April 2023 - womenbiz
Was Frauen vom Investieren abhält 

Autorin: Céline Meier

Frauen fühlen sich von der Finanzbranche nicht angesprochen und lagern ihr Geld lieber auf dem Sparkonto, statt es am Kapitalmarkt anzulegen. Das ist schade, denn sie investieren im Schnitt nachhaltiger und erfolgreicher als Männer. Höchste Zeit, den Gender Investment Gap zu schliessen! 

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Frauen investieren auf der ganzen Welt deutlich weniger Kapital als Männer. In Westeuropa investiert nicht einmal jede fünfte Frau regelmässig ihr Geld am Aktienmarkt, bei den Männern tut dies jeder Dritte. 

Auch in der Schweiz sieht es nicht anders aus. Eine neue Sotomo-Studie zeigt, dass 48 Prozent der Männer einen Teil ihrer Ersparnisse in Anlagen wie Aktien oder Fonds investieren, bei den Frauen sind es nur 32 Prozent. 

Sparen statt Investieren 

Diese Diskrepanz zwischen den Geschlechtern beim Investieren hat einen Namen: «Gender Investment Gap». Dass Frauen viel weniger investieren als Männer, hat übrigens nicht nur mit finanziellen Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern zu tun, sondern ist auch ein soziokulturelles Problem. 

Studien zeigen nämlich, dass viele Frauen Sparerinnen sind: 79 Prozent von ihnen können regelmässig Geld auf die Seite legen. Diese Ersparnisse landen aber meist nicht auf dem Anlagekonto – nur 18 Prozent der Frauen investieren regelmässig. Spareinlagen werfen aber langfristig viel weniger Rendite ab als Investitionen am Aktienmarkt. Der Gender Investment Gap trägt also dazu bei, dass die finanzielle Ungleichheit zwischen Männern und Frauen weiterhin fortbesteht. 

Warum bleibt diese Investitionslücke zwischen den Geschlechtern so hartnäckig bestehen? Das hat laut Studien folgende Hauptgründe: 

  1. Frauen haben weniger Geld zur Verfügung als Männer.

  2. Die traditionelle Finanzindustrie spricht mit ihren Inhalten und Produkten primär Männer an. 

  3. Frauen wird eingeredet, sie kennen sich mit Finanzen weniger aus. 

Geringes Vermögen hindert Frauen am Investieren 

Frauen haben nach wie vor auf der ganzen Welt weniger Geld als Männer. Über die Gründe dafür haben wir bei elleXX schon zahlreiche Artikel geschrieben: 

Die Studie von Sotomo bestätigt, dass rund ein Drittel der Frauen wegen zu geringer Ersparnisse nicht investiert. Im Vergleich dazu investiert ein Viertel der Männer aus diesem Grund nicht. 

Dazu kommt, dass viele Frauen den Geldbetrag überschätzen, den es braucht, um mit dem Investieren loszulegen. Gemäss einer Studie von BNY Mellon schätzen Frauen in der Schweiz, dass sie zum Investieren mindestens 5’500 Franken monatlich verfügbares Einkommen brauchen. Anlagen in Aktien lohnen sich aber auch mit kleineren Beträgen. Mit einem Gesamtbetrag von ca. 2’000 Franken kannst du dir bereits ein Aktienportfolio mit 30 bis 40 Titeln zusammenstellen und so dein Risiko streuen. 

Von Männern für Männer 

Doch allein diese finanzielle Ungleichheit kann den Gender Investment Gap nicht erklären. Ein weiterer Grund dafür ist die männerdominierte Finanzbranche: So geben neun von zehn der VermögensberaterInnen zu, dass ihr Standard-Kunde ein Mann ist und dass sie mit ihren Produkten primär Männer erreichen wollen. 

