Autorin: Gabrielle Cacciatore-von Mandach
Wie ein Rennpferd in der Startbox stehe ich voller Vorfreude bereit und warte gespannt darauf, dass sich die Türe zur Bühne öffnet. Das Mikrofon ist verkabelt und ich bin bereit, mein Publikum zu inspirieren. Nach intensiver Arbeit auf mein Ziel hin, ist es nun gleich soweit, dass ich die Bühne betreten kann – am grossen Speaker Event der Business Schmiede Schweiz, wo über 30 bekannte Speaker auftreten.
Während mein Vorredner noch spricht, steigt meine Spannung. Die Moderatorin schürt die Erwartungen des Publikums mit Informationen über meine Keynote. Endlich geht es los! Mit entschlossenen Schritten betrete ich die Bühne, lächle in die erwartungsvollen Augen des Publikums und beginne meine Rede. Mein Ziel ist es, das Publikum mit wertvoller Erkenntnis zu bereichern.
In meiner Keynote «Fokus-Hindernisse-Erfolg!» spreche ich über zentrale Themen des Leadership, darunter Vertrauen, Loslassen, Mut, Fokus und Hindernisse. Dabei teile ich meine Erfahrungen und Erkenntnisse aus über 45 Jahren im Reitsport, mehr als 10 Jahren Wettkampfsport im Spring- und Dressurreiten sowie aus der Ausbildung von Therapiepferden. Ich präsentiere Analogien aus dem Springsport, übertrage sie aufs Business und lasse dabei das Publikum wertvolle Erkenntnisse für seine unternehmerische oder persönliche Reise gewinnen.
Der Weg
Vor etwa einem Jahr habe ich den Weg zur Bühne für mich selbst geebnet. Ich entschied mich, mich als Keynote Speaker weiterzubilden, denn Keynote Speaking stand ganz oben auf meiner Bucket List. Dabei sagte meine innere Stimme zuerst: «Hei Gaby, du hast doch nebst deinen anderen beruflichen Engagements gar keine Zeit!». Eine solche innere Stimme haben die meisten von uns. Sie will uns in unserer Komfortzone behalten, uns «schützen» – und hält uns dabei oft davon ab, unsere Träume zu verwirklichen. Die Vorstellung, im Alter auf mein Leben zurückzublicken und bedauern zu müssen, welche Chancen ich nicht ergriffen und welche Träume ich nicht gelebt habe, ist für mich jedoch unerträglich. Und so packte ich mein Vorhaben trotz dieser inneren Stimme voller Begeisterung an. Ich vergesse das Gefühl nie, welche Power mir schon nur diese Entscheidung verlieh!
Ich habe daraufhin gemeinsam mit renommierten Experten intensiv an meinen Speaker Skills gearbeitet und meine Komfortzone verlassen. Eine Reise nach Norddeutschland zu einem mehrtätigen Workshop mit internationalen Experten, zahlreiche Workshoptage in der Schweiz; stundenlang, tagelang, nächtelang habe ich an meiner Keynote gearbeitet, neue Versionen erstellt und an den Texten gefeilt. Um mein Ziel rechtzeitig zu erreichen und eigene Ausreden zu vermeiden, habe ich mich zudem selbst unter Zeitdruck gesetzt und mich zu zwei grösseren Auftritten in Deutschland und der Schweiz verpflichtet.
Endlich stand ich nun also auf der Bühne bei Event der Business Schmiede Schweiz. Welch ein Gefühl in die vorfreudig interessierten Augen des Publikums zu blicken, zu sehen, dass das Thema inspiriert! Scheinwerfer, Bühne, Klatschen, Gratulationen nach der Keynote: Alles relativ neu für mich.

Das Fazit
Einmal mehr war es eine wunderbare Erfahrung, mir selbst einen weiteren Punkt auf meiner Bucket List zu erfüllen, aus der Komfortzone rauszugehen, die innere Stimme, die mich davon abhalten wollte, zu besiegen und gemeinsam mit Experten ein wunderbares Ziel zu erreichen.
Eines ist sicher: Ich freue mich bereits jetzt wie ein Rennpferd in der Box auf die nächsten Auftritte als Keynote Speaker!
Wie steht es mit deiner Bucket List?
Welche Punkte befinden sich darauf und welche wirst du als Nächstes in Angriff nehmen?
Hier meine 7 persönlichen Tipps, um die Punkte deiner Bucket List anzupacken:
- Erlaube dir, das zu realisieren, wovon du träumst!
- Fälle deinen Entscheid zeitnah- zögern bringt dich nicht vorwärts!
- Erzähle ausgewählten Personen von deinem Ziel und lass dein Netzwerk spielen – erfolgsgewohnte Menschen unterstützen einen immer gerne!
- Lerne von den Besten! Suche dir die richtigen Experten und Trainer, die dich vorwärtsbringen und dich auf deinem Weg begleiten!
- Halte dich selbst «accountable». Setze dir fixe Zeitpunkte für Zwischenziele und das Erreichen des Endzieles!
- Solltest du trotz allem mal eine Motivationskrise haben, dann stell dir vor, wie du dich fühlen wirst, wenn du dein Ziel erreicht hast.
- Sobald du dein Ziel erreicht hast, geniesse den Moment in vollen Zügen und sei dankbar.
Über die Autorin:

Gabrielle Cacciatore-von Mandach ist vielseitige Unternehmerin, Keynote Speakerin, Geschäftsführerin eines Ärztezentrums, Physiotherapeutin, Hippotherapeutin, Ernährungscoach und Co-Autorin von „Wege zum Erfolg“ und Expertin für Netzwerke. Sie gründete und baute in den letzten 35 Jahren acht Unternehmen auf.
