion
Ich arbeite mit einem einfachen, aber wirksamen Modell:
- Klarheit schaffen – Was ist dir wirklich wichtig?
- Ziele ableiten – konkret, motivierend, wertbasiert.
- Handeln – Schritt für Schritt, flexibel anpassbar.
- Reflektieren – lernen, feiern, nachjustieren.
Dieser Kreislauf sorgt dafür, dass deine Ziele lebendig bleiben und dich stetig voranbringen – auch wenn sich dein Umfeld verändert.
Mein Fazit für dich
Ziele geben dir die Richtung – Reflexion hält dich auf Kurs. Beides zusammen macht dich nicht nur erfolgreicher, sondern auch gelassener und selbstbewusster.
Ich ermutige dich: Nimm dir bewusst Zeit, deine Ziele zu formulieren und regelmässig zu reflektieren. Und nutze Netzwerke wie womenbiz, um dich inspirieren zu lassen, Erfolge zu teilen und gemeinsam zu wachsen.
Herzlich, Susanne
Über die Autorin

Ich stehe Unternehmerinnen mit meiner umfassenden Expertise für ihren Erfolg zur Verfügung. Von der Unternehmensführung über Projektmanagement bis hin zu Organisationsentwicklung und Change Management biete ich massgeschneiderte Lösungen, die dein Unternehmen voranbringen.
Zudem unterrichte und praktiziere ich Iyengar Yoga. Wenn du dir Zeit nehmen möchtest, um dein Jahr bewusst abzuschliessen, innezuhalten und mit frischer Energie in 2026 zu starten, lade ich dich herzlich zu meinem Yoga Retreat im Dezember in Flims ein. Du bekommst den Raum, das vergangene Jahr zu würdigen, Altes loszulassen und neue, klare Ziele für dich und dein Business zu setzen: Iyengar Yoga Retreats Flims | Susanne Kienberger
INMOTION dynamics GmbH
Susanne Kienberger
Webseite: inmotiondynamics.ch
Email: kienberger@vtxmail.ch
Telefon: +41 79 727 89 78
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