Entsprechend ist es kein Wunder, dass sich viele Frauen nicht fürs Anlegen interessieren. Sie werden mit einer Sprache, Bildern und Botschaften konfrontiert, die auf einen männlichen Kunden ausgerichtet sind. So versuchen Banken beispielsweise, ihren KundInnen mit kompliziertem Fachjargon das Gefühl zu vermitteln, sie würden einem exklusiven Club angehören. Aber: 31 Prozent der Frauen fühlen sich von einer zu komplizierten Sprache abgeschreckt. Gemäss Umfragen wünschen sich viele Kundinnen, in einer zugänglichen Form angesprochen zu werden. In anderen Worten: Weniger Fachjargon – mehr Praxisbezug! 

Um die Bankenwelt frauenfreundlicher zu gestalten, braucht es mehr Frauen in dieser Branche. So haben global 67 Prozent der Frauen das Gefühl, BankberaterInnen würden sich nicht in ihre Lebensrealitäten hineinversetzen können. Auch glauben drei Viertel der Bankangestellten selbst, dass die Bankenbranche mehr Frauen zum Investieren bringen könnte, wenn es mehr Anlageberaterinnen gäbe. In der Schweiz sind momentan 58 Prozent aller Bankangestellten Männer. 

(Vermeintlich) fehlendes Wissen hemmt Frauen 

Bis 1988 durften Frauen in der Schweiz ohne die Zustimmung ihres Mannes kein eigenes Bankkonto eröffnen und entsprechend auch nicht investieren. Deshalb erstaunt es wenig, dass lange Zeit der allgemeine Tenor war, Finanzfragen seien Männerangelegenheiten. Bis heute haben viele Frauen in der Schweiz das Gefühl, ihr Finanzwissen sei zu gering, um zu investieren. 

Laut der Studie von Sotomo schätzen 36 Prozent der Frauen ihr Finanzwissen als schlecht ein und nur 22 Prozent als gut. Im Vergleich dazu haben 33 Prozent der Männer eine positive Selbsteinschätzung und 22 Prozent eine negative. Dieses fehlende Selbstvertrauen der Frauen in Bezug auf ihr Finanzwissen ist in Westeuropa übrigens besonders ausgeprägt: Global gesehen trauen sich 28 Prozent der Frauen Investitionen am Aktienmarkt zu – in Westeuropa sind es nur knapp 20 Prozent

Woher kommt das? In Schweizer Haushalten sind es häufiger die Männer, die finanzielle Entscheidungen und Verwaltungsaufgaben übernehmen, während sich die Frauen vermehrt um den Haushalt und Betreuungsaufgaben kümmern. Diese Rollenverteilung ist laut der Sotomo-Studie ein wesentlicher Grund dafür, dass es den Frauen an Finanzwissen und Erfahrung fehlt, was auch das Selbstvertrauen in Bezug auf Finanzthemen schmälert. 

Frauen investieren nachhaltiger und erfolgreicher 

Für alle, die sich noch nicht an das Investieren gewagt haben, gibt es einen Lichtblick: Frauen liegen falsch, wenn sie glauben, dass sie im Investieren weniger talentiert sind als Männer. Im Gegenteil. Studien zeigen, dass Frauen langfristige Sicherheit gegenüber kurzfristigen Gewinnen bevorzugen. Im DACH-Raum investieren 48 Prozent der Frauen mit dem primären Ziel, finanzielle Stabilität für ihre Familie aufzubauen. 

Entsprechend neigen sie dazu, weniger mit Wertpapieren zu handeln und konsequenter zu investieren, was in der Vergangenheit zu besseren Renditen geführt hat. Studien bestätigen: Frauen schneiden im Durchschnitt beim Investieren leicht besser ab als Männer. 

Frauen investieren nicht nur langfristig, sondern grösstenteils auch nachhaltig. In der Schweiz geben 55 Prozent der Frauen an, dass sie nur in nachhaltige Unternehmen investieren wollen, und 77 Prozent finden nachhaltiges Anlegen generell wichtig. In Europa sind es sogar 92 Prozent der Frauen, die nachhaltiges Investieren wichtig finden. 