Seit 2013 engagiert sie sich intensiv für die Förderung von Unternehmerinnen und hat die Plattform womenbiz.ch geschaffen, um Frauen im Business vorwärtszubringen, zu vernetzen, ihnen Sichtbarkeit und Marketingunterstützung zu bieten. Ziel ist, dass Frauen ihren Erfolg dank Fokus auf ihr Potential steigern und gemeinsam ein positiver Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft erzielt wird.
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Gabrielle Cacciatore-von Mandach
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Weniger Urteil – mehr Neugier – mehr Entwicklung
Autorin: Eliane Heinzer
Urteilen gehört zum Menschsein. Den ganzen Tag und in Bruchteilen von Sekunden urteilt unser Gehirn darüber, ob etwas gefährlich oder ungefährlich, hilfreich oder nutzlos ist. Es beurteilt, ob das, was wir wahrnehmen in unsere Denkmuster passt oder nicht. Passt es nicht, wird es abgewehrt, aussortiert und als störend empfunden. Das passiert nicht willentlich, sondern automatisch.
Unser Urteil kann sich auf uns selbst, auf andere Menschen und Meinungen, auf Situationen, Weltanschauungen, Lebensstile, Ideen, Veränderungen, Aussehen usw. beziehen. Ein schnelles Urteil kann überlebenswichtig sein, wenn ich entscheiden muss, ob eine Situation bedrohlich ist oder nicht, ob eine Person oder eine krabbelnde Riesenspinne eine Gefahr darstellt, ob ich mich wehren oder doch lieber weglaufen soll. Gleichzeitig geben Urteile auch Orientierung und Sicherheit, indem das Gehirn auf Muster zurückgreift, die als sicher, gut und richtig gespeichert sind.
Unsere Urteile basieren auf bestimmten Erfahrungen, Vorstellungen und Meinungen. Ob ich das Kleid meiner Freundin schön oder hässlich finde, ist eigentlich völlig irrelevant und im Grunde könnte ich mich einfach darüber freuen, dass sie sich darin gefällt. Oder die Idee, die da neulich in der Teamsitzung rumgegeisterte. Sie wurde von zwei Kollegen sofort als schlecht und unbrauchbar abgetan. Oder die Veränderung, die in der Firma für so viel Aufregung sorgt: Wie oft wird Neues zunächst mit Abwehr aufgenommen, werden negative Urteile gefällt, ohne sich mit der Veränderung überhaupt zu befassen? Wenn wir uns immer nur auf unsere persönlichen Urteile verlassen, grenzen wir uns von anderen Menschen und ihren Ideen ab, bleiben in unseren eigenen Vorstellungen gefangen und weigern uns möglicherweise, alternative Perspektiven in Betracht zu ziehen.
Urteile halten uns gefangen
Wenn es sich nicht um lebensbedrohliche oder krisenhafte Situationen handelt, die eine schnelle Reaktion erfordern, sind Urteile eher hemmend, da sie oft auf begrenzten Informationen und Erfahrungen beruhen. Wir wissen zum Beispiel selten im Voraus, wie sich etwas entwickeln wird. Die neue Chefin, die sich in der Sitzung vorgestellt hat, war vielleicht für meinen Geschmack sehr forsch. Ist sie deshalb eine schlechte Vorgesetzte? Die Idee meines Bürokollegen klingt vielleicht tatsächlich abstrus, aber warum nicht mal darüber nachdenken und ein paar gewagte Szenarien diskutieren?
Urteilen hält uns in den gewohnten Denkmustern gefangen. Wir lassen nicht zu, dass Unbekanntes unser Leben bereichert, wenn wir es sofort als unpassend, falsch oder schlecht abtun. Wir verhindern auch, dass kreative Prozesse in Gang kommen, wenn wir vom Tisch wischen, was uns undenkbar erscheint und wir nähren damit einen Geist, der in den immer gleichen Bahnen denkt.
In gefährlichen, lebensbedrohlichen Momenten reagiert unser Gehirn reflexartig noch bevor wir erkennen, dass die vermeintliche Schlange nur ein Stück Seil ist, das am Boden liegt. In Alltagssituationen können wir uns von vorschnellen Urteilen distanzieren. Wir können bewusst mit unserem Denken offenbleiben, flexibel und neugierig sein und uns auf etwas einlassen. Und nicht zu vergessen: Wir können immer Fragen stellen und zuhören, statt nur zu urteilen.
Statt die Idee des Bürokollegen einfach als unbrauchbar abzutun, können wir fragen: «Was gefällt dir besonders an dieser neuen Idee? Wo siehst du die Vorteile? Hast du schon konkrete Pläne für die Umsetzung? Welche Auswirkungen hätte das für die Zusammenarbeit? Welche Schwierigkeiten könnten deine Idee gefährden?» usw.
Das eigene Denken beobachten
Die Tatsache, dass wir eine Meinung oder einen Gedanken haben, bedeutet an sich noch nicht, dass diese Meinung oder dieser Gedanke wahr ist. Für unsere persönliche Entwicklung können wir uns daher immer wieder fragen: In welchen Zusammenhängen ertappe ich mich bei vorschnellen Urteilen? Wie sehen diese aus? Welche Urteile sind automatisiert und in Stein gemeisselt, ohne dass ich abweichende Sichtweisen überhaupt in Betracht ziehe? Wo bin ich bereit, über andere Perspektiven nachzudenken? Welche Urteile sind überflüssig?
Diese Art von Achtsamkeit uns selbst und unseren Denkmustern gegenüber erfordert die Bereitschaft, uns unsicher zu fühlen und NICHT zu wissen. Indem wir versuchen, offen zu bleiben und uns gleichzeitig unserer eigenen Urteile bewusst sind, können wir uns für andere Perspektiven öffnen. Auf diese Weise können wir uns weiterentwickeln und unser Verständnis der Welt erweitern:
- Wir entdecken Ideen und Denkweisen, die uns bisher fremd waren.
- Wir erkennen eine Seite in einer Situation, die wir vorher nicht wahrgenommen haben.
- Wir nehmen die vielen Abstufungen zwischen Schwarz und Weiss wahr.
- Wir erkennen Mehrdeutigkeiten und lernen, sie auszuhalten.
- Wir entwickeln mehr Mitgefühl und Verständnis für andere Menschen.
- Wir werden persönlich mutiger und selbstbewusster, wenn wir alte Meinungen und Denkmuster in Frage stellen, vielleicht loslassen oder erweitern können.
- Unser Horizont erweitert sich.
- Wir haben weniger Angst, weil wir Nicht-Wissen aushalten und sogar dazu stehen können.
- Wir sind spannende Gesprächs- und DiskussionspartnerInnen und nicht einfach nur BesserwisserInnen.
Eine Kultur der Offenheit schaffen
Wenn ich mit Führungskräften oder in meinen Teamtrainings über Werte spreche, werden Respekt und Toleranz fast immer als erstes genannt. Das ist etwas, was sich alle wünschen. Dass diese Haltung aber nicht nur eingefordert, sondern auch aktiv gelebt werden muss, ist vielen nicht wirklich bewusst.
In einer Kultur des Respekts und der Toleranz, in der wir keine vorschnellen Urteile fürchten müssen, fühlen wir uns sicher. Wir fühlen uns angenommen in der Art, wie wir sind. Vielfalt und Unterschiedlichkeit haben hier ebenso Platz, wie ungewöhnliche Ideen und mutige Meinungen. Das ist die beste Voraussetzung für Kreativität, für Entwicklung, für Lernen und ist grundlegend für die psychologische Sicherheit in Organisationen.
Mit einfachen Massnahmen können wir an einer offenen Kultur im Arbeitsalltag arbeiten. Damit bewegen wir uns weg von festgefahrenen Urteilen hin zu Entwicklung, Grösse und Innovation. Wenn das Thema Urteile in deiner Organisation viel Raum einnimmt und es schwierig ist, neue Ideen und Veränderungen voranzubringen, unterstütze ich dich gerne und zeige dir Wege auf, wie du eine neue Kultur initiieren kannst.

Eliane Heinzer
Telefon: 076 434 21 17
Mail: info@eliane-heinzer.ch
Webseite: eliane-heinzer.ch
Autorin: Stephanie Züllig
„Was immer du tun kannst, oder träumst es zu können, beginne es. Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich.“ – Johann Wolfgang von Goethe
Unsere Welt ist stark im Wandel. Das Thema New Work ist ein wichtiges Puzzlestück in Zeiten der Veränderung und wird uns alle vermutlich noch lange beschäftigen. New Work allein ist ein Buzzword, das mit konkretem Inhalt gefüllt werden muss, damit es in Unternehmen zielgerecht zur Anwendung kommt.
Die Generation Z spielt hierbei eine wichtige Rolle. New Work allein erzeugt z.B. nicht automatisch eine «neue Qualität der Arbeit.» New Work verlangt die Auseinandersetzung mit den Menschen aller Generationen und gekonntes Leadership, um allen Bedürfnissen gerecht zu werden.
Ein erster Tipp vorweg: Hören wir gut zu, denn die Generation Z hat viel Power und Mut zur Gestaltung der zukünftigen Arbeitswelt.
Digitaler Wandel benötigt die Stimmen aller Generationen sowie ständiges Lernen
Die Welt verändert sich rasant und der digitale Wandel ist allgegenwärtig. Mit Generative AI, neuen KI-Tools (Chat-GPT, Midjourney und Co.) bricht eine neue Ära für künstliche «Intelligenz» an. Die Intelligenz steht bewusst in Anführungszeichen, denn im Moment können wir KI als «Krasse Innovation» betiteln, aber noch nicht wirklich als «Künstliche Intelligenz». KI ist noch keine eigenständige unabhängige Intelligenz, die ohne menschliches Zutun handeln kann.
Kurz: Um die Herausforderungen dieser Zeit zu meistern, müssen alle Generationen zusammenarbeiten. Die Erfahrungen und Perspektiven der Babyboomer, der Generation X, der Millennials und der Generation Z sind gleichermaßen wichtig, wenn auch unterschiedlich zu bewerten.
Ich selbst bin der Meinung, dass ich viel mehr von den Digital Natives lernen kann als gedacht. So habe ich nach meinem Kurs über KI-Tools folgendes Bild innerhalb weniger Minuten mit meinen Kids (Primarschule) generiert und viel über «Prompt Engineering» gelernt.
Zweiter Tipp: Lasst und gemeinsam im digitalen Wandel lernen, und die Outputs hinterfragen (Stichworte: Deep Fakes, Ethik, New Learning etc.)

New Work bedarf auch New Leadership
New Work und New Leadership sind mehr als nur Buzzwords. New Work geht über flexible Arbeitszeiten und Homeoffice hinaus. Sie sind wesentliche Komponenten einer zukunftsorientierten Arbeitskultur.
Zur Kultur gehört (New) Leadership. Es ist nicht das Ziel, dass jeder / jede machen kann, was er oder sie gerade möchte und zu welcher Tageszeit. Es geht meiner Meinung nach um eine neue Denkweise, bei der Selbstverwirklichung, Sinnhaftigkeit und Wertschätzung gleichermassen im Fokus stehen.