Gute Neuigkeiten gibt es übrigens auch für die Finanzbranche: Eine Studie von BNY Mellon hat errechnet, dass wenn Frauen im gleichen Masse wie Männer investieren würden, dass das verwaltete Privatvermögen global um 3.2 Billionen Dollar zunehmen würde. Das ist mehr als das Bruttoinlandsprodukt des Vereinigten Königreichs. Entsprechend könnten Banken pro Jahr bis zu 700 Milliarden Dollar mehr Umsatz machen, wenn sie ihre Kundinnen besser betreuen. 

So fängst du mit dem Investieren an 

Es ist also in vielerlei Hinsicht höchste Zeit, den Gender Investment Gap zu schliessen.  Willst du auch mit dem Investieren anfangen? Dann los! Hier ein paar Tipps, wie du es anpacken kannst: 

  1. Bevor du investierst, solltest du dir als erstes einen Überblick über deine Finanzen verschaffen und allfällige Schulden abzahlen. Tipps für einen starken Finanzplan findest du hier
  1. Du musst nicht alles über Investitionen wissen, bevor du anfängst. Es macht jedoch Sinn, wenn du deine Beziehung und Einstellung zu Geld vorher erforschst. Dies kannst du zum Beispiel tun, indem du mit FreundInnen anfängst, über Geld zu reden. 
  1. Wenn du dich für nachhaltiges Investieren interessierst, kannst du dich schon vor deinem Besuch auf der Bank damit beschäftigen, was dir wichtig ist. Wie genau das geht, zeigen wir dir in diesem Artikel
  1. Hol dir unterschiedliche Angebote ein und vergleiche sie beispielsweise bezüglich der Gebühren. Wenn du dich bei deiner Bank nicht gut beraten fühlst, kannst du auch jederzeit zu einem/einerunabhängigen VermögensberaterIn gehen.

Du willst mehr zum Thema Finanzen erfahren? Dann ist dieser womenbiz Workshop mit elleXX genau das richtige für dich: womenbiz Workshop: Finanzen & Vorsorge

elleXX universe AG
Céline Meier

Von der Vision zum Businessplan: Kompass und Triebfeder für deinen Erfolg!

Autorin: Gabrielle Cacciatore-von Mandach

Eine Vision ist ein klares Bild dessen, was du erreichen und wo du in Zukunft stehen möchtest. Sie ist der Traum, den du hast und sollte immer den privaten und beruflichen Bereich umfassen.

Ich hatte bereits als 12-Jährige eine Vision, ein klares Bild dessen, wie ich mal leben möchte, «wenn ich gross bin». Diese Vision hat sich bei mir tief eingeprägt. Die grossen, relevanten beruflichen wie privaten Entscheidungen treffe ich noch heute aufgrund dieser Vision. Sie ist der Kompass und die Triebfeder für mein berufliches Schaffen und mein Privatleben.

Deine Vision – dein Kompass für die richtigen Entscheidungen

Eine starke und klare Vision ist wichtig, weil sie dir eine Richtung gibt. Ohne Vision treibst du einfach dahin, ohne ein Ziel vor Augen zu haben. Eine Idee gibt dir Klarheit und hilft dir, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Sie ist wie eine Karte, die dir den Weg zu deinem Ziel zeigt.

Wir Menschen treffen etwa 20’000 Entscheidungen pro Tag. Einige davon sind eher unbedeutender, andere hingegen sind gewichtiger. Ich halte mir zumindest bei grossen Entscheidungen immer wieder meine Vision vor Augen und frage mich dann: Bringt mich mein Entscheid näher zum Ziel oder weiter weg?

Die Vision ist mein Kompass für die richtigen Entscheidungen.

Deine Vision – deine Passion

Eine Vision gibt dir nicht nur die Richtung an, sondern ist auch eine gewaltige Energiequelle. Es ist nicht die Idee deiner Vision allein, sondern es ist die Passion, die du dafür entwickelst. Sie treibt dich voran und wirkt ansteckend auf andere, sodass sie mitgezogen werden und dich unterstützen.

Wie sieht die Vision vor deinem eigenen geistigen Auge aus? Fühle dich dazu in die Zukunft rein: Wie fühlt es sich an, wenn du deine Vision realisiert hast?

Durchlebe dieses einzigartige Gefühl immer wieder und freue dich auf den Moment, in dem du deine Vision realisiert hast. So entwickelst du eine starke Passion für deine Vision!

Deine Vision – die Triebfeder für deinen Erfolg

Eine klare Vision motiviert dich jeden Tag, selbst dann, wenn du mal einen Durchhänger hast, müde bist, oder wenn du vor einer scheinbar unüberwindbaren Herausforderung stehst. Sie gibt dir die Energie, Fokussierung und den Durchhaltewillen, um deine Ziele zu erreichen.

Mit ihr solltest du auch deine Ziele kommunizieren. Denn nur so können dich andere verstehen, erkennen wofür du stehst und was du zukünftig erreichen möchtest. Ausserdem kannst du dadurch auch andere inspirieren, ihre eigenen Visionen zu entwickeln und zu verfolgen.

Eine klare und starke Vision hilft dir, immer wieder ins Tun zu kommen, deine Ziele anzupacken, durchzuhalten und andere ins Boot zu holen! Sie ist sozusagen die Triebfeder für deinen Erfolg!

Sobald die Vision klar ist, erstelle einen Businessplan:

Ein erfolgreicher Businessplan ist ein wichtiger Schlüssel, um deine Vision zu realisieren.

Hierfür ist ein gut durchdachter Businessplan erforderlich, der Ziele, Strategien und Massnahmen beschreibt, um das Unternehmen aufzubauen und mit Erfolg zu führen.

Hier findest du 6 Tipps zur erfolgreichen Umsetzung:

Überprüfe deinen Businessplan regelmässig und passe ihn gegebenenfalls an.

Mit sorgfältiger Planung, Analyse und regelmässigem Reflektieren stellst du sicher, dass dein Unternehmen auf Kurs bleibt und erfolgreich wächst!

Ein paar Tipps aus meiner Erfahrung:


Über die Autorin:

Gabrielle Cacciatore-von Mandach ist vielseitige Unternehmerin, Keynote Speakerin, Geschäftsführerin eines Ärztezentrums, Physiotherapeutin, Hippotherapeutin, Ernährungscoach und Co-Autorin von „Wege zum Erfolg“ und Expertin für Netzwerke. Sie gründete und baute in den letzten 35 Jahren acht Unternehmen auf.

Seit 2013 engagiert sie sich intensiv für die Förderung von Unternehmerinnen und hat die Plattform womenbiz.ch geschaffen, um Frauen im Business vorwärtszubringen, zu vernetzen, ihnen Sichtbarkeit und Marketingunterstützung zu bieten. Ziel ist, dass Frauen ihren Erfolg dank Fokus auf ihr Potential steigern und gemeinsam ein positiver Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft erzielt wird.

womenbiz ag
Gabrielle Cacciatore-von Mandach

Telefon: +41 31 932 38 62
Mail: info@womenbiz.ch
Webseiten: womenbiz.ch

Wie berufliche Träume wahr werden: Vision bis Businessplan in fünf Schritten

Autorin: Ewa Ming

Schritt 1, Vorbereiten:

Bevor du dir Gedanken über deine Vision und konkret für den Businessplan machst, prüfe dein ‘Unternehmerinnen-Gen’: Welche der folgenden unternehmerischen Voraussetzungen bringst du bereits mit, welche musst du noch entwickeln?

  1. Leidenschaft, Begeisterungsfähigkeit, Selbstmotivation: Du musst ein tiefes Verständnis für das geplante Geschäftsmodell haben. Damit verbunden ist die starke Leidenschaft und Freude, deine Vision umzusetzen und deine Ziele zu erreichen.