New Work kann nicht ohne New Leadership funktionieren. New Leadership stellt sicher, dass Führungskräfte ein Umfeld schaffen, in dem alle Mitarbeitenden kontinuierlich neue Fähigkeiten entwickeln können. Sie ermöglichen New Work.
Führungskräfte im Sinne von New Work schaffen ein Umfeld, das sich schnell und flexibel an die Umwelt anpassen kann (z.B. an neue Kundenbedürfnisse). Sie verkörpern Vertrauen, Empathie und Offenheit.
Dritter Tipp: Sei dir bewusst, dass die Generation Z keine Manager sucht, sondern inspirierende Führungspersönlichkeiten.
New Work definiert Arbeit als sinnhafte Tätigkeit, die sich nicht nach Arbeit anfühlt
Die Generation Z sehnt sich nach einer Arbeitswelt, in der sich Arbeit nicht wie Arbeit anfühlt. Sie wollen ihren Leidenschaften nachgehen, kreativ sein und einen Sinn in dem finden, was sie tun.
Sie bevorzugen Unternehmen, die eine positive Unternehmenskultur pflegen und ihnen Freiraum geben. Routine-Arbeiten oder «sinnlose» Tätigkeiten sind für junge Menschen ein Killer am Arbeitsplatz.
Vierter Tipp: Kommuniziere, was sinnvolle Arbeit ist, und was nicht und vor allem warum!
Teilzeitpensum geht auch im Top Management
Diese bewusst provokative Forderung der Generation Z stellt uns oft vor eine Herausforderung. Traditionell war eine Vollzeitbeschäftigung die Norm für Führungskräfte. Erst recht im internationalen Umfeld und z.B. als CEO.
Doch die Generation Z stellt diese Annahme infrage. Sie strebt nach Flexibilität und einem ausgewogenen Lebensstil. Die These lautet: Es ist möglich, auch mit einem Teilzeitpensum in einer Führungsposition erfolgreich zu sein.
Durch moderne Technologien und eine neue Denkweise können Arbeitsaufgaben effizienter verteilt und delegiert werden.» Nun, in der Praxis ist dies bekanntlich nicht ganz so einfach, jedoch in einigen Funktionen und Bereichen durchaus prüfenswert und machbar.
Ein Beispiel kenne ich persönlich als Verwaltungsrätin in der Mobilitätsbranche, in der wir die Geschäftsleitung für Kunden und Markt neu im Co-Sharing und mit Teilzeit der beiden Personen besetzt haben.
Fünfter Tipp: New Work fordert ein Umdenken im Top Management. Ein konstruktiver Dialog ist wichtig.
Einen guten Job kann man von überall aus machen, auch am anderen Ende der Welt?
Die Digitalisierung hat die Grenzen der Arbeitswelt aufgehoben. Remote-Arbeit und virtuelle Teams sind keine Zukunftsvisionen mehr.
Den älteren Generationen stösst dies negativ auf. Denn überall dort, wo direkter Kundenkontakt und persönliches Netzwerk wichtig ist, geht ein virtuelles Arbeiten nicht. Wer erfolgreich am Markt sein will, muss doch im Markt persönlich vor Ort sein. Das geht doch nicht anders?
Doch, sagt die Generation Z. Denn sie unterscheiden nicht mehr so krass zwischen persönlichem oder virtuellem Kontakt. Persönlich finde ich diesen Change-Prozess im Moment am spannendsten.
Sechster Tipp: Beachte, dass Menschen, Generationen, Kunden etc. unterschiedlich funktionieren und unterschiedliche Bedürfnisse haben. Der Erfolg geschieht über die Anpassung und win-win Modellen.
Die Generation Z hat zu wenig Erfahrung? Nein, denn New Work hebelt diese These aus.
Junge Menschen können es nicht mehr hören, dass sie zu wenig Erfahrung für eine Position mitbringen. Warum auch? Die Generation Z ist digital affin und hat mit neuen Technologien in der Tat oft mehr Erfahrung als die älteren Generationen.
Aber sind sie auch kompetent? Zählen nicht auch Lebenserfahrung, Durchhaltevermögen etc. ebenfalls für eine berufliche Position? Ich denke, der Mix macht es aus. Alle Generationen, Menschen mit unterschiedlichem Alter und Backtrack können sich inspirieren und voneinander lernen.
Voraussetzung sind Respekt, ein konstruktiver Dialog und New Leadership. In Zeiten des Fachkräftemangels sind Unternehmen im Zugzwang attraktiv auf Talente zu wirken und diese langfristig zu halten.
Siebter Tipp: «Erfahrung» für eine Position hat einen neuen Stellenwert, vor allem in Zeiten rasanter Technologie-Entwicklungen.
Summary
New Work wird auch künftig von einer sinnvollen Zusammenarbeit aller Generationen geprägt sein. Unternehmen müssen in New Leadership investieren, das die Stärken und die Talente aller Mitarbeitenden nutzt, um diese am richtigen Ort für den gemeinsamen Erfolg zu nutzen.
Mut und Inspiration können Träume und Ideen zur Wirklichkeit werden lassen. Seid mutig!
Über die Autorin:

Stephanie Züllig – Unternehmerin, mehrfache Verwaltungsrätin, Speakerin, Mentorin, Mutter von 2 Kindern. Als Expertin für die digitale Transformation treibt sie die Gestaltung der Zukunft voran.