  2. Markt- und Kundenkenntnisse: Deine Expertise für den Markt, dein Wissen über Konkurrenz und Kundenbedürfnisse sind entscheidend, um erfolgreich zu sein.

  3. Fachkompetenzen: Bist du als Expertin positioniert? Hast du bereits erste Kund/innen, die dich beauftragen würden? Wie unterscheidet sich deine Unique Selling Proposition (USP) von denen deiner Mitbewerber/innen?

  4. Zeit, Ausdauer und Fokussieren: Für das Umsetzen und den Aufbau eines Geschäfts sind genügend Zeit und Realismus nötig. Genauso solltest du in der Lage sein, dich immer wieder auf die wichtigsten Ziele und Aufgaben zu besinnen und zu konzentrieren.

  5. Unternehmerisches, flexibles Denken, Resilienz: Eine Startup Unternehmerin muss bereit sein, Risiken einzugehen und agil neue Wege zu gehen, sobald sich die Marktsituation ändert. Und dies mit Resilienz, Gelassenheit und ohne Perfektionismus. Du musst sehr lange am Ball bleiben, um nachhaltig Erfolg zu haben!

  6. Kommunikative- und Netzwerkfähigkeiten: Du solltest kontinuierlich an deinen kommunikativen Fertigkeiten arbeiten – wozu insbesondere das aktive Zuhören gehört – um Kund/innen zu gewinnen und Partnerschaften eingehen zu können. Ohne ein (dein) starkes Netzwerk und aktive Vermarktung – kein Erfolg!

  7. Probleme und Konflikte lösen: Sei jederzeit bereit, Probleme anzugehen und sie konstruktiv zu lösen. Und wenn es mal nicht klappt, weisst du schon: Auch das Scheitern gehört dazu!

  8. Perfektionismus: NEIN!, Professionalität: JA!: Profis wissen – lebenslanges Lernen und Weiterentwickeln gehört genauso dazu, wie aus Fehlern die richtigen Schlüsse zu ziehen und in die Tat umzusetzen. Prüfe zudem: Wo bin ich zu perfektionistisch, nehme mir also die Chance, hohe Qualitätsansprüche dynamisch umzusetzen?

  9. Führungs- und Teamfähigkeit: Deine starke Führung ist entscheidend, um dein Unternehmen zu lenken und dein Team, deine Partner oder Investoren zu motivieren und zu überzeugen.

  10. Finanzwissen: Ein gutes Verständnis für Finanzen und eine realistische Finanzplanung sind entscheidend, um deine Firma erfolgreich zu starten und um kontinuierlich zu wachsen.

Deine Vision als Leuchtstern und Kompass für deinen beruflichen Traum

Schritt 2, deine Vision:

Sie sollte klar, inspirierend, motivierend und vor allem: GROSS sein! Sie ist dein wegweisender Nordstern, an dem du deinen Kompass täglich ausrichtest. Hier sind einige Tipps, die helfen, deine Vision zu formulieren:

Ein Beispiel einer Vision: Natur-Puur.ch soll bis 2025 der grösste schweizweite Online-Marktplatz mit Lieferdienst für Bauern und Bäuerinnen sowie Lebensmittelproduzent/innen sowie das traditionelle Handwerk werden. Städter/innen können so täglich und direkt von umliegenden Bauernhöfen frische Produkte nach Hause geliefert erhalten. Dies ermöglicht den Genuss lokaler, gesunder Produkte.

Mein Profi-Tipp: Suche dir Unterstützung, egal ob durch Mentoren, Kollegen oder Freunde, die dir helfen können, deine Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Kommuniziere deine Vision!