Ihr Motto: «Machen ist wie wollen, nur krasser». Sie ist überzeugt, dass der digitale Wandel die Stimmen aller Generationen benötigt und fördert den offenen, konstruktiven Austausch mit jungen Menschen. 2019 wurde sie mit dem Global Digital Female Leader Award ausgezeichnet.
MindScale – we create your digital future
Stephanie Züllig
Telefon: +41 79 688 91 26
Mail: stephanie.zuellig@outlook.com
Webseite: stephanie-zuellig.com
Autorin: Silvia Capraro
Nachdem wir uns im ersten Teil dieser Blog-Serie einen Blick auf dein Profil geworfen haben und uns im zweiten Teil auf das effektive Zeitmanagement und die aktive Interaktion auf LinkedIn konzentriert haben, ist es nun an der Zeit, in den dritten und letzten Teil einzutauchen: „Interaktion und Dialog: Konversationen erfolgreich führen“.
LinkedIn ist nicht nur eine Plattform zum Teilen von Inhalten, sondern auch ein Ort, um sich zu vernetzen, Beziehungen aufzubauen und echte Gespräche zu führen.
In diesem Beitrag konzentrieren wir uns darauf, wie du effektive Konversationen auf LinkedIn führen kannst, um deine Sichtbarkeit zu erhöhen, Beziehungen aufzubauen und potenzielle Kunden oder Kooperationspartner auf dich aufmerksam zu machen.
Interaktion und Dialog: Konversationen erfolgreich führen
Sobald dein LinkedIn-Profil aktualisiert ist und du ein effizientes System zur Erstellung und Planung deines Contents hast, ist der nächste Schritt, die Kraft des Netzwerkens und der Konversation zu nutzen. Denn LinkedIn ist nicht nur eine Plattform zum Teilen von Inhalten, sondern auch ein Ort, um sich zu vernetzen, Beziehungen aufzubauen und echte Gespräche zu führen.
Reagiere immer auf Kommentare unter deinen eigenen Posts. Du kannst gut und gerne auch eine weitere Frage auf einen Kommentar stellen. Das ist eine grossartige Möglichkeit, einen Dialog zu führen und Beziehungen aufzubauen.
Es geht aber nicht nur um deine eigenen Beiträge. Nimm dir die Zeit, die Posts anderer zu lesen, insbesondere die von Menschen und Themen, die für dich von Interesse sind.
Indem du mit deren Beiträgen interagierst, kommentierst und an ihren Diskussionen teilnimmst, kannst du deine Sichtbarkeit erhöhen und potenzielle Kunden oder Kooperationspartner auf dich aufmerksam machen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Reaktionszeit. Der LinkedIn-Algorithmus bewertet schnelle Antworten positiv. Daher solltest du versuchen, auf Kommentare und Nachrichten zeitnah zu reagieren. Es zeigt nicht nur, dass du engagiert und aufmerksam bist, sondern hilft auch, dein Profil im Newsfeed anderer Nutzer sichtbar zu machen.
Letztendlich geht es darum, echte und wertvolle Gespräche zu führen. Sei authentisch, sei du selbst und denke daran, dass du hier bist, um Beziehungen aufzubauen und nicht nur um zu verkaufen. Es geht um den Austausch von Wissen und Ideen, um die Schaffung einer Gemeinschaft.
Und auch hier gilt der Aspekt des effektiven Zeitmanagements. Stelle sicher, dass du fixe Zeitfenster festlegst, in denen du aktiv auf der Plattform bist. Du brauchst nicht den ganzen Tag über online zu sein.
Logge dich vor dem Posten ein und bleibe dann für etwa 30 bis 60 Minuten aktiv. Während dieser Zeit kannst du eingehende Kommentare auf deinen Beiträgen beantworten, andere Beiträge kommentieren, Nachrichten beantworten und aktiv auf andere Nutzer zugehen. Danach schliesst du LinkedIn und lässt es bis zum nächsten Tag ruhen.
Indem du klare Grenzen setzt, kannst du deine Zeit effektiv nutzen und dennoch eine aktive Präsenz auf der Plattform aufrechterhalten.
Fazit
Im Kern geht es bei LinkedIn darum, sichtbar zu sein und Beziehungen aufzubauen. Ob du gerade erst anfängst oder schon eine Weile dabei bist: Die Grundlagen, die wir in Teil 1, Teil 2 und Teil 3 der Blog-Serie besprochen haben, sind unverzichtbar, um deine Onlinesichtbarkeit zu stärken. Ein aussagekräftiges Profil, strategisch geplanter und kontinuierlicher Content sowie aktive Konversationen sind entscheidende Elemente, um auf der Plattform erfolgreich zu sein.
Denke immer dran: LinkedIn ist eine soziale Plattform. Nutze sie sozial. Es sind Verbindungen von Mensch zu Mensch, die wir suchen – genauso wie im „echten“ Leben.
Lass dich nicht entmutigen, wenn die Resultate nicht sofort sichtbar sind. Es braucht Zeit, um eine solide Präsenz und ein Netzwerk aufzubauen. Aber mit den hier vorgestellten Tipps und Tricks kannst du die Reise ein wenig beschleunigen und leichter gestalten. Es ist ein Marathon, kein Sprint.
Solltest du nach der Durchsicht dieses Artikels an einem Feedback zu deinem LinkedIn-Profil interessiert sein, so stehe ich dir für einen kostenlosen 15-minütigen Profilcheck via Zoom zur Verfügung. Hier buchen. Nutze diese Gelegenheit, um mit einer externen Sichtweise dein Profil zu optimieren und dein Potenzial auszuschöpfen.
Bleib dran, bleib engagiert und vor allem: Hab Spass dabei!
Über die Autorin:

Silvia Capraro ist Expertin für Online-Marketing und Online-Sichtbarkeit. Ihr Ziel ist es, Unternehmerinnen und Selbständigen dabei zu helfen, nachhaltig und authentisch online sichtbar zu werden und Klarheit im Online-Marketing-Dschungel zu erhalten.
Mit ihrer Expertise in gesamtheitlichen Online-Strategien und speziell in Content-Marketing, Social-Media-Marketing (Instagram & LinkedIn) E-Mail-Marketing und SEO (inhaltlich) zeigt sie ambitionierten Unternehmerinnen, wie sie mit digitalen Prozessen Kunden gewinnen und binden können.
Silvia Capraro Online-Marketing
Silvia Capraro
Telefon: 076 441 90 09
Mail: hello@silvia-capraro.ch
Webseite: silvia-capraro.ch
Autorin: Silvia Capraro
Im ersten Teil dieser dreiteiligen Blog-Serie haben wir uns intensiv mit der Optimierung deines LinkedIn-Profils auseinandergesetzt.
In diesem zweiten Teil lenken wir den Fokus auf einen weiteren entscheidenden Bereich: Zeitmanagement und nützliche Tools für den Business-Alltag.
Hier werde ich dir einige wertvolle Tipps & Taktiken vorstellen, um effizienter zu arbeiten und qualitativ hochwertigen Content zu erstellen.
Effektivität trifft Kreativität: 5 Zeitmanagement-Tipps im Umgang mit LinkedIn
1. Content-Kalender & Redaktionsplan
Du hast es sicher schon gefühlte tausendmal gehört – hier das tausend und erste Mal: Erstelle einen Content-Kalender. Deinen Content im Voraus zu planen, ist die effektivste Methode, um Zeit zu sparen.
Falls du deine Content-Strategie noch nicht gemacht hast, solltest du als Erstes deine drei bis vier übergeordneten Fokusthemen setzen, über welche du regelmässig berichten möchtest. Definiere bei diesem Schritt auch, welche Content-Formate du regelmässig nutzen möchtest: Foto-Posts, PDF-Slideshows, Infografiken, Videos …?
Sobald das steht, kannst du eine Ideensammlung anlegen, die du regelmässig ergänzt. Entscheide dich anschliessend, ob du mit Monats- oder Wochenthemen arbeiten möchtest, und setze die Deadlines: Wann schreibst du Beiträge? Wann produzierst du die Visuals? Wann postest du und in welcher Frequenz?
Hier helfen Projektmanagement-Tools, wie ClickUp (was ich benutze), Trello, Asana oder ein gängiger Kalender.
2. Nutze die Batching-Technik
Mit Batching ist eine Produktivitätstechnik gemeint, bei der ähnliche Aufgaben zusammengefasst werden, um die Effizienz zu steigern.
Anstatt jeden Tag ein bisschen Zeit für die Erstellung von Content zu verwenden, kannst du z.B. einen Tag pro Woche festlegen, um alle deine Posts für die ganze Woche zu erstellen und einen Tag pro Monat, um deine Inhalte zu planen.
3. KI-Assistenz: Beschleunige deinen Workflow
Ein besonderes Augenmerk möchte ich diesem Tipp geben. Manchmal haben wir Vorbehalte gegenüber neuen Technologien und KI-gesteuerte Tools wie ChatGPT sind da keine Ausnahme. Dass solche Tools unsere Individualität untergraben oder sogar gefährlich sein könnten, ist meiner Meinung nach noch viel zu sehr in den Köpfen verbreitet.
Betrachte es aus dieser Perspektive: KI ist einfach ein weiteres Tool in deinem Werkzeugkasten. Genau wie du ein Grafikdesign-Tool verwenden würdest, um deine Bilder zu optimieren, kannst du KI verwenden, um deinen Schreibprozess zu optimieren.
Diese Tools können auf Basis deiner Vorgaben qualitativ hochwertige Artikel oder Posts generieren und dir helfen, Zeit zu sparen. Du kannst ChatGPT auch für Brainstorming-Sessions für neue Content-Ideen verwenden.
Zugegeben, KI ist kein Ersatz für menschliche Kreativität, aber es kann den Prozess beschleunigen und einfacher machen. Und es kann die oft gefürchtete (und oft eintretende) Schreibblockade durchbrechen.
Obwohl KI eine Maschine ist, bedeutet das nicht, dass du die Kontrolle verlierst. Du hast immer das letzte Wort und kannst Anpassungen vornehmen, um sicherzustellen, dass der Content wirklich deinem Stil und deiner Tonalität entspricht.
Also: Anstatt dich vor neuen Möglichkeiten zu verschliessen und dir das Leben schwer zu machen, warum nicht die Vorteile nutzen? Betrachte KI als deinen persönlichen Assistenten, der dir hilft, effizienter und effektiver zu sein.
4. Vorlagen und Tools
Canva ist eines meiner Lieblingswerkzeuge. Es bietet eine Vielzahl an Designvorlagen, mit denen du ansprechende Grafiken erstellen kannst – ganz ohne Designkenntnisse. Die Pro-Version ist noch um einiges umfassender als die Gratisversion und kostet lediglich 120 US$ im Jahr. Nutze Markenvorlagen für wiederkehrende Post-Formate, um sowohl dein Branding konsistent zu halten als auch den Prozess der Content-Erstellung zu beschleunigen.