Schritt 3, Ziele definieren:

Damit das Umsetzen im definierten Zeithorizont klappt, breche deine Vision in kleinere, umsetzbare Schritte, also Zwischenziele (oder Milestones) auf. Fokussiere dich beim Umsetzen auf das Erreichen der Ziele eines jeden Milestones. Bewahre dabei Flexibilität und plane Puffer ein, damit du deinem Perfektionismus ein Schnippchen schlagen kannst: Sei bereit, deine Vision und den Massnahmenplan leicht anzupassen, wenn sich die Umstände ändern sollten.

Schritt 4, Der Businessplan, die Grundlage zum Erfolg:

Erstelle einen ersten Businessplan, der realistisch und überzeugend ist, aufgeteilt in drei Bereiche:

  1. Finanzierungsplan & Budget: Als Startup benötigst du oft eine beträchtliche Menge an Kapital, um deine Geschäftsidee umzusetzen. Hast du eigene Reserven oder miusst du einen Kredit aufnehmen? Wie lange kannst du allenfalls ohne Lohn arbeiten?

  2. Umsetzung & Marketing: Wie kannst du die Geschäftsidee und den Businessplan schnell und effektiv in die Tat umsetzen und erste Kunden gewinnen? Mit einem begrenzten Budget an Zeit und Geld für Marketing musst du daher kosteneffektive Möglichkeiten finden, um dein Unternehmen und deine Produkte rasch bekannt zu machen. Nutzt du die Sozialen Medien, Influencer-Marketing oder Referral-Marketing? Kannst du wertvollen Content schreiben, damit man im Vorfeld schon auf dein Produkt und Angebot aufmerksam wird? Hast du schon erste Kunden und Referenzen, bevor du startest?

  3. Überwachung und rollende Anpassung: Verfolgst du den Fortschritt und passt den Businessplan an die sich ändernden Bedürfnisse an? Hast du ein etabliertes Controlling und ein Reporting in der Startup-Phase? Hast du eine externe Person zur Hand, die dich berät und ehrliche Rückmeldungen gibt?

Schritt 5, solide Planungen:

Der erfolgreiche Start deiner Vision beginnt heute. Dein Erfolg hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Plane daher genug früh und realistisch sowie bemessen jeden Schritt. Ohne Vision, Ziele, Planung und Marktanalyse mit zielgruppengerechtem Marketingkonzept – keine Kunden!

Fazit: Sei geduldig, realistisch und glaube an deine Geschäftsidee!

Der Weg zur Verwirklichung deiner beruflichen Träume kann häufig steinig sein. Aber mit der richtigen Einstellung (Mindset), einer echten Begeisterung, deiner Freude für deine Mission und dem Glauben an dich selbst, kannst du deine realistisch gesetzten GROSSEN Ziele erreichen.

Stelle dich jeder Herausforderung oder Reklamation und: Mache Fehler. Nur das bringt dich weiter, da du die Prozesse stetig verbesserst und die Zeichen der Zeit richtig deutest. Und nicht vergessen: Die Kunst liegt im Zuhören, deinem Bauch, Netzwerk und den Kunden.


Über die Autorin:

Ich bin seit 26 Jahren Mehrfach-Unternehmerin, strategische Beraterin und Impulsgeberin im Bereich von Marketing und Neukundengewinnung, Kommunikation, Personal Branding und Innovation. Als Gründerin habe ich in meiner Wirkungszeit einige Höhen und Tiefen erlebt.

Gerne gebe ich mein Erfahrungswissen weiter und zeige auf, mit welchen Fähigkeiten und Schritten du dich beschäftigen solltest, um erfolgreich als Unternehmerin zu starten und eine Geschäftsidee erfolgreich in d April e Tat umzusetzen.

Am 18. April 2023 gebe ich mein langjähriges Entrepreneur Wissen im womenbiz Workshop weiter und gehe mir dir meinen 5-Schritte-Masterplan für einen erfolgreichen Launch einer Geschäftsidee «von der Vision bis zum Businessplan» durch.

ming agentur ag
Ewa Ming

Telefon: +41 44 366 61 00
Email:
info@ming-agentur.ch
Webseite:
ming-agentur.ch

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