Die Planung und das automatisierte Ausspielen deiner Posts kannst du durch Tools wie Buffer und Publer erleichtern. Ich persönlich habe mich wieder etwas entfernt von diesen Tools, weil LinkedIn unterdessen sein eigenes Planungstool anbietet. Es ermöglicht, alle LinkedIn-Formate einzuplanen. PDF-Slideshows kannst du beispielsweise mit Publer nicht einspeisen, was schon wieder eine Einschränkung darstellt.
LinkedIn ist auch geeignet für Bewegtbild-Beiträge. Um Videoinhalte zu schneiden und auch mit Untertitel fertigzustellen, empfehle ich CapCut, eine handliche App (für Desktop oder Smartphone) zur Videobearbeitung. CapCut ist derzeit (noch) gratis nutzbar.
5. Content-Recycling: Die Kunst des Wiederverwendens
Content-Recycling ist ein dankbarer Helfer in Zeiten von Zeitmangel. Es bedeutet nicht, dass du alte Posts einfach erneut veröffentlichst. Vielmehr geht es darum, bereits erstellte Inhalte in einer neuen, frischen Weise zu präsentieren.
Ein Artikel kann zum Beispiel in mehrere Postings aufgebrochen werden, ein Video in kleinere Clips geschnitten oder die Hauptpunkte eines Webinars in eine Infografik umgewandelt werden. Das spart Zeit und stellt sicher, dass du das volle Potenzial deines bereits erstellten Contents ausschöpfst.
Mithilfe eines soliden Zeitmanagements mehr aus LinkedIn rausholen
Mit den vorgestellten Zeitmanagement-Tipps bist du nun bereit, deine Zeit effektiv zu nutzen. Dank eines Content-Kalenders, der Anwendung der Batching-Technik und dem Einsatz von KI-gesteuerten Tools kannst du hochwertige Inhalte erstellen und gleichzeitig das Beste aus deiner Zeit herausholen.
Im dritten und letzten Teil gehen wir noch auf die Bedeutung von Konversationen und Dialogen ein und wie du durch Interaktion und Engagement dein Netzwerk erweiterst und wertvolle Beziehungen aufbaust.
Über die Autorin:

Silvia Capraro ist Expertin für Online-Marketing und Online-Sichtbarkeit. Ihr Ziel ist es, Unternehmerinnen und Selbständigen dabei zu helfen, nachhaltig und authentisch online sichtbar zu werden und Klarheit im Online-Marketing-Dschungel zu erhalten.
Mit ihrer Expertise in gesamtheitlichen Online-Strategien und speziell in Content-Marketing, Social-Media-Marketing (Instagram & LinkedIn) E-Mail-Marketing und SEO (inhaltlich) zeigt sie ambitionierten Unternehmerinnen, wie sie mit digitalen Prozessen Kunden gewinnen und binden können.
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Telefon: 076 441 90 09
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Autorin: Silvia Capraro
In der Geschäftswelt kann LinkedIn ein mächtiges Werkzeug sein. Nebst der Möglichkeit, dich mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern zu vernetzen, ist LinkedIn auch ein einzigartiges Instrument, um mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten.
Doch um das volle Potenzial dieser Plattform auszuschöpfen, bedarf es mehr als nur sporadischer Beiträge und Interaktionen. Es erfordert eine bewusste Strategie, die deinen spezifischen Zielen entspricht.
Möchtest du einfach nur präsent sein, oder verfolgst du bestimmte Ziele? Wie möchtest du dich und dein Business darstellen? Und wie kannst du das tun, auch wenn dein Terminkalender bis zum Rand gefüllt ist? Denn lass uns ehrlich sein: LinkedIn, wie jede andere soziale Plattform, benötigt Zeit!
Mit dieser dreiteiligen Blog-Serie möchte ich dir helfen, Antworten auf diese Fragen zu finden und teile mit dir einige praktische Taktiken, um eine wirksame Präsenz auf LinkedIn aufzubauen, auch wenn die Zeit knapp ist.
Im ersten Teil des Artikels widmen wir uns dem Kernelement deiner LinkedIn-Präsenz: Deinem Profil.
Also lass uns direkt eintauchen und anhand dieser 6-Punkte-Checkliste schauen, wie wir das Beste daraus machen können.
Profilcheck: Dein LinkedIn Profil im Rampenlicht
Beginnen wir mit dem A und O jeder LinkedIn-Strategie: Deinem Profil. Es ist das Erste, was potenzielle Kunden oder Kooperationspartner sehen, wenn sie dich auf der Plattform suchen oder finden. Ein gut optimiertes Profil kann nicht nur deinen professionellen Eindruck verstärken, sondern auch dazu beitragen, dass du in den Suchergebnissen erscheinst.
Um sicherzustellen, dass dein Profil seinen Zweck erfüllt, empfehle ich dir von Zeit zu Zeit einen Profilcheck durchzuführen. Ich werde dir eine Reihe von Punkten präsentieren, die du beachten solltest, wenn du dein Profil überarbeitest.
Und wenn du nach dem Durcharbeiten dieser Liste das Gefühl hast, dass du einen zweiten Blick von aussen benötigst, biete ich dir am Ende dieses Artikels einen kostenlosen 15-minütigen Profilcheck an, den wir in einem gemeinsamen Call durchführen können.
1. Prüfe dein Profilfoto:
Ein gelungenes Profilfoto auf LinkedIn erfordert einige Überlegungen. Es sollte eine gute Auflösung haben, gut belichtet sein und dich alleine zeigen, wobei du idealerweise direkt in die Kamera blickst. Dies schafft bereits eine positive Verbindung mit den Betrachtenden.
Achte darauf, dass der Hintergrund nicht ablenkt und wahlweise neutral oder professionell gehalten ist. Du kannst deinen Hintergrund auch in einer deiner Brandingfarben gestalten, etwa mithilfe von Grafikprogrammen wie Canva.
Deine Kleidung sollte deiner Branche und Position angemessen sein – nicht-professionelle Outfits und Accessoires finden eher auf Plattformen wie Facebook Platz. Trotz all dieser „Kniggen“ darfst und sollst du deinen persönlichen Stil zeigen und dich vor allem wohlfühlen, denn LinkedIn ist ein soziales Netzwerk, auf dem du deine Persönlichkeit präsentieren kannst.
2. Hintergrundbild (Banner):
Dein LinkedIn-Banner sollte visuell ansprechend sein und deinen Markenauftritt widerspiegeln, z.B. durch Farben, Logo oder Designelemente. Nutze den Platz für einen Slogan, um dein Thema sofort zu vermitteln. Du kannst auch weitere Kontaktdaten hinzufügen, wie Social-Media-Kanäle, Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
Achte darauf, dass alle Elemente gut sichtbar und nicht (zu sehr) durch dein Profilbild verdeckt sind, sowohl auf dem Desktop als auch auf mobilen Geräten. Du kannst dich gerne an meinem Hintergrund orientieren, um die Elemente optimal zu positionieren. Klicke hier, um zu meinem Profil zu gelangen.
3. Profil-Slogan:
Über deinen Profil-Slogan stellst du dich in wenigen Worten deiner Community vor, indem du dein Thema kommunizierst und zeigst, welchen Mehrwert du bringst. Baue Keywords ein, denn dieser Teil ist Suchmaschinen relevant. Kleine Challenge: Dir stehen genau 120 Zeichen zur Verfügung.
4. Zusammenfassung:
Für die Info kannst du ganze 2600 Zeichen nutzen. Mein Tipp: Nutze sie! Mit der Zusammenfassung kannst du direkt deinen Zielkunden ansprechen und zeigen, dass du ihre/seine Herausforderungen und Bedürfnisse verstehst. Beschreibe deine Expertise, die konkreten Lösungen und Ergebnisse, die du anbietest und gib einen Einblick in deine Werte.
Die Info schliesst du mit einer Call to Action ab – also einer Handlungsaufforderung, damit klar ist, wie man mit dir zusammenarbeiten oder in Kontakt treten kann. Kurz und knapp: Schreibe, wer du bist, was du tust, für wen du es tust und warum es für sie/ihn relevant ist.
5. Berufserfahrung und Ausbildungen
Das ist der Abschnitt, der deinem CV entspricht – und das wird bekanntlich immer aktuell gehalten. Für jede deiner Berufsstationen kannst du eine Beschreibung hinzufügen, mit insgesamt 2000 Zeichen. Dasselbe gilt für deine Ausbildungen. Hier stehen dir 1000 Zeichen zur Verfügung. Auch hier gilt: Nutze den Platz so gut wie möglich und setze Keywords ein
Wenn du Inhaberin deines eigenen Unternehmens bist, kannst du zusätzlich zu deinem Profil eine Unternehmensseite erstellen. Dort hinterlegst du dein Logo. Pflegst du die Unternehmensseite nicht (so wie ich), ist dies nicht tragisch. Aber nur so ist es möglich, für die Berufsstation deines eigenen Unternehmens das Logo anzeigen zu lassen.
6. Kenntnisse und Empfehlungen
Im untersten Teil deines LinkedIn-Profils findest du den Abschnitt „Kenntnisse und Empfehlungen“. Hier kannst du deine fachlichen Fähigkeiten und Expertisen auflisten, die andere Mitglieder bestätigen können. Frage aktiv nach Empfehlungen. Diese geben meistens einen noch tieferen Einblick in deine berufliche Leistung und deine zwischenmenschlichen Fähigkeiten.
Profil optimiert und bereit für die nächsten Schritte
Jetzt, wo wir deinen LinkedIn-Profilcheck abgeschlossen haben und sicher sind, dass du einen soliden ersten Eindruck hinterlässt, blicken wir in Teil 2 und Teil 3 von „LinkedIn für deinen professionellen Auftritt“ noch in die Themen Zeitmanagement sowie Interaktion und Dialog.
Effektives Networking und Content-Erstellung auf LinkedIn erfordern Zeit – eine Ressource, die oft knapp ist, besonders für Selbstständige und Unternehmerinnen und Unternehmer. In der Fortsetzung werde ich dir einige Tipps und Tools vorstellen, die beim Zeitsparen helfen und dennoch gewährleisten, dass du hochwertigen Content erstellen kannst.
Falls du unterdessen an einem Feedback zu deinem LinkedIn-Profil interessiert sein solltest, stehe ich dir für einen kostenlosen 15-minütigen Profilcheck via Zoom zur Verfügung: Hier Profilcheck buchen.
Über die Autorin:

Silvia Capraro ist Expertin für Online-Marketing und Online-Sichtbarkeit. Ihr Ziel ist es, Unternehmerinnen und Selbständigen dabei zu helfen, nachhaltig und authentisch online sichtbar zu werden und Klarheit im Online-Marketing-Dschungel zu erhalten.
Mit ihrer Expertise in gesamtheitlichen Online-Strategien und speziell in Content-Marketing, Social-Media-Marketing (Instagram & LinkedIn) E-Mail-Marketing und SEO (inhaltlich) zeigt sie ambitionierten Unternehmerinnen, wie sie mit digitalen Prozessen Kunden gewinnen und binden können.
Silvia Capraro Online-Marketing
Silvia Capraro
Telefon: 076 441 90 09
Mail: hello@silvia-capraro.ch
Webseite: silvia-capraro.ch
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